Wasserschilehrer*innen unterrichten Anfänger*innen, Fortgeschrittene und fallweise auch Leistungssportler*innen in Kursen und Trainingsprogrammen die Techniken des Wasserschilaufs. Zuerst führen sie mit ihren Schüler*innen im Trockentraining Haltungs- und Gleichgewichtsübungen durch, anschließend üben sie mit ihnen die erlernten Techniken im Wasser. Genauso beraten Wasserschilehrer*innen ihre Schüler*innen über Ausrüstungen, retten sie bei Notfällen aus dem Wasser und leisten Erste-Hilfe. Wasserschilehrer*innen unterrichten in Lehrräumen und in erster Linie am, auf und im Wasser.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Ausbildung zur Wasserschilehrer*in erfolgt im Rahmen der Sportlehrer*innenausbildung an Bundessportakademien oder im Rahmen der Lehrwart- bzw. Trainerausbildung. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Verband für Wasserschilauf besteht auch die Möglichkeit, die Prüfung zum/zur staatlich geprüften Sportlehrer*in mit Spezialfach Wasserschilauf abzulegen.
Weitere Informationen: Bundessportakademie Österreich.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist gegeben durch:
Freie Berufe:
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe, Vortragende oder andere selbstständige Unterrichtstätigkeiten). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist/Journalistin, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Neben Wassersportarten wie Segeln und Surfen zählt auch Wasserschi zu den beliebten Freizeitaktivitäten im Sommer. Wasserschilehrer*innen vermitteln in Kursen und Trainingsprogrammen Anfänger*innen, Fortgeschrittene und fallweise auch Leistungssportler*innen die Techniken des Wasserschilaufs. Zuerst führen sie mit ihnen im Trockentraining Haltungs- und Gleichgewichtsübungen durch und wenden anschließend die erlernten Techniken im Wasser an. Dabei erteilen die Wasserschilehrer*innen ihre Anweisungen von einem Motorboot, das den/die Schüler*in auf dem Wasserschi zieht.
Im Unterricht mit Fortgeschrittenen sind Wasserschilehrer*innen darauf bedacht, die erlernten Techniken im Training zu verbessern und zu verfeinern. Weiters beraten Wasserschilehrer*innen ihre Schüler*innen bei der Wahl geeigneter Wasserschiausrüstung. Sie treffen alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, bei Unfällen setzen sie Rettungsmaßnahmen und leisten Erste-Hilfe.
Wasserschilehrer*innen unterrichten ihre Schüler*innen zuerst im Trockentraining an Land. Für die Haltungs- und Gleichgewichtsübungen verwenden sie dabei spezielle Trainingsgeräte. Im Wasser hantieren sie mit den Wasserschiern, Seilen, dem Motorboot und tragen häufig Schutzanzüge, so genannte Neoprenanzüge. Das Motorboot wird während des Unterrichts von einem Kollegen/einer Kollegin gesteuert.
Wasserschilehrer*innen sind meist ausgebildete Sportlehrer*innen mit einer Zusatzausbildung zum Wasserschi. Der Beruf wird – abgesehen von Theoriekursen – „outdoor“ am Meer, an Seen und an Flüssen wie der Donau ausgeübt. Wasserschilehrer*innen sind vor allem in den Sommermonaten bei „Segel- und Surfschulen“, in Clubs oder Sportschulen beschäftigt, die Wasserschikurse anbieten. Manche von ihnen arbeiten für einen Wassersportverein. Wasserschilehrer*innen haben im Unterricht Kontakt mit Menschen verschiedener Altersstufen. Sie unterrichten dabei meist im Team mit Kolleg*innen, die das Motorboot steuern.
Voraussetzung für Erfolg im Beruf Wasserschilehrer*in ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Neue Entwicklungen und Weiterbildungsbereiche für Wasserschilehrer*innen:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung: