Cloud Engineers (m./w./d.) sind ausgebildete Informatiker*innen, die sich auf die Betreuung und Programmierung von Cloud Technologien spezialisiert haben. Unter Cloud Technologie versteht man allgemein die drahtlose Datenübertragung und Datenspeicherung (aber auch anderer Anwendungen) mittels Internet. Anbieter sind in der Regel Internetdienste wie Google, welche Server mit gigantischen Datenspeichervermögen bereitstellen, auf denen speicherintensive Daten wie Fotos oder Filme von ihren Kundinnen und Kunden (Unternehmen wie Privatpersonen) gespeichert werden können. Über Cloudanwendungen werden aber beispielsweise auch Softwareanwendungen und ganze Systeme den User*innen bereitgestellt, ohne dass diese lokal auf Computern oder in Netzwerken gespeichert werden müssen.
Cloud Engineers (m./w./d.) arbeiten an Computerarbeitsplätzen im Team mit Berufskolleg*innen und Spezialist*innen aus den Bereichen Datentechnik, Internettechnik und Informatik zusammen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:
Freie Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
App – Applikation | "App" bezeichnet eine Anwendungssoftware (Applikation), die hauptsächlich für Smartphones und Tablets, aber auch für Browser und Computer hergestellt wird. Im Vergleich zu einer Systemsoftware ist eine App (Applikation) für den normalen Betrieb eines Geräts nicht notwendig, sondern erfüllt nur eine bestimmte Funktion (z. B. E-Mail-Client, Spiel). Nutzungsbereiche sind vor allem Konsumgüter, Unterhaltung, Sport, Medien, aber auch Aktienmärkte und Wirtschaft. |
Augmented Reality (AR) | Augmented Reality (AR) (engl. Erweiterte Realität) bezeichnet die Erweiterung der Realitätswahrnehmung durch computergenerierte Informationen. So können beispielsweise in AR-Anwendungen über einen Bildschirm oder eine Datenbrille zusätzliche Informationen zu Gebäuden, Kunstwerken, Landschaften oder auch Menschen usw. eingeblendet werden, die gerade betrachtet werden. In der Arbeitwelt, werden beispielsweise Installations- und Bedienungsanleitungen oder Fehlermeldungen zu Maschinen und Anlagen zugespielt. Während Virtual Reality die vollständige digitale Simulation der Wahrnehmung bezeichnet, befasst sich Augemented Reality mit der Erweiterung der tatsächlichen/realen Wahrnehmungen. |
Betriebssystem | Das Betriebssystem, auch operating system (engl.) genannt ist die Software eines Rechners, über welche die verschiedenen Anwendungsprogramme (z. B. Textverarbeitungsprogramme, Bildbearbeitungsprogramme etc.) starten und laufen. Man bezeichnet die Programme des Betriebssystems als Systemprogramme. |
Big Data | Bezeichnung für gigantisch große Datenmengen, die mitunter global gesammelt werden - wie z. B. (Kunden-)Daten aus Social Media Plattformen, von Internet- und E-Maildiensten sowie von Verkehrsbetrieben, Fluglinien, Banken und Versicherungen. |
Breitbandtechnologie | Technologie mit hoher Übertragungsleistung für Daten. Die Bandbreite wird in Hertz gemessen. Die Breitbandtechnologie ist eine Form der Datenübertragung, die es erlaubt, unterschiedliche Telekommunikationsdienste gleichzeitig zu übertragen, z. B. Telefon und Internet. |
Cloud Computing | Cloud Computing oder "Rechnerwolke" ist die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und IT-Leistungen wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware für Unternehmen oder Privatpersonen über ein Netzwerk (z. B. Internet). |
Data Mining | Englischer Fachbegriff (auf Deutsch wörtlich und treffend: "Datenförderung, Datenabbau"). Bezeichnet die Beschaffung von privaten und öffentlichen Daten bzw. die Beschaffung des Zugriffs auf Datenbanken, um bestimmte Informationen z. B. von (potenziellen) Kundinnen und Kunden oder Geschäftspartner*innen einzuholen, z. B. in Bezug auf deren Konsumverhalten, Einkommen, Kreditwürdigkeit und dergleichen. |
Database Marketing | Bezeichnet die computergestützte Aufbereitung und Nutzung aller vorhandenen Informationen über Kunden- und Interessentendaten. Ziele des Database Marketings sind z. B. eine verbesserte Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden, die Gestaltung zielgruppengerechter Produkte oder die Prognose von zukünftigem Konsumverhalten. |
Datawarehouse | Umfassende Sammlung von Daten, um Entscheidungen im Management, aber auch in allen anderen Unternehmensbereichen zu erleichtern (engl. data = Daten und engl. warehouse = Warenlager). Datawarehouses sind Kombinationen und Vernetzungen verschiedener Datenbanken innerhalb eines Unternehmens. |
Datenbank | Softwareprogramme zur Sammlung, Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten aller Art (z. B. Kundendaten, Stücklisten, Produktionsdaten, statistische Daten und Kennzahlen, wissenschaftliche Daten und vieles mehr). Geläufige Datenbankprogramme sind z. B. Access oder SQL. |
Edge Computing | Edge Computing bezeichnet die dezentrale Datenverarbeitung am sogenannten "Edge" (engl. für Rand) oder an der Netzwerkperipherie in Echtzeit, vor Ort. Bei Edge Computing werden Maschinen- und Sensordaten direkt vor Ort gespeichert, analysiert und ausgewertet - z. B. in Fertigungshallen, in autonomen Fahrzeugen oder in Containerschiffen, sodass KI-basierte Geräte, Sensoren und Maschinen unmittelbar miteinander kommunizieren und sich aufeinander abstimmt können. Edge Computing steht damit im Gegensatz zu zentralen Datenspeicherung und Datenverarbeitung in Rechenzentren, Servern oder Clouds. Durch die physische Distanz entstehen Verzögerungen in der Datenübertragung. |
Interface | Schnittstelle zwischen verschiedenen Hardwarekomponenten wie Drucker, Maus etc. |
Kybernetik | Kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet soviel wie "Steuermannskunst". Kybernetik ist ein mathematisches Spezialgebiet zur Erforschung der Struktur von komplexen Systemen. Im Zentrum steht der Ansatz, die Funktionsweise von organischen Systemen auf technische zu übertragen, diese also "nachzubauen". |
SQL | 'Structured Query Language' ist eine standardisierte Abfragesprache für Datenbanksysteme |
Update | Aktualisierte Version eines Softwareprogrammes, einer Datei oder eines Web-Contents. |