Medienfachleute mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien entwickeln und gestalten Websites und organisieren die Produktion von Audio-, Videobeiträgen und Animationen für die Webpräsenz ihrer Kund*innen.
Sie erstellen Konzepte, Projektpläne und Kalkulationen, stimmen diese mit ihren Kund*innen ab und gestalten die Websites mit verschiedensten Software-Tools und Programmiersprachen für die Web-Entwicklung. Dabei arbeiten sie eigenständig, zusammen mit Berufskolleg*innen bzw. mit Spezialist*innen für Webdesign und -Entwicklung.
Werden beim Webdevelopment auch Audio- und Videobeiträge und Animationen eingesetzt, übernehmen Medienfachleute mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien das Konzept und die Organisation der Umsetzung gemeinsam mit Spezialist*innen für 2D- und 3D-Animationssequenzen bzw. Video- und Audioproduktion.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Lehre und vier weiteren Prüfungen erlangst du die Berufsmatura (Berufsreifeprüfung). Diese öffnet dir den Zugang zu Universitäts- und Fachhochschulstudien. Außerdem ermöglicht sie zusätzliche Karrierewege im erlernten Beruf, aber auch außerhalb des bisherigen Berufsfeldes.
Und so geht es:
Die Berufsmatura besteht aus vier Teilprüfungen: Deutsch (schriftlich und mündlich) und Mathematik (schriftlich), eine lebende Fremdsprache (schriftlich oder mündlich) und ein Fachbereich (schriftliche Prüfung oder Projektarbeit und mündliche Prüfung). Der Fachbereich ist ein Thema aus dem Berufsfeld des Kandidaten/der Kandidatin.
Wie funktioniert die Vorbereitung?
Die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung erfolgt in Vorbereitungskursen, die von Erwachsenenbildungseinrichtungen (z. B. WIFI, BFI, Volkshochschulen), Berufsschulen oder höheren Schulen (z. B. AHS, HAK, HTL, HLW) angeboten werden. In solchen Lehrgängen können auch die jeweiligen Teilprüfungen abgelegt werden. Drei der vier Teilprüfungen können bereits während der Lehre abgelegt werden. Zur letzten Teilprüfung kannst du nach erfolgreichem Lehrabschluss, aber nicht vor dem 19. Geburtstag antreten.
Durch ein Förderprogramm, können die Vorbereitungskurse und die Prüfung seit September 2008 in ganz Österreich kostenlos angeboten werden. Zur konkreten Ausgestaltung der Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung bestehen in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Modelle. Informationen bieten u. a. die Bildungseinrichtungen und die Lehrlingsstellen der Wirtschaftskammern.
Link: Häufig gestellte Fragen!
Die WKO-Bildungspfade geben dir einen Überblick über durchgängige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten in unterschiedlichen Berufen am Beispiel der WKO Bildungsangebote. Der Bildungspfad Berufsreifeprüfung steht in allen Lehrberufen offen:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Durch die Verwandtschaftsregelung wird die Ausbildung in einem Lehrberuf auf Teile der Lehrzeit in anderen (verwandten) Lehrberufen angerechnet. Dadurch verkürzt sich die Lehrzeit bei der Ausbildung in einem weiteren Lehrberuf (oder auch beim Wechsel auf einen verwandten Lehrberuf). In manchen Fällen wird die Lehrzeit und die Lehrabschlussprüfung auch vollkommen ersetzt.
Bei folgenden verwandten Lehrberufen verkürzt sich die Lehrzeit im Ausmaß der angegebenen Lehrjahre. (Beispiel: Der Eintrag „1. voll“ bedeutet z. B., dass sich die Lehrzeit im verwandten Lehrberuf um ein Jahr verkürzt.)
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Die Webpräsenz eines Unternehmens oder einer Institution ist heute wichtiger denn je. Medienfachleute mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien entwickeln, gestalten und betreuen die gesamte Webpräsenz ihrer Kund*innen und organisieren die Produktion von Video-, Audio- oder Animationsbeträgen, die für die Website benötigt werden.
Zu Beginn jedes Auftrags holen Medienfachleute mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien die Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen ihrer Kund*innen sowie Informationen über die Zielgruppe und, falls vorhanden, bereits bestehende Grafik- und Medienprodukte (Corporate Identity, Corporate Design) ein. Sie beraten ihre Kund*innen bzgl. der Umsetzung und entwickeln ein Konzept, definieren Ziele und Projektabläufe, kalkulieren Kosten und entwickeln Prototypen für die Präsentation. Nach Abstimmung mit den Kund*innen entwickeln sie die Websites eigenständig, zusammen mit Berufskolleg*innen sowie fallweise mit Spezialist*innen (z. B. Webdesigner*in, Grafikdesigner*in).
Auf Basis von Content Management System (CMS) gestalten Medienfachleute mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien das Front- und Backend der Websites mit speziellen Software-Tools, Datenbankanwendungen und Programmiersprachen z. B. Java, SQL oder HTML. Dabei berücksichtigen sie die aktuellen Standards und rechtlichen Grundlagen (z. B. Urheberrecht, Markenrecht, Datenschutz). Sie setzen die Screendesigns nach Konzept und Corporate Identity bzw. Corporate Design der Kund*innen um und optimieren sie für alle gängigen Browser und Geräte. Mit Spezialsoftware und Key Words führen sie Suchmaschinenoptimierung (SEO) durch und installieren Analyse- und Reportingtools zur Überprüfung der Klick-, Verweil- oder Download-Raten.
Sollen für die Websites auch Video- und Audiobeiträge bzw. Animationen produziert werden, übernehmen Medienfachleute mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien die Konzeption und organisieren die Umsetzung der Beiträge. Sie legen in Abstimmung mit ihren Kund*innen die Inhalte fest, entwickeln eigenständig oder mit Spezialist*innen Storyboards und Drehbücher und beauftragen Spezialist*innen aus dem Bereich Animation bzw. Audio- und Videoproduktion mit der Umsetzung bzw. arbeiten bei kleineren Produktionen selbst mit.
Medienfachleute mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien arbeiten an modernen Computerarbeitsplätzen mit spezieller Software zur Webentwicklung sowie Grafik- und Layoutsoftware. Sie bedienen Scanner, Drucker und Kopiergeräte, digitale Foto- und Filmkameras, Aufnahmegeräte und Smartphones. Zu Präsentationszwecken verwenden sie Präsentationssoftware, Beamer, Laptops, Tablets, Flipcharts, Videos usw.
Medienfachleute mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien arbeiten in Büros zusammen mit Berufskolleg*innen und haben laufend Kontakt zu ihren Kund*innen. Je nach Konzept und Umfang der Websites, die sie entwickeln, arbeiten sie zusammen mit verschiedenen Spezialist*innen für Webentwicklung, Grafik und Multimedia z. B. Medienfachmann / Medienfachfrau – Grafik, Print, Publishing und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation) (Lehrberuf), Grafikdesigner*in, Webdesigner*in, Multimedia-Designer*in, Multimedia-Konzeptionist*in, Multimedia-Programmierer*in, Multimedia-Projektmanager*in, Onlineredakteur*in, Content Manager*in.
Für die Produktion von Audio- und Videobeiträgen arbeiten sie zusammen mit Drehbuchautor*innen, Regisseur*innen, Schauspieler*innen, Trickfilmzeichner*in / Comic Zeichner*innen, Medienkomponist*innen, Tontechniker*innen, etc. und für Animationen zusammen mit 3D-Artist (m./w./d.), Computeranimateur*innen, Computer Visualist*innen, Multimedia-Designer*innen, etc.
Der Beruf Medienfachmann / Medienfachfrau – Webdevelopment und audiovisuelle Medien ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:
Medienfachleute mit Schwerpunkt Webdevelopment und audiovisuelle Medien sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) sowie spezialisierte Anbieter wie die Werbe Akademie bieten in vielen relevanten Bereichen Kurse und Lehrgänge an.
Außerdem ist für Medienfachleute die laufende Lektüre von Fachzeitschriften, die Vernetzung bei Fachmessen, Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an beruflichen Netzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.
Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten außerdem Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge für Berufstätige an berufsbildenden höheren Schulen, insbesondere an Höhere Technischen und Höheren Grafischen Lehranstalten.
Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges (3 Jahre) ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten (z. B. App-Development, Suchmaschinenmarketing) ermöglicht.
