Die Berufsausbildung in Bienenwirtschaft bildet die Basis für den Beruf Imker*in.
Imker*innen züchten und betreuen Bienenvölker zur Honig- und Wachsgewinnung. Die wichtigsten Erzeugnisse sind Honigprodukte, Bienenwachs, Blütenpollen, Propolis (Bienenkittharz) oder Gelee Royal (Futtersaft für Bienenköniginnen). Sie züchten Bienenvölker für den Eigenbedarf oder Verkauf, erzeugen aber auch transportable Bienenkörbe und Wagenrahmen. Die verschiedenen Tätigkeiten der Imker*innen richten sich stark nach der jeweiligen Jahreszeit. Imker*innen arbeiten häufig in landwirtschaftlichen Familienbetrieben mit angeschlossener Imkerei, sie stehen in Kontakt mit Berufskolleg*innen, Lieferant*innen und Kund*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Der Lehrberuf Bienenwirtschaft ist ein landwirtschaftlicher Lehrberuf.
Die Lehre ist in einem anerkannten Lehrbetrieb zu absolvieren. Sie ist mit dem Besuch einer Berufsschule oder von Fachkursen verbunden, deren Abschluss die Voraussetzung für die Facharbeiterprüfung (Lehrabschlussprüfung) ist. Häufig erfolgt die Ausbildung in diesem Lehrberuf über den zweiten Bildungsweg (siehe unten).
Weitere Informationen zu den Lehrlingsausbildungsmöglichkeiten in deinem Bundesland bekommst du bei der für das Bundesland zuständigen Land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle.
Facharbeiter*innenqualifikation im zweiten Bildungsweg:
Für Personen, die keine formale Berufsausbildung (Lehre, Schule) haben, aber beispielsweise durch Mitarbeit am elterlichen Hof praktische Berufserfahrung gesammelt haben, besteht die Möglichkeit zur Facharbeiterprüfung im 2. Bildungsweg anzutreten und damit einen formalen Abschluss zu bekommen, der z. B. für den Erwerb eines landwirtschaftlichen Betriebes Voraussetzung sein kann.
Voraussetzung für den Prüfungsantritt:
Die Lehrgänge können je nach Bundesland etwas unterschiedlich gestaltet sein und werden von der Land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle (LFA) des Bundeslandes gemeinsam mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) durchgeführt. Informationen über den Kursen, Kursorten und Kontaktdaten im jeweiligen Bundesland findest du unter: https://www.lehrlingsstelle.at/ausbildungen/
Meister*innenqualifikation:
Die Meisterausbildung ist die höchste Stufe der beruflichen Ausbildung in der land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildung und ermöglicht folgende zusätzliche Berechtigungen:
Voraussetzungen für die Meister*innenprüfung sind:
Nachsichtsregelung: Betriebsleiter*innen und Praktiker*innen können die Meister*innenprüfung ohne Facharbeiter*innenausbildung, aber mit entsprechender Praxis in der jeweiligen Sparte und erfolgreicher Absolvierung des Vorbereitungslehrganges abgelegen)
Die Vorbereitungslehrgänge können je nach Bundesland etwas unterschiedlich gestaltet sein und werden von der Land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle (LFA) des Bundeslandes gemeinsam mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) durchgeführt. Informationen über die Lehrgänge, Kursorte und Kontaktdaten im jeweiligen Bundesland findest du unter: https://www.lehrlingsstelle.at/ausbildungen/
HINWEIS: Siehe auch die Informationen im Menüpunkt Weiterbildung
Die Ausbildung erfolgt als Lehrausbildung (= Duale Ausbildung). Voraussetzung dafür ist die Erfüllung der 9-jährigen Schulpflicht und eine Lehrstelle in einem Ausbildungsbetrieb. Die Ausbildung erfolgt überwiegend im Ausbildungsbetrieb und begleitend dazu in der Berufsschule. Die Berufsschule vermittelt den theoretischen Hintergrund, den du für die erfolgreiche Ausübung deines Berufs benötigst.
Wichtig: Der Besuch der Berufsschule setzt im Normalfall eine (betriebliche) Lehrstelle voraus. Du kannst dir deine Berufsschule NICHT aussuchen, sondern wirst ihr zugewiesen.
Art: Lehre
Dauer: 3 Jahre
Form: Dual
Voraussetzungen:
Abschluss: Lehrabschlussprüfung zum/zur Facharbeiter*in Bienenwirtschaft
Berechtigungen:
Mit der abgeschlossenen Facharbeiter*innenprüfung sind folgende Berechtigungen und Anerkennungen verbunden:
Weitere Infos: https://www.lehrlingsstelle.at/
Steirisches Imkerzentrum
An der Kanzel 41
8046 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 69 58 49
Fax: +43 (0)316 / 69 58 49 -4
email: office@imkerzentrum.at
Internet: https://imkerzentrum.at/
Dauer: 2 – 3 Jahre
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Das Ausmaß der erforderlichen Erfahrung ist abhängig vom angestrebten Abschluss, z. B. 3 Jahre für Imkermeister*innenausbildung
Abschluss:
je nach Vorerfahrung verschiedene Abschlüsse:
Info:
diverse Ausbildungen, z. B.:
Nähere Informationen snd bei der NÖ Lehrlings- und Fachausbildungsstelle der Landeslandwirtschaftskammer erhältlich: https://www.lehrlingsstelle.at/niederoesterreich/bienenwirtschaft-noe/
Weitere Infos: https://lfs-warth.ac.at/partner/noe-imkerschule/imkerschule/
Bildungszentrum Warth-Aichhof / Landwirtschaftliche Fachschule Warth
Aichhof 1
2831 Warth
Tel.: +43 (0)2629 / 22 22 -0
Fax: +43 (0)2629 / 22 22 -52
email: bildungszentrum@lfs-warth.ac.at
Internet: https://lfs-warth.ac.at/
Schwerpunkte:
Landwirtschaftliche Fachschule:
Bauern- und Bäuerinnenschule
NÖ Imkerschule
Greenkeeper-Akademie
Lehrabschluss im zweiten Bildungsweg (außerordentliche Zulassung zur Lehrabschlussprüfung):
Neben Lehrlingen, die ihre festgelegte Lehrzeit beendet haben und Personen, die aufgrund einer schulischen Ausbildung keine Lehrzeit zurücklegen müssen, werden ausnahmsweise auch folgende Personen zur Lehrabschlussprüfung zugelassen:
a) Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und glaubhaft machen können, dass sie die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse für den betreffenden Lehrberuf auf andere Weise erworben haben (z. B. durch entsprechende Anlernzeiten, praktische Tätigkeiten oder Kursveranstaltungen).
oder
b) Personen, die mindestens die Hälfte der Lehrzeit eines Lehrberufes absolviert haben (bei einer Lehrzeit von 3 Jahren also 1 1/2 Jahre) und keine Möglichkeit haben, für die restliche Zeit einen Lehrvertrag abzuschließen.
Für die Fachtheorie empfiehlt sich der Besuch entsprechender Kurse (oder der Berufsschule).
Hier geht es zu den Lehrlingstellen der Wirtschaftskammern Österreichs: » Lehrlingsstellen
Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Lehre und vier weiteren Prüfungen erlangst du die Berufsmatura (Berufsreifeprüfung). Diese öffnet dir den Zugang zu Universitäts- und Fachhochschulstudien. Außerdem ermöglicht sie zusätzliche Karrierewege im erlernten Beruf, aber auch außerhalb des bisherigen Berufsfeldes.
Und so geht es:
Die Berufsmatura besteht aus vier Teilprüfungen: Deutsch (schriftlich und mündlich) und Mathematik (schriftlich), eine lebende Fremdsprache (schriftlich oder mündlich) und ein Fachbereich (schriftliche Prüfung oder Projektarbeit und mündliche Prüfung). Der Fachbereich ist ein Thema aus dem Berufsfeld des Kandidaten/der Kandidatin.
Wie funktioniert die Vorbereitung?
Die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung erfolgt in Vorbereitungskursen, die von Erwachsenenbildungseinrichtungen (z. B. WIFI, BFI, Volkshochschulen), Berufsschulen oder höheren Schulen (z. B. AHS, HAK, HTL, HLW) angeboten werden. In solchen Lehrgängen können auch die jeweiligen Teilprüfungen abgelegt werden. Drei der vier Teilprüfungen können bereits während der Lehre abgelegt werden. Zur letzten Teilprüfung kannst du nach erfolgreichem Lehrabschluss, aber nicht vor dem 19. Geburtstag antreten.
