Laborassistent*innen unterstützen Ärzt*innen sowie Biomedizinische Analytiker*innen in medizinischen Labors bei der Vorbereitung und Durchführung von Laboruntersuchungen. Sie assistieren bei der Gewinnung von Untersuchungsproben (z. B. Blut, Plasma, Urin) und bereiten die medizinischen Geräte und Behälter sowie die Proben für die Analysen vor. Einfache Analysen („Routineparameter“) wie z. B. Harnuntersuchungen dürfen sie eigenverantwortlich durchführen.
Laborassistent*innen arbeiten nach ärztlicher Anordnung und unter Aufsicht. Ärzt*innen können die Aufsicht auch an Biomedizinische Analytiker*innen (Personen mit höherer medizinisch-technischer Ausbildung) übertragen. Laborassistent*innen arbeiten beispielsweise im Team mit Berufskolleg*innen, Ärzt*innen und Biomedizinischen Analytiker*innen und haben Kontakt zu anderen medizinischen Fachkräften.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Ausbildung zur Laborassistenz (früher Laborgehilfe / Laborgehilfin) ist eine der acht Ausbildungen gemäß dem Medizinische-Assistenzberufe-Gesetz (BGBl. I Nr. 89/2012).
Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung sind
Die Ausbildung zur Laborassistenz dauert mindestens 1300 Stunden und wird dual, das heißt sowohl praktisch als auch theoretisch, abgehalten. Dabei muss der praktische Teil mindestens die Hälfte und der theoretische Teil mindestens ein Drittel der gesamten Ausbildungszeit umfassen. Die Ausbildungen erfolgen an einer Schule für medizinische Assistenzberufe oder in einem entsprechenden Lehrgang einer Bildungseinrichtung wie z. B. dem Berufsförderungsinstitut (BFI) oder dem Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI).
Zu den acht medizinischen Assistenzberufen zählen °Desinfektionsassistent*in#, °Gipsassistent*in#, °Laborassistent*in (medizinisch)#, °Obduktionsassistent*in#, °Operationsassistent*in#, °Ordinationsassistent*in#, °Röntgenassistent*in# und °Diplomierte*r medizinische*r Fachassistent*in (MFA)#.
Hinweis für Personen, die ihre berufliche Erstausbildung absolvieren:
Eine Person, die bisher noch keine Berufsausbildung (z. B. Schule, Lehre) absolviert hat, kann NUR die Gesamtausbildung zur medizinischen Fachassistenz absolvieren oder die Ausbildung zur °Ordinationsassistent*in# im Rahmen eines aufrechten Dienstverhältnisses bei einem Arzt / einer Ärztin oder in einem Ambulatorium beginnen. Eine Ausbildung in anderen einzelnen Assistenzberufen ist für diese Personen nicht möglich.
Die Ausbildung zur medizinischen Fachassistenz (MFA) kann auf drei Wegen erfolgen:
Art: Schulausbildung
Dauer: 2 bis 2,5 Jahre (mind. 2500 Stunden)
Form: Berufsbegleitend und Vollzeit
Voraussetzungen:
Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert der jeweilige Ausbildungsanbieter.
Abschluss:
Diplomierte*r medizinische*r Fachassistent*in (MFA)
Berechtigungen:
Je nach Modulkombination Ausübung eines oder mehrerer der Medizinischen Assistenzberufe:
BITTE BEACHTEN: Es wird NICHT jedes Modul von jeder Ausbildungseinrichtung angeboten. Für detaillierte Informationen zu den Möglichkeiten an der jeweiligen Schule bitte an den Schulbetreiber wenden. Auch die angebotenen Kombinationsmöglichkeiten sind je nach Schule unterschiedlich.