Studium ohne Matura:
Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Banner | Banner sind als Werbezweck von Unternehmen eingesetzte Grafiken, Schriftzüge, Bilder und Fotos (oft auch animiert), die in Internet-Seiten eingebaut sind, und die als Pop-Ups auftauchen, wenn man bestimmte Seiten öffnet. |
Bug | Fachbegriff, mit dem ein Fehler in einer Software bezeichnet wird |
Content | engl. für = Inhalt, Fassungsvermögen, Umfang. Inhalte von Datenbanken, Webseiten und dergleichen. |
Content Management System (CMS) | Im EDV-Gebrauch umfasst der Begriff Content (zu deutsch Inhalt) gleichermaßen Texte, Audio und Video - eigentlich alles, was in digitaler Form vorliegt und irgendwie ausgegeben oder weiterverarbeitet werden kann. Management (zu deutsch Verwaltung) bedeutet in diesem Kontext die reine Informationsverwaltung unabhängig von ihrer Präsentation und dem gewählten Ausgabemedium. Das CMS ist dafür verantwortlich, welcher Inhalt von wem, wann, wohin und wie veröffentlicht werden soll. |
Corporate Blog | Ein Corporate Blog (Unternehmensblog) ist eine spezielle Art des Internetauftritts eines Unternehmens, einer Einrichtung oder einer Organisation. In dem Format eines Blogs wird über neue Produkte, laufende Entwicklungen, Innovationen, aktuelle Kampagnen, spezielle Projekte oder besondere Bereiche und Abteilungen berichtet. Viele Corporate Blogs sind aus der persönlichen Perspektive von Mitarbeiter*innen (meistens aus dem Marketing oder den Public Relations (PR)) geschrieben und sind vor allem dazu da, um zu informieren aber auch um zu unterhalten (story telling). Corporate Blogs sollen die Kundenbindung stärken, die Service-Leistung erhöhen und die Kommunikation mit den Kund*innen bzw. dem Publikum vertiefen. |
Corporate Design | Das Corporate Design (CD) bezeichnet den Außenauftritt und die öffentliche Erscheinungsform eines Unternehmens z. B. in Form von wiedererkennbaren Logos und Labels oder einer einheitlichen Farbgebung. |
Corporate Identity | Die Corporate Identity (CI) beschreibt die Identität eines Unternehmens, also die Art, wie ein Unternehmen sich selbst nach innen und außen darstellt. Wichtig ist, dass diese Darstellung einer einheitlichen Linie folgt. Das betrifft das einheitliche Verhalten (Corporate Culture), die einheitliche Kommunikation (Corporate Communications) und das einheitliche Erscheinungsbild (Corporate Design, CD). |
Freeware | Software, die kostenlos über das Netz erhältlich ist. |
HTML | Abkürzung für "Hypertext Markup Language". Eine Programmiersprache zur Dokument-Erstellung im Internet (z. B. Homepages). |
Hyperlink | Ein Hyperlink verknüpft Textstellen auf Webseiten mit zusätzlichen Informationen. Er wird per Mausklick aktiviert und ruft auf diese Weise neue Seiten oder Info-Boxen auf. Hyperlinks sind auf Webseiten in der Regel farbig (meist blau) und/oder durch Unterstreichen hervorgehoben. |
Hypertextsystem | Nach diesem System lassen sich Texte, die über das gesamte Netz verteilt sind, mittels Stichwörtern verknüpfen. Dabei verweist ein Stichwort jeweils auf einen oder mehrere andere Texte. |
Icon | Icon ist ein kleines Symbol, das in Hypermedia-Programmen, Computer-Anwendungen oder graphischen Benutzerschnittstellen integriert ist. Icons stellen Programme, Anwendungen, Objekte, Dateien usw. grafisch dar und aktivieren per Mausklick darauf diverse Befehle und Operationen. |
Image Map | Eine aktive Grafik, die je nach Position des Mauszeigers beim Klicken unterschiedliche Links ausführt. |
Information Design | Information Design ist das Planen, Aufbereiten, Gestalten und Visualisieren von Informationen und Inhalten sowie des Umfeldes, in dem diese dargestellt werden (z. B. im Internet als Web-Seiten) |
Informationsarchitektur | Art und Weise wie Informationen aufgebaut und dargestellt werden. Informationsarchitektur steht dem Begriff Information Design sehr nahe, denn es geht auch hier um die Aufbereitung und Gestaltung von Informationen, vor allem im Internet und auf Web-Seiten. |
Informationsmanagement | Die Erfassung und Bereitstellung betrieblicher Informationen, zur Unterstützung der betriebsinternen Kommunikation zwischen der Geschäftsleitung und den verschiedenen Abteilungen. |
