Outdoorpädagog*innen planen, initiieren, gestalten, begleiten und leiten Gruppen und Teams durch einen Lernprozess mit und in der Natur. Dabei wenden sie naturpädagogische und psychosoziale Methoden für Persönlichkeitsentwicklung, Teamentwicklung, Stärken- und Schwächenanalyse und Grenzerfahrungen an. Sie geben den Teilnehmer*innen die Möglichkeit zur Selbsterfahrung oder setzen den Fokus auf Teambildung und Coaching.
Outdoorpädagog*innen arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen oder allein und betreuen Gruppen verschiedener Größen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Voraussetzung für die Arbeit als Outdoorpädagoge bzw. Outdoorpädagogin ist eine abgeschlossene Ausbildung eines Lehrgangs mit dem Schwerpunkt Outdoorpädagogik bzw. Erlebnispädagogik, diese Lehrgänge werden meist berufsbegleitend angeboten. Oft dient ein Studium der Pädagogik als Grundlage, ist jedoch keine Voraussetzung für eine Ausbildung zum Outdoorpädagogen bzw. zur Outdoorpädagogin.
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Master of Arts (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Salzburg – Paris Lodron Universität Salzburg
Kapitelgasse 4-6
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 80 44 -0
Fax: +43 (0)662 / 80 44 -145
email: studium@plus.ac.at
Internet: https://www.plus.ac.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes, facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Arts (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung
Abschluss:
Bachelor of Arts (BA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Info:
Berufsfelder: Bildungsplanung und -institutionenentwicklung, bildungspolitische Analyse und Beratung, Konzeption, Revision bzw. Evaluation von Programmen und Projekten der für Fort- und Weiterbildung zuständigen Bereiche privater betrieblicher wie öffentlicher Verwaltung (Bildungsreferent), die Bereiche medialer Kulturvermittlung, der Erziehungs- und Bildungsberatung etc., Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen.
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Salzburg – Paris Lodron Universität Salzburg
Kapitelgasse 4-6
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 80 44 -0
Fax: +43 (0)662 / 80 44 -145
email: studium@plus.ac.at
Internet: https://www.plus.ac.at/
Art: Sonstige Ausbildung
Dauer: 170 UE
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplom
Info:
Kosten: EUR 2.600,00 inkl. Skripten und Prüfungsgeb., exkl. Kosten für 2 Outdoormodule
Zielgruppe: primär Personen pädagogischer Berufsgruppen, die ihre Fachkompetenz in der Erlebnis- und Spielpädagogik vertiefen möchten: LehrerInnen, KindergärtnerInnen, HorterzieherInnen, SozialpädagogInnen, LektorInnen, PsychologInnen, TrainerInnen in der Erwachsenenbildung, BeraterInnen, FreizeitpädagogInnen, NachmittagsbetreuerInnen etc.
Inhalte:
BFI Salzburg
Schillerstraße 30
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 88 30 81 -513
Fax: +43 (0)662 / 88 32 32
email: info@bfi-sbg.or.at
Internet: https://www.bfi-sbg.at/
Art: Lehrgang
Dauer: 265 Präsenzstunden (auf 11 Module aufgeteilt)
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplom
Berechtigungen:
Dipl. Erlebenispädagoge/-pädagogin: Der Lehrgang ist aufZAQ zertifiziert, und somit vom Bundesministerium für Familien und Jugend in Österreich und Südtirol anerkannt.
Info:
Kosten: EUR 4.608,00
Im Rahmen unserer Erlebnispädagogikausbildung erfahren wir, wie viel Spaß die Natur machen kann. Das versuchen Erlebnispädagoginnen und Erlebnispädagogen sowohl Kindern und Jugendlichen, als auch Erwachsenen, Teams, Vereinen oder Firmen zu vermitteln. Durch die Verbindung mit der Natur, schärfen wir mit der Erlebnispädagogikausbildung unsere Sinne, schöpfen Kraft, gewinnen Selbstvertrauen und erleben Abenteuer.
