Bewacher*in

Bewacher*innen (auch Wächter*innen, Security oder manchmal Sicherheitsbeauftragte genannt) sind für den betrieblichen Wachdienst zuständig. Sie überwachen Industrieanlagen, Geschäftsanlagen etc. nach Betriebsschluss, teilweise auch während der Betriebszeiten. Bewacher*innen machen regelmäßige Kontrollgänge oder Kontrollfahrten bzw. überwachen eingerichtete Videoanlagen. Bewacher*innen arbeiten meist im Team mit Kolleg*innen und wechseln sich ab (Schichtdienst). Teilweise setzen sie zur Unterstützung auch Wachhunde ein.

Sonstiger Beruf
Hauptberuf

Tätigkeiten und Aufgaben

  • regelmäßige Kontrollgänge bzw. -fahrten durchführen
  • Sicherheitseinrichtungen kontrollieren: Schließmechanismen bei Toren, Funktion von Alarmanlagen, Videoüberwachungssysteme
  • Meldungen an die Zentrale vornehmen
  • bei besonderen Vorkommnissen die Zentrale und die Polizei verständigen
  • Schrankenanlagen bedienen; Zutritts- bzw. Zufahrtsberechtigungen überprüfen
  • Diensteinteilungen vornehmen
  • Geldtransporte begleiten; Geld entgegennehmen, sicher verwahren und an den Bestimmungsort (Bank) transportieren
  • Überwachungsprotokolle verfassen

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • gute körperliche Verfassung
  • gute Reaktionsfähigkeit
  • gutes Sehvermögen

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • gute Beobachtungsgabe
  • guter Orientierungssinn

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Durchsetzungsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Rechtsbewusstsein
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Verschwiegenheit / Diskretion

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • gepflegtes Erscheinungsbild
  • Mobilität (wechselnde Arbeitsorte)
  • Risikobewusstsein

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • Koordinationsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Für Bewacher*innen gibt es in Österreich keine geregelte Ausbildung. Die Ausbildung erfolgt betriebsintern entweder durch eine Bewachungsgesellschaft oder durch den Betrieb bzw. die Einrichtung, die die Bewacher*innen beschäftigt.
Voraussetzung für die Aufnahme ist ein polizeiliches Führungszeugnis und fallweise der Besitz eines Führerscheines und/oder eines Waffenscheines.

Nähere Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten erhältst du direkt bei den jeweiligen Bewachungsgesellschaften.

Art: Sonstige Ausbildung

Dauer: 40 UE

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Deutsch A1
  • Unbescholtenheit
  • körperliche und geistige Eignung

Abschluss: Abschlussprüfung

Berechtigungen: Mit positiver Zertifizierungsprüfung und Erfüllung aller Zulassungsvoraussetzungen erhalten die Teilnehmer*innen das TÜV AUSTRIA-Zertifikat, das bis zum 31.12. des drittfolgenden Jahres nach der Zertifizierungsprüfung gültig ist.

Info:

Ausbildungsdauer: 40 Unterrichtseinheiten zzgl. schriftlicher Abschlussprüfung und Fachgespräch sowie Selbststudium

Kosten: EUR 1.680,00 inkl. 20 % USt inkl. TÜV Austria Prüfungsgebühr / Berufszertifikat (WAFF förderbar)

Zielgruppe Personen die sich im Sicherheitsbereich qualifizieren möchten.

Ausbildungsziele: Nach erfolgreichem Abschluss dieser Ausbildung verfügen die Teilnehmer*innen über

  • das notwendige Basiswissen für Sicherheitsdienstleister;
  • Grundlagen des Objekt- & Veranstaltungsschutzes;
  • praxisorientiertes Wissen für die Doormantätigkeit in Objekten und im Kaufhaus;
  • Grundwissen Kooperation Kaufhausdetektive / BDA;
  • ganzheitliches Verständnis über die Aufgaben und der Haftung;
  • die Basis zur Umsetzung für das Tagesgeschäft als Sicherheitskraft.

Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen die Bearbeitung von Fallbeispielen und die praktische Einübung der vermittelten Techniken. Theorie und Praxis sind eng miteinander verzahnt. Reflexionen sichern die Entwicklung eines klaren Selbstverständnisses.

