Multimedia-Programmierer*in

Multimedia-Programmierer*innen programmieren Multimedia-Produkte wie z. B. Computerspiele, DVD’s, E-Books, Datenbanken und Internetportale. Bei der Erstellung von Programmen fügen sie verschiedene Informationsträger wie Texte, Bilder, Grafiken, Tabellen, Audio- und Videoelemente, Animationen usw. zu multimedialen Anwendungen zusammen. Sie arbeiten mit speziellen Softwareprogrammen oder entwickeln solche. Weiters stellen sie Hardwarekomponenten wie Computer, Bildschirme, Drucker, Scanner usw. ein und testen das Produkt auf Programm- und Anwendungsfehler. Sie arbeiten im Team mit verschiedenen Fachkräften des Medienbereiches z. B. mit Multimedia-Konzeptionist*innen, Onlineredakteur*innen, Webdesigner*innen.

Beruf mit schulischer (Fach-)ausbildung
Hauptberuf

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • gutes Sehvermögen (viel Lesen bzw. Arbeiten am Computer)

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Anwendung generativer künstlicher Intelligenz (KI)
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Gefühl für Farben und Formen
  • gestalterische Fähigkeit
  • technisches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Argumentationsfähigkeit / Überzeugungsfähigkeit
  • Aufgeschlossenheit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kompromissbereitschaft
  • Kritikfähigkeit
  • Kund*innenorientierung

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Zielstrebigkeit

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • komplexes / vernetztes Denken
  • Kreativität
  • logisch-analytisches Denken / Kombinationsfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:

Freie Gewerbe:

  • Multimedia-Agentur
  • Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik
  • Sammeln und Weitergeben von allgemein zugänglichen Informationen

Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.

Liste der Freien Gewerbe:


ALLGEMEINE HINWEISE:

Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

Weitere Informationen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

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App – Applikation

"App" bezeichnet eine Anwendungssoftware (Applikation), die hauptsächlich für Smartphones und Tablets, aber auch für Browser und Computer hergestellt wird. Im Vergleich zu einer Systemsoftware ist eine App (Applikation) für den normalen Betrieb eines Geräts nicht notwendig, sondern erfüllt nur eine bestimmte Funktion (z. B. E-Mail-Client, Spiel). Nutzungsbereiche sind vor allem Konsumgüter, Unterhaltung, Sport, Medien, aber auch Aktienmärkte und Wirtschaft.

Avatar

Ein Avatar ist eine künstliche Person/Figur, die vor allem im Internet und in Computerspielen, Simulationen als "Ersatz-Ich" verwendet wird. Dem Avatar können je nach Anwendung unterschiedliches Aussehen (realistisch bis fantastisch), Eigenschaften, Persönlichkeiten zugewiesen werden. Avatare kommen in sehr verschiedenen Formen vor: vom einfachen Bild/Foto/Icon bis hin zu komplexen animierten 3D-Figuren und Simulationen.

Bildwiederholfrequenz

Gibt die Anzahl der Bildwiederholungen pro Sekunde an. Die Maßeinheit für die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz gemessen. Je höher die Frequenz ist, desto flimmerfreier wird ein Bild vom menschlichen Auge wahrgenommen.

Digitaltechnik

Die Umsetzung von Analogtechnik (Messungen von Licht- oder Schallwellen, elektrischen Schwingungen etc.) in digitale Computertechnik. Digitaltechnik wird vorwiegend in den Bereichen Film, Musik, Fotografie und Fernsehen eingesetzt. Insgesamt Umstellung von ehemals analogen Medien in Digitale (z. B. vom LP auf CD, von Video auf DVD usw.).

Icon

Icon ist ein kleines Symbol, das in Hypermedia-Programmen, Computer-Anwendungen oder graphischen Benutzerschnittstellen integriert ist. Icons stellen Programme, Anwendungen, Objekte, Dateien usw. grafisch dar und aktivieren per Mausklick darauf diverse Befehle und Operationen.

ISDN

Integrated Services Digital Network, übersetzt: Dienste für integrierte digitale Netze. ISDN integriert Telekommunikationsdienste wie Telefon, Fax und Datenkommunikation in einem Netz. Die Digitalisierung verbessert die Übertragungsqualität und erhöht die Übertragungsgeschwindigkeit (64.000 bit/s) gegenüber der herkömmlichen analogen Übertragung.

Multimedia

Multimedia bezeichnet den Einsatz und die Integration von Text, Tabellen, Graphiken, Bildern, Animationen, Sprache, Ton- und/oder Videosequenzen in elektronischen Medien wie z. B. Internet oder DVDs.

Open Source-Software

Unter Open Source (engl. Offene Quelle) Software versteht man Software deren Quellcode (Computerbefehle in Programmiersprache) öffentlich einsehbar und verfügbar ist. Zusätzlich darf die Software verändert und meist kostenfrei genutzt werden kann. Bekannte Open Source-Betriebssysteme sind Linux, Android oder Mozilla Firefox.

Rollout

Der Begriff Rollout (engl. herausrollen, ausrollen) bezeichnet die Vorstellung oder Markteinführung eines Produktes z. B. eines neuen Flugzeugtyps. Im IT/EDV-Bereich bezeichnet ein Rollout die Veröffentlichung einer Software, die Verteilung des Software-Produktes (Applikation) an die Kund*innen bzw. Clients und die Implementierung der Software in bereits bestehende Software-Lösungen.