Der Erlebnispädagogik-Lehrgang wird in folgende Module geteilt:
Weitere Infos: https://www.neverest.at/
NEVEREST Lifelong Learning GmbH
Utzstraße 3/1/B10
3500 Krems an der Donau
Tel.: +43 (0)2732 / 21009
Fax: +43 (0)2732 / 21009 -15
email: kontakt@neverest.at
Internet: https://www.neverest.at
Dauer: 420 UE
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Dipl. Outdoortrainer*in
Info:
Mit dem Lehrgang „Diplomierte/r Outdoortrainer*in“, beherrschen die Absolvent*innen ein breites Wissen in den Bereichen Outdoor-Pädagogik, Gruppendynamik, Natur- und Umweltkunde, Karten- und Geländekunde sowie Outdoorspiele und Überlebenstechniken!
Kosten: EUR 2.523,00
Unterrichtssprache: Deutsch
Ausbildungsinhalte:
Diese Ausbildung umfasst Karten und Geländekunde, Wetterkunde, Führen von Gruppen, Outdoorspiele, Wildwasser, Survival Training im Alpinen Bereich, Teambuilding, Naturpädagogik uvm. Das Praktikum umfasst 60 Stunden und wird durch die Teilnehmenden selbstständig durchgeführt.
Beschäftigungsmöglichkeiten
Absolvent*innen dieser Ausbildungen können im Angestelltenverhältnis oder selbstständig arbeiten.
Weitere Infos: https://www.personaloutdoorakademie.com/outdoor/
Akademie für individuelle Weiterentwicklung St. Johann/Pongau
Industriestraße 44/Standort St. Johann/Pongau
5600 St. Johann/Pongau
Tel.: +43 (0)670 308 26 56
email: info@individuelle-weiterenticklung.com
Internet: https://www.individuelle-weiterentwicklung.com/
Akademie für individuelle Weiterentwicklung Schladming
Feldweg 149/Standort Schladming
8971 Schladming
Tel.: +43 (0) 670 308 26 56
email: info@individuelle-weiterenticklung.com
Internet: https://www.personaltrainerakademie.com
Akademie für individuelle Weiterentwicklung Wien
Kurbadstraße 15/Standort Wien
1100 Wien
Tel.: +43 (0)670 308 26 56
email: info@individuelle-weiterenticklung.com
Internet: https://www.individuelle-weiterentwicklung.com/
Art: Lehrgang
Dauer: 320 UE
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen: Keine besonderen Voraussetzungen
Abschluss: Zertifikat Outdoorpädagog*in, outdoorpädagogische/r Trainer*in
Info:
Kurzbeschreibung: Die praxisorientierte Ausbildung Outdoorpädagogik vermittelt die pädagogischen Basics, das notwendige Fachwissen sowie die Fertigkeiten und Kompetenzen, die zur professionellen Planung, Anleitung sowie Begleitung und Führung von Gruppen im Arbeitsfeld Natur benötigt werden. Der Nachweis pädagogischer Kompetenzen ist garantiert!
Zielgruppe: Der Lehrgang richtet sich an Personen, die in und mit der Natur Lernprozesse für Gruppen und Teams planen, initiieren, gestalten, begleiten und leiten möchten.
Kosten: EUR 2.986,00 + USt (in diesem Betrag sind sämtliche Ausbildungsunterlagen enthalten)
Dauer: 320 UE an 5 Wochenenden + 30 Stunden Peergruppenarbeit + ausbildungsbegleitende Projekte und Übungen
Inhalte:
Weitere Infos: https://www.bildungspartner.eu/bildungsangebote/%C3%BCbersicht-lehrg%C3%A4nge/outdoorp%C3%A4dagogik/
Bildungspartner Österreich
Schwarzwaldgasse 10-12/4/2/Mag. Dr. Manfred Hofferer & Mag. Renate Fanninger Ges.b.R.
1230 Wien
Tel.: +43 (0) 664 3142 807
Fax: +43 (0)1 889 86 37
email: office@bildungspartner.eu
Internet: https://www.bildungspartner.eu/
Art: Lehrgang
Dauer: 3 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Abschlussprüfung (im Jahr der Abschlussprüfung muss das 18. Lebensjahr vollendet sein)
Bundessportakademie Linz
Auf der Gugl 30
4020 Linz
Tel.: +43 (0)732 / 652 352
Fax: +43 (0)732 / 600 920
email: infolinz@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/linz/
Schwerpunkte:
Dilpomtrainer/innenausbildung
Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung
Trainer/innenausbildung
Bundessportakademie Graz
Kadettengasse 19d
8041 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 327 980 -0
Fax: +43 (0)316 / 327 980 -16
email: infograz@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/graz/
Schwerpunkte:
Lehrwarteausbildung/Instrukorausbildung
Tennislehrer/innenausbildung
Trainer/innenausbildung
Bundessportakademie Innsbruck
Fürstenweg 185
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 507 45 -400
Fax: +43 (0)512 / 507 45 -50
email: infoinnsbruck@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/innsbruck/
Schwerpunkte:
Bergführer/in- und Skilehrer/innenausbildung
Diplomtrainer/innenausbildung
Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung
Trainer/innenausbildung
Bundessportakademie Wien
Auf der Schmelz 6
1150 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -27901
Fax: +43 (0)1 / 42 77 -9279
email: infoWien@bspa.at
Internet: http://www.bspa.at/wien/
Schwerpunkte:
Diplomlehrer/innenausbildung
Lehrwarteausbildung/Instruktorausbildung
Skiinstruktor/innenausbildung
Sportlehrer/innenausbildung
Tennislehrer/innenausbildung
Trainer/innenausbildung
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Freie Berufe:
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Wirtschaftstreuhänder Berufsordnung, Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist/Journalistin, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
b) Freie Gewerbe
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
c) reglementierte Gewerbe:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Die Outdoorpädagogik ist eine eigenständige pädagogische Richtung und basiert auf einem ganzheitlichen Menschenbild (beim ganzheitlichen Menschenbild wird davon ausgegangen, dass Körper, Seele, Geist und das Lebensumfeld miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen). Sie ermöglicht Naturspiel-, Experimentier- und Entwicklungsräume und findet in der Natur, also Outdoor statt. Das Ziel ist die Erweiterung der Erlebens- und Handlungsfähigkeiten der Teilnehmer*innen und die Entwicklung von persönlichen, sozialen und emotionalen Kompetenzen. Outdoorpädagog*innen wenden dazu wissenschaftliche und praktische Methoden und Techniken aus Pädagogik und Psychologie an, sowie Evaluations-, Interventions- und Transferformen (Übertragung von Wissen) in und mit der Natur.
Outdoorpädagog*innen planen, initiieren, begleiten und gestalten sogenannte Outdoortrainings für Gruppen, Schulklassen, Abteilungen und Teams aus Unternehmen usw. Dabei beschäftigen sich die Teilnehmer*innen unter der Leitung der Outdoorpädagog*innen mit dem Verstehen, Entwickeln, Entfalten, Vertrauen und Wahrnehmen des eigenen Ich und des Miteinanders in Gruppen und Teams. Vor allem bei der Arbeit mit Schulklassen legen Outdoorpädagog*innen den Fokus häufig auf Potenzialanalysen zur individuellen Weiterentwicklung. Ein wichtiger Faktor der Outdoorpädagogik ist, dass Entwicklungen, Experimente und Spiele gemeinsam und miteinander in Gruppen stattfinden und erarbeitet werden. Dazu werden natürliche Lernformen wie erlebnisorientierte Wanderungen, Hochseilgarten-Touren, gemeinsame Bauprojekte, wie der Bau eines Floßes mit anschließender Flussüberquerung, usw. angewandt.
Durch die naturpädagogischen Methoden wird die Natur, in der die Outdoortrainings stattfinden, zu einem Entspannungsraum, Lern- und Lehrraum und Bereich für Kreativität. Für die Trainings erstellen Outdoorpädagog*innen Zeitpläne und Lernkonzepte, planen Aufgaben und bereiten diverse (Lern-)Materialien vor. Solche Konzepte umfassen zum Beispiel künstlerisches Gestalten, Abenteuer- und Geschicklichkeitsspiele, Rollen- und Wettspiele, Übungen zu verbaler und non-verbaler Kommunikation (Kommunikation ohne Worte, z. B. nur anhand der Körpersprache), gemeinsames Lösen von kniffligen Aufgaben, kreative Lösungsfindungen usw.
Das wichtigste Arbeitsmittel für Outdoorpädagog*innen ist die eigene Person. Um andere Menschen und Gruppen in ihrer Entwicklung unterstützen zu können, ist es wichtig, selbst eine gefestigte Persönlichkeit zu sein.
