Laborassistent*in (medizinisch)

Laborassistent*innen unterstützen Ärzt*innen sowie Biomedizinische Analytiker*innen in medizinischen Labors bei der Vorbereitung und Durchführung von Laboruntersuchungen. Sie assistieren bei der Gewinnung von Untersuchungsproben (z. B. Blut, Plasma, Urin) und bereiten die medizinischen Geräte und Behälter sowie die Proben für die Analysen vor. Einfache Analysen („Routineparameter“) wie z. B. Harnuntersuchungen dürfen sie eigenverantwortlich durchführen.

Laborassistent*innen arbeiten nach ärztlicher Anordnung und unter Aufsicht. Ärzt*innen können die Aufsicht auch an Biomedizinische Analytiker*innen (Personen mit höherer medizinisch-technischer Ausbildung) übertragen. Laborassistent*innen arbeiten beispielsweise im Team mit Berufskolleg*innen, Ärzt*innen und Biomedizinischen Analytiker*innen und haben Kontakt zu anderen medizinischen Fachkräften.

Beruf mit schulischer (Fach-)ausbildung, Sonstiger Beruf
Hauptberuf

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • Auge-Hand-Koordination
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffen
  • Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchen
  • Unempfindlichkeit gegenüber künstlicher Beleuchtung

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • chemisches Verständnis
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • handwerkliche Geschicklichkeit
  • medizinisches Verständnis
  • technisches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Hilfsbereitschaft
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kund*innenorientierung

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Gesundheitsbewusstsein
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Verschwiegenheit / Diskretion

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • Hygienebewusstsein
  • Infektionsfreiheit
  • möglichst frei von Allergien sein

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • systematische Arbeitsweise

Die Ausbildung zur Laborassistenz (früher Laborgehilfe / Laborgehilfin) ist eine der acht Ausbildungen gemäß dem Medizinische-Assistenzberufe-Gesetz (BGBl. I Nr. 89/2012).

Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung sind

  • ein Mindestalter von 17 Jahren,
  • die erfolgreiche Absolvierung der neunten Schulstufe oder der Pflichtschulabschluss-Prüfung,
  • gute Deutschkenntnisse,
  • Unbescholtenheit (keine Vorstrafen),
  • körperliche und geistige Eignung sowie
  • die erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren.

Die Ausbildung zur Laborassistenz dauert mindestens 1300 Stunden und wird dual, das heißt sowohl praktisch als auch theoretisch, abgehalten. Dabei muss der praktische Teil mindestens die Hälfte und der theoretische Teil mindestens ein Drittel der gesamten Ausbildungszeit umfassen. Die Ausbildungen erfolgen an einer Schule für medizinische Assistenzberufe oder in einem entsprechenden Lehrgang einer Bildungseinrichtung wie z. B. dem Berufsförderungsinstitut (BFI) oder dem Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI).

Zu den acht medizinischen Assistenzberufen zählen °Desinfektionsassistent*in#, °Gipsassistent*in#, °Laborassistent*in (medizinisch)#, °Obduktionsassistent*in#, °Operationsassistent*in#, °Ordinationsassistent*in#, °Röntgenassistent*in# und °Diplomierte*r medizinische*r Fachassistent*in (MFA)#.

Hinweis für Personen, die ihre berufliche Erstausbildung absolvieren:
Eine Person, die bisher noch keine Berufsausbildung (z. B. Schule, Lehre) absolviert hat, kann NUR die Gesamtausbildung zur medizinischen Fachassistenz absolvieren oder die Ausbildung zur °Ordinationsassistent*in# im Rahmen eines aufrechten Dienstverhältnisses bei einem Arzt / einer Ärztin oder in einem Ambulatorium beginnen. Eine Ausbildung in anderen einzelnen Assistenzberufen ist für diese Personen nicht möglich.

