Pharmakologe / Pharmakologin

Pharmakolog*innen entwickeln und produzieren Arzneimittel und Pharmaprodukte. Sie prüfen und erfassen die Arzneistoffe auf ihre Wirkungsweise (Heilwirkung, Nebenwirkungen und Risiken) und erstellen Gutachten und Arzneibeschreibungen. Sie arbeiten mit labortechnischen Geräten und Reagenzien und wenden chemische, biochemische und physikalische Verfahren an.

Der Arbeitsplatz von Pharmakolog*innen ist das Labor. Sie arbeiten in der wissenschaftlichen Forschung in Labors der chemischen und pharmazeutischen Industrie oder an Universitäten, im Team mit anderen Fach- und Assistenzkräften aus den Bereichen Medizin und Pharmazie, Chemie und Biologie.

Akademischer Beruf
Hauptberuf

Tätigkeiten und Aufgaben

  • neue pharmazeutische Präparate, Medikamente und Arzneimittel erforschen und entwickeln
  • zellbiologische, biochemische, computergestützte und tierexperimentelle Prüf- und Testmethoden anwenden, Ergebnisse dokumentieren und auswerten, um aus der Masse der laufenden synthetisierten Verbindungen die therapeutisch interessanten ausfindig zu machen (= „Screening“)
  • qualitative und quantitative (= mengenmäßige) Beziehungen zwischen Dosis und Wirkung bzw. Nebenwirkung von Substanzen messen und dokumentieren
  • Arzneipflanzen studieren, Essenzen und Substrate gewinnen, Pulver, Tinkturen, Öle etc. herstellen
  • Heilwirkung und Nebenwirkungen von eingeführten und neuen Arzneimitteln kontrollieren und dokumentieren
  • die industrielle Produktion von Medikamenten und Arzneien planen, leiten und überwachen, laufend Tests und Qualitätskontrollen an den Produkten durchführen
  • Ärzt*innen beraten und informieren, pharmazeutische Unterlagen, Produktproben, Infobroschüren etc. ausgeben
  • pharmakologische Gutachten durchführen
  • Grundlagenforschung und Lehre an Universitäten durchführen

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffen
  • Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchen
  • Unempfindlichkeit gegenüber künstlicher Beleuchtung

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • chemisches Verständnis
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • gute Beobachtungsgabe
  • gutes Gedächtnis
  • medizinisches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Argumentationsfähigkeit / Überzeugungsfähigkeit
  • Aufgeschlossenheit
  • Kommunikationsfähigkeit

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Ausdauer / Durchhaltevermögen
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Geduld
  • Selbstvertrauen / Selbstbewusstsein
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Umweltbewusstsein
  • Verschwiegenheit / Diskretion
  • Zielstrebigkeit

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • Hygienebewusstsein

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • komplexes / vernetztes Denken
  • Kreativität
  • logisch-analytisches Denken / Kombinationsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Für den Beruf Pharmakologe / Pharmakologin ist in der Regel ein abgeschlossenes Universitäts- oder Fachhochschulstudium z. B. in Pharmakologie/Pharmazie, Chemie oder technischer Chemie erforderlich.

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

Reifeprüfung, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung facheinschlägige berufliche Qualifikationen (z. B. Lehre) mit Zusatzprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science in Engineering (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Weitere Infos: https://www.hcw.ac.at/studium-weiterbildung/studienangebot/bioengineering-bachelor

Adressen:

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Campus Wien (HCW)
Favoritenstraße 232
1100 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 606 68 77 -6600
email: office@hcw.ac.at
Internet: https://www.hcw.ac.at/

Schwerpunkte:

Standort Favoritenstraße 222:

  • Department Angewandte Pflegewissenschaft
  • Department Applied Life Sciences

Standort Favoritenstraße 232:

  • Department Gesundheitswissenschaften
  • Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung oder
  • facheinschlägige berufliche Qualifikationen (z. B. Lehre, Werkmeisterabschluss, BMS-Abschluss) mit Zusatzprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen

Info:

Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Ziel der Pharmazeutischen Biotechnologie ist es, beschädigte Zellen mit körpereigenen, natürlich gezogenen Zellen zu ersetzten. Schon heute werden bei Verbrennungsopfern Hautzellen im Labor hochgezogen und dann auf die Wunde verpflanzt, oder bei Knorpelschäden den Patienten Knorpelzellen entnommen, im Labor zu Knorpelgewebe vermehrt und dann wieder den Patienten eingesetzt.

Weitere Infos: https://www.imc.ac.at/studium/master/naturwissenschaft-technik/medical-and-pharmaceutical-biotechnology/

Adressen:

IMC – Hochschule für angewandte Wissenschaften Krems
Piaristengasse 1
3500 Krems

Tel.: +43 (0)2732 / 802-0
email: information@imc-krems.ac.at
Internet: https://www.imc.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelor-Studium oder vergleichbares Studium oder
  • gleichwertige facheinschlägige berufliche Qualifikationen und Berufspraxis

Abschluss:

Master of Science (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Die Unterrichtssprache ist Englisch

Das Masterstudium Medical and Pharmaceutical Biotechnology ist darauf ausgelegt, den Studierenden fundiertes Wissen der Biomedizin und Fertigkeiten und Kompetenzen für die Entwicklung und Produktion biotechnologischer Produkte zu vermitteln. Die Studierenden erhalten umfangreiche Kenntnisse des Qualitätsmanagements, lernen Geschäftsprozesse kennen und entwickeln Managementfähigkeiten.

Weitere Infos: https://www.imc.ac.at/studium/master/naturwissenschaft-technik/medical-and-pharmaceutical-biotechnology/

Adressen:

IMC – Hochschule für angewandte Wissenschaften Krems
Piaristengasse 1
3500 Krems

Tel.: +43 (0)2732 / 802-0
email: information@imc-krems.ac.at
Internet: https://www.imc.ac.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Veterinärmedizinische Universität Wien
Veterinärplatz 1
1210 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 250 77 -0
Fax: +43 (0)1 / 250 77 -1090
email: studieninfo@vetmeduni.ac.at
Internet: https://www.vetmeduni.ac.at

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Science (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Veterinärmedizinische Universität Wien
Veterinärplatz 1
1210 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 250 77 -0
Fax: +43 (0)1 / 250 77 -1090
email: studieninfo@vetmeduni.ac.at
Internet: https://www.vetmeduni.ac.at

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes, facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Science (MSc; Dipl.-Ing., DI)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

NAWI Graz – Kooperation der Universität Graz und der TU Graz in den Naturwissenschaften
Münzgrabenstraße 12/2
8010 Graz

Tel.: +43 (0)664 / 963 2204
Fax: +43 (0)664 / 963 2209
email: info@nawigraz.at
Internet: http://www.nawigraz.at

Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 873 -0
Fax: +43 (0)316 / 873 -6125
email: info@TUGraz.at
Internet: https://www.tugraz.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

NAWI Graz – Kooperation der Universität Graz und der TU Graz in den Naturwissenschaften
Münzgrabenstraße 12/2
8010 Graz

Tel.: +43 (0)664 / 963 2204
Fax: +43 (0)664 / 963 2209
email: info@nawigraz.at
Internet: http://www.nawigraz.at

Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 873 -0
Fax: +43 (0)316 / 873 -6125
email: info@TUGraz.at
Internet: https://www.tugraz.at/

Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/

Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at/

Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes, facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Science (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

NAWI Graz – Kooperation der Universität Graz und der TU Graz in den Naturwissenschaften
Münzgrabenstraße 12/2
8010 Graz

Tel.: +43 (0)664 / 963 2204
Fax: +43 (0)664 / 963 2209
email: info@nawigraz.at
Internet: http://www.nawigraz.at

Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 873 -0
Fax: +43 (0)316 / 873 -6125
email: info@TUGraz.at
Internet: https://www.tugraz.at/

Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/

Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at/

Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
  • Aufnahmeverfahren und Nachweis der Englischkenntnisse auf Level B2

Abschluss:

Master of Science (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Die Unterrichtssprache ist Englisch

Ziel: Das Ziel des Masterstudiums ist die Ausbildung von AbsolventInnen, die als WissenschaftlerInnen aktuelle Forschungsfragen im Bereich der Arzneistoffentwicklung mit zeitgemäßen Methoden bearbeiten können.

Studieninhalte:

  • Einführung in Drug Discovery und Preclinical Drug Development
  • Grundlagen der Arzneistoffentwicklung
  • Drug Discovery
  • Preclinical Drug Development
  • Advanced Methods in Drug Discovery and Preclinical Drug Development
  • Experimental Methods in Drug Discovery und Preclinical Drug Development
  • Case Studies in Drug Discovery und Preclinical Drug Development
  • Forschungspraktikum
  • Verfassen eines Forschungsantrages
  • Zusatzqualifikation und wissenschaftliche Vertiefung

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Absolviertes Bachelorstudium Humanmedizin bzw. Medical Science oder
  • äquivalentes, erfolgreich abgeschlossenes Studium für Humanmedizin an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung im Ausmaß von mind. 180 ECTS-Punkten

Abschluss:

Dr. med.univ.

Berechtigungen:

  • wissenschaftliche Vorbildung für den ärztlichen Beruf
  • ermöglicht den Zugang zur anschließenden Turnusausbildung und zu weiteren Facharztausbildungen
  • Zugangsberechtigung zu weiterführenden PhD-Studien

Info:

Das Curriculum des Masterstudium Humanmedizin baut auf dem Curriculum des Bachelorstudiums Humanmedizin bzw. Medical Science auf.

Kosten:
Grundsätzlich sind für das Studium an öffentlichen Universitäten Studienbeiträge in Höhe von EUR 363,36 pro Semester zu entrichten.
An Privatuniversitäten fallen Studiengebühren an, deren Höhe vom jeweiligen Anbieter abhängen.

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Danube Private University (DPU)
Steiner Landstraße 124
3200 Krems an der Donau

Tel.: +43 (0)676 842 419 305
email: info@dp-uni.ac.at
Internet: https://www.dp-uni.ac.at/

Schwerpunkte:

Medizin, Zahnmedizin


Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems a. d. Donau

Tel.: +43 (0)2732 720 90 – 0
Fax: +43 (0)2732 720 90 – 500
email: office@kl.ac.at
Internet: https://www.kl.ac.at/

JKU – Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 24 68 -3314
Fax: +43 (0)732 / 24 68 -3300
email: studium@jku.at
Internet: https://www.jku.at/

Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)
Strubergasse 21
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 2420 80080
Fax: +43 (0)662 / 2420 80009
email: infopoint@pmu.ac.at
Internet: https://www.pmu.ac.at/

Sigmund Freud Privatuniversität
Freudplatz 1/Campus Prater
1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 798 40 98
Fax: +43 (0)1 / 798 40 98 -900
email: rektorat@sfu.ac.at
Internet: https://www.sfu.ac.at

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Für detaillierte Informationen siehe: Zulassungsvoraussetzungen der Karl Landsteiner Privatuniversität.

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zum Masterstudium Humanmediziner

Info:

Unterrichtssprache: Englisch

Wichtig: Der Abschluss des Bachelorstudiums Health Sciences stellt die Voraussetzung für das integrative angelegte Masterstudium Humanmedizin dar. Er ersetzt aber nicht das Dipolm-Studium der Humanmedizin.