ÖIfAM – Österreichisches Institut für Allgemeinmedizin in Kärnten
St.-Veiter-Straße 34/2. Stock
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: +43 (0)463 55 449
email: institut@allmed.at
Internet: https://www.allmed.at/
Schule für medizinische Assistenzberufe des Landesklinikum St. Pölten
Matthias-Corvinus-Straße 26
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 9004 -63951
Fax: +43 (0)2742 / 9004 -63690
email: gukps@stpoelten.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at
Schwerpunkte:
Ausbildung Medizinische Fachassistenz:
Ausbildung Operationsassistenz
Ausbildung Gipsassistenz
Ausbildung Röntgenassistenz
Kepler Universitätsklinikum – Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und Schule für Medizinische Assistenzberufe
Niedernharter Strasse 20
4020 Linz
Tel.: +43 (0)5 7680 87 -21841
email: abznmc.schule@kepleruniklinikum.at
Internet: https://www.kepleruniklinikum.at/ausbildung/
Schwerpunkte:
Pflegeassistenz
Pflegefachassistenz
Verkürzte Ausbildung (Aufschulung) von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
Operationstechnische Assistenz
Schule für Medizinische Assistenzberufe: div. Module für Medizinische Assistenzberufe
Schule für medizinische Assistenzberufe des BFI Oberösterreich – Linz
Raimundstraße 1-5
4021 Linz
Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)732 / 69 22 -5724
email: service.linz@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at/de/ausbildungen/kompetenzzentrum-gesundheits-und-sozialberufe/medizinische-assistenzberufe.html
Schule für Gesundheitsberufe des BFI Salzburg
Schillerstraße 30
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 88 30 81
Fax: +43 (0)662 / 88 32 32
email: info@bfi-sbg.at
Internet: https://www.bfi-sbg.at/
Schwerpunkte:
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
Ausbildung in der Pflegeassistenz
Ausbildung in der Pflegefachassistenz
Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
Verkürzte Ausbildung im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz
Ausbildung in medizinischen Assistenzberufen:
Ausbildung zum/zur HeimhelferIn
Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Ost des Landes Steiermark – Graz
Auenbruggerplatz 24
8036 Graz
Tel.: +43 (0)316 385-12600
email: sgbzo@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/
Schwerpunkte:
Schule zur Vorbereitung für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege
Schule für medizinische Assistenzberufe
Fachschule für Sozialberufe + Pflege (in Kooperation mit der Fachschule für Sozialberufe Weiz)
Verkürzte Ausbildung im gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz
Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Süd des Landes Steiermark – Graz
Wagner-Jauregg-Platz 23
8053 Graz
Tel.: +43 (0)316 2191-2470
email: sgbzs@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at
Schwerpunkte:
Medizinische Fachassistenz
Ausbildung in der Pflegeassistenz
Ausbildung in der Pflegefachassistenz
Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung
Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken GmbH – Innsbruck
Innrain 98
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 5322 – 0
Fax: +43 (0)512 5322 – 75200
email: info@azw.ac.at
Internet: https://www.azw.ac.at
Schule für medizinische Assistenzberufe am Campus Favoriten
Kundratstraße 3
1100 Wien
Tel.: +43 (0)1 601 91 -75010
Internet: https://campus-favoriten.gesundheitsverbund.at
Art: Lehrgang
Dauer: 1 Jahr (1.180 UE) ohne Basismodul
Form: Berufsbegleitend und Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss: Kommissionelle Abschlussprüfung/Zeugnis
Berechtigungen: Die Absolventinnen und Absolventen könnten die Berufsbezeichnung „Laborassistentin“ bzw. „Laborassistent“ führen.
Info:
WICHTIG: Personen, die ihre berufliche Erstausbildung absolvieren, dürfen nur in eine Ausbildung in der medizinischen Fachassistenz aufgenommen werden. Nur in begründeten Einzelfällen sowie bei Absolvierung einer Ausbildung zur Ordinationsassistenz kann eine Person, die noch keine berufliche Erstausbildung absolviert hat, in eine Ausbildung auch nur in einem medizinischen Assistenzberuf aufgenommen werden.
Das Aufbaumodul Laborassistenz umfasst insgesamt 1.180 UE (460 Theorie und 720 Praxis). Mindestens die Hälfte der Stunden muss auf praktische Ausbildung und mindestens ein Drittel auf theoretische Ausbildung entfallen. Praktika sind u. a. in folgenden Bereichen zu absolvieren: Krankenhäusern, Institut für med. und chem. Labordiagnostik, Ärztliche und fachärztliche Ordinationen/Gruppenpraxen.
Das Modul wird teilweise auch in Kombination mit dem MAB-Basismodul angeboten. Andernfalls muss das MAB-Basismodul separat oder im Zuge einer anderen Ausbildung (eines anderen Aufbaumoduls) als Voraussetzung absolviert worden.
Kosten: Je nach Anbieter unterschiedliche Kosten und Fördermöglichkeiten und Regelungen zur Sozialversicherung
Es ist möglich parallel oder zu einem späteren Zeitpunkt ein weiteres Modul bzw. die Ausbildung zur Medizinischen Fachassistenz zu absolvieren. Das Basismodul ist dabei nur einmal zu absolvieren. Die Ausbildung zur Medizinischen Fachassistenz umfasst mind. 2.500 Stunden und muss mindestens drei Medizinische Assistenzberufe (Aufbaumodule im Ausmaß von mind. 2.300 Stunden) umfassen.
Das Modul Laborassistenz wird teilweise auch nur als Aufbaumodul angeboten; z. B. vom AKH Wien als Aufbaumodul für Laborgehilfinnen und -gehilfen in einem Dienstverhältnis.
Wichtige Inhalte:
Schule für medizinische Assistenzberufe des BFI Oberösterreich – Linz
Raimundstraße 1-5
4021 Linz
Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)732 / 69 22 -5724
email: service.linz@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at/de/ausbildungen/kompetenzzentrum-gesundheits-und-sozialberufe/medizinische-assistenzberufe.html
Art: Lehrgang
Dauer: 120 Stunden Theorie
Form: Berufsbegleitend und Vollzeit
Voraussetzungen:
Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert der jeweilige Ausbildungsanbieter.
Abschluss:
Kommissionelle Prüfung
Berechtigungen:
Absolvierung von Aufbaumodulen zu medizinischen Assistenzberufen
Info:
Kurzbeschreibung: Ziel der Ausbildung ist es, den Teilnehmer*innen die erforderlichen Basiskompetenzen für einen medizinischen Assistenzberuf zu vermitteln. Dazu zählt ein Überblick über die wesentliche Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie -berufe genauso, wie das Erkennen von Notfällen und dem Setzen entsprechender Erste-Hilfe-Maßnahmen. Weiters werden Grundkenntnisse für hygienerelevante Maßnahmen vermittelt als auch die Basisfertigkeiten der Kommunikation mit Patient*innen sowie im Team. Die Teilnehmer*innen erlangen des Weiteren Grundkenntnisse im Bereich der medizinischen Terminologie sowie Patientendokumentation und können ergonomische Prinzipien im Alltag anwenden.
Hinweis: Das Basismodul für Medizinische Assistenzberufe ist eine Voraussetzung für den Besuch eines Aufbaumoduls und wird häufig in Kombination mit einem der Aufbaumodule angeboten oder in einer Gesamtausbildung zum/zur Medizinischen Fachassistenz inkludiert. Wurde das MAB-Basismodul bereits im Rahmen einer anderen Ausbildung (z. B. an einer berufsbildenden mittleren oder höheren Schule) positiv absolviert, wird dieses bei den Ausbildungen zur medizinischen Fachassistenz bzw. in einem der Assistenzberufe angerechnet (soweit inhaltlich und umfangmäßig gleichwertig). Der Abschluss dieses Moduls berechtigt nicht zur Ausübung eines medizinischen Assistenzberufes.
Zielgruppe: Personen, die Absolvierung einer Schule für medizinische Assistenzberufe oder die Absolvierung eines MAB-Aufbaumoduls anstreben.