Die Ausbildung zur medizinischen Fachassistenz (MFA) kann auf drei Wegen erfolgen:

  1. Ausbildung für mindestens drei medizinische Assistenzberufe
  2. Ausbildung für °Pflegeassistent*in# (gemäß GuKG) und für einen medizinischen Assistenzberuf
  3. Ausbildung für °Medizinische*r Masseur*in# (gemäß MMHmG) und für einen medizinischen Assistenzberuf

Art: Schulausbildung

Dauer: 2 bis 2,5 Jahre (mind. 2500 Stunden)

Form: Berufsbegleitend und Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter von 18 Jahren vor Beginn der praktischen Ausbildung (17 Jahre für die theoretische Ausbildung bzw. das Basismodul)
  • Unbescholtenheit
  • körperliche und geistige Eignung
  • erfolgreiche Absolvierung der allgemeinen Schulpflicht

Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert der jeweilige Ausbildungsanbieter.

Abschluss:

Diplomierte*r medizinische*r Fachassistent*in (MFA)

Berechtigungen:

Je nach Modulkombination Ausübung eines oder mehrerer der Medizinischen Assistenzberufe:

  • Basismodul
  • Desinfektionsassistenz
  • Gipsassistenz
  • Laborassistenz
  • Obduktionsassistenz
  • Operationsassistenz
  • Ordinationsassistenz
  • Röntgenassistenz
  • Medizinische Fachassistenz

BITTE BEACHTEN: Es wird NICHT jedes Modul von jeder Ausbildungseinrichtung angeboten. Für detaillierte Informationen zu den Möglichkeiten an der jeweiligen Schule bitte an den Schulbetreiber wenden. Auch die angebotenen Kombinationsmöglichkeiten sind je nach Schule unterschiedlich.


Adressen:

ÖIfAM – Österreichisches Institut für Allgemeinmedizin in Kärnten
St.-Veiter-Straße 34/2. Stock
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel.: +43 (0)463 55 449
email: institut@allmed.at
Internet: https://www.allmed.at/

Schule für medizinische Assistenzberufe des Landesklinikum St. Pölten
Matthias-Corvinus-Straße 26
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 9004 -63951
Fax: +43 (0)2742 / 9004 -63690
email: gukps@stpoelten.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at

Schwerpunkte:

Ausbildung Medizinische Fachassistenz:

  • Basismodul
  • Modul Operationsassistenz
  • Modul Gipsassistenz
  • Modul Röntgenassistenz
  • Modul Fachbereichsarbeit

Ausbildung Operationsassistenz

Ausbildung Gipsassistenz

Ausbildung Röntgenassistenz


Kepler Universitätsklinikum – Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und Schule für Medizinische Assistenzberufe
Niedernharter Strasse 20
4020 Linz

Tel.: +43 (0)5 7680 87 -21841
email: abznmc.schule@kepleruniklinikum.at
Internet: https://www.kepleruniklinikum.at/ausbildung/

Schwerpunkte:

Pflegeassistenz

Pflegefachassistenz

Verkürzte Ausbildung (Aufschulung) von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Operationstechnische Assistenz

Schule für Medizinische Assistenzberufe: div. Module für Medizinische Assistenzberufe


Schule für medizinische Assistenzberufe des BFI Oberösterreich – Linz
Raimundstraße 1-5
4021 Linz

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)732 / 69 22 -5724
email: service.linz@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at/de/ausbildungen/kompetenzzentrum-gesundheits-und-sozialberufe/medizinische-assistenzberufe.html

Schule für Gesundheitsberufe des BFI Salzburg
Schillerstraße 30
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 88 30 81
Fax: +43 (0)662 / 88 32 32
email: info@bfi-sbg.at
Internet: https://www.bfi-sbg.at/

Schwerpunkte:

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

Ausbildung in der Pflegeassistenz

Ausbildung in der Pflegefachassistenz

Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Verkürzte Ausbildung im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz

Ausbildung in medizinischen Assistenzberufen:

