„Smart City“ bezeichnet moderne Stadtentwicklungskonzepte zur digitalen Vernetzung von Städten und urbanen Zentren und Regionen, mit dem Ziel, verschiedene Bereiche und Prozesse automatisch zu steuern und zu koordinieren, wie z. B. die Koordination von Verkehrsaufkommen und Ampelschaltungen, von Müllabfuhr und Recycling oder die digitale/automatisierte Kommunikation zwischen Versorgungsbetrieben und Magistraten. Smart-City Konzepte beinhalten neben technischen auch ökonomische und soziale Innovationen (z. B. „Smart Government“ oder „Smart Society“).
Städteplaner*innen für Smart City & E-Mobility sind mit der Entwicklung von Konzepten und Projekten zur digitalen Vernetzung von Gebäuden, Verkehrswegen und Infrastrukturen in Städten und urbane Regionen sowie mit der Planung und Einführung von Infrastrukturen für Elektromobilität (E-Mobility) für PKWs und öffentliche Verkehrsmittel befasst. Zu diesem Zweck arbeiten sie im Team mit verschiedenen Expert*innen wie z. B. Verkehrstechniker*innen, Kulturtechniker*innen oder Umwelttechniker*innen und stehen in engem Austausch mit Behörden sowie mit Bürger*inneninitiativen und politischen Entscheidungsträger*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Für den Beruf Städteplaner*in für Smart City & E-Mobility ist in der Regel ein abgeschlossenes Universitäts- oder Fachhochschulstudium z. B. in Raumplanung, Urbanistik, Infrastrukturplanung erforderlich. Zusätzliche Qualifikationen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, Data Science etc. sind von Vorteil.
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium oder vergleichbares Studium oder gleichwertige facheinschlägige berufliche Qualifikationen und Berufspraxis
Abschluss:
Master of Science in Engineering (MSc)
Berechtigungen:
Zulassung zum Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften (gem. BGBl. II Nr. 87/2013)
Info:
Der Lehrgang befasst sich mit der elektrischen Energietechnik und im Speziellen mit ausgeprägten Schwerpunkten in Entwicklung und Optimierung moderner elektrischer Antriebs- und Generatortechnik, leistungselektronischen Frequenzumrichter-Systemen, Elektro -Chemischen und allgemeinen elektrischen Energie-Speichersystemen in der nachhaltigen Energieumwandlung und modernen elektrischen Fahrzeugantriebstechnik, dem „Electrical Powertrain“.
Weitere Infos: https://www.fachhochschulen.ac.at
FH Kärnten – Campus Villach
Europastraße 4
9524 Villach
Tel.: +43 (0)5 90 500 -7700
email: villach@fh-kaernten.at
Internet: https://www.fh-kaernten.at
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Reifeprüfung, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung facheinschlägige berufliche Qualifikationen (z. B. Lehre, BMS-Aabschluss) mit Zusatzprüfung
Abschluss:
Bachelor of Science in Engineering (BSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen
Info:
Das Bachelorstudium „Green Building – Design and Engineering“ (vormals „Smart Building – Energieeffiziente Gebäudetechnik und nachhaltiges Bauen“) vereint die Grundzüge der Architektur und des Bau- und Ingenieurwesens mit dem innovativen Ansatz der energieeffizienten Gebäudetechnik. Im Fokus steht die ganzheitliche Sichtweise bei der integralen Planung nachhaltiger Gebäudekonzepte aus ressourcenschonenden Konstruktionen und effizienter Energietechnologie.
Kosten: EUR 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag
Vertiefungen:
Weitere Infos: https://www.fh-salzburg.ac.at/studium/ed/green-building-design-engineering-bachelor
FH Salzburg – Campus Kuchl
Markt 136a
5431 Kuchl
Tel.: +43 / 50-2211-2000
Fax: +43 / 50-2211-2099
email: studienberatung@fh-salzburg.ac.at
Internet: https://www.fh-salzburg.ac.at
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Dual
Voraussetzungen:
Personen ohne Hochschulreife mit einschlägiger beruflicher Qualifikation und Personen mit deutscher Fachhochschulreife haben zur Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen Zusatzprüfungen in ausgewählten Fächern abzulegen.
Abschluss: Bachelor of Science in Engineering (BSc oder B.Sc.)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen
Info:
Das Studium befasst sich besonders mit den Bereichen Automatisierung und Informationstechnologie, dem großen Feld der Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik, sowie der Lichttechnik und der sich daraus ableitenden „menschlichen“ Komponente des Wohlfühlens in Räumen. Das im Studium erworbene, praxisnahe Wissen kann in den Arbeitsphasen direkt bei den Partnerunternehmen vertieft werden. Im Vordergrund steht die Entwicklung von technischen Lösungen für relevante, zukunftsgerichtete Herausforderungen, die sich aus dem Themenfeld eines immer stärker digitalisierten Gebäudes ergeben. (Quelle: MCI)
Inhalte:
Weitere Infos: https://www.mci.edu/de/studium/bachelor/smart-building-technologies
MCI – Internationale Hochschule GmbH
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 20 70 -0
Fax: +43 (0)512 / 20 70 -1099
email: office@mci.edu
Internet: https://www.mci.edu/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelor-Studium oder vergleichbares Studium oder
gleichwertige facheinschlägige berufliche Qualifikationen und Berufspraxis
Abschluss:
Diplomingenieur/Diplomingenieurin (DI)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Info:
Das Masterstudium beschäftigt sich mit intelligenten Gebäuden und nachhaltiger Quartiersentwicklung. Im Mittelpunkt steht die Wechselwirkung von Gebäuden im Kontext der intelligenten Stadt. Aufbauend auf den fachlichen Kompetenzen, welche die Studierenden in einem vorausgegangenen Bachelorstudium erworben haben, wird im Masterstudium das Wissen in den Spezialisierungen „Simulation & Systems“ (Gebäudesimulation / Gebäudesysteme) sowie „Smart Districts and Renovation“ (z. B. Quartiersentwicklung, Gebäudesanierung) vertieft.
Kosten: EUR 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag
Weitere Infos: https://www.fh-salzburg.ac.at/studium/ed/smart-buildings-in-smart-cities-master
FH Salzburg – Campus Kuchl
Markt 136a
5431 Kuchl
Tel.: +43 / 50-2211-2000
Fax: +43 / 50-2211-2099
email: studienberatung@fh-salzburg.ac.at
Internet: https://www.fh-salzburg.ac.at
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Bachelor of Science in Engingeering (BSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Weitere Infos: https://www.fachhochschulen.ac.at
FH Technikum Wien
Höchstädtplatz 5
1200 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 333 40 77-0
Fax: +43 (0)1 / 333 40 77-469
email: info@technikum-wien.at
Internet: https://www.technikum-wien.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
DiplomingenieurIn (Dipl.-Ing., DI)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 873 -0
Fax: +43 (0)316 / 873 -6125
email: info@TUGraz.at
Internet: https://www.tugraz.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Science (MSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 873 -0
Fax: +43 (0)316 / 873 -6125
email: info@TUGraz.at
Internet: https://www.tugraz.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
DiplomingenieurIn (Dipl.-Ing., DI)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.tuwien.at/studium/studienangebot/masterstudien/bauingenieurwesen
Technische Universität Wien
Karlsplatz 13
1040 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 588 01 -0
Fax: +43 (0)1 / 588 01 -41099
email: infostud@tuwien.ac.at
Internet: https://www.tuwien.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes, facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Science (MSc, Dipl.-Ing., DI)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes, facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Science (MSc, Dipl.-Ing., DI)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Bachelor of Science (BSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Weitere Infos: https://www.tuwien.at/studium/studienangebot/bachelorstudien/raumplanung-und-raumordnung
Technische Universität Wien
Karlsplatz 13
1040 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 588 01 -0
Fax: +43 (0)1 / 588 01 -41099
email: infostud@tuwien.ac.at
Internet: https://www.tuwien.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Diplomingenieur*in (Dipl.-Ing., DI)
international vergleichbar mit Master of Science (MSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.tuwien.at/studium/studienangebot/masterstudien/raumplanung-und-raumordnung
Technische Universität Wien
Karlsplatz 13
1040 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 588 01 -0
Fax: +43 (0)1 / 588 01 -41099
email: infostud@tuwien.ac.at
Internet: https://www.tuwien.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Science in Urban Studies (MSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Info:
Double Degree Program (DDP)
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/
Art: Kolleg
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplomprüfung
Berechtigungen:
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at
Höhere Technische Bundeslehranstalt Krems
Alauntalstraße 29
3500 Krems
Tel.: +43 (0)2732 / 831 90 -0
email: office@htlkrems.at
Internet: https://www.htlkrems.ac.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Bautechnik:
Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie
Höhere Lehranstalt für Biomedizin und Gesundheitstechnik – Ausbildungsschwerpunkt Medizininformatik
Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik – Ausbildungsschwerpunkt Sanierungstechnik
Fachschule für Bautechnik mit Betriebspraktikum
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen
Höhere Technische Bundeslehranstalt Krems
Alauntalstraße 29
3500 Krems
Tel.: +43 (0)2732 / 831 90 -0
email: office@htlkrems.at
Internet: https://www.htlkrems.ac.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Bautechnik:
Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie
Höhere Lehranstalt für Biomedizin und Gesundheitstechnik – Ausbildungsschwerpunkt Medizininformatik
Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik – Ausbildungsschwerpunkt Sanierungstechnik
Fachschule für Bautechnik mit Betriebspraktikum
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:
a) freie Berufe:Dazu ist die Ablegung der Ziviltechnikerprüfung erforderlich. Voraussetzung für die Zulassung zur Ziviltechnikerprüfung ist eine mindestens dreijährige, hauptberufliche praktische Tätigkeit (nach Abschluss des Studiums) in einem Dienstverhältnis oder als Gewerbetreibende*r eines reglementierten Gewerbes oder im öffentlichen Dienst. Die praktische Betätigung muss geeignet sein, die für die Ausübung der Befugnis erforderlichen Kenntnisse zu vermitteln.
Genauere Informationen findest du auf den Seiten der Kammern der Ziviltechniker:innen | Architekt:innen und Ingenieur:innen.
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt / Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt / Rechtsanwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
b) reglementierte Gewerbe:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes oder Handwerks sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
Liste der reglementierten Gewerbe: Bundeseinheitliche Liste der reglementierten Gewerbe
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Dicke Luft und lange Staus sollen in den „Smart Cities“ der Zukunft kein Thema mehr sein. Denn in diesen sollen städtische Umgebungen mit Sensoren versehen und digital vernetzt werden. Ziel ist eine permanente Interaktion zwischen Stadtbewohner*innen, Gebäuden, Fahrzeugen, Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur und dergleichen mehr. Im Rahmen der Digitalisierung von Städten und urbanen Regionen kommen Konzepte und Technologien wie z. B. Internet of Things (IoT), Big Data Analysen, datenbasierte Systeme (Künstliche Intelligenz, KI) und Cloud-Technologien zum Einsatz.
Städteplaner*innen für Smart City & E-Mobility verbinden in ihrer Arbeit Raumplanung (Urbanistik, Stadtentwicklung) mit Digitaltechnik, Internettechnik und IT mit Nachhaltigkeit und Ökologie. Infrastrukturen wie Straßen, Versorgungsbetriebe und Gebäude werden miteinander vernetzt: „Smarte“ Ampeln passen sich dem Verkehrsvolumen an, „smarte“ Wohn- und Bürogebäude kommunizieren mit Öko-Energiebetrieben und regeln ihren Energieverbrauch auf effiziente Weise.
Im Bereich E-Mobility entwickeln Städteplaner*innen den Einsatz von Linienbusen mit alternativen Antriebsystemen (z. B. Elektromotoren, Wasserstoffmotoren) und selbst-fahrende Elektrotaxis, den Ausbau von Radwegenetzen und vieles mehr. Ein besondere Herausforderung stellt der Aufbau einer Infrastruktur von Tank- bzw. Auflade-Stationen für Autos mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb dar. Ziel von E-Mobility ist es, urbane Räume und Regionen grüner und öffentliche Verkehrssysteme umweltfreundlicher zu gestalten, um so den CO2-Ausstoß nachhaltig bis hin zur Klima-Neutralität zu senken.
Bei der Entwicklung ihrer Konzepte analysieren Städteplaner*innen für Smart City & E-Mobility die geographischen und infrastrukturellen Gegebenheiten von Städten und urbanen Region, und besprechen gemeinsam mit Behörden und Bürger*innenvertretungen die spezifischen Bedürfnisse und Vorstellungen. Bei der Projektplanung stehen neben der digitalen Vernetzung insbesondere auch ökologisch und sozial nachhaltige, ressourcenschonende Zielvorgaben im Vordergrund. Die Planung und Präsentation der Projekte gehört ebenso zu den Aufgaben der Städteplaner*innen wie die Koordination und Betreuung der Projektausführung.
Städteplaner*innen für Smart City & E-Mobility arbeiten mit Computern/Laptops, Tablets, Notizbüchern sowie mit speziellen Softwareprogrammen zur Ausführung von Planungsarbeiten und Computersimulationen. Sie verwenden die üblichen Bürogeräte wie Drucker, Scanner, Kopiergeräte und (Mobil-)Telefone, halten sich mit einschlägigen Handbüchern und Fachjournalen auf dem Laufenden, und führen Betriebsbücher, Studien und Protokolle.
Städteplaner*innen für Smart City & E-Mobility arbeiten in den Räumlichkeiten (Büros, Besprechungszimmer) von Planungsbüros für Raumplanung, Stadtplanung oder Ziviltechnik. Im Außendienst besichtigen sie Planungs- oder Stadtentwicklungsgebiete vor Ort.
Städteplaner*innen für Smart City & E-Mobility arbeiten im Team mit verschiedenen Fachkräften und Expert*innen wie z. B. Raumplaner*innen, Verkehrsplaner*innen oder Vermessungstechniker*innen und insbesondere mit Spezialist*innen aus Datentechnik und IT, z. B. Informatiker*in, IoT-Entwickler*in, Cloud Engineer (m./w./d.), Data Scientist (m./w./d.).
Städtplaner*innen arbeiten viel vor Computern, bei Begehungen aber auch im Freien und sind dort mitunter wechselndem Wetter ausgesetzt. Besonders vor Abschluss von Projekten kann es bei der Arbeit auch stressig werden und verstärkt Mehrarbeit und Überstunden erforderlich sein.
Der Beruf Städteplaner*innen für Smart City & E-Mobility ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:
Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl):
Städteplaner*innen für Smart City & E-Mobility sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Neben Angeboten von Weiterbildungseinrichtungen wie dem Berufsförderungsinstitut (BFI) und dem Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten vor allem Fachhochschul- und Universitätslehrgänge die Möglichkeit zur fachliche Weiterentwicklung für Städteplaner*innen – Smart City & E-Mobility oder ein zweites oder weiteres Bachelor-, Master- oder PhD-Studiums, z. B. in Kulturtechnik, Landschaftsplanung oder Verkehrsplanung an. Mit der Ablegung der Ziviltechnikprüfung können sich Städteplaner*innen für Smart City & E-Mobility zum/zur Ziviltechniker*in höherqualifizieren.
Außerdem ist für Städteplaner*innen die laufende Lektüre von Fachzeitschriften (online und offline), der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen, Messen und die Teilnahme an beruflichen Netzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.
Angebote rund um die Themenbereiche Energieeffizienz, Bauen und Energie, ökologisches/nachhaltiges Bauen, Bausanierung usw., einschließlich des klimaaktiv e-Learning Tools, findest du über die Webseite der klimaaktiv Bildungskoordination.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Industrie 4.0 | Unter Industrie 4.0 versteht man die vermehrte Digitalisierung und Automatisierung von Arbeits- und Produktionsprozessen in allen Arbeits- und Wirtschaftsbereichen, etwa durch Computer und Roboter. Wesentliches Element von Industrie 4.0 ist dabei die intelligente, digitale Vernetzung der gesamten Produktionsumgebung ("smart production"), also von den Maschinen und Anlagen über die Logistik- und Manipulationssysteme bis hin zur Gebäudetechnik untereinander, aber auch mit dem Menschen (MitarbeiterInnen). Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung mittels Wasser- und Dampfkraft; darauf folgtedie zweite industrielle Revolution, geprägt durch Massenfertigung mit Hilfe von Fließbändern und elektrischer Energie, sowie daran anschließend die dritte industrielle Revolution oder digitale Revolution mit Einsatz von Elektronik und IT (v. a. die speicherprogrammierbare Steuerung und die CNC-Maschine) zur Automatisierung der Produktion. |
Informationsmanagement | Die Erfassung und Bereitstellung betrieblicher Informationen, zur Unterstützung der betriebsinternen Kommunikation zwischen der Geschäftsleitung und den verschiedenen Abteilungen. |
Inkubator | Generell Brutkasten/Brutschrank für die Zucht von Zell- und Gewebekulturen (z. B. in der Biotechnologie). |
Internet of Things (IoT) | Im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sind Maschinen bzw. Geräte mit Softwareanwendungen und Verbindung zum Internet ausgestattet und können somit selbst "denken" und "handeln", z. B. bestellt eine Kaffeemaschine automatisch Kaffeebohnen nach. Dadurch können viele Tätigkeiten und Prozesse automatisiert und ohne Einfluss von Menschen ablaufen. |
Smart Data | Als Smart Data werden große Datenmengen (Big Data) bezeichnet die, nach bestimmten Vorgaben gesammelt, geordnet und analysiert wurden. Erst dadurch wird Big Data zu Smart Data und hilft dabei, nützliche Erkenntnisse aus den Daten zu erhalten. |
Urbanistik | Fachbegriff für Städtebau, vor allem Städteplanung. |