Schauspieler*innen stellen auf Bühnen oder in Filmen Figuren (Rollen) aus einer Textvorlage und einem Regiekonzept dar. Dazu setzen sie ihrer Stimme, Gebärden und Mimik ein. Diese Figuren sind meist fiktiv (erfunden) manchmal aber auch realen Personen nachempfunden. Schauspieler*innen arbeiten nach Anweisungen der Regisseur*innen. Sie lernen ihre Texte und beschäftigen sich intensiv mit der ihnen zugedachten Rolle. Sie nehmen regelmäßig an Proben teil und arbeiten im Team mit allen an der Produktion (Theater oder Film) beteiligten Personen (z. B. Regisseur*innen, Produktionsleiter*innen, Kameraleuten, Kostümbildner*innen, Maskenbildner*innen).
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Für den Beruf als Schauspieler*innen ist in der Regel ein abgeschlossenes Universitätsstudium in Schauspiel erforderlich. Eine Ausbildung ist an den Universitäten der Künste, an Konservatorien für Musik und darstellende Kunst sowie an privaten Schauspielschulen möglich.
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss eines Bachelorstudiums oder eines anderen gleichwertigen Studiums in einem (szenisch-) künstlerischen, pädagogischen oder wissenschaftlichen Fach an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung.
Abschluss: Master of Arts (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Info:
Ziel des 2-jährigen Masterstudiums „Applied Theatre – künstlerische Theaterpraxis & Gesellschaft“ ist es in Theorie und Praxis mit unterschiedlichen Recherche-, Anleitungs- und Inszenierungsprozessen, auch jenseits gängiger Konventionen, vertraut zu werden. Die Studierenden lernen mit Akteur*innen unterschiedlicher professioneller, kultureller und sozialer Herkunft künstlerisch zu arbeiten und sich mutig und versiert per Theater in die Welt einzumischen.
Im Zentrum des zweijährigen Masterstudiums steht die eigenständige Projektarbeit der Studierenden, begleitet von einer vertieften Auseinandersetzung mit Theater und Performance in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten. Dafür bietet das Thomas Bernhard Institut laborhafte Arbeitsbedingungen, die Studierenden Raum für ihre künstlerische Entwicklung bieten. Besondere Bedeutung kommt auch den kollaborativen Aspekten des Applied Theatre zu, die in kollektiven Erfahrungs- und Lernprozessen eine wichtige Rolle spielen.
Weitere Infos: http://www.moz.ac.at
Universität Mozarteum Salzburg
Mirabellplatz 1
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 61 98 -0
Fax: +43 (0)662 / 61 98 -3033
email: studieninfo@moz.ac.at
Internet: https://www.moz.ac.at/
Art: Diplomstudium
Dauer: 8 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Aufnahmeprüfung
Abschluss:
Magister/Magistra der Künste (Mag. art.)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Info:
Lehrinhalte und Berufsfelder: Das Diplomstudium Schauspiel bietet eine umfassende, methodisch fundierte Ausbildung für den Schauspielberuf am deutschsprachigen Theater. Leistungsstarke künstlerische Persönlichkeiten sollen in ihrer individuellen Entwicklung gefördert und mit dem für ihren Beruf notwendigen handwerklichen Rüstzeug ausgestattet werden.
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz
Leonhardstraße 15
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 389 -0
Fax: +43 (0)316 / 389 -1101
email: info@kug.ac.at
Internet: https://www.kug.ac.at
Max Reinhard Seminar – Institut für Schauspiel und Schauspielregie
Penzinger Straße 9/der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1140 Wien
Tel.: +43 (0)1 711 55 -2800
email: mrs@mdw.ac.at
Internet: https://www.maxreinhardtseminar.at
Art: Bachelorstudium
Dauer: 8 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Reifezeugnis, Aufnahmeprüfung
Abschluss:
Master of Arts (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Info:
Lehrinhalte und Berufsfelder: Das Bachelorstudium Schauspiel bietet eine umfassende, methodisch fundierte Ausbildung für den Schauspielberuf am deutschsprachigen Theater. Leistungsstarke künstlerische Persönlichkeiten sollen in ihrer individuellen Entwicklung gefördert und mit dem für ihren Beruf notwendigen handwerklichen Rüstzeug ausgestattet werden. Aus dem Institut sollen handelnde, erzählende und gebildete SchauspielerInnen hervorgehen, die sich als Bestandteil eines Ensembles begreifen und in der Lage sind, unter sich ständig verändernden künstlerischen, ästhetischen und sozialen Voraussetzungen und Gegebenheiten, Impulse fantasievoll aufzunehmen und spielerisch weiterzuentwickeln.
