Pressefotograf*innen porträtieren Personen und halten Ereignisse in den Bereichen Politik, Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport bildlich fest. Die Aufnahmen werden als Illustrationen zu Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, auf Onlinemedien oder als eigenständiger Medieninhalt in Publikationen (z. B. Sachbücher) veröffentlicht. Pressefotograf*innen arbeiten entweder selbstständig oder erhalten ihre Fotoaufträge von Bildagenturen oder Redaktionen. Dabei arbeiten sie gemeinsam mit Journalist*innen und sind viel unterwegs.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:
Freies Gewerbe:
Hinweis: Das reglementierte Gewerbe/Handwerke der Berufsfotografen wurde Ender November 2013 durch ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs aufgehoben. Das Gewerbe Berufsfotografie kann daher ohne Ausbildungs- und Praxisnachweis oder eine Meisterprüfung als freies Gewerbe ausgeübt werden.
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Mit den alternativen Berufen wollen wir dir helfen, Berufe zu finden, die für dich sonst noch interessant sein könnten.
In dieser Liste findest du Berufe, die zum Beispiel eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Tätigkeiten haben, in denen du mit ähnlichen Materialien oder in einer ähnlichen Arbeitsumgebung arbeitest. Die Gemeinsamkeit kann auch in den Interessen und Fähigkeiten liegen, die in den Berufen gefragt sind oder es gibt gemeinsame Schul- oder Berufsschulstandorte.
BITTE BEACHTE: Bei manche Berufe ist auf den ersten Blick nicht immer klar, worin die Ähnlichkeit liegt. Es gibt aber trotzdem Überschneidungen und es kann spannend sein, diese herauszufinden, um auf neue Ideen zu kommen.
Abblende | Fachbegriff in der Kamera- und Filmschnitttechnik für das langsame Abdunkeln einer Szene bzw. eines Bildes bis Schwarz durch Schließen einer Blende mit der Filmkamera bzw. mit dem Fotoapparat. Beim Fernsehen durch Absenken des Bildsignalpegels bis auf Null. |
Auflösung | Angabe der Anzahl von Bildpunkten je Zentimeter. Die Auflösung von Bildern und Graphiken ist z. B. wichtig für die Druckqualität. Je höher die Auflösung, desto besser ist die Druckqualität. |
Densitometer | Ein lichtempfindliches, fotoelektrisches Messgerät zur Ermittlung der Dichte von Schwarzweiß-Materialien bzw. der Farbdichten von Colormaterialien. Densitometer werden in der Druck- und Reprotechnik und für die fotografische Prozesskontrolle verwendet. Die wesentlichen Bestandteile eines Densitometers sind: Lichtquelle, Messfilter, Messblende und Foto-Verstärker (Multiplier). |
Digitaltechnik | Die Umsetzung von Analogtechnik (Messungen von Licht- oder Schallwellen, elektrischen Schwingungen etc.) in digitale Computertechnik. Digitaltechnik wird vorwiegend in den Bereichen Film, Musik, Fotografie und Fernsehen eingesetzt. Insgesamt Umstellung von ehemals analogen Medien in Digitale (z. B. vom LP auf CD, von Video auf DVD usw.). |
Fotolabortechnik | Im Fotolabor wird das Aufnahmematerial entwickelt und Vergrößerungen von den Negativen hergestellt. Zur Herstellung eines Positiv wird das Negativ in einen Vergrößerer eingelegt. Licht, das durch ein Objektiv mit einer verstellbaren Blende gebündelt wird, fällt durch das Negativ auf das lichtempfindliche Fotopapier. Die richtige Belichtungszeit und bei Farbnegativen eine spezielle Farbfilterung lassen ein optimales Positiv entstehen. In einem Entwicklerbad wird das Bild auf dem Fotopapier sichtbar, im Fixierbad fixiert, anschließend gewässert und getrocknet. |
Froschperspektive | Die Bezeichnung für eine Kameraperspektive, die von unten nach schräg oben geführt wird. Dieser Blick vom Boden aus erzeugt mitunter eine bedrohliche Wirkung. |
Pixel | Pixel ist der Ausdruck für Bildpunkt, Bildzelle oder Bildelement und bezeichnet die kleinste Einheit einer digitalen Rastergrafik. Weiters umfasst der Begriff auch die Darstellung der Bildpunkte auf einem Bildschirm mit Rasteransteuerung. |
RAW | RAW bezeichnet das Rohdatenformat mit dem in der Digitalfotografie oder beim digitalen Filmen die Aufnahmedaten unbearbeitet am Speichermedium abgespeichert werden. RAW-Dateien entsprechen in etwa dem Negativ in der Analogfotografie und ermöglichen eine umfangreichere Bearbeitung ("Entwicklung") der Bilder mit Bildbearbeitungsprogrammen. |
Überblendung | Eine Filmtechnik, bei der das Bild abgeblendet und gleichzeitig ein neues Bild aufgeblendet wird. |
Vogelperspektive | Kameraeinstellung: Die Kamera (Film- oder Foto) befindet sich in einer höheren Position als die dargestellte Szene und filmt bzw. fotografiert von oben herab hinunter. |
Weitwinkelaufnahme | Die Weitwinkelaufnahme ist eine Kameraeinstellung vor allem für Landschaftsaufnahmen und andere, räumlich weite Perspektiven. |