Filmrestaurator*innen arbeiten in Film- und Fernsehanstalten sowie in Filmarchiven, Dokumentationszentren und Museen. Sie erhalten, pflegen und restaurieren alte Filme, Filmrollen, Filmschnitte, Rohmaterialien und dergleichen. Immer wichtiger wird in ihrer Arbeit die Digitalisierung alter Filme. Dabei arbeiten sie mit Spezialgeräten, Mikroskopen, Pinseln, Pinzetten, Chemikalien, Farben und Lösungsmitteln. Im Rahmen von Filmfestivals holen sie die Filme aus den Archiven und achten auf die sachgerechte Handhabung bei Neuvertonungen, Synchronisierungen oder Colorierungen von Schwarz-Weiß-Filmen.
Neben der Planung und Organisation von Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen sind sie auch mit verschiedenen Aufgaben im Rahmen der Erfassung, Archivierung und Lagerung der Filme befasst. Filmrestaurator*innen arbeiten vorwiegend in Filmstudios, Labors und Werkstätten im Team mit verschiedenen Fachkräften, wie z. B. Filmeditor*innen oder Tontechniker*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Freie Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
b) Rechtskraftgewerbe:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Rechtskraftgewerbe sind reglementierte Gewerbe, bei denen die Zuverlässigkeit des Gewerbeanmelders/der Gewerbeanmelderin durch die Gewerbebehörde (Bezirksverwaltungsbehörde bzw. Magistrat) geprüft und festgestellt wird.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Mit den alternativen Berufen wollen wir dir helfen, Berufe zu finden, die für dich sonst noch interessant sein könnten.
In dieser Liste findest du Berufe, die zum Beispiel eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Tätigkeiten haben, in denen du mit ähnlichen Materialien oder in einer ähnlichen Arbeitsumgebung arbeitest. Die Gemeinsamkeit kann auch in den Interessen und Fähigkeiten liegen, die in den Berufen gefragt sind oder es gibt gemeinsame Schul- oder Berufsschulstandorte.
BITTE BEACHTE: Bei manche Berufe ist auf den ersten Blick nicht immer klar, worin die Ähnlichkeit liegt. Es gibt aber trotzdem Überschneidungen und es kann spannend sein, diese herauszufinden, um auf neue Ideen zu kommen.
Abblende | Fachbegriff in der Kamera- und Filmschnitttechnik für das langsame Abdunkeln einer Szene bzw. eines Bildes bis Schwarz durch Schließen einer Blende mit der Filmkamera bzw. mit dem Fotoapparat. Beim Fernsehen durch Absenken des Bildsignalpegels bis auf Null. |
Chromatographie | Ein Verfahren zur Trennung chemisch nahe verwandter Stoffe. |
Digitaltechnik | Die Umsetzung von Analogtechnik (Messungen von Licht- oder Schallwellen, elektrischen Schwingungen etc.) in digitale Computertechnik. Digitaltechnik wird vorwiegend in den Bereichen Film, Musik, Fotografie und Fernsehen eingesetzt. Insgesamt Umstellung von ehemals analogen Medien in Digitale (z. B. vom LP auf CD, von Video auf DVD usw.). |
Fotolabortechnik | Im Fotolabor wird das Aufnahmematerial entwickelt und Vergrößerungen von den Negativen hergestellt. Zur Herstellung eines Positiv wird das Negativ in einen Vergrößerer eingelegt. Licht, das durch ein Objektiv mit einer verstellbaren Blende gebündelt wird, fällt durch das Negativ auf das lichtempfindliche Fotopapier. Die richtige Belichtungszeit und bei Farbnegativen eine spezielle Farbfilterung lassen ein optimales Positiv entstehen. In einem Entwicklerbad wird das Bild auf dem Fotopapier sichtbar, im Fixierbad fixiert, anschließend gewässert und getrocknet. |
Mehrkanaltechnik | "Kanal" ist die allgemeine Bezeichnung für einen Übertragungsweg. Die Mehrkanaltechnik eignet sich nicht nur zur Übertragung von verschiedenen Sprachen bei einer Dolmetschanlage, sondern ganz generell zur Übertragung von verschiedenen Audiokanälen. So ist es z. B. möglich, in einem Raum die Tonsignale von mehreren aufgestellten Fernsehmonitoren gleichzeitig zu drahtlosen Empfängern zu senden. Mehrkanalanlagen finden z. B. in Video-Lernzentren, Museen oder verschiedenen kulturellen Events und Veranstaltungen Anwendung. |