Digital Marketing Specialists (m./w./d.) sind mit Aufgaben und Tätigkeiten des Online- und Social Media Marketings von Unternehmen befasst. Sie sorgen für einen professionellen Auftritt und eine gute Sichtbarkeit des Unternehmens, seiner Marken, Produkte und Dienstleistungen in den digitalen und sozialen Medien. Ziel ist die Bindung von Kundinnen und Kunden sowie die Gewinnung von Neukunden.
Digital Marketing Specialists (m./w./d.) untersuchen das Verhalten von Konsument*innen im Internet und in Online-Portalen. Sie erfassen und analysieren das Web-Verhalten der Kund*innen, erheben die betrieblichen Verkaufszahlen aus E-Commerce und entwickeln auf dieser Grundlage digitale Marketing-Kampagnen für Produkte und Dienstleistungen. Sie nutzen digitale Kanäle wie Internet, Social Media, E-Mail-Werbung, Newsletter und Mobile Apps. Zum Teil beauftragen sie Influencer (m./w./d.), welche die Produkte/Dienstleistungen auf ihren Youtube, Instagram oder TikTok Kanälen bewerben.
Digital Marketing Specialists arbeiten im Team mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereichen Marketing, PR und IT, aber auch mit Mitarbeiter*innen anderer betrieblicher Abteilungen und mit dem Management.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
b) reglementiertes Gewerbe:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
App – Applikation | "App" bezeichnet eine Anwendungssoftware (Applikation), die hauptsächlich für Smartphones und Tablets, aber auch für Browser und Computer hergestellt wird. Im Vergleich zu einer Systemsoftware ist eine App (Applikation) für den normalen Betrieb eines Geräts nicht notwendig, sondern erfüllt nur eine bestimmte Funktion (z. B. E-Mail-Client, Spiel). Nutzungsbereiche sind vor allem Konsumgüter, Unterhaltung, Sport, Medien, aber auch Aktienmärkte und Wirtschaft. |
Banner | Banner sind als Werbezweck von Unternehmen eingesetzte Grafiken, Schriftzüge, Bilder und Fotos (oft auch animiert), die in Internet-Seiten eingebaut sind, und die als Pop-Ups auftauchen, wenn man bestimmte Seiten öffnet. |
Benchmarking | Eine Methode des Vergleichs von Unternehmen, um daraus zu lernen (Best Practices). Benchmarking wird meist von unabhängigen Dritten (z. B. Unternehmensberater*innen) ausgeführt, welche betriebliche Daten sammeln und auswerten. Schließlich werden die Ergebnisse mit den Teilnehmer*innen verglichen und besprochen. |
Content Management System (CMS) | Im EDV-Gebrauch umfasst der Begriff Content (zu deutsch Inhalt) gleichermaßen Texte, Audio und Video - eigentlich alles, was in digitaler Form vorliegt und irgendwie ausgegeben oder weiterverarbeitet werden kann. Management (zu deutsch Verwaltung) bedeutet in diesem Kontext die reine Informationsverwaltung unabhängig von ihrer Präsentation und dem gewählten Ausgabemedium. Das CMS ist dafür verantwortlich, welcher Inhalt von wem, wann, wohin und wie veröffentlicht werden soll. |
Content-Marketing | Content-Marketing ist eine Form des Marketing, das den Schwerpunkt auf den Content (= Inhalt) legt. Im Gegensatz zu klassischen Werbestrategien (z. B. Printprodukte, Inserate, Werbespots) werden die Werbeinhalte beim Content-Marketing über Social Media, Blogs, Unternehmenswebsites, aber auch über Videos, Webinare oder Newsletter verbreitet. Diese Inhalte sollen die Kund*innen informieren, unterhalten, Vertrauen aufbauen und die Meinung bzw. Kaufentscheidung beeinflussen. Sie sind oft locker und unterhaltsam aufbereitet (z. B. Form von persönlichen Geschichten) und nützen einen Mix aus verschiedenen Medien (Fotos, Videos, Text). |