Kosten: kostenpflichtig, Infos auf Anfrage

Lerninhalte:
Der modulare Aufbau des Studiums bietet einen fortlaufend vertiefenden, auf den klinischen Kontext zentrierten Unterricht, der sich auf konkrete Fragestellungen und praktische Fallbeispiele stützt. Das gesamte Medizinstudium wird von Querschnittbereichen begleitet, die Schlüsselkompetenzen wie medizinökonomisches und medizintechnisches Wissen, die professionelle Entwicklung und wissenschaftliches Arbeiten beinhalten.

Weitere Infos: https://www.kl.ac.at/de/studium-weiterbildung/bachelorstudium-medical-science

Adressen:

Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems a. d. Donau

Tel.: +43 (0)2732 720 90 – 0
Fax: +43 (0)2732 720 90 – 500
email: office@kl.ac.at
Internet: https://www.kl.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Science (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlágigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

NAWI Graz – Kooperation der Universität Graz und der TU Graz in den Naturwissenschaften
Münzgrabenstraße 12/2
8010 Graz

Tel.: +43 (0)664 / 963 2204
Fax: +43 (0)664 / 963 2209
email: info@nawigraz.at
Internet: http://www.nawigraz.at

Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 873 -0
Fax: +43 (0)316 / 873 -6125
email: info@TUGraz.at
Internet: https://www.tugraz.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Inhalte: Das Studium vermittelt grundlegende Kenntnisse über die Entwicklung, Zusammensetzung, Zubereitung und Gewinnung von Arzneistoffen aus der belebten und unbelebten Natur, über die Qualitätssicherung, Zusammensetzung, Zubereitung, Lagerung sowie die biologische Wirkung und sichere Anwendung von Arzneimitteln. In der Laborpraxis erwerben die Studierenden neben theoretischen Kenntnissen grundlegende praktische Fertigkeiten.

Berufsfelder:

  • Pharmazeutische Forschung in öffentlichen und privaten Einrichtungen
  • Pharmazeutische und chemische Industrie
  • Analytische und diagnostische Laboratorien
  • Gesundheitsbehörden

Die Ausbildung berechtigt NICHT zur eigenverantwortlichen Berufsausübung als ApothekerIn.

(Quelle: Universität Graz)

Weitere Infos: https://studien.uni-graz.at/

Adressen:

Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor der Pharmazie (BA. pharm.)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Berufsfelder: Apotheken, Krankenhäuser (Klinische Pharmazie), Pharma-Industrie, Gesundheitsbehörden, Prüf-und Kontrolllabors, Universitäten (Forschung und Lehre), Pharmazeutischer Großhandel.

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)
Strubergasse 21
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 2420 80080
Fax: +43 (0)662 / 2420 80009
email: infopoint@pmu.ac.at
Internet: https://www.pmu.ac.at/

Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at/

Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master der Pharmazie (MA.pharm.)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)
Strubergasse 21
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 2420 80080
Fax: +43 (0)662 / 2420 80009
email: infopoint@pmu.ac.at
Internet: https://www.pmu.ac.at/

Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/

Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at/

Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/

Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist im Rahmen der folgenden Rechtskraftgewerbe gegeben:

  • Herstellung von Arzneimitteln und Giften und Großhandel mit Arzneimitteln und Giften (BGBl. II Nr. 128/2003)
  • Chemische Laboratorien (BGBl. II Nr. 36/2003; Novelle mit Art. 6 BGBl. II Nr. 399/2008)

Rechtskraftgewerbe sind reglementierte Gewerbe, bei denen die Zuverlässigkeit des Gewerbeanmelders / der Gewerbeanmelderin durch die Gewerbebehörde (Bezirksverwaltungsbehörde bzw. Magistrat) geprüft und festgestellt wird.

Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes oder Handwerks sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
Liste der reglementierten Gewerbe: Bundeseinheitliche Liste der reglementierten Gewerbe


ALLGEMEINE HINWEISE:

Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.

Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

Folgende Inhalte löschen:

Arbeitsbereiche

„Mich fasziniert, jeden Tag die Möglichkeit zu haben, etwas Wichtiges zu entdecken und dies auch praktisch umsetzen zu können. Ich hoffe, durch meine Forschung wenigstens ein bisschen zum besseren Verständnis von Krebserkrankungen und deren Bekämpfung beitragen zu können.“
Dr.in Adelheid Cerwenka, Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg, FEMtech Expertin, Juli 2006

Pharmakolog*innen beschäftigen sich mit der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten, Arzneimitteln und anderen Pharmaprodukten. Sie testen und studieren die Zusammensetzung, Zubereitung und Wirkungsweise von Arzneimitteln und überwachen ihre Herstellung und Lagerung. Bei ihrer Arbeit wenden sie verschiedene chemische, biochemische und physikalische Verfahren und Methoden an. Sie verfügen über Kenntnisse zur künstlichen Herstellung synthetischer Medizinprodukte und kennen natürlich vorkommenden Heilstoffe, deren Inhaltsstoffe und Anwendungsbereiche und wissen, wie deren Heilwirkung am effektivsten zu gewinnen ist. So stellen sie, je nach zu gewinnendem Wirkstoff, Extrakte, Pulver, Lösungen, Tinkturen, Öle und Pasten her.

In großen Pharmabetrieben sind sie neben der Erforschung auch mit der Produktion von Arzneimittel befasst. Sie planen und überwachen die Herstellung von Medikamenten wie Tabletten, Kapseln etc. und führen laufend Qualitätskontrollen an den Produkten durch. In den letzten Jahren hat die Pharmakologie, durch den Einsatz computerunterstützter Testsysteme, große Fortschritte gemacht. Viele neue Medikamente werden heute dadurch entwickelt, dass bereits etablierte Wirkstoffe experimentell verändert werden und dann ihre Wirksamkeit mittels Computer und spezieller Software (computational chemistry, virtuelle Versuchstiere) getestet wird. Dadurch werden immer weniger Versuchstiere benötigt.

Arbeitsmittel

Pharmakolog*innen hantieren mit Laborgeräten und -instrumenten wie Apothekerwaagen, Mikroskopen, Reagenzgläsern, Indikatoren usw. Als Arbeitsunterlagen verwenden sie Rezepturen, Arzneimittellisten, Herstellungsvorschriften, Untersuchungs- und Prüfprotokolle und wissenschaftliche Dokumentationsbücher. Sie arbeiten mit Computern/Laptops und entsprechenden Softwareprogrammen, mit denen sie Daten, Versuchswerte und Testergebnisse erfassen, auswerten und darstellen (z. B. in Form von Statistiken, Tabellen, Diagrammen).

Arbeitsumfeld

Pharmakolog*innen arbeiten in Labors und Forschungseinrichtungen von Betrieben der pharmazeutischen Industrie, in Apotheken und an Universitäten. Sie arbeiten im Team mit verschiedenen wissenschaftlichen Fachkräften (z. B. Chemiker*in, Biologe / Biologin, Biotechnologe / Biotechnologin, Verfahrenstechniker*in, Bioinformatiker*in). Im Labor werden sie von Laborfach- und -assistenzkräften unterstützt (z. B. Labortechnik (Modullehrberuf), Pharmatechnologie (Lehrberuf)). Im Rahmen von klinischen Studien arbeiten Sie auch mit Versuchstieren und Versuchspersonen. Sie haben außerdem Kontakt zu Mitarbeiter*innen von Behörden, Lieferant*innen und Pharmareferent*innen, welche die pharmazeutischen Produkte vertreiben.

Pharmakolog*innen sind

  • in Betrieben der pharmazeutischen und chemischen Industrie oder
  • an Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen beschäftigt.

