Europäische Ethnolog*innen, umgangssprachlich Volkskundler*innen, beschäftigen sich mit regionaler Tradition und Kultur der Gesellschaften Europas. Sie erforschen Brauchtum und Bräuche, Volksmusik, Literatur, Sagen und Märchen. Zu den aktuellen Forschungsbereichen zählen aber auch Migration, europäischer Pop, Hip Hop oder Streetart. Im Rahmen von Forschung und Lehre sind sie an Universitäten, in Museen, Archiven oder Sammlungen tätig.
Im Rahmen ihrer Aufgaben und Tätigkeiten unternehmen Europäische Ethnolog*innen Forschungsreisen und Exkursionen. Sie arbeiten mit Berufskolleg*innen und Fachleuten aus verwandten Disziplinen sowie mit Mitarbeiter*innen von Museen und Medien, Archiven, Bibliotheken zusammen und haben Kontakt zu Studierenden.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist/Journalistin, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
In jedem Fall muss die Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit aber der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt gemeldet werden.
Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Mit den alternativen Berufen wollen wir dir helfen, Berufe zu finden, die für dich sonst noch interessant sein könnten.
In dieser Liste findest du Berufe, die zum Beispiel eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Tätigkeiten haben, in denen du mit ähnlichen Materialien oder in einer ähnlichen Arbeitsumgebung arbeitest. Die Gemeinsamkeit kann auch in den Interessen und Fähigkeiten liegen, die in den Berufen gefragt sind oder es gibt gemeinsame Schul- oder Berufsschulstandorte.
BITTE BEACHTE: Bei manche Berufe ist auf den ersten Blick nicht immer klar, worin die Ähnlichkeit liegt. Es gibt aber trotzdem Überschneidungen und es kann spannend sein, diese herauszufinden, um auf neue Ideen zu kommen.
Anthropologie | Anthropologie heißt wörtlich übersetzt soviel wie "Menschenlehre" bzw. die "Lehre vom Menschen" und handelt von der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. |
Dialektologie | = Bezeichnung für Mundartforschung |
Empirie – empirisch | Der Begriff Empirie bedeutet soviel wie "auf Erfahrung gestützt", "aus Daten gewonnen" oder "durch Beobachtung ermittelt". Empirisch sind daher alle Verfahren (innerhalb von Wissenschaft und Forschung), die Daten aller Art, sammeln, auswerten und interpretieren. |
Ethnie | Unter Ethnie versteht man eine Gruppe von Personen, die derselben Kultur angehören und sich dessen auch bewusst sind. Gemeinsamkeit besteht z. B. in Tradition, Sprache, gemeinsamer Zukunftsperspektive, Religion, Kleidung oder Lebensmitteln. |
Integration | a) gesellschaftlich/beruflich: ist der Einbezug von Menschen in eine Lebens- oder Arbeitsgemeinschaft, die aus den verschiedensten Gründen von dieser ausgeschlossen waren b) technisch: Einbau von einzelnen Bauteilen, Komponenten in ein bestehendes System bzw. auch zusammenfügen verschiedener Elemente/Bauteile/Komponenten zu einem gemeinsamen System, z. B. in der Elektrotechnik, Elektronik, IT |
qualitative Methoden | Vor allem in der Kultur- und Sozialforschung werden mit qualitativen Methoden nicht standardisierte Daten erhoben und ausgewertet z. B. durch Interviews, teilnehmende Beobachtung. Vorteil der Methode ist eine größere Tiefe und Vielfalt der erhobenen Daten. Vertreter*innen der quantitativen Forschung kritisieren, dass nicht nach standardisierten (einheitlichen) Kriterien vorgegangen wird. |
Strukturalismus | 1. In der Sprachwissenschaft: man betrachtet die Sprache als geschlossenes Zeichensystem und versucht, die sprachlichen Strukturen zu erforschen. |
Urbanistik | Fachbegriff für Städtebau, vor allem Städteplanung. |