Cross-Media-Werbung | Werbestrategie; Durchführung von Werbemaßnahmen in verschiedenen Medien wie Print, Internet, Radio, TV - diese werden aufeinander abgestimmt eingesetzt. |
Media Relations | Ein Teil von Public Relations Konzepten. Unter Media-Relations versteht man die Beziehungen von Unternehmen und Organisationen zu Vertreter*innen von Medien (z. B. Journalist*innen, Redakteur*innen). Instrumente der Media Relations sind z. B. Pressekonferenzen und -veranstaltungen, Broschüren und Infomappen, Presseaussendungen, E-Mail, Newsletter. |
Medien | Der Begriff Medien fasst alle Formate zusammen, die der Informationsvermittlung dienen. Dazu zählen zum Beispiel Zeitung, Film, Fernsehen, Radio oder Internet. Es gibt unterschiedliche Varianten Medien zu gruppieren, z. B. in Printmedien (Zeitungen, Magazine, Bücher, Flugblätter), elektronische Medien (Radio, Fernsehen, Mobilfunk, E-Books, Internet), digitale Medien (World Wide Web, Social Media, E-Books, Spielekonsolen), Speichermedien (USB-Sticks, CDs, BlueRays, DVDs). Häufig wird auch in "neue Medien" (Internet, Social Media, Künstliche Intelligenz) und "traditionelle Medien" (Zeitung, Fernsehen, Radio) unterschieden. Multimediaprodukte verbinden mehrere Medien-Elemente wie Schrift, Bild und Grafik, Ton, Film/Video, Computer-Animationen u. a. |
Newsletter | engl: = Info-Blatt, Info-Broschüre; Marketing- und Kundenbetreuungsmaßnahme. Newsletter werden über E-Mail von Unternehmen oder Organisationen an ihre Kund*innen/Abonnent*innen versandt. Sie enthalten Neuigkeiten, Informationen, Aktionen, Sonderangebote etc. |
Profiling | engl; to profile = ein Profil erstellen; beim Profiling geht es darum, ein möglichst genaues Bild der Interessen und Bedürfnisse der Kund*innen/Verbraucher*innen zu erstellen, um Marketing- und Werbemaßnahmen optimal einsetzen zu können. Der Begriff wird auch in der Kriminalistik für die Erstellung von Täter*innenprofilen verwendet oder im Personalmanagement für Erstellung von Bewerber*innenprofilen, speziell bei Führungskräften. |
Software Engineering | die Entwicklung, Programmierung und Installation von Software bzw. von Software-Systemen. |
Suchmaschinenoptimierung (SEO) | Suchmaschinenoptimierung (engl. SEO = search engine optimization) ist neben dem Search Engine Advertising (SEO) ein Begriff aus dem Suchmaschinenmarketing. Ziel ist, dass die Inhalte der eigenen Website, des Unternehmensblogs oder des Video-Channels möglichst weit oben in allen relevanten Suchmaschinen gelistet werden. Optimierende Maßnahmen sind z. B. eine bestimmte Wortwahl bei den Texten und die richtige Auswahl von Stichwörtern (Onpage-Optimierung) sowie die gezielte Angabe von relevanten Links, die dem eigenen Themenbereich entsprechen (Offpage-Optimierung). Für die Suchmaschinenoptimierung gibt es zahlreiche Software-Programme und Analyse-Instrumente. |
Suchmaschinenwerbung (SEA) | Suchmaschinenwerbung (engl: Search Engine Advertising = SEA) ist, zusammen mit der Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization = SEO), eine Form des Suchmaschinenmarketings im Internet. Suchmaschinen z. B. Goggle, Yahoo, Bing, etc. verkaufen Werbeanzeigen, die an bestimmte Key Words geknüpft sind. Wird das entsprechende Key Word gesucht, wird neben dem Suchergebnis auch eine Anzeige des Werbetreibenden angeführt. |
Uploaden | Daten werden von einem Arbeitsplatzcomputer auf einen zentralen, meist größeren Netzwerkcomputer oder Server übertragen (aufgeladen) Gegenteil: Downloaden, also herunterholen von Daten und Informationen von einem Zentralrechner auf einen Arbeitsplatzcomputer. |