Tonmeister*innen sind für die kreative, künstlerische und technische Durchführung von Tonaufnahmen zuständig. Sie gestalten das Klangbild von Musik bei Aufführungen, für Aufnahmen oder bei der Gestaltung (z. B. Film), indem sie Effekte wie Bass, Hall, Echo usw. einfügen und Klangfarben miteinander abstimmen.
Das Berufsbild von Tonmeister*innen überschneidet sich mit dem von Tontechniker*innen, jedoch haben Tonmeister*innen eine stärkere künstlerische und kreative Ausrichtung. Sie arbeiten bei Hörfunk-, Film- und Fernsehproduktionen sowie in Musikstudios zumeist in leitenden Positionen (z. B. als Aufnahmeleiter*in) und im Team mit Berufskolleg*innen aus den Bereichen Tontechnik, Veranstaltungstechnik, Regie und Redaktion zusammen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Für den Beruf Tonmeister*in ist das Studium Tonmeister*in an der mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien besonders geeignet, da neben dem künstlerischen und kreativen Kenntnissen auch musiktheoretische und akustische Grundlagen ausführlich gelehrt werden. Deshalb ist für diese Ausbildung auch eine künstlerische Aufnahmeprüfung vorgesehen.
Die Ausübung des Berufs Tonmeister*in ist auch mit einer Ausbildung für audio-technische Berufe wie z. B. als °Tontechniker*in# möglich. Allerdings fehlt hier die umfassende künstlerische und musiktheoretische Ausbildung und der starke musikalische Schwerpunkt (vor allem Klassik), der Tonmeister*innen von Tontechniker*innen unterscheidet.
Art: Diplomstudium
Dauer: 10 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Nachweis der künstlerischen Eignung durch Aufnahmeprüfung
Abschluss:
Magister/Magistra der Künste (Mag. art.)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 71155 -6910 bis 6922
Fax: +43 (0)1 / 71155 -6999
email: studienabteilung@mdw.ac.at
Internet: https://www.mdw.ac.at/
Art: Universitätslehrgang
Dauer: 4 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
vollendetes 16. Lebensjahr, kommissioneller Eignungstest
Abschluss:
Zertifikat
Berechtigungen:
Inhalte:
Der Vorbereitungslehrgang soll begabten Jugendlichen die Möglichkeit der Vertiefung ihrer theoretischen Kenntnissen und die Vorbereitung zur Aufnahmsprüfung bieten.
Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 71155 -6910 bis 6922
Fax: +43 (0)1 / 71155 -6999
email: studienabteilung@mdw.ac.at
Internet: https://www.mdw.ac.at/
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist gegeben durch:
Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Akustik | Die Lehre vom Schall, von den Tönen; Klangwirkung. |
akustische Rückkopplung | Wenn die ausgehende Energie wieder zurückgeführt wird, spricht man von Rückkopplung. Bei der akustischen Rückkopplung handelt es sich um Schallwellen, die zurückfließen. Die akustische Rückkopplung kann zwischen Lautsprecher und Mikrophon entstehen (Pfeifton). Bei einem undichten Verstärkungssytem des Gehörapparates gelangt der Schall an dem Ohrstück vorbei zurück an das Hörgerät, wird dort von einem Mikrofon aufgenommen und wieder in den Gehörgang verstärkt. |
Beschallungstechnik | Die Beschallungstechnik befasst sich mit den Vorbereitungsarbeiten zur Beschallung mit einem Audiosystem (= Tonsystem, Tonanlage) die für Musikveranstaltungen oder Diskussionsveranstaltungen erforderlich sind. Dabei wird die Beschallungsanlage je nach akustischer Beschaffenheit des Raumes und nach Art der Veranstaltung zusammengestellt. Die technischen Arbeiten reichen vom Input (Mikrofon, Audioquelle) über der Weiterverarbeitung (Verteilung, Mischpult) bis hin zum Output (Lautsprecher, Dolmetscheranlage, Übertragung). |
Mehrkanaltechnik | "Kanal" ist die allgemeine Bezeichnung für einen Übertragungsweg. Die Mehrkanaltechnik eignet sich nicht nur zur Übertragung von verschiedenen Sprachen bei einer Dolmetschanlage, sondern ganz generell zur Übertragung von verschiedenen Audiokanälen. So ist es z. B. möglich, in einem Raum die Tonsignale von mehreren aufgestellten Fernsehmonitoren gleichzeitig zu drahtlosen Empfängern zu senden. Mehrkanalanlagen finden z. B. in Video-Lernzentren, Museen oder verschiedenen kulturellen Events und Veranstaltungen Anwendung. |
Schallabsorption | Beim Auftreffen von Schall auf eine Fläche wird ihm Energie entzogen. Er wird absorbiert (aufgesaugt). Eine Größe ist in diesem Zusammenhang der sogenannte Absorptionsgrad. Dieser ist frequenzabhängig und wird vom Material der Fläche und dessen Anordnung beeinflusst. Schallabsorption spielt bei den Überlegungen zum Bau von Konferenzräumen eine große Rolle. |
Zweikanalanlage | Fachbegriff der Audiotechnik: Eine Zweikanal-Anlage ist mit zwei Kanälen zur Übertragung eingerichtet und eignet sich hauptsächlich zur Übertragung von Playbackeinspielungen, Stereotonübertragungen, Tonbildshows oder Dolmetscheranlagen. |