Ausbildungsinhalte:

  • Grundverständnis und Leitlinien der Sicherheitsindustrie /-wirtschaft
  • Rechte und Pflichten als Sicherheitskraft
  • Gewerberecht / Strafrecht / ABGB / Strafprozessordnung
  • Kommunikation und Konfliktmanagement
  • Dokumentationspflichten
  • Taktische Erste Hilfe (TCCC) & Brandschutz für Sicherheitsdienstleister
  • Umgang mit technischen Hilfsmitteln und Funkausbildung
  • Die operative Arbeit im Sicherheitsdienst / als Doorman im Kaufhaus bzw. im Einzelhandel
  • Bewachung-, Objekt und Veranstaltungsschutz

Dies unter den Lehr-/Meinungs- und Praxisansätzen für die tägliche Arbeit.

Weitere Infos: https://sicherheitsausbildung.com/seminar/basisausbildung/fachkraft-fur-schutz-sicherheit/

Adressen:

CAMPUS Security & Training Group GmbH
Schottenring 33
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 293 64 13
Fax: +43 (0)1 253 30 33 -7670
email: office@campus-security.group
Internet: https://sicherheitsausbildung.com/

Art: Sonstige Ausbildung

Dauer: 5 Wochen, insgesamt ca. 60 Stunden

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • vollendetes 18. Lebensjahr
  • Eigenberechtigung
  • einwandfreier Leumund (kein Eintrag im Strafregister)
  • Kurssprache: Deutsch

Abschluss: Zertifikat als ausgebildete*r Bewacher*in

Berechtigungen: für die selbstständige Berufsausübung als BewacherIn ist zusätzlich eine mehrjährige Praxis und eine staatliche Befähigungsprüfung erforderlich

Info:

Dauer:
als Tageskurs über 5 Wochen mit ca. 12 Wochenstunden, insgesamt ca. 60 Stunden

Kosten: EUR 690,00 (inkl. USt)

Ausbildungsinhalte – Überblick

  • Berufsbild, Gewerberecht, Kollektivvertrag
  • Rechtsgrundlagen, Notwehr, Anhaltung, Veranstaltungs- und Versammlungsgesetz, Jugendschutz, Hausrecht
  • Waffengesetz, Waffenkunde
  • Deeskalation, Stressmanagement, Einsatztaktik
  • Kommunikation, kundenorientiertes Verhalten
  • Eigensicherung, Selbstverteidigung, Täter*innenansprache
  • Berichtswesen
  • Grundlagen Sicherheitstechnik
  • Bewerbung

Weitere Infos: https://www.eurodet.at/grundausbildung/bw/

Adressen:

EURODET – Europäische Detektiv-Akademie
Hauptstraße 110
1140 Wien

Tel.: +43 (0)1 544 95 32 -23
Fax: +43 (0)1 544 95 32 -14
email: office@eurodet.at
Internet: https://www.eurodet.at/

Dauer: 90 UE (10 Kurstage in 2 Woche ) inkl. Prüfung

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Unbescholtenheit nachzuweisen durch Strafregisterauszug
  • Körperliche und geistige Eignung
  • Kein Waffenverbot (Bestätigung durch eidesstattliche Erklärung)
  • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache um dem Unterricht folgen zu können.

Abschluss:

  • Teilnahmebestätigung oder
  • ISO-Zertifikat „Fachkraft im gehobenen Sicherheitsdienst“ (nach ISO 17024)

Berechtigungen: Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung für die Personenzertifizierung ISO 17024

Info:

Module MSD und FSD sind anrechenbar.

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in gehobenen Tätigkeitsfeldern von Sicherheitsdiensten

Kosten: EUR 1.790,00 ink. USt ohne ISO-Zertifizierung oder EUR 1.990,00 inkl. USt mit ISO Zertifizierung

Beschreibung:

Diese Ausbildung für universell einsetzbare Mitarbeiter*innen in gehobenen Diensten mit Verantwortung, vermittelt richtiges Handeln in anspruchsvollen Situationen. Absolventen und Absolventinnen dieser Ausbildung sind in der Lage, Dienstanweisungen und Arbeitsaufträge selbstständig auszuführen und diese auch selbst zu erteilen. Sie sind mit sämtlichen facheinschlägigen Themen gut vertraut, verfügen über eine Ausbildung zum/zur betrieblichen Ersthelfer*in und haben in der Basis Führungskompetenzen erlernt.

