Leichtflugzeugbauer*in

Die Lehrausbildung im Beruf Leichtflugzeugbauer*in wurde per 31. Mai 2019 aufgehoben. In diesem Beruf können keine neuen Lehrausbildungen mehr begonnen werden.

Leichtflugzeugbauer*innen sind mit allen Bereichen der Herstellung von Leichtflugzeugen (z. B. Segelflieger) befasst, angefangen von der Herstellung der Einzelteile über den Zusammenbau der Flugzeugteile bis zur Qualitäts- und Endkontrolle. – In der Praxis sind sie zumeist auf einen dieser Bereiche spezialisiert. Weiters führen sie diverse Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Leichtflugzeugen durch. In regelmäßigen Abständen und nach einem gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsplan prüfen sie Bauteile und Bordinstrumente und tauschen schadhafte Teile aus. Die durchgeführten Arbeiten werden in Kontrolllisten und Wartungsjournalen eingetragen. Die Herstellung von Leichtflugzeugen erfolgt in großen Werkstätten im Team mit verschiedenen Fach- und Hilfskräften.

Sonstiger Beruf
Hauptberuf
Lehrzeit:
3 Jahre

Tätigkeiten und Aufgaben

Bau des Flugzeugrumpfes:

  • Rumpfschalen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) herstellen (die Rumpfschalen werden aus einer Negativform, aus der sie herausgelöst werden, gewonnen)
  • Glasfasergewebe anbringen und flüssiges Kunstharz-Härter-Gemisch auftragen
  • nach dem Aushärten des Kunststoffes wird das Stahlrohrgestell in die Rumpfteile eingebaut, die Rumpfschalen werden zusammengeklebt
  • nach der Austrocknung wird der Flugzeugrumpf glattgeschliffen und lackiert

Bau der Tragflächen:

  • Tragflächen aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Holz herstellen
  • Schubstangen zur Bedienung des Querruders für die Steuerung einbauen
  • Bremsklappen und Querruder an der Tragflügelendkante befestigen
  • Poren an den Holzteilen durch eigene Isoliermittel abdichte
  • Tragflächen glätten und lackieren

Zusammenbau aller Teile:

  • Steuerknüppel, Pedale, Steuerungsseile und -stangen in den Flugzeugrumpf einbauen
  • Bordinstrumente anhand eines Schaltplanes montieren und verkabeln
  • bewegliche Teile der Tragflächen und des Fahrwerks am Flugzeugrumpf montieren
  • Endkontrolle: Überprüfen der Betriebstüchtigkeit sämtlicher Flugzeugteile

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • Auge-Hand-Koordination
  • Fingerfertigkeit
  • gute körperliche Verfassung

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • gutes Augenmaß
  • handwerkliche Geschicklichkeit
  • mathematisches Verständnis
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • technisches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kund*innenorientierung

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Geduld
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Umweltbewusstsein

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • Problemlösungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Die Lehrausbildung im Beruf Leichtflugzeugbauer*in wurde per 31. Mai 2019 mangels Bedarf aufgehoben. In diesem Beruf können keine neuen Lehrausbildungen mehr begonnen werden.

Interessierte finden Ausbildungsmöglichkeiten in verwandten/ähnlichen Bereichen, wie beispielsweise der Luftfahrzeugtechnik, der Kunststofftechnologie, dem Modell- und Formenbau, Bootbau oder der Tischlerei.

Art: Schulausbildung

Dauer: 4 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildende höhere Schule (AHS): positiver Abschluss der achten Schulstufe
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der achten Schulstufe mit Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard AHS“ oder bei Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ mit mindestens Befriedigend in den differenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache).
    Bei Beurteilung mit „Genügend“ Aufnahmeprüfung.
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe

Abschluss:

Abschlussprüfung

Berechtigungen:

  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • einschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung

Info: Anmeldung: erfolgt ab dem ersten Tag der Semesterferien, bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien, unter Vorlage des Originals der Schulnachricht der 4. Klasse

Die Bundesfachschule für Flugtechnik ist eine vierjährige berufsbildende mittlere technische Lehranstalt und befindet sich direkt am Fliegerhorst Leopold Figl – Flugplatz General Pabisch. Etwa 130 Schülerinnen und Schüler werden von ca. 30 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet, die zu einem großen Teil hauptberuflich als Flugzeugtechniker*innen arbeiten. So können sie den Jugendlichen auch viel Know-How zu aktuellen Entwicklungen und praxisbezogenen Themen mitgeben.
Schwerpunkte der Ausbildung sind Wartung, Prüfung und Fertigung von Luftfahrzeugen (Flugzeugmechaniker), von Luftfahrtgeräten sowie von flugtechnischen Bodeneinrichtungen. (Quelle: BFS Flugtechnik)

Weitere Infos: https://bfs-fuer-flugtechnik.jimdosite.com/

Adressen:

Bundesfachschule für Flugtechnik Langenlebarn
Bahnstraße 62/Fliegerhorst Leopold Figl – Flugplatz General Pabisch
3425 Langenlebarn

Tel.: +43 (0)50 2013 229902
email: office@flugtechnik.at
Internet: https://bfs-fuer-flugtechnik.jimdosite.com/

Schwerpunkte:

Fachschule für Flugtechnik – Ausbildungszweig Luftfahrzeug-Mechanik


Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS“ oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule

Abschluss:

Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen:

  • berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
  • Studienberechtigung
  • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur/in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen

Adressen:

Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Salzburg
Itzlinger Hauptstraße 30
5022 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 453 610 -0
Fax: +43 (0)662 / 453 610 -9
email: direktion@htl-salzburg.ac.at
Internet: https://www.htl-salzburg.ac.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Bautechnik:

  • Ausbildungsschwerpunkt Hochbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Tiefbau

Höhere Lehranstalt für Elektronik und Technische Informatik

  • Ausbildungsschwerpunkt Coding & Software Design
  • Ausbildungsschwerpunkt Smart Devices & Digital Communication

Höhere Lehranstalt für Elektrotechnik

  • Ausbildungsschwerpunkt Autonome Robotik
  • Ausbildungsschwerpunkt E-Mobilität

Höhere Lehranstalt für Maschinenbau:

  • Ausbildungsschwerpunkt Anlagen- & Kunststofftechnik
  • Ausbildungsschwerpunkt Energie- & Umwelttechnik
  • Ausbildungsschwerpunkt Robotik & Smart Engineering

Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie

  • Ausbildungsschwerpunkt Data Science & Artificial Intelligence
  • Ausbildungsschwerpunkt Virtual Engineering

Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikationsdesign

Höhere Lehranstalt für Medien – Ausbildungsschwerpunkt Multimedia-Interaktionsdesig

Höhere Lehranstalt für Biomedizin- und Gesundheitstechnik

Bauhandwerkerschule für Maurer*innen / Hochbau

Aufbaulehrgang für Berufstätige Informatik

Aufbaulehrgang für Berufstätige für Maschinenbau:

  • Schwerpunkt Robotik
  • Schwerpunkt Fahrzeug- und Energietechnik
  • Schwerpunkt Fertigungsverfahrgen

Aufbaulehrgang für Berufstätige für Elektrotechnik

Aufbaulehrgang für Berufstätige für Bautechnik – Hochbau-Architektur

Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Bautechnik

Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Elektrotechnik

Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Maschinenbau

Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Informatik

Hinweis: Über schulautonome Vertiefungen informieren die Webseiten der Schule.


Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung
  • oder 2-semestriger Studienbefähigungslehrgang der FH OÖ
Absolventinnen und Absolventen facheinschlägiger HTLs können in das 2. oder 3. Semester einsteigen.

Abschluss:

Bachelor of Science in Engineering (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Wichtig Inhalte

  • Technische Grundlagen (z. B. Mechanik, CAD, Prozessautomatisierung, Festigkeitslehre)
  • Werkstoffkunde
  • Polymerchemie
  • Werkstoffprüfung (Werkstoffprüfung Kunststoffe, zerstörungsfreie Prüfverfahren)
  • Verbundwerkstoffe, Konstruieren mit Verbundwerkstoffen
  • Fertigungsverfahren Verbundwerkstoffe und Prozesssimulation
  • Werkzeug- und Formenbau für die Compositeverarbeitung
  • Leichtbau
  • Betriebswirtschaft, Sprachen und Sozialkompetenz

Weitere Infos: https://www.fh-ooe.at/

Adressen:

FH Oberösterreich – Campus Wels – Technik und Angewandte Naturwissenschaften
Stelzhammerstraße 23
4600 Wels

Tel.: +43 (0)5 0804 40
Fax: +43 (0)5 0804 43166
email: office@fh-wels.at
Internet: https://fh-ooe.at/campus-wels

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Abschluss eines mindestens 6-semestrigen facheinschlägigen technischen Bachelor- oder höherwertigen Hochschulstudiums

Abschluss:

Diplom-Ingenieur/Diplom-IngenieurIn für technisch-wissenschaftliche Berufe (DI oder Dipl.-Ing.)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Der Leichtbau erhält weltweit in für (Ober-)Österreich maßgeblichen Bereichen wie Automobilbau und Luftfahrt, unter anderem durch E-Mobility, sowie Maschinenbau und Sport immer größere Bedeutung. Die AbsolventInnen können nach dem Studium in leitender Funktion in den Bereichen Material- und Prozessentwicklung, Bauteilauslegung, Konstruktion und Optimierung, Composite-Verarbeitung, Technische Projektleitung bzw.- mangement, Qualitätswesen sowie Forschung und Entwicklung tätig sein. Darüber hinaus erwerben die AbsolventInnen unternehmerische Grundlagen für eine selbständige Karriere in dieser innovativen Branche.

