User Interface Designer*innen (UI-Designer*innen) entwickeln und programmieren Benutzeroberflächen (Bildschirme, Displays) für Computer, Laptops, Smartphones, Tablets und andere Geräte mit interaktiven Bildschirmen wie Bankomaten, Ticket-Automaten, Bordcomputer für Autos, Haushaltsgeräte und vieles mehr. Die Benutzeroberflächen/Bildschirme sollen möglichst einfach zu bedienen sein, die zu erfüllenden Aufgaben und Funktionen (wie z. B. Ticket- oder Geldausgabe) sollen für die Nutzer*innen (User*innen) möglichst intuitiv und leicht zu erledigen sein.
User Interface Designer*innen arbeiten in den Herstellerbetrieben dieser Geräte und Systeme oder bei Betrieben für User Interface Softwareentwicklung. Sie arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen und verschiedenen Fachkräften und Spezialist*innen aus Elektronik, Informatik und IT und haben Kontakt zu ihren Kund*innen und Auftraggeber*innen.
Siehe auch den Beruf °User Experience Designer*in (UX-Designer*in)*. In der Praxis findet man häufig beide Berufe bzw. Tätigkeiten in Kombination und mit der Berufsbezeichnung UI/UX Designer*in vor.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:
a) Freie Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
b) Reglementierte Gewerbe/Handwerke, beispielsweise:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
ADSL | Abkürzung für Asymmetric Digital Subscriber Line (asymmetrische, digitale Anschlussleitung). Dabei handelt es sich um eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung. Das Frequenzband (eine Kupferleitung) wird in Teilbänder für die Übertragung von Videodaten und Telefonverkehr unterteilt. Diese haben unterschiedliche Bandbreiten (asymmetrisch). So sind schnellere Übertragungen möglich und es können mehr Daten empfangen als gesendet werden. |
App – Applikation | "App" bezeichnet eine Anwendungssoftware (Applikation), die hauptsächlich für Smartphones und Tablets, aber auch für Browser und Computer hergestellt wird. Im Vergleich zu einer Systemsoftware ist eine App (Applikation) für den normalen Betrieb eines Geräts nicht notwendig, sondern erfüllt nur eine bestimmte Funktion (z. B. E-Mail-Client, Spiel). Nutzungsbereiche sind vor allem Konsumgüter, Unterhaltung, Sport, Medien, aber auch Aktienmärkte und Wirtschaft. |
Breitbandtechnologie | Technologie mit hoher Übertragungsleistung für Daten. Die Bandbreite wird in Hertz gemessen. Die Breitbandtechnologie ist eine Form der Datenübertragung, die es erlaubt, unterschiedliche Telekommunikationsdienste gleichzeitig zu übertragen, z. B. Telefon und Internet. |
Digitale Transformation | Der Begriff digitale Transformation (digitaler Wandel) bezeichnet einen fortlaufenden digitalen Veränderungsprozess, insbesondere in Unternehmen (zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von betrieblichen Prozessen). Basis der digitalen Transformation ist eine digitale Infrastruktur (Informationstechnologie). Zu den wesentlichen Treibern der digitalen Transformation zählen digitale Infrastrukturen (Computer-Netzwerke) und Anwendungen (z. B. Apps auf Smartphones, Webanwendung) sowie die auf den digitalen Technologien basierenden Verwertungspotentiale wie z. B. digitale Geschäftsmodelle. |
Hotkey | Gängige Bezeichnung für eine Tastenkombination, die eine bestimmte Aktion in einem Anwendungsprogramm auslöst. Häufig werden aber auch normale Tastaturbefehle zur Steuerung von Anwendungsprogrammen als Hotkeys bezeichnet. |
Interface | Schnittstelle zwischen verschiedenen Hardwarekomponenten wie Drucker, Maus etc. |
Smartphone | Ein Smartphone ist ein Mobiltelefon, das nicht vorrangig für Telefonie konzipiert ist, sondern eine Fülle anderer Anwendungen möglich macht (z. B. Spiele, Digitalkamera, Diktiergerät, Navigationsgerät, Musik - und Videoplayer, Terminkalender, Modem, Kompass, etc.). |
SQL | 'Structured Query Language' ist eine standardisierte Abfragesprache für Datenbanksysteme |
User Experience (UX) | Der Begriff User Experience (Abkürzung UX; deutsch: Nutzererfahrung‘ oder ‚Nutzererlebnis‘ oder Kundenerlebnis) beschreibt alle Aspekte der Eindrücke und das Erlebnis eines Nutzers/einer Nutzerin bei der Interaktion mit einem Produkt, einer Dienstleistung, einer Umgebung oder Einrichtung. Dazu zählen auch Software und IT-Systeme. User Experience kommt meist im Zusammenhang mit der Gestaltung von Websites oder Apps zur Anwendung, umfasst jedoch jegliche Art der Produktinteraktion, also unter anderem auch die nicht-digitale, physische Nutzung. |
Virtual Reality (VR) | Virtual Reality (VR) (engl. Virtuelle Realität) bezeichnet computersimulierte Räume, in denen sich die Anwender*innen am Computerbildschirm oder mit Hilfe einer speziellen Brille und einem sensorischen Handschuh frei bewegen. Die sensorischen und körperlichen Bewegungen bzw. Reaktionen der Spieler*innen werden vom Computer in wirklichkeitsnahe 3D-Bilder, Töne und simulierte Bewegungen umgewandelt. Virtual Reality (VR) kommt in Computerspielen und anderen Unterhaltungsmedien aber auch in der Arbeitswelt z. B. zu Schulungszwecken von Pilot*innen, in der Simulation von Gebäuden oder Produkten für den Verkauf oder die Planung. |