Im Bereich Forschung sind Tierpfleger*innen für die Betreuung von Versuchstieren beschäftigt. Hier sind sie auch an Tierexperimenten beteiligt. Im Bereich der Tierversuchsforschung müssen gesetzliche Bestimmungen und Genehmigungsverfahren eingehalten werden. Ihre Hauptaufgabe ist aber das Pflegen und Züchten von Versuchstieren. Speziell in diesem Bereich sind sie auch viel mit Dokumentationsarbeit beschäftigt, d. h. sie protokollieren das Verhalten der Versuchstiere am Computer und werten die Ergebnisse auch teilweise aus.
In Tierkliniken und Tierarztpraxen pflegen sie hauptsächlich kranke oder verletzte Haustiere oder Nutztiere. Sie wirken auch bei medizinischen Eingriffen und Behandlungen mit (siehe hierzu auch den Lehrberuf Tierärztliche Ordinationsassistenz (Lehrberuf)).
Hinweise: Tierpfleger*in mit Schwerpunkt Forschung und Klinik ist eine Spezialisierung in der Berufsausübung. Die Ausbildung erfolgt im Lehrberuf Tierpfleger*in ohne Schwerpunktsetzung oder an der Tierpflegeschule der Veterinärmedizinischen Universität Wien.
Bitte beachte: Während in der pharmazeutischen und medizinischen Forschung Wirkstoffe und Methoden oft noch an Tieren getestet werden (in Österreich ist dazu eine vorherigen Genehmigung erforderlich), bevor sie für Menschen zugelassen werden, sind in der kosmetischen Forschung und Industrie Tierversuche in der Europäischen Union grundsätzlich verboten. Allerdings gibt es derzeit noch Lücken in diesem Verbot.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Ausbildung zur Tierpfleger*in erfolgt im Lehrberuf Tierpfleger*in ohne Schwerpunktsetzung und dauert drei Jahe.
Siehe dazu °Tierpflege (Lehrberuf)#
Außerdem besteht eine Möglichkeit zur Ausbildung an der Tierpflegeschule an der Vetmeduni Wien.
Art: Schulausbildung
Dauer: 3 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Abschlussprüfung
Berechtigungen:
Info:
Die Tierpflegeschule an der Veterinärmedizinischen Universität bietet die Möglichkeit der Ausbildung zur Tierpflegerin bzw. zum Tierpfleger. Sie ist eine private berufsbildende mittlere Schule mit Öffentlichkeitsrecht; der Besuch der Schule ersetzt die entsprechende Lehrausbildung.
Weitere Infos: https://www.vetmeduni.ac.at/tierpflegeschule
Tierpflegeschule an der Vetmeduni Vienna
Veterinärplatz 1
1210 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 250 77 -3750
Fax: +43 (0)1 / 250 77 -3790
email: tierpfleger@vetmeduni.ac.at
Internet: https://www.vetmeduni.ac.at/tierpflegeschule/
Schwerpunkte:
Tierpfleger*innenschule
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.