Multimedia-Konzeptionist*in

Der Aufgabenbereich von Multimedia-Konzeptionist*innen umfasst alles, was mit der kreativen Gestaltung von Ton, Bild und Text in Multimedia-Produkten (z. B. Computerspiele, DVDs, Internetseiten) zu tun hat. Sie vermitteln zwischen dem kreativen, dem technischen und dem organisatorischen Bereich und begleiten das Projekt von der Idee bis zur Fertigstellung. Entsprechend den Wünschen und Vorstellungen der KundInnen erstellen sie Konzepte und Entwürfe für Multimediaprodukte und planen deren gesamte Ausführung. Sie führen Besprechungen mit den Kund*innen durch, holen Feedback ein und setzen die Endversion um. Multimedia-Konzeptionist*innen arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen und verschiedenen Fachkräften aus dem Medienbereich (z. B. Informatiker*in, Programmierer*in, Web-Designer*in, Onlineredakteur*in).

Akademischer Beruf
Hauptberuf

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • gutes Sehvermögen (viel Lesen bzw. Arbeiten am Computer)

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Datensicherheit und Datenschutz
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • gestalterische Fähigkeit
  • Präsentationsfähigkeit
  • technisches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Argumentationsfähigkeit / Überzeugungsfähigkeit
  • Aufgeschlossenheit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kompromissbereitschaft
  • Kontaktfreude
  • Kund*innenorientierung

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Geduld
  • Zielstrebigkeit

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • komplexes / vernetztes Denken
  • Kreativität
  • logisch-analytisches Denken / Kombinationsfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:

Freie Gewerbe:

  • Multimedia-Agentur
  • Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik
  • Sammeln und Weitergeben von allgemein zugänglichen Informationen

Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.

Liste der Freien Gewerbe:


ALLGEMEINE HINWEISE:

Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

Weitere Informationen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

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App – Applikation

"App" bezeichnet eine Anwendungssoftware (Applikation), die hauptsächlich für Smartphones und Tablets, aber auch für Browser und Computer hergestellt wird. Im Vergleich zu einer Systemsoftware ist eine App (Applikation) für den normalen Betrieb eines Geräts nicht notwendig, sondern erfüllt nur eine bestimmte Funktion (z. B. E-Mail-Client, Spiel). Nutzungsbereiche sind vor allem Konsumgüter, Unterhaltung, Sport, Medien, aber auch Aktienmärkte und Wirtschaft.

Augmented Reality (AR)

Augmented Reality (AR) (engl. Erweiterte Realität) bezeichnet die Erweiterung der Realitätswahrnehmung durch computergenerierte Informationen. So können beispielsweise in AR-Anwendungen über einen Bildschirm oder eine Datenbrille zusätzliche Informationen zu Gebäuden, Kunstwerken, Landschaften oder auch Menschen usw. eingeblendet werden, die gerade betrachtet werden. In der Arbeitwelt, werden beispielsweise Installations- und Bedienungsanleitungen oder Fehlermeldungen zu Maschinen und Anlagen zugespielt.

Während Virtual Reality die vollständige digitale Simulation der Wahrnehmung bezeichnet, befasst sich Augemented Reality mit der Erweiterung der tatsächlichen/realen Wahrnehmungen.

Avatar

Ein Avatar ist eine künstliche Person/Figur, die vor allem im Internet und in Computerspielen, Simulationen als "Ersatz-Ich" verwendet wird. Dem Avatar können je nach Anwendung unterschiedliches Aussehen (realistisch bis fantastisch), Eigenschaften, Persönlichkeiten zugewiesen werden. Avatare kommen in sehr verschiedenen Formen vor: vom einfachen Bild/Foto/Icon bis hin zu komplexen animierten 3D-Figuren und Simulationen.

Electronic Publishing

Die elektronische Veröffentlichung von Texten und Grafiken über Datenträger wie CD-ROMs oder über Datennetze (z.B. Internet).

Hypertextsystem

Nach diesem System lassen sich Texte, die über das gesamte Netz verteilt sind, mittels Stichwörtern verknüpfen. Dabei verweist ein Stichwort jeweils auf einen oder mehrere andere Texte.

Information Mapping

Die Information Mapping Methode wurde von Robert E. Horn (Harvard University, Boston) zur Vereinfachung des Erstellungsprozesses von Dokumenten und zur Unterstützung der Informationsaufnahme entwickelt. Sie beruht auf Untersuchungen, die sich damit beschäftigen, wie Informationen aufgebaut, geschrieben und gestaltet werden müssen, damit sie von den BenutzerInnen optimal aufgenommen und umgesetzt werden können.

Informationsklassifikation

Unter Klassifikation versteht man die Gliederung von Begriffen oder Bezeichnungen nach bestimmten Ordnungsmerkmalen. Im Information Mapping bedeutet Klassifikation eine der sieben Informationstypen. Durch Klassifikation nach bestimmten Merkmalen können Informationen analysiert werden.

Interaktives Fernsehen

auch "Neue Mediendienste". Interaktives Fernsehen bezeichnet die Möglichkeit, Daten, Bilder, Töne, Texte und Grafiken unabhängig von Sendezeiten zu empfangen und mit Hilfe technischer Mittel, z. B. mittels Fernbedienung zu bearbeiten. Das Endgerät (Fernseher oder Multimedia PC) verfügt über einen Rückkanal (Kabel, Telefonleitung) zum Sender. Die Nutzer*innen können auf diese Weise aktiv an Sendungen teilnehmen. Die Technologie dahinter befindet sich zur Zeit noch im Entwicklungsstadium.

Rollout

Der Begriff Rollout (engl. herausrollen, ausrollen) bezeichnet die Vorstellung oder Markteinführung eines Produktes z. B. eines neuen Flugzeugtyps. Im IT/EDV-Bereich bezeichnet ein Rollout die Veröffentlichung einer Software, die Verteilung des Software-Produktes (Applikation) an die Kund*innen bzw. Clients und die Implementierung der Software in bereits bestehende Software-Lösungen.

Storyboard

Das Storyboard ist die zeichnerische Version bzw. Darstellung eines Film- oder Video-Drehbuchs oder Teilen daraus.