Regieassistent*in

Regieassistent*innen arbeiten mit Regisseur*innen bei Theater-, Film- und Fernsehproduktionen. Sie kümmern sich vor allem um administrative und organisatorische Aufgaben, erstellen Kosten-, Termin- und Personalpläne und koordinieren den Ablauf der Produktion. Gemeinsam mit den Regisseur*innen besprechen sie Drehbücher, Drehpläne und Storyboards und bereiten Drehorte und Studios vor. Regieassistent*innen arbeiten eng mit allen an der Produktion beteiligten Personen zusammen, das sind z. B. Schauspieler*innen, Bühnen- und Kostümbildner*innen, Licht- und Tontechniker*innen, Kameraleute und handwerklich-technische Fachleute.

Beruf mit schulischer (Fach-)ausbildung
Hauptberuf

Tätigkeiten und Aufgaben

  • sich in das Drehbuch und sonstige Werkvorlagen einarbeiten
  • mit den Regisseur*innen die künstlerische Idee der Produktion besprechen; mitunter auch bei der Überarbeitung von Inhalt und Drehbuch mitarbeiten
  • mit den Regisseur*innen die technischen und zeitlichen Abläufe, die Rollenverteilungen der Darsteller*innen besprechen
  • Kostenpläne, Zeitpläne und Personalpläne erstellen
  • Drehorte und Studios besichtigen und vorbereiten, die Bereiche Kostüm, Maske, Requisite, Licht- und Tontechnik einteilen und koordinieren
  • Teambesprechungen einteilen und durchführen, Termine und Mitarbeiter*innen koordinieren

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • gute Beobachtungsgabe
  • räumliches Vorstellungsvermögen

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Argumentationsfähigkeit / Überzeugungsfähigkeit
  • Aufgeschlossenheit
  • Durchsetzungsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kompromissbereitschaft

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Geduld
  • Selbstvertrauen / Selbstbewusstsein
  • Zielstrebigkeit

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • Mobilität (wechselnde Arbeitsorte)

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • Koordinationsfähigkeit
  • Kreativität
  • Organisationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Prozessverständnis
  • systematische Arbeitsweise

Die Ausbildung für Regieassistenz erfolgt meist durch Volontariate. Von Vorteil sind eine abgeschlossene Schulausbildung bzw. ein abgeschlossenes Studium (z. B. in Theater-, Film- und Medienwissenschaften oder die Studiengänge für Produktion und Regie) an einer künstlerischen Hochschulen sowie der Besuch einschlägiger Lehrgänge spezialisierter Ausbildungsanbieter.

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

1. Allgemeine Universtitätsreife, nachgewiesen durch:

  • eine österreichische Reifeprüfung (AHS, BHS, Berufsreifeprüfung, nostrifiziertes Zeugnis) oder
  • eine Studienberechtigungsprüfung für die relevante Studienrichtung oder
  • ein gleichwertiges ausländisches Zeugnis (Reifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, Berufsreifeprüfung) oder
  • ein International Baccalaureat (IB) Diploma oder Europäisches Abiturzeugnis oder
  • ein Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung

2. Einschlägige berufliche Qualifikation (Lehre, BMS) mit Zusatzprüfungen
Voraussetzung ist die Absolvierung eines fachlich einschlägigen Lehrberufs oder einer entsprechenden berufsbildenden mittleren Schule bzw. der Nachweis sonstiger facheinschlägiger Berufspraxis sowie die Ablegung der angegebenen Zusatzprüfungen. Die Überprüfung der Facheinschlägigkeit sowie die Festlegung der erforderlichen Zusatzprüfungen erfolgt durch die Studiengangsleitung.

Abschluss: Bachelor of Science in Engineering (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Weitere Infos: https://www.ustp.at/de/studium/medien-digitale-technologien/creative-media-production

Adressen:

USTP – University of Applied Sciences St. Pölten
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 313 228 -200
email: csc@ustp.at
Internet: https://www.ustp.at/

Art: Diplomstudium

Dauer: 8 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • vollendetes 17. Lebensjahr
  • Aufnahmeprüfung

Abschluss:

Magister/Magistra der Künste (Mag.art)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Doktoratsstudien

Info:

Lehrinhalte und Berufsfelder:

Das Schauspiel- und Regiestudium ist praktisch orientiert. Der hohe Stellenwert, den die theoretischen bzw. wissenschaftlichen Fächer im Rahmen des Studiums einnehmen, steht dazu nicht im Widerspruch. Die Kenntnis der Geschichte des Theaters und der Literatur, die Auseinandersetzung mit historischen, ästhetischen und politischen Fragen, die Fähigkeit der kritischen Lektüre von Texten, vor allem aber das Vermögen zur ständigen Reflexion der eigenen Tätigkeit ist wesentlicher Teil der Kultur dieser Institution. Erst durch die Verbindung der praktischen Ausbildung mit den theoretischen bzw. wissenschaftlichen Fächern entsteht die Qualität eines Studiums an einer Kunstuniversität.