Durch ein Förderprogramm, können die Vorbereitungskurse und die Prüfung seit September 2008 in ganz Österreich kostenlos angeboten werden. Zur konkreten Ausgestaltung der Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung bestehen in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Modelle. Informationen bieten u. a. die Bildungseinrichtungen und die Lehrlingsstellen der Wirtschaftskammern.
Link: Häufig gestellte Fragen!
Die WKO-Bildungspfade geben dir einen Überblick über durchgängige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten in unterschiedlichen Berufen am Beispiel der WKO Bildungsangebote. Der Bildungspfad Berufsreifeprüfung steht in allen Lehrberufen offen:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist gegeben durch:
a) Betriebe der Land- und Forstwirtschaft:
Informationen zu „Betrieben der Land- und Forstwirtschaft“:
Die Land- und Forstwirtschaft und ihre Nebengewerbe unterliegen nicht der Gewerbeordnung und für die selbstständige Berufsausübung in diesem Bereich sind grundsätzlich keine Befähigungsnachweise zu erbringen.
Beim Kauf eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes ist allerdings eine Bewilligung erforderlich, für die u. a. der*die Käufer*in eine Fachausbildung in der Land- und Forstwirtschaft nachweisen muss. Auch für den Bezug diverser Förderungen ist der Nachweis einer landwirtschaftliche Berufsausbildung erforderlich.
b) Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“:
Freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirksverwaltungsbehörde). Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit oder in der Land- und Forstwirtschaft) ist diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt (z. B. Sozialversicherungsanstalt der Bauern oder Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft) und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Imker*innen führen im Frühjahr Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Bienenstöcken durch. Sie überprüfen den Gesundheitszustand der Bienenvölker, tote Bienen werden auf mögliche Krankheitsanzeichen (z. B. Schädlings- oder Virenbefall) hin untersucht. Durch Zufütterung von Pollen oder Pollenersatzstoffen unterstützen die Imker*innen das Wachstum der Bienenvölker, die im Frühjahr brüten und mit dem Sammeln der Pollen beginnen.
Der erste Honig kann bereits nach dem Abblühen der ersten Frühjahrspflanzen gewonnen werden: Dazu nehmen die Imker*innen die mit Honig gefüllten Waben aus den Bienenstöcken und bringen sie zur Honigschleuder, eine Zentrifuge, die den Honig aus den Waben schleudert. Nach dem Schleudervorgang setzen sie die leeren Waben in den Bienenstock zur Wiederbefüllung ein. Zusätzlich zum Honig wird aus der Wachsschicht, die die Honigwaben abdeckt, Bienenwachs gewonnen.
Im Sommer überwachen und kontrollieren die Imker*innen die Entwicklung der Bienenvölker. Sie führen Zucht- und Pflegemaßnahmen, wenn nötig auch Maßnahmen zur Krankheitsbekämpfung (Verabreichung von Medikamenten, Begasen mit Chemikalien), durch. Nachdem die Bienen ihre Sammeltätigkeit im Spätsommer beendet haben, gewinnen die Imker*innen den letzten Honig und bereiten die Bienenvölker auf die Überwinterung vor. Sie füttern sie mit speziellen Futtermitteln und transportieren die Bienenstöcke zu den Überwinterungsplätzen.
Im Winter sind Imker*innen vor allem mit Reparatur- und Wartungsarbeiten an den Bienenstöcken befasst und stellen Honigprodukte durch verschiedene Schleudertechniken und Zugabe von Aromen, Früchten, Nüssen etc. zum Verkauf her. Außerdem verarbeiten sie das Bienenwachs zu Kerzen und Dekorgegenständen. Propolis und Gelee Royal verkaufen sie zu medizinischen oder kosmetischen Zwecken, oder sie stellen Cremes und Salben selbst her.
Imker*innen arbeiten jedoch auch am Schreibtisch: Zu ihrer Arbeit gehören ebenso Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten und die Dokumentation der Honigproduktion.
Für die Honiggewinnung und Zucht werden Waben und Rahmen, Königinnenkäfige und Begattungskästchen benötigt. Zu den gebräuchlichsten Geräten der Imker*innen zählen eine Imker-Pfeife oder Smoker (Rauchapparat), um die Stechbereitschaft der Bienen zu senken, eine Wabenzange (Metallhaken zur Entnahme der Waben), ein Abkehrbesen, um z. B. bei Honigentnahme die Bienen von der Wabe abzukehren und eine Honigschleuder. Zusätzlich zur Imker-Pfeife tragen Imker*innen beim Hantieren mit den Bienenstöcken häufig Schutzkleidung, insbesondere Gesichtsmasken. Für Planungsaufgaben und Dokumentationen benutzen sie Formulare, Vordrucke, Tabellen und Computer.
Imkereien werden heute vorwiegend in landwirtschaftlichen Familienbetrieben im Nebenerwerb geführt. Imker*innen arbeiten mit Berufskolleg*innen (Mitarbeiter*innen von landwirtschaftlichen Betrieben und Imkereien), Hilfskräften und Familienangehörigen zusammen und stehen meist direkt in Kontakt mit Kund*innen und Lieferant*innen für Imkereibedarf.
HINWEIS:
Wenn du einen landwirtschaftlichen Betrieb (Bauernhof) oder landwirtschaftlichen Flächen kaufen willst, um deinen eigenen Bauernhof zu führen, solltest du dich über die im jeweiligen Bundesland geltenden Ausbildungsnachweise informieren. Beispielsweise kann es erforderlich sein, dass du einen Facharbeiter*innenbrief, also eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum/zur landwirtschaftlichen Facharbeiter*in hast. Rechtsgrundlage dafür ist das jeweilige Grundverkehrsgesetz deines Bundeslandes. (vgl. www.lehrlingsstelle.at)
Der Beruf Imker*innen ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:
Imker*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Im Bereich der Land- und Forstwirtschaft führen vor allem die Landwirtschaftskammern und die Landarbeiterkammern gemeinsam mit den Ländlichen Fortbildungsinstituten (LFI) Kurse und Lehrgänge für die einzelnen Betriebszweige durch, wie z. B.: Biolandbau, Gesundheit, Ernährung, Recht, Unternehmensführung, Gemüsebau; aber auch zu Themenbereichen wie z. B. IT und Internet, Personalverrechnung, Sicherheitsvertrauenspersonenausbildung, Staplerkurs, Verkaufstraining.
Darüber hinaus gibt es teilweise auch berufspezifische Verbände (Bienenzüchter*innenverbände), die gemeinsame Weiterbildungen organisieren und anbieten.
Die Landwirtschaftskammern in Zusammenarbeit mit den land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstellen bieten Fachfortbildungskurse (diese sind für Lehrlinge, die während der Lehrzeit keine einschlägige Berufs- oder Fachschule besuchen, gesetzlich vorgeschrieben) und Vorbereitungskurse für die Lehrabschlussprüfung oder die Meister*innenprüfung sowie verschiedene Meister*innenlehrgänge.
Außerdem sind viele Landwirtschaftlichen Fachschulen auch in der Weiterbildung tätig.
Weiterbildungseinrichtungen wie das Berufsförderungsinstitut (BFI), das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten zahlreiche berufsübergreifende Weiterbildungsmöglichkeiten, die für landwirtschaftliche Berufe relevant sein können an, beispielsweise zu kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Themen (Betriebswirtschaft, Buchhaltung, Personalmanagement), zu touristischen oder technischen Themenbereichen. Siehe beispielsweise die aktuellen Kursbücher des Berufsförderungsinstitutes (BFI) sowie des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI).
Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten facheinschlägige Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen (Höhere Landwirtschaftliche Lehranstalten). Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht (z.B. Agrartechnik, Ökologie).
Studium ohne Matura:
Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Gelee Royal | Gelee Royal ist der Futtersaft für die Bienenköniginnen, wird aber auch der anderen Brut zeitweilig gegeben. Es entsteht in speziellen Drüsen junger Ammenbienen. |
Propolis | Kittharz der Bienen, welches sie aus harzigen Knospensekreten von Rosskastanien, Lärchen, Pappeln, Birken und Buchen gewinnen. Auch als Naturheilmittel (z. B. in Form von Tropfen, Cremes, Salben sehr beliebt). |
Zarge | Fachbegriff: stapelbare Teile des Bienenstocks mit Wabenrahmen. |