Zeitungszusteller*innen verteilen und verkaufen Zeitungen und Zeitschriften an Kund*innen (Abonnent*innen). Sie holen die aktuellen Tages- und Wochenzeitungen von Verlagen bzw. von den Druckereien ab und überprüfen die Pakete auf ihre Vollständigkeit. Tageszeitungen tragen sie in den frühen Morgenstunden nach vorgegebener Route aus. Sie sind entweder mit dem Fahrrad oder mit dem Auto unterwegs und stellen bei allen Witterungsverhältnissen zu. Sie haben Kontakt zu Mitarbeiter*innen von Zeitschriften, Verlagen und Druckereien sowie zu den Abonnent*innen der Zeitungen und Zeitschriften. Meist arbeiten sie für die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage nebenberuflich.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Der Beruf der Zeitungszusteller*in ist ein Anlernberuf, d. h. die Ausbildung erfolgt innerbetrieblich am Arbeitsplatz.
Allgemeine Hinweise:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Zeitungszusteller*innen arbeiten meist nebenberuflich für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage. Sie stellen Tages-, Wochen- oder Sonntagszeitungen sowie auch Prospekte und Werbematerialien zu und beliefern private Haushalte, Trafiken, Kioske und Kaffeehäuser. Dabei sind sie für ein bestimmtes Gebiet zuständig in dem sie nach bestimmten Routen die Druckwerke mit dem Fahrrad, Moped, Auto oder auch zu Fuß austeilen. In Städten sind Zeitungszusteller*innen mitunter auch mit Handwägen unterwegs.
Zeitungszusteller*innen holen die Zeitungen und Zeitschriften bei den Verlagen oder Druckereien ab. Sie packen die meist eingeschweißten Zeitungsbündel aus, zählen und kontrollieren die Zeitungen auf Vollständigkeit und liefern sie zu den Adressen der Kund*innen (Privathaushalte, Firmen, gastronomische Betriebe etc.) aus. Mitunter führen sie auch das Inkasso durch, sie stellen dann Rechnungen aus und kassieren die Beträge. Beim Zeitungs- und Zeitschriftenversand über größere Entfernungen bereiten Zeitungszusteller*innen die Ware für den Transport vor und bringen sie zur Post oder zur Bahn.
Zeitungszusteller*innen hantieren mit Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen, Zeitschriften, Journalen sowie mit Prospekten, Werbematerialien und dergleichen. Als Zustellfahrzeuge benutzen sie Fahrrad, Moped oder Auto und auch Handwägen, Rücksäcke und Karren. Sie führen Listen, Journale, Kassabücher, Routen- und Dienstpläne sowie Adresslisten der Kund*innen/Abonnent*innen.
Zeitungszusteller*innen arbeiten überwiegend in der Nacht bzw. in den frühen Morgenstunden, auch an Sonn- und Feiertagen. Sie müssen bei allen Wetterbedingungen zustellen und sind, so sie ihre Arbeit mit dem Fahrrad, Moped oder zu Fuß ausführen, oft Regen, Kälte, Hitze, Schnee und Wind ausgesetzt. Sie haben Kontakt zu Mitarbeiter*innen von Zeitschriften, Verlagen und Druckereien und zu den Abonnent*innen der Zeitungen und Zeitschriften.
Neue Entwicklungen und Weiterbildungsbereiche für Zeitungszusteller*innen:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Archiv | Archive sind Einrichtungen, die der systematischen Erfassung, Ordnung, Verwahrung und Erhaltung, Betreuung und Erschließung rechtlicher und politischer Dokumente (Schrift-, Bild- und Tongut) staatlicher Dienststellen, anderer Institutionen (Verbände, Unternehmen) oder Einzelpersonen dienen. |
Feuilleton | franz.: = "Beiblättchen"; 1. kultureller Teil einer Zeitung. 2. literarischer Beitrag im Feuilletonteil einer Zeitung. 3. (österr.) populärwissenschaftlicher, im Plauderton geschriebener Aufsatz. |
Logistik | Unter Logistik wird die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle des gesamten Material- und Warenflusses (und der Informationsweitergabe) verstanden, von den Lieferant*innen über den gesamten betrieblichen Produktionsprozess bis zu den Kund*innen. Bei der Logistik geht es also um die Bereitstellung der richtigen Güter, Leistungen und Informationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort in der richtigen Menge und richtigen Qualität zu den richtigen Kosten. |