Psychotherapeut*innen führen eigenständig Behandlungen von Menschen mit psychischen oder psychosomatischen Problemen oder Erkrankungen durch. Sie betreuen ihre Klient*innen in beruflichen, persönlichen oder familiären Krisen- und Entscheidungssituationen. Psychotherapeut*innen haben sich in mindestens einer Psychotherapie-Methode, wie z. B. Systemische Familientherapie, Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie (= Klient*innenzentrierte Psychotherapie) oder Psychoanalyse spezialisiert. Entsprechend ihrer Spezialisierung planen sie die Behandlung und setzen gezielt psychotherapeutische Interventionen. Ihr Ziel ist, die bestehenden Probleme oder Symptome gemeinsam mit den Klient*innen zu mildern oder zu beseitigen und ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihre Gesundheit zu fördern.
Psychotherapeut*innen arbeiten mit Einzelpersonen oder mit Gruppen und haben, je nach Problemlage, auch Kontakt zu deren Angehörigen und Bezugspersonen. Je nach Tätigkeitsbereich arbeiten sie mit Berufskolleg*innen und mit Ärzt*innen, , Lehrer*innen, Heilpädagog*innen und anderen therapeutischen Fachkräften und beratenden Berufen zusammen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Mit dem Psychotherapie-Gesetz ist die Psychotherapie-Ausbildung seit 1991 gesetzlich geregelt. Sie besteht aus zwei Teilen, einem allgemeinen Teil (Propädeutikum) und einem speziellen Teil (Fachspezifikum).
Ein Universitätsstudium der Psychologie oder eine Ausbildung zum Klinischen Psychologen / zur Klinischen Psychologin berechtigt NICHT zur Ausübung des Berufes Psychotherapeut*in. (Siehe dazu auch: Psychotherapeut*in – Psychiater*in – Psycholog*in).
I. Propädeutikum:
Der erste allgemeine Teil, das sogenannte Propädeutikum, ist für alle Ausbildungsteilnehmer*innen verbindlich. Er ist die gemeinsame Grundlage für alle Psychotherapeut*innen.
Die Voraussetzungen sind:
Der Inhalt umfasst:
II. Fachspezifikum
Der zweite spezielle Teil, das sogenannte Fachspezifikum, ist die konkrete Ausbildung in einer von 23 anerkannten Psychotherapie-Methoden.
Die Voraussetzungen sind:
Der Inhalt umfasst:
Weitere Informationen zu Beruf und Ausbildung findest du auf der Website www.psychotherapie.at.
Dauer: 6 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Bachelor Professional (BPr)
Berechtigungen:
Berechtigung zum Zugang zum psychotherapeutischen Fachspezifikum
Info:
Der Hochschullehrgang Psychotherapeutisches Propädeutikum der FH Kärnten in Kooperation mit dem Zentrum für Angewandte Psychologie GmbH (ZAP) angeboten.
Der Hochschullehrgang Psychotherapeutisches Propädeutikum vermittelt Grundkenntnisse für den Arbeitsbereich Psychotherapie, ermöglicht Praxiserfahrungen und beschäftigt sich mit den vielfachen Anwendungsgebieten der Psychotherapie. Der Hochschullehrgang bietet somit eine Ausbildung an, die eine notwendige Voraussetzung für die psychotherapeutische Fachausbildung (Psychotherapeutisches Fachspezifikum) darstellt.
Kosten: EUR 2.750,00 pro Semester + ÖH-Beitrag
Inhalte – Übersicht:
Weitere Infos: https://www.fh-kaernten.at/weiterbildung/gesundheit-soziales/psychotherapeutisches-propaedeutikum
FH Kärnten – Gesundheitscampus Klagenfurt
St. Veiter Straße 47
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: +43 (0)5 90 500 -3501
email: gesundheitswissenschaften@fh-kaernten.at
Internet: https://www.fh-kaernten.at
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss eines facheinschlägigen Bachelorstudiums
Abschluss:
Master of Arts (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Doktorats- und PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Webster Private University Vienna
Praterstraße 23/Palais Wenkheim
1020 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 269 92 93 -0
Fax: +43 (0)1 / 269 92 93 -13
email: info@webster.ac.at
Internet: https://webster.ac.at/
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Weitere Voraussetzungen insb. für den Eintritt ins Fachspezifikum und die Vertiefungsrichtungen siehe Webseite der Bertha von Suttner Privatuniversität.
Abschluss: Bachelor of Arts (BA)
Berechtigungen:
Zugang zu einschlägigen Masterstudien; insb. um das konsekutive Studium der Psychotherapie abzuschließen.
Die Absolvierung des Bachelor- und Masterstudiums beinhalten das für die Berufsausübung als Psychotherapeut*in erforderliche Propädeutikum und Fachspezifikums. Mit dem Nachweis der erforderlichen Selbsterfahrung und Supervision berechtigt das Studium somit zur Berufsausübung als Psychotherapeut*in.
Info:
In Kooperation mit vom BMSGPK anerkannten Fachspezifika bietet die Bertha von Suttner Privatuniversität eine universitäre Psychotherapieausbildung an. Der Bachelorstudiengang Psychosoziale Interventionen und der Masterstudiengang Psychotherapie bieten ein Vollstudium zur Ausbildung als Psychotherapeut*in und
Psychotherapiewissenschaftler*in mit anschließender Berechtigung zum Doktorat.* Das Studium ist in seiner berufsbegleitenden Form einzigartig in der österreichischen Hochschullandschaft.
*Der Antrag auf Anerkennung als Ausbildungsstätte für das psychotherapeutische Propädeutikum gemäß § 4 Psychotherapiegesetz ist beim zuständigen Ministerium eingebracht und derzeit in Bearbeitung.
Kosten:
Psychotherapie studieren!
Das Curriculum beinhaltet Inhalte, die für das psychotherapeutische Propädeutikum als Fundament der Psychotherapieausbildung angerechnet werden können Im fünften Semester ist die Wahl einer Vertiefungsrichtung vorgesehen. In der Regel wird ein psychotherapeutisches Fachspezifikum bei einer kooperierenden Ausbildungseinrichtung absolviert. Dies dient zur Vorbereitung auf das konsekutive Masterstudium Psychotherapie. Alternativ kann auch die Vertiefungsrichtung Grundlagen Supervision und Coaching gewählt werden.
Das Hauptaugenmerk des Bachelorstudiums liegt auf der Vermittlung professioneller Interventionsmethoden. Diese initiieren, unterstützen und begleiten Veränderungsprozesse bei hilfesuchender Klientel, seien es Einzelne, Paare, Familien, Gruppen, Organisationen oder Institutionen.
Inhalte, u. a.:
Vertiefungen:
Alternativ zum ersten Teil des Fachspezifikums können folgende Vertiefungen gewählt werden: Grundlagen Supervision und Coaching oder Grundlagen Multimediale Kunststherapie; dabei sind jeweils gesonderte Voraussetzungen zu beachten.
Weitere Infos: https://suttneruni.at/de/studium/psychotherapie/psychosoziale-interventionen-ba
Bertha von Suttner Privatuniversität
Campus-Straße 1/Campus St. Pölten
3100 St. Pölten
Tel.: +43 2742 313228 800
email: office@suttneruni.at
Internet: https://www.suttneruni.at
Schwerpunkte:
Die Bertha von Suttner Privatuniversität versteht sich als Entwicklungsraum für die Gesellschaft der Zukunft. Als moderne, offene Universität etabliert sie eine besondere Kultur für neues Lernen, Lehren und Forschen.
Zweiter Standort: Herzogenburger Straße 69, Glanzstoff
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Die Absolvierung von zusätzlichen 60 ETCS eines Fachspezifikums (üblicherweise mit dem BA Psychosoziale Interventionen abgedeckt) kann vorangestellt werden, wodurch sich zusätzliche Kosten ergeben.
Abschluss: Master of Arts (MA)
Berechtigungen: Die Absolvierung des Bachelor- und Masterstudiums beinhalten das für die Berufsausübung als PsychotherapeutIn erforderliche Propädeutikum und Fachspezifikums. Mit dem Nachweis der erforderlichen Selbsterfahrung und Supervision berechtigt das Studium somit zur Berufsausübung als PsychotherapeutIn.
Info:
Gemeinsam mit Kooperationspartnern (vom BMSGPK anerkannte Fachspezifika) bietet die Bertha von Suttner Privatuniversität eine universitäre Psychotherapieausbildung an. Der Masterstudiengang Psychotherapie baut grundsätzlich auf dem Bachelorstudiengang Psychosoziale Interventionen auf. Mit einem fachnahen Erststudium und bereits absolviertem Propädeutikum können Sie aber auch gleich direkt** in den Masterstudiengang einsteigen.
Psychotherapie studieren!
Der vorgelagerte Bachelor stellt die psychotherapeutische Grundausbildung dar und beinhaltet dementsprechend Inhalte, die für das Propädeutikum* anrechenbar sind, und den 1. Teil des Fachspezifikums (bei einem Kooperationspartner). Das Masterstudium führt dieses weiter, vermittelt professionelle, reflexive Handlungskompetenzen und kann so einen wichtigen Meilenstein für die Zuerkennung der Berufsberechtigung durch das Österreichische Gesundheitsministerium bilden. Das Studium beinhaltet die wissenschaftliche Reflexion und Begründung psychotherapeutischen Handelns. Auf dieser Basis gründet ihr vertieftes Verständnis für Qualitätssicherung in der Psychotherapie.
*Der Antrag auf Anerkennung als Ausbildungsstätte für das psychotherapeutische Propädeutikum gemäß § 4 Psychotherapiegesetz ist beim zuständigen Ministerium eingebracht und derzeit in Bearbeitung.