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Max Reinhard Seminar – Institut für Schauspiel und Schauspielregie
Penzinger Straße 9/der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1140 Wien

Tel.: +43 (0)1 711 55 -2800
email: mrs@mdw.ac.at
Internet: https://www.maxreinhardtseminar.at

Art: Diplomstudium

Dauer: 8 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes, facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Magister/Magistra der Künste (Mag. art.)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 71155 -6910 bis 6922
Fax: +43 (0)1 / 71155 -6999
email: studienabteilung@mdw.ac.at
Internet: https://www.mdw.ac.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Aufnahmeprüfung/Zulassungsprüfung
  • Nachweis der Deutschkenntnisse bei Studierenden mit nicht-deutscher Muttersprache

Abschluss:

Bachelor of Arts (BA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie Wien
Metternichgasse 12/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 711 55 -2902
Fax: +43 (0)1 711 55 -2999
email: filmakademie@mdw.ac.at
Internet: https://www.filmakademie.wien

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Arts (MA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie Wien
Metternichgasse 12/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 711 55 -2902
Fax: +43 (0)1 711 55 -2999
email: filmakademie@mdw.ac.at
Internet: https://www.filmakademie.wien

Art: Diplomstudium

Dauer: 8 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Aufnahmeprüfung

Abschluss:

Magister/Magistra der Künste (Mag.art)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Doktoratsstudien

Info:

Lehrinhalte und Berufsfelder: Die Ausbildung muss sie befähigen, flexibel und vor allem eigenständig auf unterschiedliche Arbeitszusammenhänge und ästhetische Konzepte einzugehen. Das setzt voraus, dass die individuellen schöpferischen Möglichkeiten der Studierenden von der Ausbildung erkannt und zielstrebig gefördert werden. Ebenso die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und initiativ zu werden.

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Universität Mozarteum Salzburg
Mirabellplatz 1
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 61 98 -0
Fax: +43 (0)662 / 61 98 -3033
email: studieninfo@moz.ac.at
Internet: https://www.moz.ac.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 36 Monate

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Erfolgreicher Abschluss des SAE Diplomas
  • eigener Laptop

Abschluss:

BA/BSc (Hons) Digital Film Production

Die vom SAE Institute Wien angebotenen Studiengänge und akademischen Grade werden von der Middlesex University London validiert; sie unterliegen dem britischen Hochschulrecht. Diese wurden in das österreichische Verzeichnis gemäß § 27 Abs 6 HS-QSG aufgenommen. Die Aufnahme in dieses Verzeichnis begründet nicht die Feststellung der Gleichwertigkeit mit österreichischen Studien und entsprechenden österreichischen akademischen Graden.

Info:

Zielgruppe: kreative Personen, die im Fachbereich Fachbereich Digital Film Production arbeiten möchten

Dauer: Die Regelstudienzeit inkl. Diploma beträgt 36 Monate

Kosten: EUR 13.570,00

Im Studienprogramm erlernen die Studierenden im Rahmen von Projekten das nötige Wissen und Können, das bei der Produktion von Filmen wichtig ist. Die Studienordnung sieht zwei Kursteile vor, das renommierte und von der Industrie anerkannte SAE Digital Film Production Diploma, sowie einen Bachelor-Studienteil, in dem zusätzliche Fähigkeiten erlernt und Bereiche wie Prozesse in der Kreativwirtschaft, Projektmanagement, Urheberrecht und spezielle Filmtechniken nahegebracht werden.

