Informationsmanager*innen arbeiten in Unternehmen aller Wirtschaftszweige sowie in öffentlichen Institutionen und Organisationen. Sie untersuchen und bewerten Informations- und Kommunikationsprozesse und gestalten einen optimalen Kommunikationstransfer und -austausch zwischen den betrieblichen Abteilungen und Stellen. Sie arbeiten mit verschiedenen Informations- und Wissensmanagementsystemen, konfigurieren Netzwerke und programmieren Datenbanken.
Informationsmanager*innen organisieren betriebliche Abläufe und Prozesse und achten darauf, dass alle damit verbundenen Kommunikations- und Informationsflüsse möglichst effizient und reibungslos ablaufen. Sie halten Besprechungen mit dem Management und den betrieblichen Mitarbeiter*innen ab, entwickeln Konzepte und Lösungsvorschläge und planen und überwachen deren Umsetzung.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
b) reglementierte Gewerbe:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Computernetzwerk | Ein System von Computern, die miteinander verbunden sind, z. B. in Büros oder den verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens. Die einzelnen Computer sind in der Regel an einem zentralen Großrechner (Server) angeschlossen. |
Datawarehouse | Umfassende Sammlung von Daten, um Entscheidungen im Management, aber auch in allen anderen Unternehmensbereichen zu erleichtern (engl. data = Daten und engl. warehouse = Warenlager). Datawarehouses sind Kombinationen und Vernetzungen verschiedener Datenbanken innerhalb eines Unternehmens. |
Datenbank | Softwareprogramme zur Sammlung, Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten aller Art (z. B. Kundendaten, Stücklisten, Produktionsdaten, statistische Daten und Kennzahlen, wissenschaftliche Daten und vieles mehr). Geläufige Datenbankprogramme sind z. B. Access oder SQL. |
Datenbus | Ein Datenbus transportiert Daten zwischen einzelnen Bauteilen. Je nach Anzahl der Leitungen (z. B. 8,16,32,64) können 8, 16, 32 oder 64 Bit transportiert werden. Die Breite des Busses gibt also an, wieviele Bits der Prozessor gleichzeitig an die angeschlossenen Peripheriegeräte schicken kann. Je breiter die Leitung, desto höher die Arbeitsgeschwindigkeit. |
Datenmodellierung | Erstellung von Konzepten und Lösungen für die Sammlung, Speicherung, Strukturierung und Weiterverarbeitung von Daten aller Art, z. B. Kundendaten, betriebsinterne Daten, Statistiken, wissenschaftliche Daten und dergleichen. Zur Speicherung und Verarbeitung von Daten werden in der Regel Datenbankprogramme wie z. B. Access oder SQL verwendet. |
IKT | Abkürzung für Informations- und Kommunikationstechnolgie. |
Information Mapping | Die Information Mapping Methode wurde von Robert E. Horn (Harvard University, Boston) zur Vereinfachung des Erstellungsprozesses von Dokumenten und zur Unterstützung der Informationsaufnahme entwickelt. Sie beruht auf Untersuchungen, die sich damit beschäftigen, wie Informationen aufgebaut, geschrieben und gestaltet werden müssen, damit sie von den BenutzerInnen optimal aufgenommen und umgesetzt werden können. |
Informationsarchitektur | Art und Weise wie Informationen aufgebaut und dargestellt werden. Informationsarchitektur steht dem Begriff Information Design sehr nahe, denn es geht auch hier um die Aufbereitung und Gestaltung von Informationen, vor allem im Internet und auf Web-Seiten. |
Informationsklassifikation | Unter Klassifikation versteht man die Gliederung von Begriffen oder Bezeichnungen nach bestimmten Ordnungsmerkmalen. Im Information Mapping bedeutet Klassifikation eine der sieben Informationstypen. Durch Klassifikation nach bestimmten Merkmalen können Informationen analysiert werden. |
Informationsmanagement | Die Erfassung und Bereitstellung betrieblicher Informationen, zur Unterstützung der betriebsinternen Kommunikation zwischen der Geschäftsleitung und den verschiedenen Abteilungen. |
SQL | 'Structured Query Language' ist eine standardisierte Abfragesprache für Datenbanksysteme |
Usability | Als Usability bezeichnet man die einfache Handhabe bei der Interaktion mit einem System (z. B. Website, Softwareanwendung). Je einfacher und intuitiver die „Bedienbarkeit“ oder „Benutzbarkeit“ eines Produkts, desto besser ist die Usability. |
Workflow | Arbeitsfluss oder jene effizient eingeteilten Arbeitsschritte, die zum Erreichen eines bestimmten Aufgabenziels notwendig sind. |