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Anton Bruckner Privatuniversität
Hagenstraße 57
4040 Linz
Tel.: +43 (0)732 / 701 000 -0
Fax: +43 (0)732 / 701 000 -299
email: information@bruckneruni.at
Internet: https://www.bruckneruni.at
Schwerpunkte:
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Johannesgasse 4a
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 512 77 47 -0
Fax: +43 (0)1 / 512 77 47 -7913
email: office@muk.ac.at
Internet: https://www.muk.ac.at
Art: Diplomstudium
Dauer: 8 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Magister/Magistra der Künste (Mag.art)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Doktoratsstudien
Info:
Lehrinhalte und Berufsfelder: Die Ausbildung muss sie befähigen, flexibel und vor allem eigenständig auf unterschiedliche Arbeitszusammenhänge und ästhetische Konzepte einzugehen. Das setzt voraus, dass die individuellen schöpferischen Möglichkeiten der Studierenden von der Ausbildung erkannt und zielstrebig gefördert werden. Ebenso die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und initiativ zu werden.
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Mozarteum Salzburg
Mirabellplatz 1
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 61 98 -0
Fax: +43 (0)662 / 61 98 -3033
email: studieninfo@moz.ac.at
Internet: https://www.moz.ac.at/
Dauer: individuell
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Der Einstieg erfolgt über ein Casting.
Abschluss: Diplom & staatlicher Bühnenreifeprüfung
Weitere Infos: https://www.schauspielkonservatorium.at/aufbaustudium/
Open Acting Academy – Konservatorium für Schauspiel
Margaretenstraße 70 / Stiege 4
1050 Wien
Tel.: +43 (0)660 557 -6668
email: info@schauspielschule.at
Internet: https://www.schauspielschule.at
Dauer: 3 Jahre (meist)
Form: Berufsbegleitend und Vollzeit
Voraussetzungen:
Hinweis: Bei berufsbegleitenden Angeboten entfällt meist die Altersgrenze
Die Voraussetzungen variieren je nach Anbieter.
Abschluss:
Bitte beachten:
Bei den angeführten Ausbildungsanbietern handelt es sich um Privatschulen bzw. Akademien ohne Öffentlichkeitsrecht. Bei den vergebenen Diplomen handelt sich daher formal nicht um staatlich anerkannte Abschlüsse.
Berechtigungen:
Die Studierenden können außerhalb der jeweiligen Einrichtungen eine „Bühnenreifeprüfung“ bei der paritätischen Kommission ablegen.
Hinweis:
Info:
Dauer: Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre. Der Aufbau ist zum Teil modular, sodass erste Teilprüfungen auch bereits nach einem Jahr möglich sind bzw. abhängig vom Anbieter auch verpflichtend durchgeführt werden.
Je nach Organisationsform, berufsbegleitende oder Vollzeit, kann die Ausbildungsdauer auch variieren.
