Snowboardlehrer*in

Snowboardlehrer*innen vermitteln Anfänger*innen, Fortgeschrittenen und Profis aller Altersstufen die Technik des Snowboardens in Theorie und Praxis. Sie führen Aufwärm- und Konditionsübungen durch, vermitteln Grund- und Spezialtechniken und informieren über Unfallsrisiken. Außerdem organisieren und veranstalten sie Wettbewerbe. Dabei haben sie Kontakt zu Berufskolleg*innen, Mitarbeiter*innen von Schischulen und Hotels. Snowboardlehrer*innen arbeiten freiberuflich oder im Auftrag von Schischulen, Hotels oder Sportvereinen. Sie müssen, wie auch Schilehrer*innen staatlich geprüft sein. Wenn sie Schischulen leiten, üben sie auch alle anfallenden kaufmännischen Tätigkeiten aus.

Sonstiger Beruf
Hauptberuf

Tätigkeiten und Aufgaben

  • Snowboardunterricht planen und organisieren
  • Grund- und Spezialkenntnisse und -techniken vermitteln
  • Aufwärmübungen durchführen, Konditionsprogramme und -trainings ausarbeiten und durchführen
  • Wettbewerbe planen und durchführen
  • Snowboard- und Schischulen nach fachlichen und betriebswirtschaftlichen Vorgaben leiten (mit dementsprechender Ausbildung)
  • Snowboardlehrer*innen-Anwärter*innen betreuen (mit entsprechender Zusatzausbildung)
  • Leistungssportler*innen betreuen
  • bei Fragen zur sportlichen Ausrüstung beraten

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • Beweglichkeit
  • gute körperliche Verfassung
  • gute Reaktionsfähigkeit
  • guter Gleichgewichtssinn
  • Sportlichkeit
  • Wetterfest

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • didaktische Fähigkeiten
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • gute Beobachtungsgabe
  • kaufmännisches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Einfühlungsvermögen
  • Führungsfähigkeit (Leadership)
  • Hilfsbereitschaft
  • interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kontaktfreude
  • Kund*innenorientierung
  • Motivationsfähigkeit
  • Verständnis für Jugendliche und Kinder

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Ausdauer / Durchhaltevermögen
  • Bewegungsfreudigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Freundlichkeit
  • Geduld
  • Gesundheitsbewusstsein
  • Naturliebe
  • Sicherheitsbewusstsein

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • gepflegtes Erscheinungsbild

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • Organisationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit

Ausbildungsmöglichkeiten sind durch die Lehrwarteausbildung bzw. durch die Trainer*innenausbildung der Sportakademie (Wien, Innsbruck, Linz, Graz) gegeben. Es werden grundsätzlich Ausbildungsmöglichkeiten in allen Sportarten angeboten, deren Verbände ordentliche Mitglieder der Bundessportorganisation sind.

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten bieten:
– ASA (Austrian Snowboard Association)
– ÖSV (Österreichischer Skiverband)
– ÖSSV (Österreichischer Skischulverband)
– Österreichischer Berufsskilehrerverband
– VSÖ (Verband der Snowboardschulen und Instruktoren Österreichs)

Weiter Informationen: Österreichische Bundessportakademie.

Art: Lehrgang

Dauer: 1 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

Mindestalter 18 Jahre; erfolgreicher Abschluss der TrainerInnenausbildung und mehrjährige Praxis; Eignungsprüfung und ärztliches Attest.

Abschluss:

Diplomprüfung

Adressen:

Bundessportakademie Linz
Auf der Gugl 30
4020 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 652 352
Fax: +43 (0)732 / 600 920
email: infolinz@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/linz/

Schwerpunkte:

Dilpomtrainer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Trainer/innenausbildung


Bundessportakademie Innsbruck
Fürstenweg 185
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 507 45 -400
Fax: +43 (0)512 / 507 45 -50
email: infoinnsbruck@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/innsbruck/

Schwerpunkte:

Bergführer/in- und Skilehrer/innenausbildung

Diplomtrainer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Trainer/innenausbildung


Bundessportakademie Wien
Auf der Schmelz 6
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -27901
Fax: +43 (0)1 / 42 77 -9279
email: infoWien@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/wien/

Schwerpunkte:

Diplomlehrer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Skiinstruktor/innenausbildung

Sportlehrer/innenausbildung

Tennislehrer/innenausbildung

Trainer/innenausbildung


Art: Lehrgang

Dauer: 2 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

Positiver Abschluss der 9. Schulstufe; Eignungsprüfung; ärztliches Attest

Abschluss:

Abschlussprüfung (im Jahr der Abschlussprüfung muss das 18. Lebensjahr vollendet sein)

