REFA-Techniker*in

REFA-Techniker*innen untersuchen, messen und berechnen Arbeitsabläufe, insbesondere innerhalb der industriellen Produktion. Sie analysieren die einzelnen Arbeitsschritte und Bewegungsabläufe der Mitarbeiter*innen und Fachkräfte und identifizieren Schwachstellen und ineffiziente Arbeitsprozesse.

Auf der Grundlage ihrer Messungen und Berechnungen erstellen sie Konzepte für Verbesserungs-, Optimierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen im Produktionsprozess. Die Berechnungen der REFA-Techniker*innen dienen auch als Basis der Kostenrechnung und Entlohnung der Mitarbeiter*innen. REFA-Techniker*innen arbeiten eigenständig sowie in Teams und stehen in engem Kontakt mit Leitungs- und Führungskräften der verschiedenen betrieblichen Abteilungen.

Hinweis: Im Unterschied zu Arbeitsplatzbewerter*innen oder Arbeitswissenschafter*innen sind REFA-Techniker*innen in erster Linie mit der Messung, Berechnung und Optimierung von einzelnen Arbeitsschritten in einem Produktionsprozess befasst, während erstgenannte vorwiegend ergonomische, soziale, psychologische Aspekte von Arbeitsplätzen bzw. von Erwerbsarbeit im Allgemeinen erforschen. Überschneidungen in den Tätigkeitsprofilen dieser drei Berufe sind aber natürlich gegeben.

Beruf mit schulischer (Fach-)ausbildung
Hauptberuf

Tätigkeiten und Aufgaben

  • Arbeitsplätze gestalten und bewerten, Arbeitsprozesse analysieren und optimieren
  • Formen der Arbeitsorganisation planen und einführen (Gruppenarbeit, flexible Arbeitszeiten)
  • Planungs- und Organisationsaufgaben in der Produktion oder in produktionsnahen Bereichen durchführen
  • für terminliche und inhaltliche Planung, Organisation und Steuerung von Arbeitsprozessen sorgen
  • Materialflüsse rationalisieren, Logistiksysteme planen
  • Zeitaufnahmen, Zeitstudien erarbeiten und durchführen
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellen
  • Kostenkontrollen durchführen, Kalkulationen erstellen
  • Kennzahlensysteme zur Kostenplanung und -kontrolle einführen oder optimieren
  • Wertanalysen, Kostenanalysen erarbeiten
  • Fertigungs-/Produktionsplanungen erarbeiten, die bestmöglichen Fertigungsschritte analysieren und festlegen
  • Lohn- und Entgeltsysteme planen und einführen
  • Fertigungs-/Produktionssysteme einführen bzw. Systeme optimieren
  • Werkstätten, Betriebsstätten planen, Standortvergleiche durchführen
  • Qualitätssicherungssysteme einführen oder bestehende verbessern
  • Maßnahmen zur Verbesserung des innerbetrieblichen Informationsflusses durchsetzen
  • Auslastung der Maschinenkapazitäten und der Arbeitskräfte planen und steuern
  • abteilungsinterne und abteilungsübergreifende Arbeitsabläufe koordinieren
  • Schwachstellenanalysen und Fehlerquellenanalysen durchführen

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • gute Beobachtungsgabe
  • technisches Verständnis
  • wirtschaftliches Verständnis
  • Zahlenverständnis und Rechnen

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Argumentationsfähigkeit / Überzeugungsfähigkeit
  • Durchsetzungsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Kund*innenorientierung

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Freundlichkeit
  • Geduld
  • Gesundheitsbewusstsein
  • Rechtsbewusstsein
  • Selbstvertrauen / Selbstbewusstsein
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Umweltbewusstsein

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • gepflegtes Erscheinungsbild
  • Mobilität (wechselnde Arbeitsorte)

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • logisch-analytisches Denken / Kombinationsfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Für den Beruf REFA-Techniker*in ist in der Regel eine abgeschlossene Schulausbildung mit wirtschaftlich-technischem Schwerpunkt (z. B. HTL) oder ein abgeschlossenes Universitäts- oder Fachhochschulstudium z. B. in Wirtschaftsingenieurwesen oder Betriebstechnik erforderlich.

Auch die Ausbildung in einem facheinschlägigen Lehrberuf ermöglicht mit entsprechender Weiterbildung den Zugang zum/zur Beruf REFA-Techniker*in.

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Dual

Voraussetzungen:

Reifeprüfung, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung facheinschlägige berufliche Qualifikationen (z. B. Lehre, Werkmeisterabschluss, BMS-Abschluss) mit Zusatzprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science in Engineering (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Vertiefungsrichtungen:

  • Fertigungs- und Verfahrungstechnik
  • nachhaltiges Lebensmittelmanagement

Weitere Infos: https://www.fh-joanneum.at/

Adressen:

FH Joanneum – Standort Graz
Alte Poststraße 149/Weitere Adressen: Alte Poststraße 147, 149, 152 + 154; Eggenberger Allee 11 + 13; Eckertstraße 30i
8020 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 54 53-8200
Fax: +43 (0)316 / 54 53-8201
email: info@fh-joanneum.at
Internet: https://www.fh-joanneum.at

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Berufsbegleitend und Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung oder
  • facheinschlägige berufliche Qualifikationen (z. B. Lehre, Werkmeisterabschluss, BMS-Abschluss) mit Zusatzprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen

Info:

Lehrinhalte: Technik, Betriebswirtschaft, Betriebstechnik, Logistik, Technisches Produktmanagement, IT-Management, Prozessmanagement. Im Masterstudium stehen folgende Spezialisierungen zur Auswahl: Supply Chain Engineering, Produktions- und Prozessmanagement oder Technisches Produktmanagement.

Kosten: EUR 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag

Weitere Infos: https://www.fhwn.ac.at/studiengang/bachelor-wirtschaftsingenieur

Adressen:

Fachhochschule Wiener Neustadt
Johannes Gutenberg-Strasse 3
2700 Wiener Neustadt

Tel.: +43 (0)5 0421 1
Fax: +43 (0)2622 / 890 84 -99
email: office@fhwn.ac.at
Internet: https://www.fhwn.ac.at/

Schwerpunkte:
Standort Campus 1: Johannes Gutenberg-Straße 3
Standort City Campus: Schlögelgasse 22-26

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Berufsbegleitend und Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Personen mit Hochschulreife (z. B. Matura, einschlägige Studienberechtigungsprüfung, Berufsreifeprüfung etc.)
  • Personen ohne Hochschulreife mit einschlägiger beruflicher Qualifikation, sofern außerdem eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:
    • erfolgreicher Abschluss einer einschlägigen, berufsbildenden mittleren Schule oder
    • erfolgreicher Abschluss einer dualen Ausbildung in einschlägigen Lehrberufen

Personen ohne Hochschulreife mit einschlägiger beruflicher Qualifikation und Personen mit deutscher Fachhochschulreife haben zur Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen Zusatzprüfungen in ausgewählten Fächern abzulegen.

Abschluss:

Bachelor of Science in Engineering (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Die Schnittstellen zwischen den Bereichen Technik und Wirtschaft werden in der heutigen Berufswelt immer wichtiger. AbsolventInnen des Fachhochschul-Bachelorstudiums Wirtschaftsingenieurwesen sind in eben diesen beiden Berufsfeldern tätig und beherrschen die Grundlagen und interdisziplinären Verknüpfungen beider Bereiche. WirtschaftsingenieurInnen sind befähigt, technische Problemlösungen wirtschaftlich zu bewerten und unter Anwendung kaufmännischer Grundsätze für das Unternehmen zu nutzen.

Organisationsform:

Die Organisationsform als Vollzeitstudium oder berufsbegleitend ist abhängig vom jeweiligen Anbietern. Informationen dazu findest du auf den Webseiten der Fachhochschulen.

Lerninhalte

  • Ingenieurwissenschaft
  • Internationale Kompetenz
  • Schwerpunkt Wahlpflichtfach
  • Wirtschaft & Management
  • Sozialkompetenz
  • Praxistransfer

Berufsfelder

  • Produktentwicklung / Konstruktion
  • Produktionsplanung, -steuerung
  • Logistik / Supply Chain Management
  • Controlling, Unternehmensorganisation
  • Produkt-, Innovations- und Technologiemanagement
  • Marketing / Vertrieb
  • Beschaffung / Einkauf
  • Beratung

Weitere Infos: https://www.fachhochschulen.ac.at

Adressen:

FH Kärnten – Campus Villach
Europastraße 4
9524 Villach

Tel.: +43 (0)5 90 500 -7700
email: villach@fh-kaernten.at
Internet: https://www.fh-kaernten.at

FH Kufstein Tirol
Andreas Hofer Straße 7
6330 Kufstein

Tel.: +43 (0)5372 / 718 19-0
email: info@fh-kufstein.ac.at
Internet: https://www.fh-kufstein.ac.at/

MCI – Internationale Hochschule GmbH
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 20 70 -0
Fax: +43 (0)512 / 20 70 -1099
email: office@mci.edu
Internet: https://www.mci.edu/

FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences
Hochschulstraße 1
6850 Dornbirn

Tel.: +43 (0)5572 / 792-0
Fax: +43 (0)5572 / 792-9500
email: info@fhv.at
Internet: https://www.fhv.at

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelor-Studium oder vergleichbares Studium oder
  • gleichwertige facheinschlägige berufliche Qualifikationen und Berufspraxis

Abschluss:

Master of Science in Engineering (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Lehrinhalte und Berufsfelder

  • General Engineering: Mathematik, Wahlpflichtmodul
    • Wahlpflichtmodul Verfahrenstechnik: Fluidverfahrenstechnik / Feststoffverfahrenstechnik /Anlagenbau & Prozesstechnik
    • Wahlpflichtmodul Fertigungstechnik: Materialwissenschaften / Moderne Fertigungsmethoden / Simulation & Optimierung
  • General Management: Management Accounting & Controlling / Vertrags- & Unternehmensrecht / Investition & Finanzierung / Human Ressource Management / Changemanagement / Strategisches Management / Sourcing & Procurement usw.
  • Produktionstechnik und Management: Produktionstechnik & Operations / Manufacturing Execution Systems / IT-based Business Management
  • Project Leadership
  • Masterarbeit

Berufsfelder: WirtschaftsingenieurInnen sind aufgrund ihrer starken technischen Prägung von der Entwicklung über Fertigung und Produktionsmanagement bis hin zu Marketing und Vertrieb in einem internationalen Umfeld einsetzbar und in der Lage, unternehmensadäquate Technologielösungen zu entwerfen und umzusetzen.

Weitere Infos: https://www.mci.edu/de/studium/master/wirtschaftsingenieurwesen

Adressen:

MCI – Internationale Hochschule GmbH
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 20 70 -0
Fax: +43 (0)512 / 20 70 -1099
email: office@mci.edu
Internet: https://www.mci.edu/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 bis 9 Semester

Form: Fernstudium / Fernlehrgang (Online oder Hybrid)

Voraussetzungen:

  • Allgemeine Hochschulreife, Berufsreife oder Studienberechtigung
  • Einschlägige Berufserfahrung (13 Wochen)
  • Ohne Matura: Mit abgeschlossener Berufsausbildung und mindestens zweijähriger Berufspraxis

Abschluss:

  • Bachelor of Engineering (B.Eng.), 210 ECTS (9 Semester) oder
  • Bachelor of Science (B.Sc.), 180 ECTS (8 Semester)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen

Info:

In Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule

Kosten:

  • EUR 12.780,00 (EUR 355,00 pro Monat) – bei 6 Semestern
  • EUR 12.978,00 (EUR 309,00 pro Monat) – bei 7 Semestern
  • EUR 13.248,00 (EUR 276,00 pro Monat) – bei 8 Semestern
  • EUR 13.338,00 (EUR 247,00 pro Monat) – bei 9 Semestern
  • Jeweils zzgl. EUR 563,00 Prüfungsgebühr Abschlussarbeit

Inhalte:

  • Einführung in die Betriebswirtschaft
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Mathematik
  • Werkstofftechnik
  • Buchführung/Jahresabschluss
  • Grundlagen der Informationstechnik
  • Fertigungstechnik
  • Technische Mechanik
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Material- und Produktionswirtschaft
  • Elektrotechnik/Elektronik
  • Investition und Finanzierung
  • Wirtschaftsstatistik
  • Grundlagen der Wirtschaftsiformatik
  • Konstruktion und Maschinenelemente
  • Grundlagen des Marketings
  • Wirtschaftsenglisch
  • Kraft- und Arbeitsmaschinen
  • Messtechnik/Qualitätssicherung
  • Grundlagen des Wirtschaftsprivatrechts
  • Wirtschaftspolitik
  • Unternehmensführung
  • Automatisierungstechnik
  • Projektmanagement
  • Studienschwerpunkt

Schwerpunkte:

  • Finanzmanagement
  • Ingenieurpsychologie und Management komplexer Problemsituationen
  • Logistik
  • Marketing
  • Personalmanagement
  • Produktentwicklung
  • Produktionstechnik / Produktionswirtschaft
  • Qualitätsmanagement
  • Rechnungswesen / Controlling
  • Wirtschaftsinformatik

Weitere Infos: https://www.hfh-fernstudium.de/bachelor-wirtschaftsingenieurwesen

Adressen:

BFI Oberösterreich – Standort Traun
Kremstalstraße 6
4050 Traun

Tel.: +43 (0)810 00 4005
email: service.linz@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

Hamburger Fern-Hochschule (HFH) Studienzentrum Linz am BFI Campus Traun
Kremstalstraße 6
4050 Traun

Tel.: +43 (0)732 / 692 26 900
email: info@hfh-fernstudium.de
Internet: https://www.hfh-fernstudium.de/studienzentrum-oesterreich-linz

BFI Steiermark – Bildungszentrum Graz West
Eggenberger Allee 15
8020 Graz

Tel.: +43 (0)5 7270 -2200
Fax: + 43 (0)5 7270 -2299
email: grazwest@bfi-stmk.at
Internet: https://www.bfi-stmk.at/kontakt/bildungszentrum-graz-west.html

Hamburger Fern-Hochschule (HFH) Studienzentrum Graz
Waagner Biro Straße 108/108a
8020 Graz

Tel.: +43 (0)664 807278 2127
Fax: +43 (0)5 72 70 2299
email: info@hfh-fernstudium.de
Internet: https://www.hfh-fernstudium.de/studienzentrum-oesterreich-graz

Hamburger Fern-Hochschule (HFH) Studienzentrum Judenburg
Robert-Stolz-Gasse 24
8720 Knittelfeld

Tel.: +43 (0)5 72 70 -2127
Fax: +43 (0)5 72 70 -2299
email: info@hfh-fernstudium.de
Internet: https://www.hfh-fernstudium.de/studienzentrum-oesterreich-judenburg

Hamburger Fern-Hochschule (HFH) Studienzentrum Feldkirch
Widnau 2-4
6800 Feldkirch

Tel.: +43 (0)5522 / 70 200
email: info@hfh-fernstudium.de
Internet: https://www.hfh-fernstudium.de/studienzentrum-oesterreich-feldkirch

BFI Wien
Alfred-Dallinger-Platz 1
1030 Wien

Tel.: +43 1 811 78 -10100
Fax: +43 1 811 78 -10111
email: information@bfi.wien
Internet: https://www.bfi.wien

Hamburger Fern-Hochschule (HFH) Studienzentrum Wien
Alfred-Dallinger-Platz 1
1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 811 78 10131
email: info@hfh-fernstudium.de
Internet: https://www.hfh-fernstudium.de/studienzentrum-oesterreich-wien

Art: Masterstudium

Dauer: 3 bis 5 Semester

Form: Fernstudium / Fernlehrgang (Online oder Hybrid)

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Erststudium
  • Englischkenntnisse Level B2

Abschluss: Master of Engineering, Master of Science 60, 90 od. 120 ECTS

Info:

In Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule

Kosten: EUR 8.424,00 bis 10.980,00 (EUR 468,00 – EUR 366,00 je Semester) – je nach Studiendauer bzw. -abschluss; EUR 900,00 Prüfungsgebühr Abschlussarbeit

Der Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen kann entweder als Master of Science (M.Sc.) oder – unter bestimmten Voraussetzungen – alternativ als Master of Engineering (M.Eng.) abschließen. Diese Voraussetzungen sind: Erfolgreicher Abschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.) (oder eines vergleichbaren Abschlusses als Dipl.-Ing. oder Dipl.-Ing. (FH)) sowie eine deutlich überwiegende technische Ausrichtung der Abschlussarbeit im Masterstudiengang.

Berufsbereiche nach Abschluss:

  • Übernahme verantwortlicher Fach- und Führungspositionen im Technologie-, Innovations- und Entwicklungsmanagement, in angrenzenden Bereichen sowie generell in Tätigkeitsfeldern im wirtschaftlichen und/oder im technologischen/technischen Kontext.
  • Übernahme interner und externer Beratungsleistungen, etwa im Rahmen der Beratung der Unternehmensleitung und externer Unternehmensberatung
  • Wahrnehmung verantwortungsvoller Aufgaben und Mitwirkung an interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beispielsweise an der Schnittstelle von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik,
  • Verantwortliche Tätigkeiten im Produktmanagement, Business Development, strategischen Outsourcing, in Vorstandsstäben sowie in der Geschäftsführung
  • Verantwortliche Tätigkeiten im höheren Dienst in der Öffentlichen Verwaltung

Inhalte:

3 Semester (60 ECTS Credit Points)
  • Einführung in den Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen
  • Strategisches Management
  • Business Planning
  • Robotik und Mechatronische Systeme
  • Technologie-, Innovations- und Entwicklungsmanagement
  • Werkstoffe
  • Masterthesis
Zusätzliche Inhalte 4 Semester Profil Technik (90 ECTS Credit Points)
  • Statistische Methoden und Versuchsplanung
  • FEM
  • Wahlpflicht Technik
  • Wahlpflicht Wirtschaft
Zusätzliche Inhalte 4 Semester Profil Wirtschaft (90 ECTS Credit Points)
  • Corporate Governance
  • Handels- und Gesellschaftsrecht
  • Intercultural Management
  • Wahlpflicht Technik
  • Wahlpflicht Wirtschaft
Zusätzliche Inhalte 5 Semester (120 ECTS Credit Points)
  • Corporate Governance
  • FEM
  • Intercultural Management
  • Statistische Methoden und Versuchsplanung
  • Wahlpflicht Technik
  • Technologie-, Innovations- und Entwicklungsmanagement (Vertiefung)
  • Handels- und Gesellschaftsrecht
  • Wahlpflicht Wirtschaft

Weitere Infos: https://www.hfh-fernstudium.de/master-wirtschaftsingenieurwesen

Adressen:

BFI Oberösterreich – Standort Traun
Kremstalstraße 6
4050 Traun

Tel.: +43 (0)810 00 4005
email: service.linz@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

Hamburger Fern-Hochschule (HFH) Studienzentrum Linz am BFI Campus Traun
Kremstalstraße 6
4050 Traun

Tel.: +43 (0)732 / 692 26 900
email: info@hfh-fernstudium.de
Internet: https://www.hfh-fernstudium.de/studienzentrum-oesterreich-linz

BFI Wien
Alfred-Dallinger-Platz 1
1030 Wien

Tel.: +43 1 811 78 -10100
Fax: +43 1 811 78 -10111
email: information@bfi.wien
Internet: https://www.bfi.wien

Hamburger Fern-Hochschule (HFH) Studienzentrum Wien
Alfred-Dallinger-Platz 1
1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 811 78 10131
email: info@hfh-fernstudium.de
Internet: https://www.hfh-fernstudium.de/studienzentrum-oesterreich-wien

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Aufnahmeprüfung/Zulassungsprüfung
  • Nachweis von Deutschkenntnissen bei Studierenden mit nicht-deutscher Muttersprache

Abschluss:

Bachelor of Arts (BA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie Wien
Metternichgasse 12/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 711 55 -2902
Fax: +43 (0)1 711 55 -2999
email: filmakademie@mdw.ac.at
Internet: https://www.filmakademie.wien

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Arts (MA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie Wien
Metternichgasse 12/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 711 55 -2902
Fax: +43 (0)1 711 55 -2999
email: filmakademie@mdw.ac.at
Internet: https://www.filmakademie.wien

Art: Sonstige Ausbildung

Dauer: 3 Module, gesamt 128-200 Lehreinheiten

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • Es werden keine Spezialkenntnisse vorausgesetzt.

Abschluss:

Nach erfolgreicher Absolvierung der Grundausbildung wird der „REFA-Grundschein Arbeitsorganisation“ verliehen sowie der Titel „REFA-ArbeitsorganisatorIn“ sowie Zeugnisse über die abgelegten Teile

Info:

Hinweis: Die REFA Methodenlehre ist eine international standardisierte Ausbildungsmöglichkeit, mit der betriebliche Abläufe effizient und produktiv gestaltet werden können: Das Angebot umfasst eine dreiteilige REFA-Grundausbildung 2.0 bzw. 4.0 sowie Spezialkurse, z.B. REFA-ProduktionsplanerIn, REFA-KostencontrollerIn, REFA-Trainee of Leadership, REFE-TechnikerIn für Industrial Engeneering

Dauer der REFA-Grundausbildung: 3 Module mit einer Gesamtdauer von – je nach Bundesland – 128-200 Lehreinheiten

Kosten: Gesamtkosten: EUR 1,750,00 – EUR 3.000,00

Zielgruppe: Personen, die in der Arbeitsvorbereitung bzw. in der Produktionsplanung oder -steuerung tätig sind

Inhalte der REFA-Grundausbildung:
REFA-Grundausbildung Teil 1, Teil 2 und Teil 3

  • Teil 1 – Analyse und Gestaltung von Prozessen
  • Teil 2 – Ermittlung und Anwendung von Prozessdaten
  • Teil 3 – Praxisteil Methodentraining

Adressen:

WIFI Niederösterreich
Mariazeller Straße 97
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 851 -20000
email: kundenservice@noe.wifi.at
Internet: https://www.noe.wifi.at/

WIFI Oberösterreich
Wiener Straße 150
4021 Linz

Tel.: +43 (0)5 7000 -77
Fax: +43 (0)5 7000 -7609
email: kundenservice@wifi-ooe.at
Internet: http://www.wifi-ooe.at

WIFI Salzburg
Julius-Raab-Platz 2
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 88 88 -411
Fax: +43 (0)662 / 88 32 14
email: info@wifisalzburg.at
Internet: https://www.wifisalzburg.at/

WIFI Steiermark
Körblergasse 111-113
8021 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 602 -1234
Fax: +43 (0)316 / 602 -301
email: info@wifi.wkstmk.at
Internet: https://www.stmk.wifi.at

WIFI Tirol
Egger-Lienz-Straße 116
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)5 90 905 -7000
Fax: +43 (0)5 90 905 -57777
email: info@wktirol.at
Internet: http://www.tirol.wifi.at

WIFI Wien
Währinger Gürtel 97
1180 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 476 77 -5555
Fax: +43 (0)1 / 476 77 -5588
email: Kundenservice@wifiwien.at
Internet: https://www.wifiwien.at/

Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist unter anderem gegeben durch:

a) reglementierte Gewerbe:

  • Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure) (BGBl. II Nr. 89/2003; Novelle mit Art. 58 BGBl. II Nr. 399/2008)
  • Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation (BGBl. II Nr. 112/2018)

Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes oder Handwerks sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
Liste der reglementierten Gewerbe: Bundeseinheitliche Liste der reglementierten Gewerbe

b) freie Berufe:

  • Zivilingenieur*in (Ziviltechniker*in)

Voraussetzung dafür ist die Zulassung zur und Ablegung der Ziviltechnikerprüfung. Siehe dazu das Berufsprofil Ziviltechniker*in.

Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt / Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt / Rechtsanwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.


ALLGEMEINE HINWEISE:

Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.

Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

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Arbeitsbereiche

REFA-Techniker*innen untersuchen, planen und optimieren komplexe betriebliche Arbeitsprozesse, um diese möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten. Dabei berücksichtigen sie wirtschaftliche, betriebsorganisatorische, produktionstechnische und ergonomische Gesichtspunkte. Sie optimieren Produktionsabläufe, planen und berechnen betriebliche Neustrukturierungen, ermitteln Rationalisierungsmöglichkeiten und setzen diese um. Außerdem planen sie Qualitätsmanagementsysteme und führen diese ein, verbessern betriebliche Informations- und Materialflusssysteme und bereiten Investitionsentscheidungen vor. Sie sind auch in Umstrukturierungen in der Arbeitsorganisation wie Gruppenarbeit oder flexible Arbeitszeiten einbezogen und setzen diese in der Praxis um.

REFA-Techniker*innen planen, gestalten und optimieren Arbeitsprozesse vorwiegend in der industriellen Produktion. Sie erledigen ihre Aufgaben weitgehend eigenständig, stimmen sich aber natürlich mit Kolleg*innen sowie mit Vorgesetzten ab. Das Erstellen von Konzepten zur Reorganisation von Produktionsabläufen erfordert Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Bei der Einführung von Rationalisierungsmaßnahmen sind Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen erforderlich, für das Überzeugen und Motivieren von Mitarbeiter*innen auch Sozialkompetenz und Führungsqualitäten.

Im Büro am Computer erstellen REFA-Techniker*innen z. B. Wirtschaftlichkeitsberechnungen. In Werkstätten, Produktionshallen und anderen Betriebsbereichen analysieren sie Arbeitsabläufe und Materialflüsse.

Hinweis: Die Abkürzung „REFA“ stammt ursprünglich von der Bezeichnung des deutschen REFA Bundesverbandes, der 1924 unter dem Namen „Reichsausschuss für Arbeitszeitermittlung“ gegründet wurde.

Arbeitsmittel

REFA-Techniker*innen arbeiten mit Unterlagen wie z. B. Wirtschaftlichkeits-, Schwachstellen-, Wert- und Kostenanalysen, Fertigungs- und Konstruktionsplanungen, Stücklisten, Zeittabellen, betriebliche Kennzahlen, Kalkulationen, Terminkalender. Sie bedienen Büroausstattung und Software, z. B. Computer/Laptops, Tabletts, CAM-/CIM-Systeme, Qualitätsmanagementsysteme, Internet, E-Mail- und Messengerdienste, Telefone.

Arbeitsumfeld

REFA-Techniker*innen arbeiten vorwiegend in Werkstätten, Produktions- und Lagerhallen sowie in Büroräumen und Besprechungszimmern von Industriebetrieben oder größeren Gewerbebetrieben. Sie arbeiten im Team mit Fachkräften aus den unterschiedlichsten betrieblichen Bereichen, haben Kontakt zu Vertreter*innen von Behörden und stehen im ständigen Austausch mit dem Management der Betriebe.

REFA-Techniker*innen habe grundsätzlich geregelte Arbeitszeiten, müssen aber auch mit Mehrarbeit und Überstunden rechnen, wenn es gilt, eine Entwicklung rasch voranzutreiben oder wenn Probleme in den Abläufen auftreten.

  • Beratungsunternehmen oder als selbstständige Berater*innen
  • Industriebetriebe und größere Gewerbebetriebe der verschiedensten Branchen wie z. B.:
    • Chemie, Pharmazie, Kunststoff
    • Elektrotechnik, Elektronik
    • Fahrzeugbau
    • Glas, Keramik, Rohstoffverarbeitung
    • Holz, Möbel
    • IT, Computer
    • Metall, Maschinenbau, Feinmechanik, Optik
    • Lebensmittel
    • Papier, Druck, Medien
    • Textil, Bekleidung, Leder

Der Beruf REFA-Techniker*in ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:

  • betriebsspezifische Fachabteilungen und Produktionsbereiche
  • Arbeitsvorbereitung; Kalkulation, Planung, Bereitstellung
  • Automatisierung
  • Industrie 4.0: Digitalisierung, Robotik, Einsatz von KI
  • technisches Qualitätsmanagement

Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl):

REFA-Techniker*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.

Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten in vielen für REFA-Techniker*innen relevanten Bereichen wie z. B. Automatisierung, Digitalisierung, Elektrotechnik/Elektronik und dergleichen, aber auch zu betriebswirtschaftlichen Themen Kurse und Lehrgänge an.