Der Beruf Pharmakolog*in ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:

  • verschiedene Branchenschwerpunkte, Produkte, Verfahren
  • Labor-Organisation, Labormanagement
  • Gentechnik, Molekularbiologie
  • Analyseverfahren, Datenauswertung, Big Data
  • wissenschaftliche Dokumentation, elektronisches Datenmanagement (EDM)

Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl):

Pharmakolog*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.

Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) sowie zahlreiche Universitäts- und Fachhochschullehrgänge bieten eine gute Möglichkeit sich in relevanten Bereichen weiterzubilden und höher zu qualifizieren. Zudem haben Pharmakolog*innen die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung und Höherqualifizierung in Form eines Zweitstudiums oder weiterführenden PhD-Studiums.

Außerdem ist für Pharmakolog*innen die laufende Lektüre von Fachzeitschriften, der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an Expert*innennetzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

Biosynthese

Der Prozess des Aufbaus von chemischen Verbindungen in den Zellen von lebenden Organismen.

Defektur

Pharmazeutischer Fachbegriff für Inventur in Apotheken: Durchsicht und Bestandsaufnahme aller Arzneimittel, die vorrätig gehalten werden sollen. Veranlassung der rechtzeitigen Nachbestellung, Aussortieren von abgelaufenen Produkten usw.

Homöopathie

Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, das auf dem Ähnlichkeitsprinzip gegründet ist. Man geht davon aus, dass Heilmittel, die beim gesunden Menschen ein bestimmtes Krankheitsbild erzeugen, beim kranken Menschen ein ähnliches Krankheitsbild heilen können. Der Name Homöopathie setzt sich aus den griechischen Wörtern homoion (ähnlich) und pathos (Leiden) zusammen und stammt von dem Entdecker der wissenschaftlichen Homöopathie, dem Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann.

Hygiene

Als Hygiene werden alle Maßnahmen bezeichnet, die dazu beitragen, die Gesundheit zu erhalten und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Das betrifft die persönliche Hygiene (z. B. regelmäßiges Händewaschen) genauso wie Hygiene im Arbeitsbereich von medizinischen oder pflegenden Berufen (z. B. Sterilisation von Arbeitsgeräten, Desinfektion von Wunden), aber auch den Bereich Lebensmittel, Wohnen- und Arbeiten.

Klinische Pharmazie

Jenes Gebiet der Pharmazie, das die Versorgung der im Krankenhaus (stationär) behandelten Patienten mit Arzneimitteln umfasst.

Psychopharmaka

Oberbegriff für alle Medikamente, die in erster Linie die Psyche des Menschen beeinflussen. Die am häufigsten gebrauchten Psychopharmaka sind Antidepressiva und Neuroleptika (wirken z. B. gegen Beschwerden wie Stimmenhören und Verfolgungsängste).

Reinraum

Ein Reinraum ist ein Raum (häufig Labor), in dem der Anteil luftgetragener Teilchen (kleinste Teilchen, die in der Luft schweben) möglichst gering gehalten wird. Reinräume spielen unter anderem in der Medikamentenerzeugung, medizinischen Forschung, Optik, Nanotechnologie und Biowissenschaften, Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Mikroelektronik usw. eine große Rolle.
Die Arbeit unter Reinraumbedingungen ist erschwert, weil auch die Mitarbeiter*innen (z. B. Reinraum-Operator*in) spezielle sterile Schutzanzüge tragen (Ganzkörperoverall, Schutzbrille, Handschuhen, Mundschutz), die die Bewegungsfreiheit deutlich einschränken.

sterilisieren

  • Sterilisation, Verfahren, durch die Gegenstände von Mikroorganismen befreit werden
  • Sterilisation (Empfängnisverhütung), einen medizinischen Eingriff zur Unfruchtbarmachung
  • Sterilisation (Lebensmitteltechnik), ein Verfahren um Lebensmittel haltbar zu machen

Toxizität

Toxin heißt übersetzt Gift, Giftstoff. Unter Toxizität versteht man den Grad der Giftigkeit einer Substanz, die Stärke eines Giftes.