JAVA | Eine einfache Programmiersprache, die vom verwendeten Computertyp unabhängig ist. Über die WWW-Sprache HTML können Java-Programme aufgerufen werden: stößt der WWW-Browser auf einen entsprechenden Vermerk, lädt er automatisch die passende Java-Datei und führt sie aus. |
JPEG | Abkürzung für Joint Photographic Expert Group. Ein Kompressionsverfahren für Fotos und Grafikdateien (Kompression bedeutet Zusammenpressung). |
Makro | Makros werden verwendet, um immer wiederkehrende Befehle und Routinen zu erleichtern. Muss eine längere Folge von Anweisungen und Befehlen immer wieder eingegeben werden, kann man diese zu einem Makro zusammenfassen, welches dann wie ein einziger Befehl gestartet werden kann. |
Photoshop | Weit verbreitetes Software-Programm zur Bearbeitung von Bildern und Fotos im Computer. |
Pixel | Pixel ist der Ausdruck für Bildpunkt, Bildzelle oder Bildelement und bezeichnet die kleinste Einheit einer digitalen Rastergrafik. Weiters umfasst der Begriff auch die Darstellung der Bildpunkte auf einem Bildschirm mit Rasteransteuerung. |
Plug-in | Als Plug-in (engl: anschließen, anstecken) wird eine optionale Software-Komponente bezeichnet, die die bestehende Software (z. B. Browser) um eine Funktion erweitert. |
RAW | RAW bezeichnet das Rohdatenformat mit dem in der Digitalfotografie oder beim digitalen Filmen die Aufnahmedaten unbearbeitet am Speichermedium abgespeichert werden. RAW-Dateien entsprechen in etwa dem Negativ in der Analogfotografie und ermöglichen eine umfangreichere Bearbeitung ("Entwicklung") der Bilder mit Bildbearbeitungsprogrammen. |
Software | Computerprogramme |
SQL | 'Structured Query Language' ist eine standardisierte Abfragesprache für Datenbanksysteme |
Suchmaschinenoptimierung (SEO) | Suchmaschinenoptimierung (engl. SEO = search engine optimization) ist neben dem Search Engine Advertising (SEO) ein Begriff aus dem Suchmaschinenmarketing. Ziel ist, dass die Inhalte der eigenen Website, des Unternehmensblogs oder des Video-Channels möglichst weit oben in allen relevanten Suchmaschinen gelistet werden. Optimierende Maßnahmen sind z. B. eine bestimmte Wortwahl bei den Texten und die richtige Auswahl von Stichwörtern (Onpage-Optimierung) sowie die gezielte Angabe von relevanten Links, die dem eigenen Themenbereich entsprechen (Offpage-Optimierung). Für die Suchmaschinenoptimierung gibt es zahlreiche Software-Programme und Analyse-Instrumente. |
Update | Aktualisierte Version eines Softwareprogrammes, einer Datei oder eines Web-Contents. |
Uploaden | Daten werden von einem Arbeitsplatzcomputer auf einen zentralen, meist größeren Netzwerkcomputer oder Server übertragen (aufgeladen) Gegenteil: Downloaden, also herunterholen von Daten und Informationen von einem Zentralrechner auf einen Arbeitsplatzcomputer. |
Urheberrecht | Das Urheberrecht legt fest, wie künstlerische bzw. kreative Werke z. B. Texte, Videos/Filme, Fotos, Musik verwendet werden dürfen. Urheber*innen dieser Werke können anderen Personen ein sogenanntes Verwertungsrecht geben, d. h. die Zustimmung, dass das Werk für eigene Zwecke (z. B. als Hintergrundmusik für einen Film) verwendet werden darf. Bevor kreative Produkte für eigene Zwecke verwendet werden z. B. für ein Video, einen Zeitungsartikel, ein Werbeprospekt oder einen Blogbeitrag, sollte unbedingt geklärt werden, ob der/die Urheber*in damit einverstanden ist bzw. unter welcher Lizenz (freie Verwendung, Verwendung unter bestimmten Bedingungen, Verwendung nur mit Bezahlung) das künstlerische bzw. kreative Werk steht. Urheber*innen können ansonsten Schadenersatz verlangen. Der/Die Urheber*in muss bei Verwendung immer angegeben werden. Das Urheberrecht gilt übrigens auch für Software und Computerprogramme. |
Usability | Als Usability bezeichnet man die einfache Handhabe bei der Interaktion mit einem System (z. B. Website, Softwareanwendung). Je einfacher und intuitiver die „Bedienbarkeit“ oder „Benutzbarkeit“ eines Produkts, desto besser ist die Usability. |
Usernet | Als Usernet bezeichnet man einen Verbund von Internet-Servern, die für die Vernetzung und den Informationsaustausch von Newsgroups eingerichtet werden. Newsgroups sind Diskussions- und Informationsforen zu bestimmten Themen. |
View Time | Eine Messgröße für Internet-Nutzung. Sie dokumentiert die Zeit, welche die Besucher*innen auf Werbeseiten verbringen. |