  • Diplom Medizinische Fachassistenz
  • Modul Ordinationsassistenz – berufsbegleitend
  • Modul Gipsassistenz – berufsbegleitend
  • Modul Laborassistenz – Vollzeit

Ausbildung zum/zur HeimhelferIn


Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Ost des Landes Steiermark – Graz
Auenbruggerplatz 24
8036 Graz

Tel.: +43 (0)316 385-12600
email: sgbzo@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/

Schwerpunkte:

Schule zur Vorbereitung für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Schule für medizinische Assistenzberufe

Fachschule für Sozialberufe + Pflege (in Kooperation mit der Fachschule für Sozialberufe Weiz)

Verkürzte Ausbildung im gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz


Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Süd des Landes Steiermark – Graz
Wagner-Jauregg-Platz 23
8053 Graz

Tel.: +43 (0)316 2191-2470
email: sgbzs@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at

Schwerpunkte:

Medizinische Fachassistenz

Ausbildung in der Pflegeassistenz

Ausbildung in der Pflegefachassistenz

Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung


Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken GmbH – Innsbruck
Innrain 98
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 5322 – 0
Fax: +43 (0)512 5322 – 75200
email: info@azw.ac.at
Internet: https://www.azw.ac.at

Schule für medizinische Assistenzberufe am Campus Favoriten
Kundratstraße 3
1100 Wien

Tel.: +43 (0)1 601 91 -75010
Internet: https://campus-favoriten.gesundheitsverbund.at

Art: Lehrgang

Dauer: 1 Jahr (1.180 UE) ohne Basismodul

Form: Berufsbegleitend und Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter von 18 Jahren vor Beginn der praktischen Ausbildung (17 Jahre für die theoretische Ausbildung bzw. das Basismodul)
  • körperliche und geistige Eignung zur Berufsausübung (Nachweis mittels ärztlichem Attest)
  • Vertrauenswürdigkeit und Unbescholtenheit (Strafregisterauszug)
  • positiv abgeschlossene Schulpflicht (neun positiv absolvierte Schulstufen) UND eine abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z. B. Lehrberuf, berufsbildende mittlere oder höhere Schule, anderer Gesundheits- und Pflegeberuf) (Ausnahmen möglich)
  • erfolgreiche Absolvierung des MAB-Basismoduls

Abschluss: Kommissionelle Abschlussprüfung/Zeugnis

Berechtigungen: Die Absolventinnen und Absolventen könnten die Berufsbezeichnung „Laborassistentin“ bzw. „Laborassistent“ führen.

Info:

WICHTIG: Personen, die ihre berufliche Erstausbildung absolvieren, dürfen nur in eine Ausbildung in der medizinischen Fachassistenz aufgenommen werden. Nur in begründeten Einzelfällen sowie bei Absolvierung einer Ausbildung zur Ordinationsassistenz kann eine Person, die noch keine berufliche Erstausbildung absolviert hat, in eine Ausbildung auch nur in einem medizinischen Assistenzberuf aufgenommen werden.

Das Aufbaumodul Laborassistenz umfasst insgesamt 1.180 UE (460 Theorie und 720 Praxis). Mindestens die Hälfte der Stunden muss auf praktische Ausbildung und mindestens ein Drittel auf theoretische Ausbildung entfallen. Praktika sind u. a. in folgenden Bereichen zu absolvieren: Krankenhäusern, Institut für med. und chem. Labordiagnostik, Ärztliche und fachärztliche Ordinationen/Gruppenpraxen.

Das Modul wird teilweise auch in Kombination mit dem MAB-Basismodul angeboten. Andernfalls muss das MAB-Basismodul separat oder im Zuge einer anderen Ausbildung (eines anderen Aufbaumoduls) als Voraussetzung absolviert worden.

Kosten: Je nach Anbieter unterschiedliche Kosten und Fördermöglichkeiten und Regelungen zur Sozialversicherung

Es ist möglich parallel oder zu einem späteren Zeitpunkt ein weiteres Modul bzw. die Ausbildung zur Medizinischen Fachassistenz zu absolvieren. Das Basismodul ist dabei nur einmal zu absolvieren. Die Ausbildung zur Medizinischen Fachassistenz umfasst mind. 2.500 Stunden und muss mindestens drei Medizinische Assistenzberufe (Aufbaumodule im Ausmaß von mind. 2.300 Stunden) umfassen.

Das Modul Laborassistenz wird teilweise auch nur als Aufbaumodul angeboten; z. B. vom AKH Wien als Aufbaumodul für Laborgehilfinnen und -gehilfen in einem Dienstverhältnis.

Wichtige Inhalte:

  • Anatomie und (Patho-)Physiologie: Organsysteme
  • allgemeine Laboratoriumsmethoden, einschließlich Probenvorbereitung und automatisierte Analytik
  • allgemeine chemische, klinisch-chemische und immunologische Grundlagen
  • Grundlagen der Infektionslehre und Hygiene, einschließlich Desinfektion und Sterilisation
  • berufsspezifische Rechtsgrundlagen
  • Kommunikation, Praktikumsvorbereitung und -reflexion

Adressen:

Schule für medizinische Assistenzberufe des BFI Oberösterreich – Linz
Raimundstraße 1-5
4021 Linz

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)732 / 69 22 -5724
email: service.linz@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at/de/ausbildungen/kompetenzzentrum-gesundheits-und-sozialberufe/medizinische-assistenzberufe.html

Art: Lehrgang

Dauer: 120 Stunden Theorie

Form: Berufsbegleitend und Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter von 17 Jahren (Hinweis: vor Beginn der praktischen Ausbildung in den Aufbaumodulen muss das 18. Lebensjahr vollendet sein)
  • Körperliche und geistige Eignung zur Berufsausübung (Nachweis mittels ärztlichem Attest)
  • Vertrauenswürdigkeit und Unbescholtenheit (Strafregisterauszug)
  • Positiv abgeschlossene Schulpflicht (neun positiv absolvierte Schulstufen) UND für die Aufnahme in ein nachfolgendes Aufbaumodul ist eine abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z. B. Lehrberuf, berufsbildende mittlere oder höhere Schule, anderer Gesundheits- und Pflegeberuf) erforderlich (Ausnahmen möglich)
  • Je nach Anbieter positiv absolviertes Aufnahmegespräch bzw. Assessmentverfahren

Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert der jeweilige Ausbildungsanbieter.

Abschluss:

Kommissionelle Prüfung

Berechtigungen:

Absolvierung von Aufbaumodulen zu medizinischen Assistenzberufen

Info:

Kurzbeschreibung: Ziel der Ausbildung ist es, den Teilnehmer*innen die erforderlichen Basiskompetenzen für einen medizinischen Assistenzberuf zu vermitteln. Dazu zählt ein Überblick über die wesentliche Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie -berufe genauso, wie das Erkennen von Notfällen und dem Setzen entsprechender Erste-Hilfe-Maßnahmen. Weiters werden Grundkenntnisse für hygienerelevante Maßnahmen vermittelt als auch die Basisfertigkeiten der Kommunikation mit Patient*innen sowie im Team. Die Teilnehmer*innen erlangen des Weiteren Grundkenntnisse im Bereich der medizinischen Terminologie sowie Patientendokumentation und können ergonomische Prinzipien im Alltag anwenden.

Hinweis: Das Basismodul für Medizinische Assistenzberufe ist eine Voraussetzung für den Besuch eines Aufbaumoduls und wird häufig in Kombination mit einem der Aufbaumodule angeboten oder in einer Gesamtausbildung zum/zur Medizinischen Fachassistenz inkludiert. Wurde das MAB-Basismodul bereits im Rahmen einer anderen Ausbildung (z. B. an einer berufsbildenden mittleren oder höheren Schule) positiv absolviert, wird dieses bei den Ausbildungen zur medizinischen Fachassistenz bzw. in einem der Assistenzberufe angerechnet (soweit inhaltlich und umfangmäßig gleichwertig). Der Abschluss dieses Moduls berechtigt nicht zur Ausübung eines medizinischen Assistenzberufes.