Viele Betriebe führen zur beruflichen Weiterbildung der Mitarbeiter*innen regelmäßig innerbetriebliche Kurse, Seminare und Schulungen durch, größere Betriebe haben dazu zum Teil eigene Weiterbildungsakademien eingerichtet.

Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bietet außerdem der Besuch von Werkmeisterschulen. Darüber hinaus besteht für REFA-Techniker*innen die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und Höherqualifizierung in Form eines Bachelor- oder Masterstudiums bzw. (falls man bereits ein abgeschlossenes Studium hat) in Form eines Zweitstudiums.

Außerdem ist für REFA-Techniker*innen die laufende Lektüre von Fachzeitschriften und anderen Publikationen, die Vernetzung bei Fachmessen und Veranstaltungen und die Teilnahme an beruflichen Netzwerken eine wichtige Möglichkeit, sich auf dem neuesten Stand zu halten.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

Arbeits- und Organisationspsychologie

Arbeits- und Organisationspsychologie beinhaltet Regelungen und Maßnahmen zur Steuerung des Ablaufs von Arbeitsschritten und Arbeitsprozessen.

Assessment Center

Verfahren der Personalauswahl. Im Rahmen eines Assessment Centers durchlaufen BewerberInnen verschiedene Eignungstests, z. B. Intelligenztests, Persönlichkeitstests, Diskussionen oder Rollenspiele.

Benchmarking

Eine Methode des Vergleichs von Unternehmen, um daraus zu lernen (Best Practices). Benchmarking wird meist von unabhängigen Dritten (z. B. Unternehmensberater*innen) ausgeführt, welche betriebliche Daten sammeln und auswerten. Schließlich werden die Ergebnisse mit den Teilnehmer*innen verglichen und besprochen.

CAM

Abkürzung für "Computer Aided Manufacturing" (Computerunterstützte Produktion).

CIM

Abkürzung für "Computer Integrated Manufacturing". CIM ist die datenmäßige Verknüpfung der industriellen Bereiche Entwicklung, Konstruktion, Planung, Fertigung, Montage und Qualitätssicherung über Datennetze (smart production). Ziele der CIM-Strategie sind u. a. die bessere Auslastung der Produktionsanlagen, die Verkürzung der Durchlaufzeiten, die Verringerung der Lagerhaltung sowie die Erhöhung der Produktionsflexibilität und damit der Anpassungsfähigkeit an die Markterfordernisse.

Ergonomie

Ergonomie bezeichnet die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit der menschlichen Arbeit.
Wesentliches Ziel dieser Wissenschaft ist es, zu einer ergonomische Arbeitsgestaltung beizutragen. Damit ist gemeint, dass Arbeitskräfte auch bei langfristiger Ausübung ihrer Tätigkeit vor gesundheitlichen Schäden geschützt werden und dadurch eine effiziente und fehlerfreie Arbeitsausführung sichergestellt wird.
Ergonomie hat deshalb eine große Bedeutung in den Bereichen präventiver Arbeitsschutz und -sicherheit, aber auch Wirtschaftlichkeit.

Ein anderer Bereich der Ergonomie ist die Gestaltung von leicht und komfortabel handhabbaren Produkten.

Intelligente Systeme

Intelligente Systeme sind Systeme, die über Sensoren (mit denen Informationen aufgenommen werden) und Computersysteme (die diese Informationen verarbeiten) verfügen. Eingesetzt werden Intelligente Systeme z. B in der Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik, Medizintechnik oder Gebäudetechnik.

Logistik

Unter Logistik wird die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle des gesamten Material- und Warenflusses (und der Informationsweitergabe) verstanden, von den Lieferant*innen über den gesamten betrieblichen Produktionsprozess bis zu den Kund*innen.

Bei der Logistik geht es also um die Bereitstellung der richtigen Güter, Leistungen und Informationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort in der richtigen Menge und richtigen Qualität zu den richtigen Kosten.

Management by Objectives (MbO)

Eine Managementstrategie: Die Steuerung des Unternehmens und seiner MitarbeiterInnen durch Zielvereinbarung und Zielvorgaben und nicht durch Anweisungen.

Workflow-Management

Die Organisation und Optimierung (der bestmöglicher Einsatz) von Arbeitsprozessen und Arbeitsschritten.