Eine Ausbildung im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau – Marktkommunikation und Werbung ist seit 1. Juni 2018 nicht mehr möglich.
Auch das beste Produkt muss erst einmal verkauft werden: Medienfachleute im Bereich Marktkommunikation und Werbung entwickeln gemeinsam mit Berufskolleg*innen Werbekonzepte und Marketingstrategien nach Kundenauftrag. Sie wählen die geeigneten Medien sowohl im Printbereich (z. B. Zeitschriften, Broschüren, Plakate) als auch im multimedialen und digitalen Bereich aus (z. B. Internetauftritt). So entwickeln sie mit Fachkräften aus dem Bereich Mediendesign Gestaltungsvorschläge für Websites, DVDs und CD-Roms. Sie bereiten die Präsentation der Vorschläge vor und besprechen die weitere Vorgangsweise mit ihren Kund*innen.
Für Ausbildungen im Bereich Medienfachmann*frau siehe die neuen Lehrberufsschwerpunkte:
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Eine Ausbildung im Lehrberuf Medienfachmann*frau – Marktkommunikation und Werbung ist seit 1. Juni 2018 nicht mehr möglich.
Für Ausbildungen im Bereich Medienfachmann*frau siehe die neuen Lehrberufsschwerpunkte:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Mit den alternativen Berufen wollen wir dir helfen, Berufe zu finden, die für dich sonst noch interessant sein könnten.
In dieser Liste findest du Berufe, die zum Beispiel eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Tätigkeiten haben, in denen du mit ähnlichen Materialien oder in einer ähnlichen Arbeitsumgebung arbeitest. Die Gemeinsamkeit kann auch in den Interessen und Fähigkeiten liegen, die in den Berufen gefragt sind oder es gibt gemeinsame Schul- oder Berufsschulstandorte.
BITTE BEACHTE: Bei manche Berufe ist auf den ersten Blick nicht immer klar, worin die Ähnlichkeit liegt. Es gibt aber trotzdem Überschneidungen und es kann spannend sein, diese herauszufinden, um auf neue Ideen zu kommen.
Awareness Advertising | Für manche Produkte wird in einem Land oder einer Region Werbung betrieben, obwohl dieses Produkt dort noch nicht oder nur in geringem Umfang verfügbar ist bzw. dort vor der Markteinführung steht. Ziel dieser Werbestrategie ist der vorzeitige Aufbau eines bestimmten Markenimages und Bekanntheitsgrades bei den zukünftigen Kunden und Kundinnen. |
Content-Marketing | Content-Marketing ist eine Form des Marketing, das den Schwerpunkt auf den Content (= Inhalt) legt. Im Gegensatz zu klassischen Werbestrategien (z. B. Printprodukte, Inserate, Werbespots) werden die Werbeinhalte beim Content-Marketing über Social Media, Blogs, Unternehmenswebsites, aber auch über Videos, Webinare oder Newsletter verbreitet. Diese Inhalte sollen die Kund*innen informieren, unterhalten, Vertrauen aufbauen und die Meinung bzw. Kaufentscheidung beeinflussen. Sie sind oft locker und unterhaltsam aufbereitet (z. B. Form von persönlichen Geschichten) und nützen einen Mix aus verschiedenen Medien (Fotos, Videos, Text). |
Corporate Identity | Die Corporate Identity (CI) beschreibt die Identität eines Unternehmens, also die Art, wie ein Unternehmen sich selbst nach innen und außen darstellt. Wichtig ist, dass diese Darstellung einer einheitlichen Linie folgt. Das betrifft das einheitliche Verhalten (Corporate Culture), die einheitliche Kommunikation (Corporate Communications) und das einheitliche Erscheinungsbild (Corporate Design, CD). |
Cross-Media-Werbung | Werbestrategie; Durchführung von Werbemaßnahmen in verschiedenen Medien wie Print, Internet, Radio, TV - diese werden aufeinander abgestimmt eingesetzt. |