Module:

  • Grundlagen des Filmemachens 1
  • Die Kunst des Erzählens
  • Information, Communication and Professional Media Practice
  • Grundlagen des Filmemachens 2
  • Dokumentarfilm
  • Marketing, Business Planning & Law
  • Produktion Kurzfilm
  • Produktion Werbefilm
  • Produktion und Vertriebswege
  • Research Practice and Society
  • Advanced Specialized Project
  • Major Project

Weitere Infos: https://www.sae.edu/aut/film-production-ausbildung-studium/

Adressen:

SAE Institute Wien
Hohenstaufengasse 6
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 961 03 03
email: bildungsberatung.wien@sae.edu
Internet: https://www.sae.edu/aut/

Art: Lehrgang

Dauer: 18 bis 24 Monate

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • positiver Abschluss der 9. Schulstufe
  • eigener Laptop
  • Aufnahmegespräch

Abschluss:

  • 18 Monate: Digital Film Production Diploma
  • 24 Monate: Digital Film Production Advanced Diploma

Info:

Zielgruppe: kreative Personen, die im Fachbereich Fachbereich Digital Film Production arbeiten möchten

Kosten: EUR 13.570,00 bei Einmalzahlung

Mit dem Digital Film Production Diploma bietet das SAE Institute einen Studiengang an, der auf die Anforderungen der Filmindustrie und der Digital Content Creation Branche zugeschnitten ist, die Absolvent*innen darüber hinaus aber auch in vielen anderen Bereichen der Medienlandschaft einsetzbar macht. Entsprechend können die ausgedehnten Praxis-Übungen des Digital Film Production Diploma u. a. den Dreh von Musikvideos, Dokumentationen, Reportagen oder Kurzfilmen umfassen. Pro Woche kann mit 5 Stunden Theorie gerechnet werden, die im Zusammenspiel mit (empfohlenen) 20 bis 25 Stunden Praxis- und Übungszeit verbunden, zum Diplom führen.

Module:

  • Grundlagen des Filmemachens 1
  • Die Kunst des Erzählens
  • Grundlagen des Filmemachens 2
  • Dokumentarfilm
  • Produktion Kurzfilm
  • Produktion Werbefilm
  • Produktion und Vertriebswege

Weitere Infos: https://www.sae.edu/aut/film-production-ausbildung-studium/

Adressen:

SAE Institute Wien
Hohenstaufengasse 6
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 961 03 03
email: bildungsberatung.wien@sae.edu
Internet: https://www.sae.edu/aut/

Selbstständigkeit

Bei der Tätigkeit als Regieassistent*in handelt es sich grundsätzlich um eine unselbstständige Berufstätigkeit im Rahmen eines Dienstverhältnissen/Dienstvertrages.

Eine selbstständige Berufsausübung ist im Rahmen des freien Gewerbes Filmproduktion (Gewerbeschein Filmproduktion) möglich. Dazu müssen aber jedenfalls folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die selbstständige Tätigkeit wird mit eigenem Equipment ausgeführt
  • es besteht vollständig selbstständige Zeiteinteilung
  • Erstellung der Beiträge (z. B. Reportagen, News) erfolgt selbstständige und weisungsfreie

Dem Filmproduzenten/der Filmproduzentin obliegen sämtliche zur Erstellung eines audiovisuellen Produktes notwendige Schritte selbstständig auszuüben: Entwicklung, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Postproduktion und als Nebenrecht die Verwertung der Produktion.

Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, liegt für gewöhnlich eine unselbstständige Tätigkeit vor.

Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.

Liste der Freien Gewerbe:

Als Autor*in oder Drehbuchautor*in können Regieassistent*innen als Künstler*in auch im Rahmen eines freien Berufes selbstständig tätig sein.

Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessenvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.


ALLGEMEINE HINWEISE:

Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.

Weitere Informationen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

Folgende Inhalte löschen:

Arbeitsbereiche

Regieassistent*innen sind die wichtigsten Mitarbeiter*innen von Regisseur*innen. Der Aufgabenbereich von Regieassistent*innen ist äußerst vielfältig. Sie sind bei Theater, Film und Fernsehen sowie bei Musik- und Videoproduktionen beschäftigt. Kennzeichnend für ihren Aufgabenbereich ist die Verbindung von administrativen und organisatorischen Tätigkeiten, mit denen sie die Regisseur*innen entlasten, sodass diese sich voll und ganz auf den inhaltlich-kreativen Teil, der Ausarbeitung von Drehplänen und die Durchführung der Dreharbeiten konzentrieren können.

