Pädagoge / Pädagogin (Erlebnis-)

Sport- und Erlebnispädagog*innen sind spezialisierte Pädagog*innen, die Natur, Bewegung und Sport als pädagogische (Lern- und Heil-) Methode entwickeln und einsetzen. Beispielsweise schaffen sie im Rahmen von Outdoor-Trainings gezielt außergewöhnliche Herausforderungen und intensive, prägende Erlebnisse mit und in der Natur. Ziel dieser Trainings ist es beispielsweise die Persönlichkeit und soziale Kompetenz der Teilnehmer*innen und/oder den Teamgeist in Gruppen zu fördern.

Erlebnispädagog*innen planen und organisieren ein- oder mehrtägige Aufenthalte in der Natur und begleiten diese als Gruppenleiter*innen. Für die Programmgestaltung nutzen Erlebnispädagog*innen Natursportarten wie z. B. Segeln, Sportklettern, Höhlenforschen, Kajakfahren sowie Elemente aus dem Überlebenstraining (z. B. Biwakieren), ergänzt mit Methoden aus Theater-, Abenteuer- und Spielpädagogik, der Gruppendynamik und der Sozialpädagogik. Durch das Reflektieren des Erlebten in der Gruppe wird ein Lernprozess ermöglicht und begleitet. Erlebnispädagog*innen arbeiten mit den verschiedensten Personengruppen (Manager*innen, Suchtkranke, Arbeitsteams, Jugendliche, Lehranfänger*innen, Schulklassen usw.), dementsprechend stimmen sie ihr Programm auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe ab.

Akademischer Beruf
Spezialisierung

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

Erlebnispädagogik ist eine Spezialisierung zu einer Reihe von pädagogischen und sozialen Berufen und Ausbildungen (siehe °Pädagoge / Pädagogin#, °Sozialpädagoge / Sozialpädagogin#, °Sozialarbeiter*in#).

Zu Berufen im Bereich der Pädagogik führen Universitätsstudien, Lehrgänge, Bildungsanstalten und Kollegs insbesondere für Pädagogik, Pädagogik/Bildungswissenschaft, Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Sozialpädagogik und Wirtschaftspädagogik sowie Lehramtsstudien.

Daneben gibt es weitere Ausbildungswege für die speziellen Tätigkeitsbereiche, vor allem im postsekundären Bildungsbereich, wie Spielpädagogik, Erlebnispädagogik etc.

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Arts (BA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Berufsfelder: Bildungsplanung und -institutionenentwicklung, bildungspolitische Analyse und Beratung, Konzeption, Revision bzw. Evaluation von Programmen und Projekten der für Fort- und Weiterbildung zuständigen Bereiche privater betrieblicher wie öffentlicher Verwaltung (Bildungsreferent), die Bereiche medialer Kulturvermittlung, der Erziehungs- und Bildungsberatung etc., Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen.

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Universität Salzburg – Paris Lodron Universität Salzburg
Kapitelgasse 4-6
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 80 44 -0
Fax: +43 (0)662 / 80 44 -145
email: studium@plus.ac.at
Internet: https://www.plus.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes, facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Science (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/

Art: Lehrgang

Dauer: 265 Präsenzstunden (auf 11 Module aufgeteilt)

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Erste-Hilfe-Kurs (16-stündig)
  • Interesse für die Arbeit mit Gruppen
  • Interesse für das Medium Natur
  • Grundlegende körperliche Gesundheit und Fitness
  • Grundlegende Bereitschaft zum Komfortverzicht

Abschluss:

Diplom

Berechtigungen:

Dipl. Erlebenispädagoge/-pädagogin: Der Lehrgang ist aufZAQ zertifiziert, und somit vom Bundesministerium für Familien und Jugend in Österreich und Südtirol anerkannt.

Info:

Kosten: EUR 4.608,00

Im Rahmen unserer Erlebnispädagogikausbildung erfahren wir, wie viel Spaß die Natur machen kann. Das versuchen Erlebnispädagoginnen und Erlebnispädagogen sowohl Kindern und Jugendlichen, als auch Erwachsenen, Teams, Vereinen oder Firmen zu vermitteln. Durch die Verbindung mit der Natur, schärfen wir mit der Erlebnispädagogikausbildung unsere Sinne, schöpfen Kraft, gewinnen Selbstvertrauen und erleben Abenteuer.

Der Erlebnispädagogik-Lehrgang wird in folgende Module geteilt:

  • Notfallmanagement (3 Tage)
  • Materialkunde (3 Tage)
  • Recht und Logistik (3 Tage)
  • City Bound (2 Tage)
  • Kooperative Abenteuerspiele (3 Tage)
  • Gruppendynamik (3 Tage)
  • Landart (3 Tage)
  • Wasser, Wald und Wiese (3 Tage)
  • Adventure Days (4 Tage)
  • Active Retreat (4 Tage)
  • Supervisionstag (1 Tag)

Weitere Infos: https://www.neverest.at/

Adressen:

NEVEREST Lifelong Learning GmbH
Utzstraße 3/1/B10
3500 Krems an der Donau

Tel.: +43 (0)2732 / 21009
Fax: +43 (0)2732 / 21009 -15
email: kontakt@neverest.at
Internet: https://www.neverest.at

Allgemeine Informationen

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

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Pädagoginnen und Pädagogen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Umfassende Weiterbildungsangebote für Pädagog*innen im schulischen Bereich bieten vor allem die Pädagogischen Hochschulen. Eine Liste der Adressen und Links aller Pädagogischen Hochschulen findest du auf der Website der Pädagogischen Hochschulen in Österreich.

Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und verschiedene spezialisierte Anbietern im Sozialbereich bieten eine gute Möglichkeit sich in relevanten Bereichen weiterzubilden. Auch zahlreiche Universitäts- und Fachhochschullehrgänge ermöglichen eine Weiterbildung in relevanten Bereichen. Zudem haben Pädagog*innen die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung und Höherqualifizierung in Form eines außerordentlichen Weiterbildungsstudiums oder eines ordentlichen Zweitstudiums sowie eines weiterführenden PhD-Studiums.

Größere Organisationen der sozialen Arbeit und öffentliche Institutionen in diesem Bereich organisieren laufend Seminar und andere Weiterbildungsveranstaltungen für ihre Mitarbeiter*innen.

Außerdem ist für Pädagog*innen die laufende Lektüre von Fachzeitschriften, der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an Expert*innennetzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung: