Diversity Management ist ein Konzept der Unternehmens- und Organisationsführung, das die Unterschiedlichkeit und Vielfalt an Fähigkeiten von Mitarbeiter*innen wertschätzt und gezielt nutzt. Dimensionen von Diversity (Vielfalt) sind etwa Ethnie, Alter, Geschlecht (Gender) oder kultureller oder religiöser Hintergrund von Mitarbeiter*innen. Darüber hinaus ist die Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt ein wichtiger Aufgabenbereich von Diversity Management.
Diversity Manager*innen arbeiten als selbstständige Berater*innen oder angestellt in Unternehmen und Beratungseinrichtungen. Sie informieren und beraten Führungskräfte, Abteilungen und Teams und Begleitung die Einführung und Umsetzung von betrieblichen Diversity Management Maßnahmen und Strategien. Sie führen Beratungen, Schulungen und Workshops zum Thema Diversity durch, erstellen Umsetzungskonzepte und stehen dabei in Kontakt mit Mitarbeiter*innen der verschiedensten betrieblichen Abteilungen, aber auch mit Behörden und Einrichtungen der Sozialberatung.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
reglementierte Gewerbe:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Mit den alternativen Berufen wollen wir dir helfen, Berufe zu finden, die für dich sonst noch interessant sein könnten.
In dieser Liste findest du Berufe, die zum Beispiel eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Tätigkeiten haben, in denen du mit ähnlichen Materialien oder in einer ähnlichen Arbeitsumgebung arbeitest. Die Gemeinsamkeit kann auch in den Interessen und Fähigkeiten liegen, die in den Berufen gefragt sind oder es gibt gemeinsame Schul- oder Berufsschulstandorte.
BITTE BEACHTE: Bei manche Berufe ist auf den ersten Blick nicht immer klar, worin die Ähnlichkeit liegt. Es gibt aber trotzdem Überschneidungen und es kann spannend sein, diese herauszufinden, um auf neue Ideen zu kommen.
Diversity Management | Diversity Management ist ein Konzept der Unternehmens- und Organisationsführung, das die kulturelle Heterogenität und Vielfalt der Beschäftigten beachtet und als Vorteil sieht. Kerndimensionen von Diversity Management sind Ethnie, Alter, Gender (Geschlecht), Religion und sexuelle Orientierung. Aber auch die Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt ist eine wichtiger Aspekt von Diversity Management. |
Ethnie | Unter Ethnie versteht man eine Gruppe von Personen, die derselben Kultur angehören und sich dessen auch bewusst sind. Gemeinsamkeit besteht z. B. in Tradition, Sprache, gemeinsamer Zukunftsperspektive, Religion, Kleidung oder Lebensmitteln. |
Gender | Der Begriff Gender bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. sex). Gender definiert also alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird (zum Beispiel Kleidung, Beruf und so weiter) und verweist nicht unmittelbar auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale. |
Human Resources | Human Resources bezeichnet die Gesamtheit des menschlichen Leistungspotenzials eines Unternehmens, d. h. der Leistungen, die alle Mitarbeiter*innen erbringen können. Ausgedrückt wird dies in Kennzahlen, z. B. Anzahl der Mitarbeiter*innen, Umsatz- bzw. Produktionseinheiten pro Mitarbeiter*in. |
Informationsmanagement | Die Erfassung und Bereitstellung betrieblicher Informationen, zur Unterstützung der betriebsinternen Kommunikation zwischen der Geschäftsleitung und den verschiedenen Abteilungen. |
Interkulturalität | Der Begriff Interkulturalität bezeichnet die Beziehung und den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Interkulturalität bedeutet z. B., dass in Situationen wie etwa am Arbeitsplatz MitarbeiterInnen aus verschiedenen Kulturen gleichberechtigt behandelt werden. |
Mediation | Mediation ist eine Methode der Konfliktschlichtung, bei der die Konfliktparteien mit Hilfe einer unparteiischen dritten Person (Mediator*in) über die Konfliktsituation verhandeln und eine Vereinbarung schließen, mit der alle Konfliktparteien zufrieden sind. Häufige Anwendungsfälle sind z. B.: Scheidungen, Obsorgefragen, Eigentumsrecht, Umweltverfahren. |
Qualitätsmanagement | Qualitätsmanagement bezeichnet alle Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -verbesserung von Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen jeglicher Art. Dazu gehört z. B. die Einhaltung von rechtlich oder betrieblich vorgeschriebenen Normen, Hygiene-, Sicherheits- und Qualitätsstandards. In vielen Branchen wie z. B. in der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Arznei- und Lebensmittelherstellung ist Qualitätsmanagement gesetzlich vorgeschrieben. |
Retreat | Retreat ist eine Bezeichnung für einen geplanten, organisierten Rückzug aus einer gewohnten Umgebung, um in einer Ruhepause Abstand vom Alltag zu bekommen; oft verbunden mit meditativen Übungen. Allgemeiner wird der Begriff auch für ein mehrtägiges Treffen einer Gruppen zum fachlichen Austausch oder Kennenlernen verwendet, beispielsweise in wissenschaftlichen Gruppen. |
Social Skills | engl., bedeutet soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Rhetorik usw. Social skills gehören längst nicht mehr nur in den Dienstleistungs- und Managementberufen zu den sogenannten "Schlüsselqualifikationen", sondern immer mehr auch in technischen und handwerklichen Berufen. Ihnen kommt oft eine gleich hohe Bedeutung zu wie der fachlichen Kompetenz. |
Statistik | Ein Teilgebiet der Mathematik, welches mit dem Sammeln, Aufbereiten, Analysieren und Interpretieren von Daten aller Art befasst ist. |