Berufe/Tätigkeitsbereiche zur Ausbildung:

  • Portiere und Zutrittskontrollor*innen
  • Sicherheitsdienste in Einkaufszentren mit Verantwortung und in Einzeldiensten
  • Objektschützer*innen in Industriebetrieben
  • Ordner- und Kontrolldienste
  • Revierfahrer*innen
  • Bahnbegleiter*innen

Weitere Infos: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Adressen:

.SFA Sicherheitsfachakademie Sicherheitskompetenzzentrum GmbH
Möringgasse 18
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 934 61 75
email: office@sicherheitsfachakademie.at
Internet: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Schwerpunkte:
weiterer Standort: Polgarstraße 1, 1220 Wien

Dauer: 132 UE (15 aufeinanderfolgende Kurstage in 3 Woche ) inkl. Prüfung

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Unbescholtenheit nachzuweisen durch Strafregisterauszug
  • Körperliche und geistige Eignung
  • Kein Waffenverbot (Bestätigung durch eidesstattliche Erklärung)
  • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache um dem Unterricht folgen zu können.

Abschluss:

  • Teilnahmebestätigung oder
  • ISO-Zertifikat „Fachkraft im gehobenen Sicherheitsdienst“ (nach ISO 17024)

Berechtigungen: Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung für die Personenzertifizierung ISO 17024

Info:

Module MSD, FSD, FGSD sind anrechenbar.

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in gehobenen Tätigkeitsfeldern von Sicherheitsdiensten und Personen die im gehobenen Sicherheitsdienst tätig werden möchten.

Kosten: EUR 2.790,00 + USt mit Teilnahmebestätigung oder EUR 2.990,00 + USt mit ISO Zertifikat nach ISO 17024

Beschreibung:

Diese Spezialausbildung für Mitarbeiter*innen mit Einsatzbereichen in besonderen Gefährdungslagen ist die Grundvoraussetzung für richtiges Reagieren in gefährlichen Situationen. Absolvent*innen erlernen Sicherungs- und Einsatztaktiken angelehnt an polizeilichen Maßstäben und werden zusätzlich auf den verantwortungsvollen Dienst mit Waffe vorbereitet. Sie lernen Gefahren zu erkennen und diese für sich und andere Personen weitestmöglich abzuwehren.

Berufe/Tätigkeitsbereiche zur Ausbildung:

  • Sicherheitsdienste in Gerichten, Botschaften, Bezirkshauptmannschaften
  • Doorman bei Banken, Juwelieren
  • Werttransporteure
  • Flughafensicherheitsdienste
  • Sicherungsposten von hohen Werten

Weitere Infos: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Adressen:

.SFA Sicherheitsfachakademie Sicherheitskompetenzzentrum GmbH
Möringgasse 18
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 934 61 75
email: office@sicherheitsfachakademie.at
Internet: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Schwerpunkte:
weiterer Standort: Polgarstraße 1, 1220 Wien

Dauer: 132 UE (15 aufeinanderfolgende Kurstage in 3 Woche ) inkl. Prüfung

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Unbescholtenheit nachzuweisen durch Strafregisterauszug
  • Körperliche und geistige Eignung
  • Kein Waffenverbot (Bestätigung durch eidesstattliche Erklärung)
  • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache um dem Unterricht folgen zu können.

Abschluss:

  • Teilnahmebestätigung oder
  • ISO-Zertifikat „Fachkraft im gehobenen Sicherheitsdienst“ (nach ISO 17024)

Berechtigungen: Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung für die Personenzertifizierung ISO 17024

Info:

Module MSD, FSD, FGSD sind anrechenbar.

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in gehobenen Tätigkeitsfeldern von Sicherheitsdiensten und Personen die im gehobenen Sicherheitsdienst tätig werden möchten.