Zielgruppe: Personen, die Absolvierung einer Schule für medizinische Assistenzberufe oder die Absolvierung eines MAB-Aufbaumoduls anstreben.

WICHTIG: Personen, die ihre berufliche Erstausbildung absolvieren, dürfen nur in eine Gesamtausbildung in der medizinischen Fachassistenz aufgenommen werden. Nur in begründeten Einzelfällen sowie bei Absolvierung einer Ausbildung zur Ordinationsassistenz kann eine Person, die noch keine berufliche Erstausbildung absolviert hat, in eine Ausbildung auch nur in einem medizinischen Assistenzberuf aufgenommen werden.

Kosten: Je nach Anbieter unterschiedliche Kosten und Fördermöglichkeiten und Regelungen zur Sozialversicherung

Inhalte:

  • Erste Hilfe und Verbandslehre
  • Einführung in das Gesundheitswesen einschl. Gesundheitsberufe
  • Ethische Aspekte der Gesundheitsversorgung
  • Einführung in die allgemeine Hygiene
  • Angewandte Ergonomie, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung
  • Kommunikation und Teamarbeit
  • Medizinische Terminologie und Dokumentation

Es ist möglich parallel oder zu einem späteren Zeitpunkt ein weiteres Modul bzw. die Ausbildung zur Medizinischen Fachassistenz zu absolvieren. Das Basismodul ist dabei nur einmal zu absolvieren. Die Gesamtausbildung zur Medizinischen Fachassistenz umfasst mind. 2.500 Stunden und muss mindestens drei Medizinische Assistenzberufe (Aufbaumodule im Ausmaß von mind. 2.300 Stunden) umfassen.

Adressen:

KABEG Bildungscampus
St. Veiter Straße 34/Klinikum Klagenfurt am Wörthersee
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel.: +43(0)463 55 212 -50131
email: bildungscampus@kabeg.at
Internet: https://www.kabeg.at/bildungscampus/

ÖIfAM – Österreichisches Institut für Allgemeinmedizin in Kärnten
St.-Veiter-Straße 34/2. Stock
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel.: +43 (0)463 55 449
email: institut@allmed.at
Internet: https://www.allmed.at/

Bildungscampus Mostviertel
Hausmeningerstraße 221
3362 Mauer

Tel.: +43 (0)7475 / 9004 -17002
Fax: +43 (0)7475 / 9004 -49216
email: bildungscampus@mauer.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at

Schwerpunkte:

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege:

  • Ausbildung Pflegeassistenz
  • Ausbildung Pflegefachassistenz
  • Ausbildung/Lehrgang für Medizinische Assistenzberufe – Basismodul
  • Ausbildung/Lehrgang für Medizinische Assistenzberufe – Aufbaumodul Ordinationsassistenz (ohne Basismodul)
  • Weiterbildung Pflege bei Demenz
  • Weiterbildung Pflege bei psychiatrischen Erkrankungen und Deeskalation
  • Sonderausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie
  • Fachhochschulstudium Gesundheits- und KrankenpflegePLUS (BSc)

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Landesklinikum St. Pölten
Matthias-Corvinus-Straße 26
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 9004 -16023
Fax: +43 (0)2742 / 9004 -49500
email: gukps@stpoelten.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at

Schwerpunkte:

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege:

  • Ausbildung Pflegeassistenz
  • Ausbildung Pflegefachassistenz
  • Verkürzte Ausbildung (Aufschulung) von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
  • Ausbildung Operationstechnische Assistenz
  • Ausbildung/Lehrgang für Medizinische Assistenzberufe – Basismodul
  • Ausbildung/Lehrgang für Medizinische Assistenzberufe – Aufbaumodul Gipsassistenz (ohne Basismodul)
  • Ausbildung/Lehrgang für Medizinische Assistenzberufe – Aufbaumodul Operationsassistenz (ohne Basismodul)
  • Sonderausbildung Kinder- und Jugendlichenpflege
  • Sonderausbildung Pflege im Operationsbereich
  • Weiterbildung Onkologische Pflege

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Landesklinikum Weinviertel Mistelbach
Liechtensteinstraße 65
2130 Mistelbach

Tel.: +43 (0)2572 / 9004 -12903
Fax: +43 (0)2572 / 9004 -49272
email: gukps@mistelbach.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at

Schwerpunkte:

Ausbildung in der Pflegeassistenz

Ausbildung in der Pflegefachassistenz

Verkürzte Ausbildung (Aufschulung) von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Ausbildung Operationstechnische Assistenz

Ausbildung/Lehrgang für Medizinische Assistenzberufe – Basismodul

Ausbildung für Medizinische Assistenzberufe – Aufbaumodul Operationsassistenz (ohne Basismodul)

Ausbildung für Medizinische Assistenzberufe – Aufbaumodul Gipsassistenz (ohne Basismodul)


Schule für medizinische Assistenzberufe des Landesklinikum St. Pölten
Matthias-Corvinus-Straße 26
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 9004 -63951
Fax: +43 (0)2742 / 9004 -63690
email: gukps@stpoelten.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at

Schwerpunkte:

Ausbildung Medizinische Fachassistenz:

  • Basismodul
  • Modul Operationsassistenz
  • Modul Gipsassistenz
  • Modul Röntgenassistenz
  • Modul Fachbereichsarbeit

Ausbildung Operationsassistenz

Ausbildung Gipsassistenz

Ausbildung Röntgenassistenz


WIFI Niederösterreich
Mariazeller Straße 97
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 851 -20000
email: kundenservice@noe.wifi.at
Internet: https://www.noe.wifi.at/

BFI Oberösterreich – Standort Bad Ischl
Gartenstraße 9
4810 Bad Ischl

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
email: service.voecklabruck@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

BFI Oberösterreich – Standort Ried
Peter-Rosegger-Straße 26
4910 Ried

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7752 / 80 018 -3044
email: service.ried@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

BFI Oberösterreich – Standort Steyr
Tomitzstraße 6
4400 Steyr

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7252 / 454 90 -1911
email: service.steyr@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

BFI Oberösterreich – Standort Vöcklabruck
Ferdinand-Öttl-Straße 19
4840 Vöcklabruck

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7672 / 213 99 -1755
email: service.voecklabruck@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

BFI Oberösterreich – Standort Wels
Roseggerstraße 14
4600 Wels

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7242 / 2055 – 3244
email: service@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

Schule für medizinische Assistenzberufe des BFI Oberösterreich – Linz
Raimundstraße 1-5
4021 Linz

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)732 / 69 22 -5724
email: service.linz@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at/de/ausbildungen/kompetenzzentrum-gesundheits-und-sozialberufe/medizinische-assistenzberufe.html

Bildungszentrum der Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H.
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)5 7255 -20601
Fax: +43 (0)5 7255 -20799
email: schulen@salk.at
Internet: https://www.pflegeausbildung-salzburg.at/

Schwerpunkte:

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

  • Ausbildung in der Pflegefachassistenz
  • Ausbildung Operationstechnische Assistenz (OTA)
  • Upgrade PFA

BFI Steiermark – Bildungszentrum Aichfeld
Robert-Stolz-Gasse 24
8720 Knittelfeld

Tel.: +43 05 7270 DW 6100
Fax: +43 05 7270 DW 6199
email: knittelfeld@bfi-stmk.at
Internet: https://www.bfi-stmk.at/kontakt/bildungszentrum-aichfeld.html

Schwerpunkte:

Lehrlingsausbildung (ÜBA) AMS-Qualifizierungsmaßnahmen für WiedereinsteigerInnen und Beschäftigungslose – Ausbildungen im Bereich Gesundheit (HeimhelferIn, Ordinationsgehilfe/in, Tagesmutter/-vater /KinderbetreuerIn, Diplomausbildung zum/zur SeniorenanimateurIn) – Ausbildungen im Bereich Wellness (Massageausbildungen, Diplomausbildung zum/zur EntspannungstrainerIn…) – EDV-Ausbildungen – Lehre mit Matura und Berufsreifeprüfung


BFI Steiermark – Bildungszentrum Deutschlandsberg
Liechtensteinstraße 46
8530 Deutschlandsberg

Tel.: +43 (0)5 7270 7070
email: deutschlandsberg@bfi-stmk.at
Internet: https://www.bfi-stmk.at/kontakt/bildungszentrum-deutschlandsberg.html

BFI Steiermark – Bildungszentrum Graz West
Eggenberger Allee 15
8020 Graz

Tel.: +43 (0)5 7270 -2200
Fax: + 43 (0)5 7270 -2299
email: grazwest@bfi-stmk.at
Internet: https://www.bfi-stmk.at/kontakt/bildungszentrum-graz-west.html

BFI der AK Vorarlberg
Widnau 2-4
6800 Feldkirch

Tel.: +43 (0)5522 70200
Fax: +43 (0)50 258 -4001
email: service@bfi-vorarlberg.at
Internet: https://www.bfi-vorarlberg.at

Art: Lehrgang

Dauer: 9 Monate bis 1 Jahr (1.300 UE) inkl. Basismodul

Form: Berufsbegleitend und Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter von 18 Jahren vor Beginn der praktischen Ausbildung (17 Jahre für die theoretische Ausbildung bzw. das Basismodul)
  • körperliche und geistige Eignung zur Berufsausübung (Nachweis mittels ärztlichem Attest)
  • Unbescholtenheit (Strafregisterauszug)
  • positiv abgeschlossene Schulpflicht (neun positiv absolvierte Schulstufen) UND eine abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z. B. Lehrberuf, berufsbildende mittlere oder höhere Schule, anderer Gesundheits- und Pflegeberuf) (Ausnahmen möglich)

Die erforderliche Absolvierung des MAB-Basismoduls ist bei dieser Ausbildung inkludiert.

Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert die jeweilige Lehranstalt.

Abschluss:

Kommissionelle Abschlussprüfung/Zeugnis

Berechtigungen:

Absolvent*innen können die Berufsbezeichnung „Laborassistent*in“ führen.

Adressen:

Schule für Gesundheitsberufe des BFI Salzburg
Schillerstraße 30
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 88 30 81
Fax: +43 (0)662 / 88 32 32
email: info@bfi-sbg.at
Internet: https://www.bfi-sbg.at/

Schwerpunkte:

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

Ausbildung in der Pflegeassistenz

Ausbildung in der Pflegefachassistenz

Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Verkürzte Ausbildung im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz

Ausbildung in medizinischen Assistenzberufen:

  • Diplom Medizinische Fachassistenz
  • Modul Ordinationsassistenz – berufsbegleitend
  • Modul Gipsassistenz – berufsbegleitend
  • Modul Laborassistenz – Vollzeit

Ausbildung zum/zur HeimhelferIn


Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken GmbH – Innsbruck
Innrain 98
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 5322 – 0
Fax: +43 (0)512 5322 – 75200
email: info@azw.ac.at
Internet: https://www.azw.ac.at

Schule für medizinische Assistenzberufe am Campus Favoriten
Kundratstraße 3
1100 Wien

Tel.: +43 (0)1 601 91 -75010
Internet: https://campus-favoriten.gesundheitsverbund.at

Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:

freie Tätigkeiten:

  • Sanitätshilfsdienste (z. B. einfache Hilfsdienste in medizinischen Laboratorien)

Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt / Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt / Rechtsanwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.