WICHTIG: Personen, die ihre berufliche Erstausbildung absolvieren, dürfen nur in eine Gesamtausbildung in der medizinischen Fachassistenz aufgenommen werden. Nur in begründeten Einzelfällen sowie bei Absolvierung einer Ausbildung zur Ordinationsassistenz kann eine Person, die noch keine berufliche Erstausbildung absolviert hat, in eine Ausbildung auch nur in einem medizinischen Assistenzberuf aufgenommen werden.
Kosten: Je nach Anbieter unterschiedliche Kosten und Fördermöglichkeiten und Regelungen zur Sozialversicherung
Inhalte:
Es ist möglich parallel oder zu einem späteren Zeitpunkt ein weiteres Modul bzw. die Ausbildung zur Medizinischen Fachassistenz zu absolvieren. Das Basismodul ist dabei nur einmal zu absolvieren. Die Gesamtausbildung zur Medizinischen Fachassistenz umfasst mind. 2.500 Stunden und muss mindestens drei Medizinische Assistenzberufe (Aufbaumodule im Ausmaß von mind. 2.300 Stunden) umfassen.
KABEG Bildungscampus
St. Veiter Straße 34/Klinikum Klagenfurt am Wörthersee
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: +43(0)463 55 212 -50131
email: bildungscampus@kabeg.at
Internet: https://www.kabeg.at/bildungscampus/
ÖIfAM – Österreichisches Institut für Allgemeinmedizin in Kärnten
St.-Veiter-Straße 34/2. Stock
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: +43 (0)463 55 449
email: institut@allmed.at
Internet: https://www.allmed.at/
Bildungscampus Mostviertel
Hausmeningerstraße 221
3362 Mauer
Tel.: +43 (0)7475 / 9004 -17002
Fax: +43 (0)7475 / 9004 -49216
email: bildungscampus@mauer.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at
Schwerpunkte:
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege:
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Landesklinikum St. Pölten
Matthias-Corvinus-Straße 26
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 9004 -16023
Fax: +43 (0)2742 / 9004 -49500
email: gukps@stpoelten.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at
Schwerpunkte:
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege:
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Landesklinikum Weinviertel Mistelbach
Liechtensteinstraße 65
2130 Mistelbach
Tel.: +43 (0)2572 / 9004 -12903
Fax: +43 (0)2572 / 9004 -49272
email: gukps@mistelbach.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at
Schwerpunkte:
Ausbildung in der Pflegeassistenz
Ausbildung in der Pflegefachassistenz
Verkürzte Ausbildung (Aufschulung) von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
Ausbildung Operationstechnische Assistenz
Ausbildung/Lehrgang für Medizinische Assistenzberufe – Basismodul
Ausbildung für Medizinische Assistenzberufe – Aufbaumodul Operationsassistenz (ohne Basismodul)
Ausbildung für Medizinische Assistenzberufe – Aufbaumodul Gipsassistenz (ohne Basismodul)
Schule für medizinische Assistenzberufe des Landesklinikum St. Pölten
Matthias-Corvinus-Straße 26
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 9004 -63951
Fax: +43 (0)2742 / 9004 -63690
email: gukps@stpoelten.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at
Schwerpunkte:
Ausbildung Medizinische Fachassistenz:
Ausbildung Operationsassistenz
Ausbildung Gipsassistenz
Ausbildung Röntgenassistenz
WIFI Niederösterreich
Mariazeller Straße 97
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 851 -20000
email: kundenservice@noe.wifi.at
Internet: https://www.noe.wifi.at/
BFI Oberösterreich – Standort Bad Ischl
Gartenstraße 9
4810 Bad Ischl
Tel.: +43 (0)810 / 004 005
email: service.voecklabruck@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at
BFI Oberösterreich – Standort Ried
Peter-Rosegger-Straße 26
4910 Ried
Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7752 / 80 018 -3044
email: service.ried@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at
BFI Oberösterreich – Standort Steyr
Tomitzstraße 6
4400 Steyr
Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7252 / 454 90 -1911
email: service.steyr@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at
BFI Oberösterreich – Standort Vöcklabruck
Ferdinand-Öttl-Straße 19
4840 Vöcklabruck
Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7672 / 213 99 -1755
email: service.voecklabruck@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at
BFI Oberösterreich – Standort Wels
Roseggerstraße 14
4600 Wels
Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7242 / 2055 – 3244
email: service@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at
Schule für medizinische Assistenzberufe des BFI Oberösterreich – Linz
Raimundstraße 1-5
4021 Linz
Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)732 / 69 22 -5724
email: service.linz@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at/de/ausbildungen/kompetenzzentrum-gesundheits-und-sozialberufe/medizinische-assistenzberufe.html
Bildungszentrum der Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H.