Outdoorpädagog*innen arbeiten zur Planung der Outdoortrainings und zur Kommunikation mit Computern, Laptops, Druckern, Scannern, Telefonen und Mobiltelefonen (Smartphones). Sie führen Datenbanken und schriftliche Unterlagen und verwenden Fachliteratur. Bei den Trainings verwenden sie Flipcharts, Beamer und Präsentationssoftware, vor allem aber unterschiedlichste Materialien für die Outdooraktivitäten: Bälle, Seile, div. Hölzer, Tücher, Hindernisparcours, Sicherungsmaterialien und vieles mehr; bei umfangreicheren Aktivitäten auch Rucksäcke, Zelte usw.
Sie stellen Lernunterlagen, Broschüren und Infomaterialien zur Verfügung, die sie oft auch selbst erarbeiten.
Outdoorpädagog*innen arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen oder allein gemeinsam mit Gruppen verschiedener Größen. Sie arbeiten in Seminar- und Schulungsräumen, hauptsächlich aber draußen in der Natur, im Wald, an Ufern von Seen und Bächen, in Parks usw. Dadurch sind sie auch verschiedenen Wetterbedingungen wie Wind, Sonne und Hitze ausgesetzt. Teilweise arbeiten Outdoorpädagog*innen in speziellen Outdoor Einrichtungen wie z. B. Hochseilgärten, Hindernisparcours usw. Sie haben Kontakt zu ihren Kund*innen und beraten diese zu verschiedenen Trainingsangeboten.
Outdoorpädagoginnen und -pädagogen können sich auf unterschiedliche Zielgruppen, insbesondere Altersgruppen spezialisieren. Beispielsweise:
Outdoorpädagog*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für den Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und verschiedene spezialisierte Anbietern im pädagogischen Bereich bieten eine gute Möglichkeit sich in relevanten Bereichen weiterzubilden. Auch zahlreiche Universitäts- und Fachhochschullehrgänge ermöglichen eine Weiterbildung. Zudem haben Outdoorpädagog*innen die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung und Höherqualifizierung in Form eines außerordentlichen Weiterbildungsstudiums oder eines ordentlichen Zweitstudiums sowie eines weiterführenden PhD-Studiums.
Größere Organisationen und Veranstalter von Outdoorevents organisieren laufend Seminar und andere Weiterbildungsveranstaltungen für ihre Mitarbeiter*innen.
Außerdem ist für Outdoorpädagog*innen die laufende Lektüre von Fachzeitschriften, der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an Expert*innennetzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Coaching | Engl. für trainieren, betreuen, vorbereiten. Beratung durch einen spezifisch (oft psychologisch) ausgebildeten Coach. Dabei werden allgemeine, persönliche oder unternehmensinterne Probleme angesprochen. |
Didaktik | Ein Fachbegriff der Pädagogik (Erziehungswissenschaft). Didaktik bedeutet ursprünglich "Kunst des Lehrens". Dabei geht es also um Unterrichtslehre (Lehrmethoden, Lehrinhalte, Lehrplan usw.). |
Empathie | Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Situation und Problemlagen anderer Menschen einzufühlen. |
Hard Skills / Soft Skills | Die Bezeichnung für fachliche Kompetenzen. Im Gegensatz dazu: Soft Skills = Soziale Kompetenzen wie z. B. Teamfähigkeit, Kommunikationskompetenz, Kontaktfähigkeit. |
Interkulturalität | Der Begriff Interkulturalität bezeichnet die Beziehung und den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Interkulturalität bedeutet z. B., dass in Situationen wie etwa am Arbeitsplatz MitarbeiterInnen aus verschiedenen Kulturen gleichberechtigt behandelt werden. |
Mediation | Mediation ist eine Methode der Konfliktschlichtung, bei der die Konfliktparteien mit Hilfe einer unparteiischen dritten Person (Mediator*in) über die Konfliktsituation verhandeln und eine Vereinbarung schließen, mit der alle Konfliktparteien zufrieden sind. Häufige Anwendungsfälle sind z. B.: Scheidungen, Obsorgefragen, Eigentumsrecht, Umweltverfahren. |
Pädagogik | Erziehungswissenschaft oder die Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung. |
psychologisch | = seelisch |