ALLGEMEINE HINWEISE:

Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.

Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Mit den alternativen Berufen wollen wir dir helfen, Berufe zu finden, die für dich sonst noch interessant sein könnten.
In dieser Liste findest du Berufe, die zum Beispiel eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Tätigkeiten haben, in denen du mit ähnlichen Materialien oder in einer ähnlichen Arbeitsumgebung arbeitest. Die Gemeinsamkeit kann auch in den Interessen und Fähigkeiten liegen, die in den Berufen gefragt sind oder es gibt gemeinsame Schul- oder Berufsschulstandorte.

BITTE BEACHTE: Bei manche Berufe ist auf den ersten Blick nicht immer klar, worin die Ähnlichkeit liegt. Es gibt aber trotzdem Überschneidungen und es kann spannend sein, diese herauszufinden, um auf neue Ideen zu kommen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

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Anamnese

Vorgeschichte einer Krankheit nach Angaben der Patient*innen.

Biochemie

Wissenschaft von der chemischen Zusammensetzung und chemischen Prozessen in biologischen Organismen.

Blutplasma

Das Blutplasma bezeichnet die eiweißreiche Blutflüssigkeit, in der die Blutzellen (Blutkörperchen) verteilt sind. Es ist durch Abzentrifugieren (Abschleudern) der Blutkörperchen leicht zu gewinnen.

Chemische Analyse

Zusammengesetzte Stoffe und Stoffgemische werden in ihre Einzelbestandteile zerlegt und genau untersucht. Dies geschieht mit chemischen oder physikalischen Methoden.

Computertomographie

Die Computertomografie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, bei der Schnittbilder des Körpers gewonnen werden. Diese bieten den Vorteil, dass verschiedene Strukturen des Körpers (z. B. einzelne Organe) in ihren räumlichen Beziehungen zueinander besonders gut darstellbar sind. Gegenüber einer normalen Röntgenaufnahme hat die Computertomografie den Nachteil einer höheren Strahlenbelastung.

Endoskop – Endoskopie

Das Endoskop ist ein mit einer Lichtquelle versehenes Instrument zur Untersuchung (Spiegelung) von Hohlorganen und Körperhöhlen, z. B. Darm, Magen, Bronchien.

Die Endoskopie ist ein Verfahren, das eine direkte optische und farbige Untersuchung vom Körperinneren eines Menschen erlaubt. An der Spitze des schlauchartigen Endoskops sitzt die optische Ausstattung (Spiegelvorrichtung mit Lichtquelle). Das Licht wird über biegsame Glasfasern bis in die Spitze des Endoskops geleitet und beleuchtet das untersuchte Gewebe. Einige Endoskope können weit in das Innere des Körpers vorgeschoben werden.

Mykose

Eine Erkrankung, die durch Pilze verursacht wird.

Reinraum

Ein Reinraum ist ein Raum (häufig Labor), in dem der Anteil luftgetragener Teilchen (kleinste Teilchen, die in der Luft schweben) möglichst gering gehalten wird. Reinräume spielen unter anderem in der Medikamentenerzeugung, medizinischen Forschung, Optik, Nanotechnologie und Biowissenschaften, Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Mikroelektronik usw. eine große Rolle.
Die Arbeit unter Reinraumbedingungen ist erschwert, weil auch die Mitarbeiter*innen (z. B. Reinraum-Operator*in) spezielle sterile Schutzanzüge tragen (Ganzkörperoverall, Schutzbrille, Handschuhen, Mundschutz), die die Bewegungsfreiheit deutlich einschränken.

Serum

Impfstoff

Zytologie

Die Lehre vom Aufbau, der Funktion und den krankhaften Veränderungen von menschlichen Zellen, z. B. Organzellen. Mittels zytologischen Untersuchungen werden vor allem Tumor- und Krebserkrankungen diagnostiziert.