** Aufnahme mit Auflage: Für den Abschluss der psychotherapeutischen Ausbildung sind zusätzlich 60 ECTS eines Fachspezifikums (bei einem Kooperationspartner) erforderlich. Dadurch verlängert sich das Studium um drei Semester. Kosten: EUR 3.300,00 pro Semester.
Kosten: EUR 650,00 monatlich oder EUR 3.900,00 pro Semester, zzgl. Kosten des Fachspezifikums bei einem Kooperationspartner sowie ÖH-Beitrag (derzeit EUR 20,70 pro Semester)
Inhalte, u. a.:
Weitere Infos: https://suttneruni.at/de/studium/psychotherapie/psychotherapie-ma
Bertha von Suttner Privatuniversität
Campus-Straße 1/Campus St. Pölten
3100 St. Pölten
Tel.: +43 2742 313228 800
email: office@suttneruni.at
Internet: https://www.suttneruni.at
Schwerpunkte:
Die Bertha von Suttner Privatuniversität versteht sich als Entwicklungsraum für die Gesellschaft der Zukunft. Als moderne, offene Universität etabliert sie eine besondere Kultur für neues Lernen, Lehren und Forschen.
Zweiter Standort: Herzogenburger Straße 69, Glanzstoff
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Das Zulassungsverfahren an der Sigmund Freud Privatuniversität besteht aus zwei persönlichen Gesprächen und der Teilnahme an einem Seminar.
Abschluss:
Bachelor der Psychotherapie-wissenschaft (BA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Sigmund Freud Privatuniversität
Freudplatz 1/Campus Prater
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 798 40 98
Fax: +43 (0)1 / 798 40 98 -900
email: rektorat@sfu.ac.at
Internet: https://www.sfu.ac.at
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Master der Psychotherapiewissenschaft (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Sigmund Freud Privatuniversität
Freudplatz 1/Campus Prater
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 798 40 98
Fax: +43 (0)1 / 798 40 98 -900
email: rektorat@sfu.ac.at
Internet: https://www.sfu.ac.at
Dauer: 6 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Bachelor of Arts (Continuing Education) – BA (CE)
Info:
HINWEIS: Personen, die das „Psychotherapeutische Propädeutikum“ bereits abgeschlossen haben, könne in 2 Semestern mit Absolvierung zusätzlicher Lehrveranstaltungen den Bachelorgrad erwerben.
Dauer und Kosten:
Zielgruppe: Das außerordentliche Bachelor-Studium richtet sich an Personen, die in der nächsten Zeit mit der Psychotherapieausbildung starten möchten. Diese Weiterbildung enthält sämtliche Inhalte des bisherigen Propädeutikums, wissenschaftliche Begleitseminare und das Verfassen bzw. die Betreuung einer Bachelorarbeit aus dem Bereich Psychotherapie.
Der neue Bachelor „Psychotherapie Grundlagen“ beinhaltet das nach aktuellem Psychotherapiegesetz vorgeschriebene „Psychotherapeutische Propädeutikum“ ergänzt durch breite wissenschaftliche Qualifikationen. Somit erfüllt dieser Universitätslehrgang die Voraussetzungen für einen gesetzlich neu angedachten Bachelor im Fachbereich Psychotherapie. (Quelle: UNI Wien, Postgraduate Center)
Module, u. a. – kann je nach Anbieter im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften variieren:
Universität Wien – Postgraduate Center
Spitalgasse 2/Campus der Universität Wien
1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -10800
email: info@postgraduatecenter.at
Internet: https://www.postgraduatecenter.at/
Dauer: 4 bzw. 8 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Master of Science (Continuing Education), MSc (CE)
Berechtigungen: Zulassungberechtigung zu PhD-Studien
Info:
Die Logotherapie und Existenzanalyse wurde von Viktor E. Frankl (1905 – 1997) begründet und wird, neben der Psychoanalyse Freuds und der Individualpsychologie Adlers, als Dritte Wiener Richtung der Psychotherapie bezeichnet.
Die Existenzanalyse bildet die (anthropologische) Grundlage für die psychotherapeutisch orientierte Logotherapie, also der Psychotherapie auf Geistiges hin. Der Mensch wird als ein auf Sinn und Werte hin orientiertes Wesen betrachtet, das frei und verantwortlich sein Leben gestalten will und dessen Menschsein von einer unverlierbaren Würde erfüllt ist. (Quelle: UWK)
Zielgruppe: Zur Zielgruppe zählen Absolvent*innen des Psychotherapeutischen Propädeutikums, die eine fachspezifische Ausbildung in Existenzanalyse und Logotherapie mit akademischem Abschluss – Master of Arts (Continuing Education) – erwerben wollen.
Kosten: abhängig vom Anbieter; weitere Kosten für Supervisionen, Selbsterfahrung, Modulkosten usw.
