Klimatolog*innen oder Klimaforscher*innen beobachten und erforschen das Klima auf der Erde sowie globale Klimaphänomene wie Erderwärmung, polare Eisschmelze, Luftverschmutzung und dergleichen mehr. Sie erforschen vor allem die Ursache von Klimaveränderungen und versuchen im Rahmen von Forschungsprojekten herauszufinden, ob für bestimmte Klimaphänomene der Einfluss des Menschen auf die Natur (Industrie, Abgase, Umweltverschmutzung) verantwortlich ist. Sie entwickeln Modelle zur Prognose von globalen Klimaentwicklungen, publizieren Forschungsberichte, formulieren Leitfäden und Programme zum Klimaschutz und beraten Umweltbehörden und politische Organisation.
Klimaforscher*innen arbeiten in der Regel an Forschungsinstituten im Team mit anderen Spezialist*innen wie Geophysiker*innen, Meteorolog*innen, Ökolog*innen, Meeresbiolog*innen oder Umweltsystemwissenschafter*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Für den Beruf Klimatologe / Klimatologin (Klimaforscher*in) ist in der Regel ein abgeschlossenes Universitätsstudium in Meteorologie, Atmosphärenwissenschaften, Geophysik oder ähnliches erforderlich.
Art: Doktoratsstudium/PhD
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Doctor of Philosophy (PhD)
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at/
Art: Doktoratsstudium/PhD
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes Master- oder Diplomstudium
Abschluss:
PhD in Geosciences
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 873 -0
Fax: +43 (0)316 / 873 -6125
email: info@TUGraz.at
Internet: https://www.tugraz.at/
Art: Bachelorstudium
Dauer: 7 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Bachelor of Science (BSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/bachelor/rohstoffe/angewandte-geowissenschaften/
Montanuniversität Leoben
Franz Josef-Straße 18
8700 Leoben
Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
email: office@unileoben.ac.at
Internet: https://www.unileoben.ac.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Diplomingenieur/in (Dipl.-Ing., DI)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Info:
Unterrichtssprache ist Englisch
Schwerpunkte: (Quelle: Montanuniversität)
Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/rohstoffe/angewandte-geowissenschaften-en/
Montanuniversität Leoben
Franz Josef-Straße 18
8700 Leoben
Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
email: office@unileoben.ac.at
Internet: https://www.unileoben.ac.at/
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Bachelor of Science (BSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Science (MSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
JKU – Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz
Tel.: +43 (0)732 / 24 68 -3314
Fax: +43 (0)732 / 24 68 -3300
email: studium@jku.at
Internet: https://www.jku.at/
Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Science (MSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Bachelor of Science (BSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Science (MSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes, facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Science (MSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/
Art: Sonstige Ausbildung
Dauer: 2 Tage je Modul (3 bis 5 Module)
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen: keine spezifischen Voraussetzungen
Info:
Kosten Je nach entsendenden Gemeinden zw. EUR 500,00 und EUR 1.100,00
Ziel: Ziel dieses Lehrganges ist die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen in den Bereichen Klimawandel und Klimaschutz auf Gemeindeebene. Dabei steht die Förderung der Motivation und Kreativität der TeilnehmerInnen zur Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutzprojekten, -aktivitäten und -maßnahmen im Vordergrund.
Zielgruppe: GemeindevertreterInnen und GemeindemitarbeiterInnen, regionale und kommunale MultiplikatorInnen, andere Interessierte
Inhalte:
Weitere Infos: https://www.klimabuendnis.at/angebote/stmk-kommunaler-klimaschutzlehrgang-2023/
Klimabündnis Tirol
Anichstraße 34
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 583 558 -0
Fax: +43 (0)512 / 583 558 -20
email: tirol@klimabuendnis.at
Internet: http://tirol.klimabuendnis.at
Klimabündnis Österreich
Prinz-Eugen Straße 72/unterschiedliche Veranstaltungsorte
1040 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 581 588 10
email: office@klimabuendnis.at
Internet: https://www.klimabuendnis.at/
Berufliche Selbstständigkeit ist für Klimatolog*innen beispielsweise im journalistischen Bereich (Wissenschaftsjournalismus), in der Erwachsenenbildung sowie als Wissenschaftlerin/Wissenschaftler im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit möglich.
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt / Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt / Rechtsanwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
Im gewerblichen Bereich ist die Möglichkeit einer selbstständige Berufsausübung beispielsweise gegeben durch:
a) reglementierte Gewerbe:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes oder Handwerks sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
Liste der reglementierten Gewerbe: Bundeseinheitliche Liste der reglementierten Gewerbe
Rechtskraftgewerbe sind reglementierte Gewerbe, bei denen die Zuverlässigkeit des Gewerbeanmelders / der Gewerbeanmelderin durch die Gewerbebehörde (Bezirksverwaltungsbehörde bzw. Magistrat) geprüft und festgestellt wird.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Klimatolog*innen erforschen globale Klima- und Wetterphänomene wie Luft- und Meeresströmungen, Gewitterbildung, Temperaturentwicklung, Niederschlagsmengen, Sturm- und Gewitterbildung, die Zirkulation von Luft- und Meeresströmung, den Anstieg der Meeresspiegel aufgrund der polaren Eisschmelze, den Anstieg des Ozongehalts aufgrund des Ozonlochs und vieles mehr. Im Unterschied zu Meteorolog*innen, die in erster Linie für die (regionale) Wetterbeobachtung und Wetterprognose zuständig sind, sind Klimatolog*innen mit globalen und langfristigen bzw. nachhaltigen Wetter- und Temperaturphänomenen und deren Ursachen befasst. Sie sind vor allem in der Forschung tätig.
Im Rahmen von nationalen und internationalen Forschungsprojekten untersuchen Klimatolog*innen die Ursachen von klimatischen Veränderungen wie Erderwärmung („Treibhauseffekt“), Polarschmelze und Ozonloch durch verschiedene Verursacher wie Industrie, Verkehr, Haushalte, Landwirtschaft usw. Sie messen und beobachten den Meeresspiegel von Ozeanen sowie den Verlauf der Meeresströmungen, da sich diese fundamental auf die globale Wetterentwicklung auswirken. Mit der Erwärmung der Ozeane hat sich auch der Verlauf der Meeresströmungen (z. B. des Golfstroms) verändert, was mitunter zur Vermehrung von Stürmen geführt hat.
Ziel der Untersuchungen ist es, die klimatologischen Phänomene zu erklären und die Klimaentwicklung zu prognostizieren (in Form von Klimamodellen und Klimasimulationen). Wichtig ist für Klimaforscher*innen vor allem zu klären, in welchem Ausmaß der Mensch bestimmte Klimaentwicklungen verursacht oder beeinflusst hat und für diese verantwortlich zeichnet. Die Klimaforschung ist sehr datenintensiv, für die computergestützte Modellierung und Prognose werden Daten in einem ungeheuer großen Ausmaß gesammelt und verarbeitet (Stichwort: Big Data). Für die Gewinnung dieser Daten kommen verschiedene Geräte wie z. B. digitale Luftdruckmesser, Niederschlagsmesser, Spectrometer und Wettersatelliten zum Einsatz.
Auf der Grundlage ihrer Forschungsergebnisse und Erkenntnisse entwickeln Klimaforscher*innen Vorschläge, Leitfäden und Programme zum Klima- und Umweltschutz. Sie formulieren Grenzwerte (z. B. für Ozon- und CO2-Gehalt) und beraten Umweltbehörden, Ministerien, nationale und internationale Organisation und Interessenverbände.
Klimatolog*innen bedienen analoge und digitale Messgeräte und Instrumente, Radioteleskope, Satelliten usw. zur Messung und Auswertung von Klimadaten wie Luftdruck und Temperatur, Luftströmungen, Windstärken und dergleichen. Zur Modellierung und Simulation von Klima-Szenarien arbeiten sie mit Computern/Laptops und entsprechenden Softwareprogrammen. Sie lesen und verwenden geographische und meteorologische Karten, Wetterkarten, Statistiken und Tabellen usw.
Klimatolog*innen arbeiten in der Regel in den Räumlichkeiten (Büros, Labors) von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Sie arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen, wissenschaftlichen Assistenzkräften und Spezialist*innen, z. B. Astronom*in, Geophysiker*in, Statistiker*in, Meteorologe / Meteorologin.
Die Klimatologie ist sehr international ausgerichtet, weil sich bestimmte Phänomene auch nur an bestimmten Orten gut beobachten lassen. Klimatolog*innen sind daher sowohl zu Forschungszwecken als auch für Konferenzen häufig international unterwegs.
Der Beruf Klimatolog*in ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:
Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl):
Klimaforscher*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Weiterbildungsmöglichkeiten zu verschiedenen relevanten Bereichen bieten Weiterbildungseinrichtungen wie das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) mit Kursen und Lehrgängen für z. B. Hygienestandards, Arbeits- und Betriebssicherheit, Qualitätsmanagement aber auch zu betriebswirtschaftlichen Themenbereichen.
Viele privatwirtschaftliche und universitäre Laboratorien führen regelmäßig interne Schulungen, Kurse und Seminare zu Labortechnik, Laborgeräten und Arbeitsmethoden durch oder bieten Hersteller- und Zulieferbetrieben die Möglichkeit Produktschulungen vor Ort durchzuführen.
Auch die laufende Lektüre von Fachzeitschriften, der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an einschlägigen Netzwerken (online und offline) sind wichtige Möglichkeiten, um sich auf dem neuesten Stand zu halten und neue Ideen zu entwickeln.
Darüber hinaus besteht für sie die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und Höherqualifizierung in Form eines Bachelor- oder Masterstudiums bzw. (falls man bereits ein abgeschlossenes Studium hat) in Form eines Zweitstudiums oder Weiterbildungsstudiums.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Emission | Der Begriff "Emission" meint den Ausstoß oder die Ausgabe von etwas.
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Öko-Audit | Umweltbetriebsprüfung (freiwillig) auf Basis der EU-Verordnungen, durch die in Unternehmen betriebliche Umweltmanagementsysteme, wie z. B. Maßnahmen zum Umweltschutz, zu umweltverträglichen Produktionsweisen, zur Abfall-/Schadstoffvermeidung, -reduzierung und -wiederverwertung geprüft und zertifiziert werden. |
Ökosystem | ein System von verschiedenen Organismen (Tiere, Pflanzen), die in einer natürlichen Einheit und Wechselbeziehung stehen (z. B. Wald, Korallenriffe, Seen). Ein nachhaltig schädlicher Eingriff in ein Ökosystem gefährdet - wie in einer Kettenreaktion - alle darin lebenden Organismen. |
Ökozid | Die Störung bzw. Zerstörung eines ökologischen Gleichgewichts (Ökologie ist der ungestörte Haushalt der Natur), eines Ökosystems (Ökosystem ist die natürliche Einheit der Natur) durch kontinuierliche Umweltverschmutzung. |
Umweltverträglichkeitsprüfung | Bevor über die Zulassung von größeren Bauprojekten entschieden wird, muss ihr Einfluss auf die Umwelt überprüft werden. Das geschieht durch die Umweltverträglichkleitsprüfung (UVP). Im nachfolgenden Zulassungsverfahren werden dann die Umweltauswirkungen im einzelnen geprüft und bewertet. |