Regieassistent*innen kommunizieren und vermitteln zwischen den Regisseur*innen und dem Produktionsteam, sie koordinieren Termine und Zeiten und sorgen dafür, dass das Personal und die benötigte Ausrüstung zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, d. h. sie buchen Studios, holen Drehgenehmigungen ein, organisieren Kameraleute, Ton- und Lichttechniker*innen und besorgen die entsprechende Filmtechnik oder mieten diese an.

Sie erstellen gemeinsam mit den Regisseur*innen Inszenierungs- und Drehpläne und Storyboards und besprechen diese Vorlagen mit den Darsteller*innen. Gegebenenfalls recherchieren sie auch Informationen aus Bibliotheken, Archiven und dem Internet zum geplanten Projekt.

Arbeitsmittel

Regieassistent*innen arbeiten mit Regiebüchern, Probenplänen, Drehbüchern, Drehplänen und Storyboards. Weiters verwenden sie Computer, Laptops und bedienen Kopiergeräte, Drucker, Scanner sowie Telefone, Mobiltelefone und manchmal auch Funkgeräte. Sie führen diverse Ordner, Mappen, Notizen, Memos, Listen und Protokolle.

Arbeitsumfeld

Regieassistent*innen arbeiten für Film und Fernsehen sowie bei Theaterbühnen und Musik- und Videoproduktionen. Sie halten sich in Büros, in Studios, auf Bühnen und an verschiedenen Drehorten auf. Sie arbeiten eng mit den Regisseur*innen und mit dem Produktionsteam zusammen, dazu zählen z. B. Bühnenbildner*innen, Maskenbildner*innen (siehe Maskenbildner*in (Lehrberuf)), Drehbuchautor*innen, Schauspieler*innen sowie Lichttechniker*innen, Tontechniker*innen, Kameraleute (siehe Kameramann / Kamerafrau.) und Filmschnittmeister*innen.

Auch wenn die Dreh- bzw. Produktionstermine grundsätzlich zeitlich genau geplant werden, haben Regieassistent*innen eher unregelmäßige Arbeitszeiten. Besonders in der Zeit vor geplanten Fertigstellungsterminen eines neuen Films oder Uraufführungsterminen eines neuen Stückes oder wenn der Dreh-/Produktionsfortschritt nicht wie geplant verläuft, kann die Arbeit von Regieassistent*innen auch sehr zeitintensiv und beanspruchend sind. Sie sollten daher generell zeitlich flexibel und belastbar sein. Als Regieassistent*innen am Theater oder im Fernsehen arbeiten sie vielfach auch am Abend und an Wochenenden.

  • Theaterbühnen, Opernhäuser
  • Film-, Fernseh- und Rundfunkanstalten
  • Musik- und Videoproduktionsgesellschaften

Regieassistent*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Weiterbildungsbereiche für Regieassistent*innen sind beispielsweise:

  • Organisation und Koordination
  • Gestaltung und Dramaturgie
  • Produktion
  • Kameratechnik
  • Schnitttechnik
  • Digitaltechnik, Animation, 3D-Technik
  • Datensicherheit, Datenschutz
  • Projektmanagement
  • Kommunikation, Konfliktmanagement
  • digitale Dokumentation, Digitalisierung von Quellen und Beständen
  • Informations- und Wissensmanagement

Neben Fachliteratur, Onlinemedien, Kongressen oder anderen Fachveranstaltungen bestehen Weiterbildungsmöglichkeiten für Regieassistent*innen beispielsweise über einschlägige Kurse, Lehrgänge, Universitätslehrgänge von Kunsthochschulen, Universitäten, Fachhochschulen und spezialisierten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen. Außerdem besteht die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung in Form eines Zweitstudiums oder weiterführenden PhD-Studiums.

Mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung können sich Regieassistent*innen beispielsweise zu Regisseur*innen, Aufnahmeleiter*innen, Produktionsleiter*innen weiterentwickeln.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

Abblende

Fachbegriff in der Kamera- und Filmschnitttechnik für das langsame Abdunkeln einer Szene bzw. eines Bildes bis Schwarz durch Schließen einer Blende mit der Filmkamera bzw. mit dem Fotoapparat. Beim Fernsehen durch Absenken des Bildsignalpegels bis auf Null.

Fahraufnahme

Aufnahme mit bewegter Kamera. Diese wird mit einem Kameradolly oder einem Kran, mit einem Fahrzeug oder Flugzeug oder auch mit einer vom Kameramann bzw. von der Kamerafrau getragenen Kamera im Gehen durchgeführt.