Dauer: abhängig vom Anbieter; variieren insbesondere je nach organisatorischer Gestaltung zwischen 4 und 8 Semestern
Inhalte, u. a. – variieren je nach Anbieter im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben:
Aufbaumodul: Grundlagen der Psychotherapie
Aufbaumodul: Störungs- und indikationsspezifische Psychotherapie
Aufbaumodul 3: Forschungsmethodik & Psychotherapieforschung
Universität für Weiterbildung Krems – Fakultät für Gesundheit und Medizin
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems
Tel.: +43 (0)2732 893 -0
email: info@donau-uni.ac.at
Internet: https://www.donau-uni.ac.at/de/universitaet/fakultaeten/gesundheit-medizin.html
Universität Salzburg – Postgraduate
Kapitelgasse 4-6
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 80 44 -0
Fax: +43 (0)662 / 80 44 -145
email: studium@sbg.ac.at
Internet: https://www.plus.ac.at/
Universität Wien – Postgraduate Center
Spitalgasse 2/Campus der Universität Wien
1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -10800
email: info@postgraduatecenter.at
Internet: https://www.postgraduatecenter.at/
Art: Universitätslehrgang
Dauer: 8 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Master of Arts (Continuing Education)
Berechtigungen:
Die Absolvierung qualifiziert zur Eintragung in die Psychotherapeutenliste des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Eintragung erfolgt mit der Zusatzbezeichnung „Individualpsychologie (IP)“ bzw. „Psychoanalyse/Psychoanalytische Psychotherapie (PA)“ in Abhängigkeit vom Studienzweig, der mit der Aufnahme in den Master gewählt wird.
Info:
Dauer und Kosten: 8 Semester (berufsbegleitend) EUR 1.888,00 pro Semester (zzgl. Kosten für Work Discussion und für den praktischen Ausbildungsteil)
Zielgruppe: Das Masterprogramm „Psychotherapeutisches Fachspezifikum: Individualpsychologie und Selbstpsychologie“ richtet sich an Personen, die an psychotherapeutischer Arbeit unter dem Gesichtspunkt psychoanalytischer Methoden (IP, PA) interessiert sind.
Studierende erlangen im Rahmen dieses Masterprogramms fundierte Kenntnisse über Theorien, Differenzialdiagnosen sowie Behandlungstechniken und werden an das Thema Psychotherapieforschung herangeführt. Neben der theoretischen Ausbildung, die das Masterprorgamm abdeckt, kommt auch der praktischen Ausbildung bei den Kooperationspartnern gleichrangige Bedeutung zu. (Quelle: UNI Wien, Postgraduate Center)
Universität Wien – Postgraduate Center
Spitalgasse 2/Campus der Universität Wien
1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -10800
email: info@postgraduatecenter.at
Internet: https://www.postgraduatecenter.at/
Dauer: 4 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Master of Science (Continuing Education), MSc (CE)
Berechtigungen: Zulassung zu PhD-Studien
Info:
In der Integrativen Therapie, als moderne Form ganzheitlicher und differenzieller Behandlung, werden im Rahmen eines forschungsgegründeten Reflexions- und Handlungsmodells neben verbalem Austausch auch Ansätze nonverbaler Kommunikation sowie kreative Methoden, Techniken und Medien eingesetzt. Das Ziel ist Heilungs- und Entwicklungsprozesse bei psychischen, psychosomatischen und psychosozialen Erkrankungen in Gang zu setzen, Besserungen von seelischen Leidenzuständen zu erwirken sowie die Beseitigung von Krankheitssymptomen zu erreichen.
Die Neuorganisation des Denkens, Erlebens und Verhaltens des Patienten wird mittels therapeutischen Kontakts und Beziehung unter Bearbeitung aktueller Lebensprobleme, sozialer Netzwerksituationen sowie unbewusster Konflikte unter Einbezug neuester neurowissenschaftlicher Erkenntnisse angestrebt. (Quelle: UWK)
Zielgruppe: Personen, die eine psychotherapeutische Ausbildung im Fachspezifikum „Existenzanalyse und Logotherapie” nach dem österreichischen Psychotherapiegesetz anstreben.
Kosten: EUR 12.800,00 Studiengebühren; weitere Kosten für Supervisionen, Selbsterfahrung, Modulkosten usw.; Gesamtkosten EUR 31.700,00 bis EUR 32.700,00
Inhalte, u. a.:
Weitere Infos: https://www.donau-uni.ac.at/de/studium/psychotherapie-integrative-therapie.html
Universität für Weiterbildung Krems – Fakultät für Gesundheit und Medizin
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems
Tel.: +43 (0)2732 893 -0
email: info@donau-uni.ac.at
Internet: https://www.donau-uni.ac.at/de/universitaet/fakultaeten/gesundheit-medizin.html
Dauer: 8 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Master of Arts (Continuing Education) – MA (CE)
Info:
Dauer und Kosten: 8 Semester (berufsbegleitend) EUR 2.500,00 pro Semester (zzgl. externe fachspezifische Ausbildung (ÖAS/la:sf): 1.600 Stunden
Zielgruppe:Zur Zielgruppe zählen Absolvent*innen des Psychotherapeutischen Propädeutikums, die eine fachspezifische Ausbildung in Systemischer Familientherapie mit akademischen Abschluss – Master of Arts (Continuing Education) – erwerben wollen.