Kosten: abhängig vom Anbieter
Inhalte:
Die Inhalte variieren je nach Anbieter, umfassen meist aber unter anderem:
zum Teil auch:
Schauspielschule Salzburg
Petersbrunnhof, Erzabt-Klotz-Straße 22
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 80 85 -13
Fax: +43 (0)662 / 80 85 -33
email: info@schauspielhaus-salzburg.at
Internet: https://schauspielhaus-salzburg.at/schauspielakademie/aktuelles
BSA – Die Bilinguale Schauspielakademie für Bühne und Film
Gasometer C C
1110 Wien
Tel.: +43 (0)676 624 41 33
email: office@schauspielakademie.at
Internet: https://www.schauspielakademie.at
Open Acting Academy – Konservatorium für Schauspiel
Margaretenstraße 70 / Stiege 4
1050 Wien
Tel.: +43 (0)660 557 -6668
email: info@schauspielschule.at
Internet: https://www.schauspielschule.at
Schauspielakademie Elfriede Ott
Zaunergasse 1-3
1030 Wien
Tel.: + 43 (0)664 545 66 90
email: office@ottstudio.at
Internet: https://www.ottstudio.at/
Schauspielschule Krauss (mit Öffentlichkeitsrecht)
Weihburggasse 9/Lehranstalt mit Öffentlichkeitsrecht
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 512 43 24
email: office@schauspielschulekrauss.at
Internet: https://www.schauspielschulekrauss.at/
Schauspielschule Wien
Rechte Wienzeile 85
1050 Wien
Tel.: +43 (0)1 94 33 701
Fax: +43 (0)1 94 33 701 -30
email: office@schauspielschule.wien
Internet: https://www.schauspielschule.wien/
Dauer: 155 Stunden
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Lehrgangszertifikat
Weitere Infos: https://www.schauspielschule.at/young-actors-academy/
Open Acting Academy – Konservatorium für Schauspiel
Margaretenstraße 70 / Stiege 4
1050 Wien
Tel.: +43 (0)660 557 -6668
email: info@schauspielschule.at
Internet: https://www.schauspielschule.at
Eine selbstständige Berufsausübung ist für Schauspieler*innen vor allem im Rahmen einer freien Berufstätigkeit als Künstler*in möglich.
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessenvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Schauspieler*innen interpretieren auf der Bühne, in Filmen, in Hörspielen und bei sonstigen kulturellen Veranstaltungen Rollen verschiedenster Charaktere mit Hilfe ihres gesamten persönlichen Ausdrucksvermögens und setzen dabei Körper, Stimme und Mimik ein. Sie proben unter der Anleitung einer Regisseurin/eines Regisseurs (Regisseur*in). Trotz des routinemäßigen Erlernens der Rolle und trotz wiederholter Aufführungen sollen die Schauspieler*innen auf die Zuschauer*innen so natürlich wirken, als würde sich das Geschehen auf der Bühne zum ersten Mal ereignen. Um einer Rolle gerecht zu werden, müssen Schauspieler*innen körperlich fit bleiben und Stimm- und Sprechübungen machen.
Bei Film und Fernsehen ist die Rolle der Schauspieler*innen in kleine Szenen und Einstellungen (Takes) zerlegt. Diese werden meist nicht in der zeitlichen Abfolge der Spielhandlung aufgenommen, sondern in einer technisch bedingten Reihenfolge, etwa nach Schauplätzen. Weil Filmaufnahmen mehr Nähe als Theater zulassen, können Schauspieler*innen im Film „natürlicher“ spielen als am Theater, da kleinere Gesten ausreichen, um z. B. Stimmungen oder Gefühle auszudrücken und zu vermitteln. Für Rundfunkproduktionen (wie z. B. Hörspiele) stehen im Gegensatz dazu Schauspieler*innen ausschließlich sprachliche Ausdrucksmittel zur Verfügung, um eine Rolle glaubhaft darzustellen.
Das wichtigste Arbeitsmittel einer Schauspielerin/eines Schauspielers ist die eigene Person. Sie verkörpern verschiedene Charaktere mit Hilfe ihres gesamten persönlichen Ausdrucksvermögens, d. h. durch den Einsatz und das Zusammenspiel von Körper, Stimme und Mimik. Außerdem arbeiten sie mit unterschiedlichen Requisiten, Kostümen und Masken und lesen Drehbücher.