Adressen:

Bundessportakademie Linz
Auf der Gugl 30
4020 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 652 352
Fax: +43 (0)732 / 600 920
email: infolinz@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/linz/

Schwerpunkte:

Dilpomtrainer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Trainer/innenausbildung


Bundessportakademie Graz
Kadettengasse 19d
8041 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 327 980 -0
Fax: +43 (0)316 / 327 980 -16
email: infograz@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/graz/

Schwerpunkte:

Lehrwarteausbildung/Instrukorausbildung

Tennislehrer/innenausbildung

Trainer/innenausbildung


Bundessportakademie Innsbruck
Fürstenweg 185
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 507 45 -400
Fax: +43 (0)512 / 507 45 -50
email: infoinnsbruck@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/innsbruck/

Schwerpunkte:

Bergführer/in- und Skilehrer/innenausbildung

Diplomtrainer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Trainer/innenausbildung


Bundessportakademie Wien
Auf der Schmelz 6
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -27901
Fax: +43 (0)1 / 42 77 -9279
email: infoWien@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/wien/

Schwerpunkte:

Diplomlehrer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Skiinstruktor/innenausbildung

Sportlehrer/innenausbildung

Tennislehrer/innenausbildung

Trainer/innenausbildung


Art: Lehrgang

Dauer: 3 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • positiver Abschluss der allgemeinen Schulpflicht (9. Schulstufe)
  • Vollendung des 15. Lebensjahres im Jahr des Eintritts
  • körperliche Eignung
  • Überprüfung der Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • praktische Eignungsprüfung

Abschluss:

Diplomprüfung

Adressen:

Bundessportakademie Wien
Auf der Schmelz 6
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -27901
Fax: +43 (0)1 / 42 77 -9279
email: infoWien@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/wien/

Schwerpunkte:

Diplomlehrer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Skiinstruktor/innenausbildung

Sportlehrer/innenausbildung

Tennislehrer/innenausbildung

Trainer/innenausbildung


Art: Lehrgang

Dauer: 3 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • positiver Abschluss der 8. Schulstufe
  • Eignungsprüfung
  • abgeschlossene Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung und
  • ärztliches Attest

Abschluss:

Abschlussprüfung (im Jahr der Abschlussprüfung muss das 18. Lebensjahr vollendet sein)

Adressen:

Bundessportakademie Linz
Auf der Gugl 30
4020 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 652 352
Fax: +43 (0)732 / 600 920
email: infolinz@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/linz/

Schwerpunkte:

Dilpomtrainer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Trainer/innenausbildung


Bundessportakademie Graz
Kadettengasse 19d
8041 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 327 980 -0
Fax: +43 (0)316 / 327 980 -16
email: infograz@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/graz/

Schwerpunkte:

Lehrwarteausbildung/Instrukorausbildung

Tennislehrer/innenausbildung

Trainer/innenausbildung


Bundessportakademie Innsbruck
Fürstenweg 185
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 507 45 -400
Fax: +43 (0)512 / 507 45 -50
email: infoinnsbruck@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/innsbruck/

Schwerpunkte:

Bergführer/in- und Skilehrer/innenausbildung

Diplomtrainer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Trainer/innenausbildung


Bundessportakademie Wien
Auf der Schmelz 6
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -27901
Fax: +43 (0)1 / 42 77 -9279
email: infoWien@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/wien/

Schwerpunkte:

Diplomlehrer/innenausbildung

Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung

Skiinstruktor/innenausbildung

Sportlehrer/innenausbildung

Tennislehrer/innenausbildung

Trainer/innenausbildung


Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist gegeben durch:

a) Freie Berufe:

  • als Sportlehrer*in fallen Snowboardlehrer*innen in den Bereich der vortragenden und lehrenden Tätigkeiten (Privatunterrichte)
(Hinweis: soweit sich die Tätigkeit auf die Planung und Anleitung (Unterricht, Privatunterricht) zu Fitnessübung für Gruppen oder Einzelpersonen beschränkt und keine weitergehenden Beratungsleistungen damit verbunden sind, die in den Rahmen eines Reglementierten Gewerbes fallen könnten.)

Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe, Vortragende oder andere selbstständige Unterrichtstätigkeiten). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist/Journalistin, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.


b) Freie Gewerbe:

  • Herstellung von Sportanlagen aus Schnee (Snowparks) unter Ausschluss aller statisch belangreichen Konstruktionen

Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.

Liste der Freien Gewerbe:

ALLGEMEINE HINWEISE:

Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.

Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

Folgende Inhalte löschen:

Arbeitsbereiche

WICHTIG: Snowboardlehrer*in ist eine Tätigkeit die sich fast ausschließlich auf die Wintersaison beschränkt und häufig nebenberuflich ausgeübt wird. Überlegen Sie sich deshalb, mit welcher Hauptbeschäftigung oder anderen beruflichen Tätigkeiten sich dieser Beruf gut kombinieren lässt (z. B. andere Berufe und Tätigkeiten im Bereich Tourismus).

Snowboardlehrer*innen unterrichten Anfänger*innen und Fortgeschrittene, fallweise auch Spitzensportler*innen, in der richtigen Technik des Snowboardens und üben den dafür notwendigen Bewegungsablauf. Sie trainieren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Snowboardlehrer*innen arbeiten sowohl im Breitensport als auch im Wettkampf bzw. Spitzensport.

Vor Beginn des eigentlichen Unterrichts leiten die Snowboardlehrer*innen Aufwärmübungen an, um Verletzungen zu vermeiden. Sie führen mit ihren Schüler*innen alters- und entwicklungsgerechtes Konditionstraining durch. Dabei führen die Snowboardlehrer*innen die verschiedenen Übungen und Techniken selbst vor und leiten ihre Schüler*innen bei der Ausführung der Übungen an, wobei sie die unterschiedlichen Fähigkeiten und Leistungsstufen der Schüler*innen berücksichtigen. Sie vermitteln verschiedene Fahrtechniken, zum Beispiel schulische Schwungformen wie geschnittene und gedriftete Schwünge, geschnittene Schwünge mit Rhythmuswechsel und renntechnische Schwünge um Torlaufstangen. Snowboardlehrer*innen motivieren weniger routinierte Anfänger*innen und schaffen Anreize für Fortgeschrittene. Neben der Vermittlung der Snowboardtechniken erziehen sie ihre Schüler*innen zur Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und zum verantwortungsvollen Fahren. Sie informieren außerdem Snowboardschüler*innen über die sportliche Ausrüstung.

Snowboardlehrer*innen betreuen einzelne Schüler*innen auch im Leistungs- bzw. Spitzensport. Sie erstellen dabei individuelle Konditions- und Trainingsprogramme und vermitteln spezielle Techniken. Sie planen und führen Wettbewerbe, Snowboardtouren und -wanderungen durch. Snowboardlehrer*innen, die über eine entsprechende Ausbildung verfügen, leiten auch Snowboardschulen nach fachspezifischen und betriebswirtschaftlichen Richtlinien. Sie arbeiten überdies in der Ausbildung anderer Snowboardlehrer*innen (ebenfalls nach entsprechender Zusatzausbildung).

Arbeitsmittel

Snowboardlehrer*innen tragen der Witterung und Geländeanforderung entsprechende Bekleidung, zum Beispiel Snowboardhose, Anorak, Snowboardschuhe, Helme und Brillen. Zudem führen sie eine Sicherheitsausrüstung mit sich, etwa ein Erste-Hilfe-Paket, Lawinenpiepser, Leinen und Schaufeln. Sie lesen Bergkarten, Tourenpläne und -beschreibungen und erarbeiten auch selbstständig Konditions- und Trainingsprogramme. Außerdem organisieren sie Wettbewerbe, Touren etc. und bedienen dafür Telefone und Internet.

Arbeitsumfeld

Snowboardlehrer*innen arbeiten fast ausschließlich im Freien bei winterlichen Witterungsverhältnissen und Temperaturen. Sie sind starker Belastung durch UV-Strahlung, Nässe, Kälte und Unfallgefahren ausgesetzt. Sie haben Kontakt mit ihren Schüler*innen in verschiedenen Altersstufen, weiteren Snowboard- und Schilehrer*innen, Mitarbeiter*innen von Schischulen/Snowboardschulen und Hotels, aber auch mit Shaper (m./w./d.), die die Snowboardparks errichten und betreuen.

  • Sportschulen (z. B. Schischulen, Snowboardschulen)
  • Selbstständigkeit

Für Snowboardlehrer*innen bietet sich als Weiterbildung die staatliche Lehrwarte- bzw. Instruktor*innenausbildung, die staatliche Trainer*innenausbildung oder die Diplomtrainer*innenausbildung an.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der österreichischen Bundessportakademie.

Weiterbildungen in den Bereichen Sport-, Event- und Vereinsmanagement können den Grundstein zu einer Karriere als Sport- und Eventmanager*in legen. Auch der Sportjournalismus, die Gesundheits- und Sporttherapie, die Sportartikelindustrie und der Sportartikelhandel sowie die Bereiche Ernährungsberatung oder Mental-Coaching bieten Karrierechancen für Snowboardlehrer*innen die sich beruflich weiterentwickeln möchten.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung: