E-Commerce-Manager*innen sind für den elektronisch gesteuerten Handel (E-Commerce) von Waren und Dienstleistungen zuständig. Sie arbeiten in Betrieben mit E-Commerce Abteilungen oder für Unternehmen, die ausschließlich online handeln, wie z. B. Buchungsportale für Reisen, Flüge und Hotels. Sie betreuen Webshops, Apps und Internet-Plattformen für den Ein- und Verkauf von Waren und Dienstleistungen und arbeiten bei der Konzeption dieser E-Commerce Systeme mit.
Für ihre Arbeit benötigen E-Commerce-Manager*innen sowohl technisches als auch kaufmännisches Know-how. Sie arbeiten gemeinsam im Team mit Berufskolleg*innen, IT-Spezialistinnen und Spezialisten sowie mit Fachkräften des Marketings und des Vertriebs zusammen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:
freies Gewerbe: z. B.
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist/Journalistin, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Affiliate Marketing | Auch Partnerprogramm genannt, bezeichnet ein Provisionssystem das häufig im Online-Handel eingesetzt wird. Betreiber*innen von Websiten oder Blogs verlinken oder empfehlen bestimmte Produkte. Folgen Besucher*innen dem Link und kommt es zu einem erfolgreichen Kauf, wird eine Vermittlungsprovision ausbezahlt. Diese Einkommensmöglichkeit wird z. B. von öffentlichen Personen im Internet (z. B. Blogger*in, Youtuber (m./w.)) genützt. Aber auch Händler*innen mit Online-Shops nützen diese Möglichkeit, indem sie bestimmte Produkte besonders hervorheben und bei erfolgreicher Bewerbung eine Provision dafür erhalten. |
Banner | Banner sind als Werbezweck von Unternehmen eingesetzte Grafiken, Schriftzüge, Bilder und Fotos (oft auch animiert), die in Internet-Seiten eingebaut sind, und die als Pop-Ups auftauchen, wenn man bestimmte Seiten öffnet. |
Big Data | Bezeichnung für gigantisch große Datenmengen, die mitunter global gesammelt werden - wie z. B. (Kunden-)Daten aus Social Media Plattformen, von Internet- und E-Maildiensten sowie von Verkehrsbetrieben, Fluglinien, Banken und Versicherungen. |
Business-to-Business | Begriff aus dem E-Business (Electronic Business) für den Handel zwischen gewerblichen Anbieter*innen, im Gegensatz zu Business-to-Consumer (Verkauf an die Endverbraucher*innen). |
Business-to-Consumer | Begriff aus dem E-Business (Electonic Business) für Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen (business) und Kund*innen/Endverbraucher*innen (consumer). |
Business-to-Employee | Begriff aus dem E-Business (Electronic Business) für Geschäfts- und Kommunikationsbeziehungen eines Unternehmens (business) mit seinen Angestellten (employee). |
Database Marketing | Bezeichnet die computergestützte Aufbereitung und Nutzung aller vorhandenen Informationen über Kunden- und Interessentendaten. Ziele des Database Marketings sind z. B. eine verbesserte Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden, die Gestaltung zielgruppengerechter Produkte oder die Prognose von zukünftigem Konsumverhalten. |
E-Business | Unter E-Business oder E-Commerce versteht man alle Formen von elektronischen Geschäftsprozessen (z. B. Bestellung via Internet). |
E-Commerce | Engl. für elektronischer Handel (auch E-Business). Geschäftliche Abläufe, die über elektronische Medien abgeschlossen werden. Das können nicht nur An- und Verkäufe, sondern auch auf Tauschbörsen und Auktionen sein. Die gehandelten Produkte werden im Internet (z. B. Online-Shop) angeboten und können auch auf elektronischem Weg bezahlt werden. |
Electronic Publishing | Die elektronische Veröffentlichung von Texten und Grafiken über Datenträger wie CD-ROMs oder über Datennetze (z.B. Internet). |
Hyperlink | Ein Hyperlink verknüpft Textstellen auf Webseiten mit zusätzlichen Informationen. Er wird per Mausklick aktiviert und ruft auf diese Weise neue Seiten oder Info-Boxen auf. Hyperlinks sind auf Webseiten in der Regel farbig (meist blau) und/oder durch Unterstreichen hervorgehoben. |
Image Map | Eine aktive Grafik, die je nach Position des Mauszeigers beim Klicken unterschiedliche Links ausführt. |
Information Mapping | Die Information Mapping Methode wurde von Robert E. Horn (Harvard University, Boston) zur Vereinfachung des Erstellungsprozesses von Dokumenten und zur Unterstützung der Informationsaufnahme entwickelt. Sie beruht auf Untersuchungen, die sich damit beschäftigen, wie Informationen aufgebaut, geschrieben und gestaltet werden müssen, damit sie von den BenutzerInnen optimal aufgenommen und umgesetzt werden können. |
Multi-Channel-System | Multi-Channel-System (auch Multi-Channeling, Multi Channel Retailing) bezeichnet eine Vorgangsweise im Handel, bei der unterschiedliche Vertriebswege kombiniert werden, um die Kundinnen und Kunden optimal zu erreichen. Es werden beispielsweise der stationäre Verkauf im Geschäftslokal mit einem Online-Shop oder anderen Bestellsystemen wie Katalogen oder Telefonverkauf gemeinsam angeboten. |
Smart Data | Als Smart Data werden große Datenmengen (Big Data) bezeichnet die, nach bestimmten Vorgaben gesammelt, geordnet und analysiert wurden. Erst dadurch wird Big Data zu Smart Data und hilft dabei, nützliche Erkenntnisse aus den Daten zu erhalten. |
View Time | Eine Messgröße für Internet-Nutzung. Sie dokumentiert die Zeit, welche die Besucher*innen auf Werbeseiten verbringen. |