Schauspieler*innen arbeiten vorwiegend in Theater-, Film-, Fernseh- und Rundfunkstudios sowie an Filmdrehorten im Freien. Sie arbeiten gemeinsam mit dem gesamten Team der jeweiligen Produktion, z. B. mit Kostümbildner*innen, Maskenbildner*innen (siehe auch Maskenbildner*in (Lehrberuf)), Kameraleuten (siehe Kameramann / Kamerafrau), Aufnahmeleiter*innen, Produktionsleiter*innen (siehe Produktionsleiter*in (Fernsehen, Film, Radio, Theater)), Dramaturg*innen sowie mit dem jeweiligen technischen oder handwerklichen Personal (z. B. Lichttechniker*innen, Tontechniker*innen).
Auch Schauspieler*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Neue Entwicklungen und Weiterbildungsbereiche für Schauspieler*innen:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Aufblende | Fachbegriff in der Film- und Kameratechnik: Das Bild taucht - langsam und immer heller werdend - aus dem Schwarz auf (z. B. am Anfang oder Ende eines Films). |
Baby-Stativ | Fachbezeichnung für ein flaches, fahrbares Bodenstativ für Kamerafahrten mit niedriger Kameraperspektive. |
Eleve/Elevin | Eleve/Elevin ist eine Bezeichnung für Schüler*innen von Ballettschulen, teilweise auch an Schauspielschulen. Auch die Auszubildenden an der Spanischen Hofreitschule in Wien werden als Eleven bezeichnet. |
Ensemble | Ensemble bezeichnet eine Gruppe von Einheiten. Im künstlerischen Bereich wird diese Begriff für eine Gruppe von Künstler*innen z. B. Musiker*innen, Schauspieler*innen, Puppenspieler*innen, Sänger*innen oder Tänzer*innen gebraucht, wenn diese regelmäßig als Einheit (Ensemble) unter einem eigenen Namen auftreten. |
Gage | Als Gage bezeichnet man das Honorar das Künstler*innen, Musiker*innen, Fotomodels, Schauspieler*innen, DJs, etc. für ihre künstlerische Leistung erhalten. Eine Gage wird im Vorfeld vertraglich festgelegt und nach dem Auftritt, Konzert, Schauspiel, etc. ausbezahlt. |
Halbaufnahme | Bezeichnung für eine Kameraeinstellung bei Filmaufnahmen, welche die Darsteller*innen etwa von der Körpermitte aufwärts zeigt. |
Halbtotale | Eine Bezeichnung für eine Kammeraeinstellung, die eine Personen von Kopf bis Fuß zeigt. Sie entspricht der fotografischen Gruppenaufnahme. |
Inszenierung | Inszenierung = das fertige Stück, die Aufführung 1. ein Stück beim Theater, Fernsehen, einen Film vorbereiten, bearbeiten, einstudieren, künstlerisch gestalten; 2. bei einem Bühnenstück, Fernsehspiel, Film Regie führen |
Off | Ein Begriff aus der Filmtechnik. Damit ist bei Film- bzw. Fernsehproduktionen das Unsichtbarbleiben des/der Sprecher*in gemeint. Es wird für das Publikum nicht sichtbar hinter der Bühne bzw. des Filmsets gesprochen. |
Performance | a) Kunst: Auftritt, Vorstellung; weiters künstlerische Aktion, Aktionismus; Mischung aus Theater, Musical, Tanz, Video und Musik. b) Finanzwirtschaft und Risikomanagement: ein Maß für den Ertrag (z. B. einer Aktie) unter Berücksichtigung des Anlagerisikos und der allgemeinen Marktlage. |
Statisten | auch Komparsen genannt: in Filmszenen im Hintergrund mitwirkende Figuren, z. B. in einem Cafe oder Restaurant |
Visagistik | franz. für Gesicht, Miene, Gesichtsausdruck. Die Visagistik ist ein Fachausdruck für die kosmetische Behandlung des Gesichts, vor allem für das künstlerische Schminken von Schauspielerinnen und Schauspielern in Film, Theater und Fernsehen. |