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)5 7255 -20601
Fax: +43 (0)5 7255 -20799
email: schulen@salk.at
Internet: https://www.pflegeausbildung-salzburg.at/
Schwerpunkte:
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
BFI Steiermark – Bildungszentrum Aichfeld
Robert-Stolz-Gasse 24
8720 Knittelfeld
Tel.: +43 05 7270 DW 6100
Fax: +43 05 7270 DW 6199
email: knittelfeld@bfi-stmk.at
Internet: https://www.bfi-stmk.at/kontakt/bildungszentrum-aichfeld.html
Schwerpunkte:
Lehrlingsausbildung (ÜBA) AMS-Qualifizierungsmaßnahmen für WiedereinsteigerInnen und Beschäftigungslose – Ausbildungen im Bereich Gesundheit (HeimhelferIn, Ordinationsgehilfe/in, Tagesmutter/-vater /KinderbetreuerIn, Diplomausbildung zum/zur SeniorenanimateurIn) – Ausbildungen im Bereich Wellness (Massageausbildungen, Diplomausbildung zum/zur EntspannungstrainerIn…) – EDV-Ausbildungen – Lehre mit Matura und Berufsreifeprüfung
BFI Steiermark – Bildungszentrum Deutschlandsberg
Liechtensteinstraße 46
8530 Deutschlandsberg
Tel.: +43 (0)5 7270 7070
email: deutschlandsberg@bfi-stmk.at
Internet: https://www.bfi-stmk.at/kontakt/bildungszentrum-deutschlandsberg.html
BFI Steiermark – Bildungszentrum Graz West
Eggenberger Allee 15
8020 Graz
Tel.: +43 (0)5 7270 -2200
Fax: + 43 (0)5 7270 -2299
email: grazwest@bfi-stmk.at
Internet: https://www.bfi-stmk.at/kontakt/bildungszentrum-graz-west.html
BFI der AK Vorarlberg
Widnau 2-4
6800 Feldkirch
Tel.: +43 (0)5522 70200
Fax: +43 (0)50 258 -4001
email: service@bfi-vorarlberg.at
Internet: https://www.bfi-vorarlberg.at
Art: Lehrgang
Dauer: 9 Monate bis 1 Jahr (1.300 UE) inkl. Basismodul
Form: Berufsbegleitend und Vollzeit
Voraussetzungen:
Die erforderliche Absolvierung des MAB-Basismoduls ist bei dieser Ausbildung inkludiert.
Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert die jeweilige Lehranstalt.
Abschluss:
Kommissionelle Abschlussprüfung/Zeugnis
Berechtigungen:
Absolvent*innen können die Berufsbezeichnung „Laborassistent*in“ führen.
Schule für Gesundheitsberufe des BFI Salzburg
Schillerstraße 30
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 88 30 81
Fax: +43 (0)662 / 88 32 32
email: info@bfi-sbg.at
Internet: https://www.bfi-sbg.at/
Schwerpunkte:
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
Ausbildung in der Pflegeassistenz
Ausbildung in der Pflegefachassistenz
Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
Verkürzte Ausbildung im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz
Ausbildung in medizinischen Assistenzberufen:
Ausbildung zum/zur HeimhelferIn
Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken GmbH – Innsbruck
Innrain 98
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 5322 – 0
Fax: +43 (0)512 5322 – 75200
email: info@azw.ac.at
Internet: https://www.azw.ac.at
Schule für medizinische Assistenzberufe am Campus Favoriten
Kundratstraße 3
1100 Wien
Tel.: +43 (0)1 601 91 -75010
Internet: https://campus-favoriten.gesundheitsverbund.at
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:
freie Tätigkeiten:
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt / Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt / Rechtsanwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Mit den alternativen Berufen wollen wir dir helfen, Berufe zu finden, die für dich sonst noch interessant sein könnten.
In dieser Liste findest du Berufe, die zum Beispiel eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Tätigkeiten haben, in denen du mit ähnlichen Materialien oder in einer ähnlichen Arbeitsumgebung arbeitest. Die Gemeinsamkeit kann auch in den Interessen und Fähigkeiten liegen, die in den Berufen gefragt sind oder es gibt gemeinsame Schul- oder Berufsschulstandorte.
BITTE BEACHTE: Bei manche Berufe ist auf den ersten Blick nicht immer klar, worin die Ähnlichkeit liegt. Es gibt aber trotzdem Überschneidungen und es kann spannend sein, diese herauszufinden, um auf neue Ideen zu kommen.
Anamnese | Vorgeschichte einer Krankheit nach Angaben der Patient*innen. |
Biochemie | Wissenschaft von der chemischen Zusammensetzung und chemischen Prozessen in biologischen Organismen. |
Blutplasma | Das Blutplasma bezeichnet die eiweißreiche Blutflüssigkeit, in der die Blutzellen (Blutkörperchen) verteilt sind. Es ist durch Abzentrifugieren (Abschleudern) der Blutkörperchen leicht zu gewinnen. |
Chemische Analyse | Zusammengesetzte Stoffe und Stoffgemische werden in ihre Einzelbestandteile zerlegt und genau untersucht. Dies geschieht mit chemischen oder physikalischen Methoden. |
Computertomographie | Die Computertomografie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, bei der Schnittbilder des Körpers gewonnen werden. Diese bieten den Vorteil, dass verschiedene Strukturen des Körpers (z. B. einzelne Organe) in ihren räumlichen Beziehungen zueinander besonders gut darstellbar sind. Gegenüber einer normalen Röntgenaufnahme hat die Computertomografie den Nachteil einer höheren Strahlenbelastung. |
Endoskop – Endoskopie | Das Endoskop ist ein mit einer Lichtquelle versehenes Instrument zur Untersuchung (Spiegelung) von Hohlorganen und Körperhöhlen, z. B. Darm, Magen, Bronchien. Die Endoskopie ist ein Verfahren, das eine direkte optische und farbige Untersuchung vom Körperinneren eines Menschen erlaubt. An der Spitze des schlauchartigen Endoskops sitzt die optische Ausstattung (Spiegelvorrichtung mit Lichtquelle). Das Licht wird über biegsame Glasfasern bis in die Spitze des Endoskops geleitet und beleuchtet das untersuchte Gewebe. Einige Endoskope können weit in das Innere des Körpers vorgeschoben werden. |
Mykose | Eine Erkrankung, die durch Pilze verursacht wird. |
Reinraum | Ein Reinraum ist ein Raum (häufig Labor), in dem der Anteil luftgetragener Teilchen (kleinste Teilchen, die in der Luft schweben) möglichst gering gehalten wird. Reinräume spielen unter anderem in der Medikamentenerzeugung, medizinischen Forschung, Optik, Nanotechnologie und Biowissenschaften, Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Mikroelektronik usw. eine große Rolle. |
Serum | Impfstoff |
Zytologie | Die Lehre vom Aufbau, der Funktion und den krankhaften Veränderungen von menschlichen Zellen, z. B. Organzellen. Mittels zytologischen Untersuchungen werden vor allem Tumor- und Krebserkrankungen diagnostiziert. |