Usability Engineer (m./w./d.)

Usability Engineers (m./w./d.) testen und analysieren die Anwendungs- und Benutzerfreundlichkeit von Geräten wie Computer, Laptops, Tablets, Smartphones, aber auch Bankomaten oder Ticket-Automaten. Dabei achten sie insbesondere darauf, dass die Anwendungen leicht verständlich, leicht erlernbar und effizient benutzbar sind.

Sie erarbeiten Verbesserungsvorschläge und neue Konzepte zur Gestaltung von Nutzeroberflächen, Icons und Touchscreens und testen diese anschließend auf ihre Handhabung und Fehleranfälligkeit. Dabei arbeiten sie häufig auch mit Testpersonen zusammen. Usability Engineers (m./w./d.) sind in Betrieben der IT- und Kommunikationstechnologie beschäftigt und arbeiten im Team mit UX- und UI-Designer*innen, Softwareentwickler*innen, Webdesigner*innen, aber auch mit Psycholog*innen und haben Kontakt zu ihren Auftraggeber*innen.

Beruf mit schulischer (Fach-)ausbildung
Hauptberuf

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • gutes Sehvermögen (viel Lesen bzw. Arbeiten am Computer)

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • gute Beobachtungsgabe
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • technisches Verständnis
  • Zahlenverständnis und Rechnen

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Argumentationsfähigkeit / Überzeugungsfähigkeit
  • Aufgeschlossenheit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kund*innenorientierung

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Ausdauer / Durchhaltevermögen
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Geduld
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Verschwiegenheit / Diskretion

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • interdisziplinäres Denken
  • komplexes / vernetztes Denken
  • Kreativität
  • logisch-analytisches Denken / Kombinationsfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:

a) Freies Gewerbe:

  • Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik

Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.

Liste der Freien Gewerbe:

b) Reglementierte Gewerbe/Handwerke:

  • Kommunikationselektronik, BGBl. II Nr. 62/2003 (Novelle mit Art. 25 BGBl. II Nr. 399/2008)
  • Mechatroniker für Büro- und EDV-Systemtechnik, BGBl. II Nr. 69/2003 (Novelle mit Art. 31 BGBl. II Nr. 399/2008)

Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe

ALLGEMEINE HINWEISE:

Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.

Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Mit den alternativen Berufen wollen wir dir helfen, Berufe zu finden, die für dich sonst noch interessant sein könnten.
In dieser Liste findest du Berufe, die zum Beispiel eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Tätigkeiten haben, in denen du mit ähnlichen Materialien oder in einer ähnlichen Arbeitsumgebung arbeitest. Die Gemeinsamkeit kann auch in den Interessen und Fähigkeiten liegen, die in den Berufen gefragt sind oder es gibt gemeinsame Schul- oder Berufsschulstandorte.

BITTE BEACHTE: Bei manche Berufe ist auf den ersten Blick nicht immer klar, worin die Ähnlichkeit liegt. Es gibt aber trotzdem Überschneidungen und es kann spannend sein, diese herauszufinden, um auf neue Ideen zu kommen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

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App – Applikation

"App" bezeichnet eine Anwendungssoftware (Applikation), die hauptsächlich für Smartphones und Tablets, aber auch für Browser und Computer hergestellt wird. Im Vergleich zu einer Systemsoftware ist eine App (Applikation) für den normalen Betrieb eines Geräts nicht notwendig, sondern erfüllt nur eine bestimmte Funktion (z. B. E-Mail-Client, Spiel). Nutzungsbereiche sind vor allem Konsumgüter, Unterhaltung, Sport, Medien, aber auch Aktienmärkte und Wirtschaft.

Augmented Reality (AR)

Augmented Reality (AR) (engl. Erweiterte Realität) bezeichnet die Erweiterung der Realitätswahrnehmung durch computergenerierte Informationen. So können beispielsweise in AR-Anwendungen über einen Bildschirm oder eine Datenbrille zusätzliche Informationen zu Gebäuden, Kunstwerken, Landschaften oder auch Menschen usw. eingeblendet werden, die gerade betrachtet werden. In der Arbeitwelt, werden beispielsweise Installations- und Bedienungsanleitungen oder Fehlermeldungen zu Maschinen und Anlagen zugespielt.

Während Virtual Reality die vollständige digitale Simulation der Wahrnehmung bezeichnet, befasst sich Augemented Reality mit der Erweiterung der tatsächlichen/realen Wahrnehmungen.

Digitale Transformation

Der Begriff digitale Transformation (digitaler Wandel) bezeichnet einen fortlaufenden digitalen Veränderungsprozess, insbesondere in Unternehmen (zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von betrieblichen Prozessen).
Basis der digitalen Transformation ist eine digitale Infrastruktur (Informationstechnologie). Zu den wesentlichen Treibern der digitalen Transformation zählen digitale Infrastrukturen (Computer-Netzwerke) und Anwendungen (z. B. Apps auf Smartphones, Webanwendung) sowie die auf den digitalen Technologien basierenden Verwertungspotentiale wie z. B. digitale Geschäftsmodelle.

Hyperlink

Ein Hyperlink verknüpft Textstellen auf Webseiten mit zusätzlichen Informationen. Er wird per Mausklick aktiviert und ruft auf diese Weise neue Seiten oder Info-Boxen auf. Hyperlinks sind auf Webseiten in der Regel farbig (meist blau) und/oder durch Unterstreichen hervorgehoben.

Interface

Schnittstelle zwischen verschiedenen Hardwarekomponenten wie Drucker, Maus etc.

LCD-Bildschirm

Abkürzung für engl. Liquid Crystal Display - Flüssigkristallbildschirm. Eine Technologie die es ermöglicht, Bildschirme flach mit großen Bildflächen, geringerem Stromverbrauch und breiterem Blickwinkel zu bauen. Um die Bautiefe zu verringern, wurde die Flachbildröhre entwickelt, bei der die Kathode in der Größe des Leuchtschirms flach ausgebildet ist. LCDs finden Verwendung an vielen elektronischen Geräten, etwa in der Unterhaltungselektronik, an Messgeräten, Mobiltelefonen, Digitaluhren und Taschenrechnern.

Anderer verbreitete Flachbildschirmtechnologien sind LED- und Plasma-Bildschirme

Navigation

Fachbezeichnung für Steuern bzw. Steuerkunde, umfasst z. B. Kenntnisse wie geographisches Kartenlesen, Seekartenlesen, Astro-Navigation, Funk- und GPS-Navigation und dergleichen.

Netzwerkbetriebssystem

Ein Netzwerksbetriebssystem verwaltet Dateien, Drucker, Faxgeräte und andere gemeinsam genutzte Hardware-Komponenten für alle eingebundenen Computer.

Usability

Als Usability bezeichnet man die einfache Handhabe bei der Interaktion mit einem System (z. B. Website, Softwareanwendung). Je einfacher und intuitiver die „Bedienbarkeit“ oder „Benutzbarkeit“ eines Produkts, desto besser ist die Usability.

User Experience (UX)

Der Begriff User Experience (Abkürzung UX; deutsch: Nutzererfahrung‘ oder ‚Nutzererlebnis‘ oder Kundenerlebnis) beschreibt alle Aspekte der Eindrücke und das Erlebnis eines Nutzers/einer Nutzerin bei der Interaktion mit einem Produkt, einer Dienstleistung, einer Umgebung oder Einrichtung. Dazu zählen auch Software und IT-Systeme. User Experience kommt meist im Zusammenhang mit der Gestaltung von Websites oder Apps zur Anwendung, umfasst jedoch jegliche Art der Produktinteraktion, also unter anderem auch die nicht-digitale, physische Nutzung.

Usernet

Als Usernet bezeichnet man einen Verbund von Internet-Servern, die für die Vernetzung und den Informationsaustausch von Newsgroups eingerichtet werden. Newsgroups sind Diskussions- und Informationsforen zu bestimmten Themen.

Virtual Reality (VR)

Virtual Reality (VR) (engl. Virtuelle Realität) bezeichnet computersimulierte Räume, in denen sich die Anwender*innen am Computerbildschirm oder mit Hilfe einer speziellen Brille und einem sensorischen Handschuh frei bewegen. Die sensorischen und körperlichen Bewegungen bzw. Reaktionen der Spieler*innen werden vom Computer in wirklichkeitsnahe 3D-Bilder, Töne und simulierte Bewegungen umgewandelt.

Virtual Reality (VR) kommt in Computerspielen und anderen Unterhaltungsmedien aber auch in der Arbeitswelt z. B. zu Schulungszwecken von Pilot*innen, in der Simulation von Gebäuden oder Produkten für den Verkauf oder die Planung.

Web-Publishing

bezeichnet elektronische Publikationen (Online-Publikationen, Netzpublikationen), die über das Internet angeboten werden. Beispiele sind E-Mail-Newsletter, Elektronische Zeitschriften, Wikis, Weblogs, E-Books oder auch Datenbanken und allgemein Webseiten.