Diätköche/Diätköchinnen sind ausgebildete Köche/Köchinnen, mit Spezialisierung auf diätetische Küche (Diätetik). Bei der Zubereitung der Speisen achten sie auf bestimmte Vorgaben z. B. kein Salz, keine Milchprodukte, viel Proteine, wenig tierische Fette, etc. Ziel ist es, trotz Einschränkungen (z. B. Allergien, Unverträglichkeiten, Diabetikerkost) wohlschmeckende und nahrhafte Gerichte bzw. Speisen mit besonders hohem Nährwert zuzubereiten.
Diätköche/Diätköchinnen sind vielfach im Gesundheits- und Pflegebereich (Krankenhäuser, Rehabilitationsanstalten, Altenheime, Kuranstalten) tätig, wo es gilt, die Ernährungsvorgaben für Patient*innen bei der Zubereitung der Speisen zu berücksichtigen. Diese können sehr unterschiedlich sein: während für eine/n Patient*in die Speisen kein Salz enthalten dürfen, ist für einen/eine andere Patient*in besonders proteinreiche Ernährung gefragt. Patient*innen mit Magen-Darm-Problemen dürfen nur Schonkost (reizarme Speise) zu sich nehmen, andere Personen wenig Zucker (Diabetes mellitus), für wieder andere müssen Speisen in kleinen Portionen oder in stark zerkleinerter Form zubereitet werden.
In Wellnesshotels, Gesundheitshotels sind Diätköche/Diätköchinnen für die Zubereitung von Speisen und Menüs mit bestimmten Schwerpunkten zuständig z. B. Fettarm, Cholesterinarm, Rohkost, TCM, Ayurveda, etc. Für Kund*innen, die ihr Gewicht reduzieren möchten bereiten sie Gerichte der Reduktionskost zu.
Diätköche/Diätköchinnen arbeiten in Küchen zusammen mit Berufskolleginnen und -kollegen (z. B. Koch / Köchin (Lehrberuf), Patissier*in, Küchengehilfe / Küchengehilfin). Zur Erstellung der Speisepläne und Menüs arbeiten sie mit den Spezialist*innen für die Gesundheit und Ernährung ihrer Patient*innen bzw. Kund*innen zusammen (Arzt / Ärztin, Diätologe / Diätologin, Ernährungstrainer*in, Diabetesberater*in). Diätköche/Diätköchinnen erhalten von ihnen Vorgaben für die jeweiligen Gerichte, erstellen dazu die jeweiligen Speisepläne und bereiten die Speisen eigenständig oder zusammen mit Berufskolleg*innen zu. In größeren Einrichtungen erhalten sie die diätetischen Vorgaben von Ärzten, Pflege- bzw. Krankenabteilungen oder Küchenchefs. In kleineren Einrichtungen (vor allem Altenheime, Kur-, Wellnesseinrichtungen) haben sie auch direkt Kontakt mit ihren Kund*innen bzw. Patient*innen, mit denen sie die Speisepläne besprechen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Grundlage für die Tätigkeit als Diätkoch/Diätköchin ist eine Ausbildung als Koch/Köchin oder eine entsprechende Berufserfahrung. Anschließend kann eine Zusatzausbildung zum/zur diätetisch geschulten Koch/Köchin bzw. zum/zur Diätkoch/Diätköchin absolviert werden.
Art: Sonstige Ausbildung
Dauer: 110-135 Lehreinheiten exkl. Praktikumszeiten
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss:
Zeugnis, Diplom
Info:
Kosten ca. EUR 1.500,00 – EUR 2.000,00
Inhalte:
WIFI Burgenland
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7000 Eisenstadt
Tel.: +43 (0)5 909 07 -2000
Fax: +43 (0)5 909 07 -5115
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WIFI Kärnten
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Art: Lehrgang
Dauer: 122 UE
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplom
Info:
Hinweis: Einsatzbereiche: Krankenhäuser, Senioren- und Pflegeheime, sowie in Kur- und Wellnesshotels
Zielgruppe: Köche/Köchinnen mit Interesse an einer Zusatzausbildung im Diätbereich
Kosten: EUR 1.940,00; AK-Preis: EUR 1.850,00
Inhalte:
BFI Oberösterreich – Standort Gmunden
Kaltenbrunerstraße 45
4810 Gmunden
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email: service.voecklabruck@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Diätköche/Diätköchinnen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Neue Entwicklungen und Weiterbildungsbereiche für Diätköche/Diätköchinnen sind:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Ayurveda | ist eine traditionelle indische Heilkunst und Philosophie die den Körper / Menschen ganzheitlich betrachtet. Zentrale Methoden zur Heilung bzw. Bewahrung der Gesundheit sind Ayurveda-Massage und -Reinigungstechniken, spirituelle Yogapraxis, Pflanzenheilkunde und eine spezielle Ernährungslehre. Bei der Ayurveda-Ernährungslehre werden sowohl Nahrungsmittel als auch Personen in bestimmte Typen und Gruppen eingeteilt. Idealerweise sollte sich ein bestimmter Ernährungstyp hauptsächlich von bestimmten Nahrungsmittelgruppen ernähren. |
Diabetes mellitus | Zuckerkrankheit. Sammelbegriff für verschiedene Formen der Zucker-Stoffwechselstörung. Diabetes wird durch den Mangel am Hormon "Insulin" verursacht. Deshalb bekommen Zuckerkranke Insulin künstlich zugeführt. |
Diätetik | bezeichnet die Lehre von der richtigen Ernährung. Von der Gewichtsabnahme (Diät) bis zur Beachtung von Krankheiten, Allergien oder Ernährungseinschränkungen bei der Zubereitung der Gerichte und der Nahrungsaufnahme. |
Rohkost | Die Rohkost-Ernährung bezeichnet eine Ernährungslehre bei der die Nahrungsmittel unerhitzt (roh) konsumiert werden. In den meisten Fällen besteht die Rohkost hauptsächlich aus pflanzlichen Nahrungsmitteln (Obst und Gemüse). |
TCM | (Traditionelle Chinesische Medizin) ist eine traditionelle medizinische ganzheitliche Heilkunde aus China. Im Mittelpunkt steht das Qi (Lebensenergie, Gleichgewicht), das bei Krankheiten gestört und wieder ausgeglichen werden muss. Neben körperlichen Anwendungen (z. B. spezielle Massagetechniken) und Bewegungsübungen (z. B. Qigong) spielt die Ernährung eine große Rolle in der TCM-Medizin. |