Kosten: EUR 2.790,00 + USt mit Teilnahmebestätigung oder EUR 2.990,00 + USt mit ISO Zertifikat nach ISO 17024

Beschreibung:

Diese Spezialausbildung für Mitarbeiter*innen mit Einsatzbereichen im Gesundheits- und Sozialwesen vermittelt die besonderen Anforderungen in diesem äußerst sensiblen Bereich. Mit Fokus auf Deeskalation, Psychologie, Hygiene und Menschenrechte, vermitteln man den Teilnehmer*innen das Wissen um Menschen in Ausnahmesituationen und deren Bedürfnisse und Rechte. Gewaltfreie Kommunikation sowie Gedankenhygiene, runden die Vorbereitung auf diese herausfordernden Tätigkeiten ab.

Berufe/Tätigkeitsbereiche zur Ausbildung:
Sicherheitsdienste in:

  • Krankenhäusern
  • Psychiatrischen Kliniken
  • Unterbringungsstätten für benachteiligte Personen
  • Jugendheimen
  • Frauenhäusern
  • Männerheimen
  • Notschlafstellen
  • Sozialeinrichtungen
  • Flüchtlingsunterkünfte
  • Rückführungszentren, etc.

Weitere Infos: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Adressen:

.SFA Sicherheitsfachakademie Sicherheitskompetenzzentrum GmbH
Möringgasse 18
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 934 61 75
email: office@sicherheitsfachakademie.at
Internet: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Schwerpunkte:
weiterer Standort: Polgarstraße 1, 1220 Wien

Dauer: 132 UE (15 aufeinanderfolgende Kurstage in 3 Woche ) inkl. Prüfung

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Unbescholtenheit nachzuweisen durch Strafregisterauszug
  • Körperliche und geistige Eignung
  • Kein Waffenverbot (Bestätigung durch eidesstattliche Erklärung)
  • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache um dem Unterricht folgen zu können.

Abschluss:

  • Teilnahmebestätigung oder
  • ISO-Zertifikat „Fachkraft im gehobenen Sicherheitsdienst“ (nach ISO 17024)

Berechtigungen: Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung für die Personenzertifizierung ISO 17024

Info:

Module MSD, FSD, FGSD sind anrechenbar.

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in gehobenen Tätigkeitsfeldern von Sicherheitsdiensten und Personen die im gehobenen Sicherheitsdienst tätig werden möchten.

Kosten: EUR 2.790,00 + USt mit Teilnahmebestätigung oder EUR 2.990,00 + USt mit ISO Zertifikat nach ISO 17024

Beschreibung:

Diese Spezialausbildung für Mitarbeiter*innen mit Einsatzbereichen in der Objektleitung und Qualitätssicherung macht die Teilnehmer*innen zu Führungskräften mit hoher Kundenorientierung und Kenntnissen der Qualitätssicherung. Absolvent*innen dieser Ausbildung sind in der Lage, den Sicherheitsdienst eines Objekts zu leiten, Mitarbeiter*innen zu führen und im Sinne einer erfolgreichen Auftragserfüllung, mit Auftraggeber*innen zu kommunizieren. Kostenschonende Dienstplanung und professionelle Personalnachbesetzung, sind weitere wichtige Bestandteile dieses Lehrganges..

Berufe/Tätigkeitsbereiche zur Ausbildung:

  • Objektleiter*innen im Sicherheitsdienst
  • Beauftragte zur Qualitätssicherung
  • Kundenbeauftragte
  • Resortleiter*innen Sicherheit

Weitere Infos: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Adressen:

.SFA Sicherheitsfachakademie Sicherheitskompetenzzentrum GmbH
Möringgasse 18
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 934 61 75
email: office@sicherheitsfachakademie.at
Internet: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Schwerpunkte:
weiterer Standort: Polgarstraße 1, 1220 Wien

Dauer: 262 UE (30 aufeinanderfolgende Kurstage in 6 Woche ) inkl. Prüfung

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Unbescholtenheit nachzuweisen durch Strafregisterauszug
  • Körperliche und geistige Eignung
  • Kein Waffenverbot (Bestätigung durch eidesstattliche Erklärung)
  • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache um dem Unterricht folgen zu können.
  • Mindestens drei Jahre Berufserfahrung im Sicherheitsdienst

Abschluss:

  • ISO-Zertifikat „Fachmeister*in im Sicherheitsdienst“ (nach ISO 17024)

Berechtigungen: Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung für die Personenzertifizierung ISO 17024

Info:

Module MSD, FSD, FGSD, BG, GS, OQ sind anrechenbar.