Die „Systemische Psychotherapie/ Systemische Familientherapie“ zählt zu den größten psychotherapeutischen Schulen in Österreich. Sie zeichnet sich durch einen kontext- und ressourcenorientierten Blick auf psychische Probleme aus. Menschen entwickeln sich – ebenso potenzielle Symptome – anhand der jeweiligen Lebensbedingungen. Menschen zeigen und erleben sich unterschiedlich, abhängig von den jeweiligen (Beziehungs-)kontexten. Basierend auf systemischen, konstruktivistischen/konstruktionistischen und poststrukturalistischen Theorien, verbindet die systemische Psychotherapie verschiedene Ansätze, die einander ergänzen: Lösungsfokussierte Therapie, Narrative Therapie, Collaborative/Dialogische Therapie, Hypnosystemische Therapie, Emotionsbasierte systemische Therapie. Systemiker*innen arbeiten im Einzel-, Paar- und Mehrpersonensetting mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. (Quelle: UNI Wien, Postgraduate Center)
Universität Wien – Postgraduate Center
Spitalgasse 2/Campus der Universität Wien
1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -10800
email: info@postgraduatecenter.at
Internet: https://www.postgraduatecenter.at/
Dauer: 4 bis 8 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Master of Science (Continuing Education), MSc (CE)
Berechtigungen: Zulassung zu PhD-Studien
Info:
Verhaltenstherapie, oder auch kognitive Verhaltenstherapie, ist ein sich ständig weiterentwickelndes Psychotherapieverfahren. Wissenschaftliche Erkenntnisse z. B. aus Psychologie, Psychiatrie und den Neurowissenschaften finden laufend Einzug in Theorie und Praxis. Verhaltenstherapie findet im aktuellen Lebensbezug des/der PatientIn statt, bezieht aber auch biographische Aspekte mit ein.
Das psychotherapeutische Fachspezifikum „Verhaltenstherapie“ gewährt einen Gesamteinblick in alle Ansätze der Verhaltenstherapie. Es werden evidenzbasierte, störungsspezifische und transdiagnostische Ansätze vermittelt und in einer gemeinsamen Theorie und Praxis der Verhaltenstherapie integriert und zusammengeführt. Vertiefungen sind in den Bereichen Verhaltensmedizin, 3.-Welle-Verfahren und Trauma möglich.
(Quelle: UWK)
Zielgruppe: Personen, die eine psychotherapeutische Ausbildung im Fachspezifikum „Existenzanalyse und Logotherapie” nach dem österreichischen Psychotherapiegesetz anstreben.
Kosten: abhängig vom Anbieter; weitere Kosten für Supervisionen, Selbsterfahrung, Modulkosten usw.
Dauer: abhängig vom Anbieter; variieren insbesondere je nach organisatorischer Gestaltung zwischen 4 und 8 Semestern
Inhalte, u. a. – variieren je nach Anbieter im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben:
Universität für Weiterbildung Krems – Fakultät für Gesundheit und Medizin
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems
Tel.: +43 (0)2732 893 -0
email: info@donau-uni.ac.at
Internet: https://www.donau-uni.ac.at/de/universitaet/fakultaeten/gesundheit-medizin.html
Universität Salzburg – Postgraduate
Kapitelgasse 4-6
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 80 44 -0
Fax: +43 (0)662 / 80 44 -145
email: studium@sbg.ac.at
Internet: https://www.plus.ac.at/
Schloss Hofen – Wissenschafts- und Weiterbildungs GesmbH
Hofer Straße 26
6911 Lochau
Tel.: +43 (0)5574 / 49 30 -0
Fax: +43 (0)5574 / 49 30 -22
email: info@schlosshofen.at
Internet: http://www.schlosshofen.at
Universität Wien – Postgraduate Center
Spitalgasse 2/Campus der Universität Wien
1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -10800
email: info@postgraduatecenter.at
Internet: https://www.postgraduatecenter.at/
Art: Universitätslehrgang
Dauer: 8 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss:
Abhängig vom Anbieter und Organisationsform:
Berechtigungen: Für die Eintragung als Psychotherapeut*in in der Liste des Gesundheitsressorts ist zudem die Pflichttheorie, die praktische Ausbildung als auch die Selbsterfahrung vereinsintern zu absolvieren.
Info:
Umfang: unterschiedlich organisiert, je nach Anbieter
Dauer und Kosten: abhängig vom Anbieter und Organisationsform
Universität Wien:
Zielgruppe: Die Zielgruppe sind Ausbildungskanditat*innen der Fachspezifischen Psychotherapieausbildung bei einem der Kooperationsvereine. Eine Gasthörerschaft ist nach Maßgabe der Plätze für einzelne Seminare möglich.