Customer Relationship Marketing | engl. "customer" = Kunde; "relationship" = Beziehung Beim Customer Relationship Marketing legt das Unternehmen verstärkt Wert auf die Kund*innenbeziehungen. Im Fokus der Vermarktungsstrategie liegt nicht das Unternehmen oder das Produkt, sondern die Pflege und der Ausbau der Beziehungen zu den Kund*innen. Dies kann auch computerunterstützt erfolgen, z. B. mithilfe von Adressdatenbanken, Versenden von Newsletter via E-Mail, Erstellen von digitalen Kund*innenprofilen (Profiling). |
Influencer-Marketing | Influencer-Marketing nutzt das Prinzip der "Mundpropaganda", um bestimmte Marken oder Produkte gut zu positionieren, die Kundenbindung zu erhöhen, neue Produkte auf dem Markt einzuführen oder den Produktabsatz zu steigern. Die Werbestrategien werden nicht direkt, sondern indirekt über sogenannte "Einflussnehmer" (Influencer (m./w./d.)) und über ihre Informationskanäle (Blogs, Social Media) umgesetzt. Sie präsentieren und empfehlen Produkte, die für ihr Zielpublikum interessant sein könnten (z. B. ein neues Smartphone auf einem Technik-Blog) und beeinflussen so die Kaufentscheidungen ihrer Zielgruppe. |
Permission Marketing | Sammelbegriff für das erlaubte Zuschicken von Produktinformationen an Nutzer*innen, die ihre E-Mail- oder Post-Adresse bei der Registrierung für einen Newsletter, eine Mailingliste oder auf der Website hinterlassen haben. |
Public Marketing | engl. für: Öffentlichkeits-Marketing; Gesamtheit aller Marketing-Maßnahmen, die auf die allgemeine Öffentlichkeit ausgerichtet sind. |
Public Relations (PR) | Public Relations (PR) oder auch "Öffentlichkeitsarbeit", umfasst alle Maßnahmen, das Ansehen bzw. den Bekanntheitsgrad einer Person, einer Institution oder eines Unternehmens in der Öffentlichkeit zu fördern und zu verbessern. Beispiele für PR-Maßnahmen sind Imagewerbung durch Inserate und TV-Spots, Presseaussendungen, Unternehmensblogs (Corporate Blogs), Vorträge, Pressekonferenzen, Publikationen, Teilnahme an Ausstellungen, PR-Events, gemeinnützigen Aktionen sowie die Schulung und Information der Mitarbeiter*innen (interne PR). |
Sponsored-Content | Als Sponsored-Content (engl. bezahlter Inhalt) wird ein Inserat oder eine Produktbesprechung in Zeitungen, Online-Medien oder auf Social-Media-Kanälen bezeichnet, für die der/die Verkäufer*in des Produkts bezahlt hat. Händler*innen und Hersteller*innen nützen diese Möglichkeit, Werbung für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu machen und diese bekannt(er) zu machen oder die Marke zu stärken. Sponsored-Content ist meistens informierend und unterhaltend geschrieben und muss gekennzeichnet sein, sodass Leser*innen einer Zeitung oder eines Blogs zwischen richtigen Artikeln und dem bezahlten Inhalt unterscheiden können. |
Suchmaschinenoptimierung (SEO) | Suchmaschinenoptimierung (engl. SEO = search engine optimization) ist neben dem Search Engine Advertising (SEO) ein Begriff aus dem Suchmaschinenmarketing. Ziel ist, dass die Inhalte der eigenen Website, des Unternehmensblogs oder des Video-Channels möglichst weit oben in allen relevanten Suchmaschinen gelistet werden. Optimierende Maßnahmen sind z. B. eine bestimmte Wortwahl bei den Texten und die richtige Auswahl von Stichwörtern (Onpage-Optimierung) sowie die gezielte Angabe von relevanten Links, die dem eigenen Themenbereich entsprechen (Offpage-Optimierung). Für die Suchmaschinenoptimierung gibt es zahlreiche Software-Programme und Analyse-Instrumente. |