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in gehobenen Tätigkeitsfeldern von Sicherheitsdiensten und Personen die im gehobenen Sicherheitsdienst tätig werden möchten.

Kosten: EUR 5.990,00 + USt mit ISO Zertifikat nach ISO 17024

Beschreibung:

Expertenwissen aus dem exekutiven und zivilen Sicherheitsbereich, komprimiert auf sechs Wochen Intensivlehrgang. Die Ausbildung zum/zur Fachmeister*in im Sicherheitsdienst umfasst sämtliche vorangegangenen Module. Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein profundes Fachwissen, das den universellen Einsatz als Fachexperten und Fachexpertinnen mit Führungskompetenz ermöglicht. Dieser Lehrgang wird mit einer umfassenden Prüfung abgeschlossen, was eine Zertifizierung nach ISO 17024 ermöglicht.

Berufe/Tätigkeitsbereiche zur Ausbildung:

  • Sicherheitsberater*innen von Sicherheitsunternehmen
  • Außendienstmitarbeiter*innen von Sicherheitsunternehmen, die im Zuge von Verkaufsprozessen auch Beratungen durchführen
  • Bereichsleiter*in für die Sicherheit
  • Managementpositionen mit Verantwortlichkeit für Sicherheitsagenden und Sicherheitsdienste
  • Selbständige*r Sicherheitsberater*in

Weitere Infos: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Adressen:

.SFA Sicherheitsfachakademie Sicherheitskompetenzzentrum GmbH
Möringgasse 18
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 934 61 75
email: office@sicherheitsfachakademie.at
Internet: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Schwerpunkte:
weiterer Standort: Polgarstraße 1, 1220 Wien

Dauer: 44 UE (fünf aufeinanderfolgende Tage in einer Woche) inkl. Prüfung

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Unbescholtenheit nachzuweisen durch Strafregisterauszug
  • Körperliche und geistige Eignung
  • Kein Waffenverbot (Bestätigung durch eidesstattliche Erklärung)
  • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache um dem Unterricht folgen zu können.

Abschluss:

  • Teilnahmebestätigung oder
  • ISO-Zerftikat „Fachkraft im Sicherheitsdienst“ (nach ISO 17024)

Berechtigungen: Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung für die Personenzertifizierung ISO 17024

Info:

Anrechenbarkeit des Moduls MSD.

Kosten: EUR 990,00 inkl. USt ohne ISO-Zertifizierung oder EUR 1.290,00 inkl. USt mit ISO-Zertifizierung

Zielgruppe: Berufseinsteiger*innen in einfache Tätigkeitsfelder von Sicherheitsdiensten

Beschreibung:

Die Basisausbildung für Tätigkeiten in Feldern mit geringem Risiko. Absolventen und Absolventinnen dieser Ausbildung sind in der Lage, Dienstanweisungen und Arbeitsaufträge fachgerecht auszuführen und über Ergebnisse zu berichten. Sie sind ausgebildete Brandschutzwarte und verfügen über Kenntnisse der Konflikthandhabung, der Eigensicherung und kennen die Rechtsgrundlagen für ihre Tätigkeit.

Berufe/Tätigkeitsbereiche nach Ausbildung:

  • Bewachung von Werten bei Messen, auf Baustellen oder in Museen
  • Sicherheitsdienst in einem Einkaufszentrum innerhalb eines Teams
  • Einfache Portierdienst und Empfangstätigkeiten.
  • Einfache Doormantätigkeiten ohne spezifischen Anforderungen.