Ziel des Psychotherapeutischen Fachspezifikums ist es wissenschaftlich fundierte Kenntnisse im Bereich der Personzentrierten Psychotherapie zu vermitteln und Studierende dazu zu befähigen, vorliegende Wissensbestände im Bereich der Psychotherapie insbesondere auf dem Gebiet der Personzentrierten Psychotherapie unter Verwendung wissenschaftlicher Methoden weiterzuentwickeln und zu beforschen. (Quelle: UNI Wien, Postgraduate Center)
Module:
Universität Salzburg – Postgraduate
Kapitelgasse 4-6
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 80 44 -0
Fax: +43 (0)662 / 80 44 -145
email: studium@sbg.ac.at
Internet: https://www.plus.ac.at/
Universität Wien – Postgraduate Center
Spitalgasse 2/Campus der Universität Wien
1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -10800
email: info@postgraduatecenter.at
Internet: https://www.postgraduatecenter.at/
Dauer: 6 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Bachelor of Science (Continuing Education), BSc (CE)
Berechtigungen: Zugang zu einschlägigen Masterstudien
Info:
Die Psychotherapie ist ein anerkanntes und eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder psychosomatisch-bedingten Verhaltensstörungen und/oder Leidenszuständen. Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft und beschäftigt sich mit dem menschlichen Erleben und Verhalten. Das Bachelorstudium Psychotherapie, BSc (CE) vermittelt grundlegende Kompetenzen (im Sinne von Einstellungen, Wissen und Fertigkeiten) in den Bereichen der Psychotherapie und Psychologie. Weiters werden die Inhalte des allgemeinen Teils der Ausbildung zum Psychotherapeuten gemäß § 3 Abs. 1 (Psychotherapeutisches Propädeutikum) des Psychotherapiegesetzes, BGBl. Nr. 361/1990 vermittelt. (Quelle: UWK)
Kosten: EUR 13.800,00
Zielgruppe: Das Studium richtet sich an Personen, die eine Ausbildung in der Psychotherapie beginnen wollen und gemäß Psychotherapiegesetz zur Ausbildung zugelassen sind.
Inhalte, u. a.:
Weitere Infos: https://www.donau-uni.ac.at/de/studium/psychotherapie-bsc.html
Universität für Weiterbildung Krems – Fakultät für Gesundheit und Medizin
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems
Tel.: +43 (0)2732 893 -0
email: info@donau-uni.ac.at
Internet: https://www.donau-uni.ac.at/de/universitaet/fakultaeten/gesundheit-medizin.html
Art: Universitätslehrgang
Dauer: 4 bis 6 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Für eine Zulassung müssen die Bedingungen laut Psychotherapiegesetz erfüllt sein.
Dazu zählen insbesondere:
Abschluss:
Zertifikat bzw. Akademisch geprüfte*r Absolvent*in des Psychotherapeutischen Propädeutikums
Berechtigungen:
Berechtigung zum Zugang zum psychotherapeutischen Fachspezifikum
Info:
Die Ausbildung zum*zur Psychotherapeut*in ist durch das österreichische Psychotherapiegesetz (PthG) geregelt. Sie besteht aus dem Psychotherapeutischen Propädeutikum (methodenübergreifende, biopsychosoziale Basisausbildung) und dem darauf aufbauenden Fachspezifikum (schulenspezifische Psychotherapiespezialisierung).
Kosten: abhängig vom Anbieter
Dauer: 4 bis 6 Semester, je nach Anrechnungsmöglichkeit aus abgeschlossenen Ausbildungen
Inhalte – die konkreten Inhalte können je nach Anbieter etwas variieren:
Universität Klagenfurt – Postgraduate Center
Universitätsstraße 65-67
9020 Klagenfurt
Tel.: +43 (0)463 / 27 00 -3014
Fax: +43 (0)463 / 27 00 -2599
email: weiterbildung@aau.at
Internet: https://www.aau.at/studium/studienangebot/universitaetslehrgaenge/
Universität für Weiterbildung Krems – Fakultät für Gesundheit und Medizin
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems
Tel.: +43 (0)2732 893 -0
email: info@donau-uni.ac.at
Internet: https://www.donau-uni.ac.at/de/universitaet/fakultaeten/gesundheit-medizin.html
Universität Salzburg – Postgraduate
Kapitelgasse 4-6
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 80 44 -0
Fax: +43 (0)662 / 80 44 -145
email: studium@sbg.ac.at
Internet: https://www.plus.ac.at/
Universität Graz – UNI for LIFE Weiterbildungs GmbH
Beethovenstraße 9
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 380 -1013
Fax: +43 (0)316 / 380 -9007
email: office@uniforlife.at
Internet: https://www.uniforlife.at/
Universität Innsbruck – Postgraduate Center
Innrain 52
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at
Schloss Hofen – Wissenschafts- und Weiterbildungs GesmbH
Hofer Straße 26
6911 Lochau
Tel.: +43 (0)5574 / 49 30 -0
Fax: +43 (0)5574 / 49 30 -22
email: info@schlosshofen.at
Internet: http://www.schlosshofen.at
Universität Wien – Postgraduate Center
Spitalgasse 2/Campus der Universität Wien
1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -10800
email: info@postgraduatecenter.at
Internet: https://www.postgraduatecenter.at/
Art: Lehrgang
Dauer: 4 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Für eine ganze Reihe von Berufsausbildungen und Studien bestehen spezielle Anrechnungsrichtlinien, u. a. für:
Pädagogik, Psychologie, Medizin, Krankenpflegefachdienst, Physiotherapie, Musiktherapie, Ergotherapie, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Ehe- und Familienberatung, Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie, Kindergartenpädagogik
Informationen über die Anrechnungsmöglichkeiten erteilen die jeweiligen Ausbildungseinrichtungen.