Weitere Infos: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Adressen:

.SFA Sicherheitsfachakademie Sicherheitskompetenzzentrum GmbH
Möringgasse 18
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 934 61 75
email: office@sicherheitsfachakademie.at
Internet: https://www.sicherheitsfachakademie.at

Schwerpunkte:
weiterer Standort: Polgarstraße 1, 1220 Wien

Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist im Rahmen der folgenden reglementierten, bewilligungspflichtigen Gewerbe möglich:

  • Berufsdetektive, BGBl. II Nr. 82/2003 (Novelle mit Art. 59 BGBl. II Nr. 399/2008)
  • Bewachungsgewerbe, BGBl. II Nr. 82/2003 (Novelle mit Art. 59 BGBl. II Nr. 399/2008)

Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes oder Handwerks sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe


ALLGEMEINE HINWEISE:

Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.

Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

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Arbeitsbereiche

Der Tätigkeitsbereich von Bewacher*innen ist je nach Art des zu bewachenden Betriebes, der Veranstaltung oder der zu bewachenden Personen verschieden.

Sie übernehmen auch Aufgaben des Feuerschutzes und die Überprüfung der Funktionsfähigkeit von Alarmanlagen. Bei besonderen Vorkommnissen verständigen sie sofort per Funk oder Telefon ihre Dienstgeber*innen und benachrichtigen gegebenenfalls die Polizei.
Bei der Videoüberwachung müssen mehrere Bildschirme gleichzeitig beobachtet werden. Auch die Fernbedienung von Schrankenanlagen gehört in ihren Arbeitsbereich.

Bewacher*innen werden auch bei der Begleitung von Geldtransporten eingesetzt. Sie übernehmen die Geldmittel, verwahren sie sicher im Geldtransporter und bringen die Geldmittel zur vorgesehenen Bankstelle. Dabei überwachen sie den gesamten Vorgang oder lenken den Geldtransporter.

Arbeitsmittel

Bewacher*innen arbeiten mit Kommunikationsmitteln wie Funk oder Mobiltelefon, um besondere Vorkommnisse rasch melden zu können. Bei der Videoüberwachung arbeiten sie mit Computersystemen, genauso wie bei der Fernbedienung der Schrankenanlagen. Bei ihren Kontrollgänge durch die zu bewachenden Gebäude tragen sie Taschenlampe, Funkgerät etc. mit sich.

Teilweise führen Bewacher*innen Wachhunde und tragen Waffen. Für beides sind aber besondere Ausbildungen und Bewilligungen erforderlich. Bei der Überwachung großer Gelände oder beim Einsatz für Geldtransporte lenken sie Fahrzeuge.

Arbeitsumfeld

Bewacher*innen arbeiten am gesamten Betriebsgelände von Industrieanlagen, Handels- und Bürogebäuden und sonstigen Einrichtungen. Auf Kontrollgängen oder -fahrten betreten sie unterschiedlichste Räumlichkeiten und von Überwachungsräumen aus überwachen sie das Gelände mittels Videokamerasystemen.
Bewacher*innen arbeiten häufig im Schichtdienst gemeinsam mit Berufskolleg*innen. Sie haben Kontakt zu Mitarbeiter*innen der Betriebe, die sie bewachen und zur Polizei (siehe Exekutivbedienstete*r im Polizeidienst).

Beschäftigungsmöglichkeiten für Bewacher*innen bieten:

  • große Unternehmen jeder Art
  • Geldtransportunternehmen
  • private Bewachungsgesellschaften (Wach- und Schließgesellschaften)

Mit entsprechender Berufserfahrung bestehen für Bewacher*innen unterschiedliche Spezialisierungsmöglichkeiten, beispielsweise:

  • Geldtransporte
  • Banken
  • Juwelierbetriebe
  • Industrieanlagen
  • Großbaustellen
  • Großveranstaltungen (Sport, Musik etc.)
  • Krankenhäuser
  • öffentliche Einrichtungen wie z. B. Ministerien, Botschaften, Gerichtsgebäude

Bewacher*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.

Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten in verschiedenen kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen Kurse und Lehrgänge an, die auch für Bewacher*innen relevant sein können.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

nichtletale Waffen

Letal bedeutet "tödlich". Nicht-letal sind demnach nicht-tödliche "Waffen" wie z. B. Pfeffersprays, Wasserwerfer oder Tränengas.