Abschluss:
Berechtigungen:
Berechtigung zum Zugang zum psychotherapeutischen Fachspezifikum
AAP – Österreichische Akademie für Psychologie
Vereinsgasse 15
1020 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 406 73 70
email: office@aap.co.at
Internet: https://www.aap-akademie.at/
ARGE Bildungsmanagement Wien
Friedstrasse 23
1210 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 26 323 12 – 0
Fax: +43 (0)1 / 26 323 12 -20
email: office@bildungsmanagement.ac.at
Internet: https://www.bildungsmanagement.ac.at/
pro mente Akademie GmbH
Seidengasse 20/2
1070 Wien
Tel.: +43 (0)1 235 00 34
email: info@promenteakademie.at
Internet: https://www.promenteakademie.at/
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise durch die folgenden freiberuflichen Tätigkeiten gegeben:
Die Voraussetzungen für die selbstständige Ausübung der Psychotherapie sind:
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt / Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt / Rechtsanwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Seit 1990 ist „Psychotherapeut*in“ in Österreich ein eigenständiger, freier Heilberuf. Psychotherapeut*innen sind Personen, die die gesetzlich festgelegte Ausbildung absolviert haben und in die Psychotherapeut*innenliste eingetragen sind. Die in der Liste ausgewiesenen Zusatzbezeichnungen geben an, in welcher Methode der Psychotherapeut / die Psychotherapeutin ausgebildet worden ist. Zu den 23 in Österreich gesetzlich anerkannten Psychotherapie-Methoden zählen u. a. Systemische Familientherapie, Gesprächstherapie (= Klient*innenzentrierte Psychotherapie), Gestalttherapie, Psychoanalyse, Psychodrama und Verhaltenstherapie.
Psychotherapeut*innen behandeln und betreuen Menschen in psychischen Konflikt- und Krisensituationen (z. B. Tod des Ehepartners / der Ehepartnerin) oder besonderen Entscheidungssituationen (z. B. berufliche Neuorientierung). In den Bereichen Gesundheitswesen, Sozialwesen und Privatwirtschaft können Psychotherapeut*innen auch als Berater*innen und Begutachter*innen tätig sein. Sie arbeiten weiters in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken, in psychologischen Praxen, in Kinder- und Erziehungsheimen oder in Einrichtungen des Bildungs- und Sozialwesens.
Im Rahmen eines Erstgesprächs erstellen Psychotherapeut*innen eine psychotherapeutische Diagnose. Sie setzen gemeinsam mit den Klient*innen Behandlungsziele und erarbeiten darauf hin einen Behandlungsplan. In Einzel- oder Gruppensitzungen und unter Anwendung verschiedener therapeutischer Methoden versuchen sie, gemeinsam mit ihren Klient*innen die Ursachen für bestimmte Probleme und Krisen zu erkennen und aufzulösen oder Lösungswege für Entscheidungssituationen zu erarbeiten.
Das wichtigste Arbeitsmittel für Psychotherapeut*innen ist die eigene Person. Kompetentes Auftreten, Einfühlungsvermögen und wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe sind in diesem Beruf unerlässlich. Je nach psychotherapeutischer Schule verwenden sie außerdem unterschiedliche Hilfsmaterialien in der Beratung, wie z. B. Arbeitsblätter und Arbeitsmappen, Testverfahren, Systembretter, Puppen und Figuren, Bänder/Seile, Tafeln und Stifte und vieles mehr.
Für organisatorische Arbeiten, Kommunikation und teilweise auch bei Einsatz digitaler Methoden in der Therapie arbeiten Psychotherapeut*innen mit Computern/Laptops und Tablets, Datenbanken und sie führen Protokolle und Aufzeichnungen über ihre Klient*innen. Sie kennen und verwenden Fachbücher, Fachzeitschriften, Gesetzestexte und Statistiken und wissen gut über verschiedene soziale Einrichtungen Bescheid.
Psychotherapeut*innen arbeiten hauptsächlich mit ihren Klient*innen und in manchen Fällen auch mit deren Bezugspersonen zusammen. Sie üben ihre Tätigkeit in Praxisräumen, Therapieräumen, Beratungs- und Gruppenräumen oder Unterrichtsräumen aus, zum Teil arbeiten sie an wechselnden Einsatzorten (Betreuung von Klient*innen in Kliniken, Heimen, Beratungsstellen). Je nach beruflichem Aufgabengebiet arbeiten sie auch im Team mit Fachkolleg*innen, z. B. Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen oder Ergotherapeut*innen und anderen therapeutischen Berufen und Beratungsberufen sowie fallweise mit psychiatrischen Fachärzt*innen. Weiters haben sie Kontakt zu Eltern, Lehrkräften, Erzieher*innen und Mitarbeiter*innen von sozialen Einrichtungen.
Je nach Beschäftigungsart – selbstständig oder angestellt in Einrichtungen – arbeiten Psychotherapeut*innen zeitlich sehr flexibel oder zu fixen Beratungszeiten. Der Beruf kann psychisch sehr beanspruchend sein, weil man mit unterschiedlichsten Problemlagen der Klient*innen konfrontiert wird. Es ist daher wichtig sich gut abgrenzen zu können.
Beschäftigungsmöglichkeiten für Psychotherapeut*innen bieten:
Der Beruf Psychotherapeut*in ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:
Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl):
Psychotherapeut*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten Seminare und Lehrgänge zu verschiedenen relevanten Themenbereiche, beispielsweise zu kaufmännische, organisatorische Themen, aber auch Gesundheits-, Sozial- und Beratungsthemen. Zudem haben Psychotherapeut*innen die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung und Höherqualifizierung in Form von Universitäts- und Fachhochschullehrgänge, eines außerordentlichen Weiterbildungsstudiums oder eines ordentlichen Bachelor- oder Masterstudiums als Zweitstudium oder eines weiterführenden PhD-Studiums.
Außerdem ist für Psychotherapeut*innen die laufende Lektüre von Fachzeitschriften, der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an Expert*innennetzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Affekt | Fachbegriff der Psychologie. Heftige Erregung, Zustand einer außergewöhnlichen seelischen Erregung und Angespanntheit. |
Arbeitstherapie | Teilbereich der Ergotherapie; dosierte körperliche oder geistige Arbeit z. B. im Rahmen einer planmäßigen beruflichen Rehabilitation (evt. kombiniert mit beruflicher Umschulung) oder in Suchtkliniken mit längerfristiger Behandlungsdauer. |
Gestalttherapie | Ein psychotherapeutisches Verfahren, das die Wahrnehmung des Patienten/ der Patientin im "Hier und Jetzt" fördern soll. Ziel dieser Art von Therapie ist der bessere Kontakt des Menschen zu seiner Umwelt. Durch das Verstehen des Selbst kann auch der Mitmensch besser verstanden werden. Das soll durch das intensive und bewusste Erleben der Gefühle - durch konkrete Erfahrungen - erreicht werden, im Gegensatz zu Therapieformen, bei denen das Gespräch im Vordergrund steht. |
Individualpsychologie | Diese Form der Psychotherapie wurde von Alfred Adler (1870 - 1937) begründet. Adler war ursprünglich ein Schüler von Sigmund Freud, hat sich später aber mit seinem eigenen Ansatz weiter entwickelt. Die Individualpsychologie geht davon aus, dass alles Verhalten dem Streben nach Macht und Anerkennung zugrunde liegt. Besondere Beachtung wird der Lebensleitlinie, dem Lebensstil eines Menschen geschenkt, worunter die spezifische Art eines Menschen, Schwächen und Unsicherheiten zu kompensieren, verstanden wird. |
Neurose | Unter einer Neurose verstehen die meisten Fachleute eine seelisch bedingte Gesundheitsstörung, deren Ursachen dem Betroffenen nicht bewusst und letztlich in der Kindheitsentwicklung zu suchen sind. Typische Beschwerden sind Ängste, Zwänge oder auch körperliche Symptome, für die man aber keine eigentlichen körperlichen Ursachen finden kann. |
Psychodrama | Ziel dieser Therapieform ist die Freisetzung des kreativen Potentials im Menschen durch spielerisches Darstellen von Lebenssituationen. Das Psychodrama wurde von Jacob Moreno (1889-1974) in den 30er Jahren eingeführt. |
Psycholinguistik | ist ein Zweig der Linguistik. Dabei werden psychische Vorgänge beim Erlernen einer Sprache bzw. bei ihrem Gebrauch erforscht. Eine Fragestellung ist z. B. der Unterschied im Erlernen einer Erstsprache (Muttersprache) im Vergleich zum Zweit- oder Mehrsprachenerwerb. |
Psychopharmaka | Oberbegriff für alle Medikamente, die in erster Linie die Psyche des Menschen beeinflussen. Die am häufigsten gebrauchten Psychopharmaka sind Antidepressiva und Neuroleptika (wirken z. B. gegen Beschwerden wie Stimmenhören und Verfolgungsängste). |
Psychose | Die Psychose ist eine psychische Störung mit meist erheblichen Beeinträchtigungen der Wahrnehmung und des Körper- und Selbstempfindens. Eine Psychose kann wahnhafte Ausprägungen annehmen. |