Weitere Infos: https://www.fh-ooe.at/

Adressen:

FH Oberösterreich – Campus Wels – Technik und Angewandte Naturwissenschaften
Stelzhammerstraße 23
4600 Wels

Tel.: +43 (0)5 0804 40
Fax: +43 (0)5 0804 43166
email: office@fh-wels.at
Internet: https://fh-ooe.at/campus-wels

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelor-Studium oder vergleichbares Studium oder gleichwertige facheinschlägige berufliche Qualifikationen und Berufspraxis

Abschluss:

Master of Science in Engineering (MSc)

Berechtigungen:

Zulassung zum Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften (gem. BGBl. II Nr. 87/2013).

Info:

Lehrinhalte: Mathematik, Informatik, Technische Physik, Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau, Mechanik, Elektrotechnik, Fremdsprachen und Wirtschaft

Berufsfelder: Maschinenbau, Anlagenbau, Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrt, Umwelttechnik, Energietechnik, Forschung und Entwicklung.

Weitere Infos: https://www.fachhochschulen.ac.at

Adressen:

FH Kärnten – Campus Villach
Europastraße 4
9524 Villach

Tel.: +43 (0)5 90 500 -7700
email: villach@fh-kaernten.at
Internet: https://www.fh-kaernten.at

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

DiplomingenieurIn (Dipl.-Ing.; DI)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/werkstoffe/kunststofftechnik-auslaufend/

Adressen:

Montanuniversität Leoben
Franz Josef-Straße 18
8700 Leoben

Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
email: office@unileoben.ac.at
Internet: https://www.unileoben.ac.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Berufsfelder: Tätigkeiten in der kunststoffverarbeitende Industrie, anwendungstechnische Abteilungen der kunststofferzeugenden Industrie, Bauwesen, Verpackungssektor, Sportartikel-, Elektro-/Elektronik- und Automobilindustrie sowie Luft- und Raumfahrt.

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

JKU – Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 24 68 -3314
Fax: +43 (0)732 / 24 68 -3300
email: studium@jku.at
Internet: https://www.jku.at/

Dauer: 5 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • positiver Abschluss einer einschlägigen Fachschule oder Lehrausbildung oder
  • Vorbereitungslehrgang für Personen mit einer nicht facheinschlägigen Ausbildung

Abschluss:

Reif- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen:

  • Berechtigt zur Ausübung facheinschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
  • Studienberechtigung
  • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur/in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

Info:

Gemäß der geltenden Lehrpläne des Aufbaulehrgang Maschinenbau sind während der Ausbildungszeit insgesamt mindestens 8 Wochen einschlägige Ferialpraxis in der unterrichtsfreien Zeit zu absolvieren. Für die Absolventen der Fachschule und Absolventen einer fachspezifischen Lehre können bis zu 4 Wochen auf das Pflichtpraktikum angerechnet werden.

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen

Adressen:

Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Bregenz
Reichsstraße 4
6900 Bregenz

Tel.: +43 (0)5574 / 421 25 -0
email: office@htl-bregenz.ac.at
Internet: https://www.htl-bregenz.ac.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Elektrotechnik:

  • Erneuerbare Energien und Robotik
  • Elektromobilität
  • Smart Systems

Aufbaulehrgang/Kolleg für Berufstätige für Elektrotechnik:

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  • Energiesysteme
  • Antriebstechnik
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau:

    • Automatisierungsstechnik
    • Fertigungsverfahren – Kunststoffe
    • Umwelt- und Verfahrenstechnik

    Aufbaulehrgang/Kolleg für Maschinenbau:

    • Automatisierungstechnik
    • Fertigungsverfahren – Kunststoffe

    Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis – Werkzeug- und Vorrichtungsbau


    Selbstständigkeit

    Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:

    a) Reglementierte Gewerbe/Handwerke:

    • Handwerk der Modellbauer, BGBl. II Nr. 91/2003 (Novelle mit Art. 44, BGBl. II Nr. 399/2008),
    • Handwerk der Bootbauer, BGBl. II Nr. 91/2003 (Novelle mit Art. 44, BGBl. II Nr. 399/2008),
    • Handwerk der Binder und Drechsler, BGBl. II Nr. 91/2003 (Novelle mit Art. 44, BGBl. II Nr. 399/2008),
    • Handwerk der Kunststoffverarbeitung, BGBl. II Nr. 66/2003 (Novelle mit Art. 29, BGBl. II Nr. 399/2008)

    Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes (einschließlich Rechtskraftgewerbe) sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
    Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe

    b) Freies Gewerbe:
    – Wagner

    Informationen zum „Freien Gewerbe“:
    freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirksverwaltungsbehörde). Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.

    Liste der Freien Gewerbe:

    ALLGEMEINE HINWEISE:

    Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.

    In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.

    Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
    Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

    • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
    • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
    • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

    Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:

    Alternativen (Auswahl)

    Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

    Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

    Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

    Folgende Inhalte löschen:

    Arbeitsbereiche

    Leichtflugzeugbauer*innen bauen Leichtflugzeuge wie z. B. Segelflieger nach technischen Plänen und Unterlagen. Dabei stellen sie zunächst ein Stahlrohrgerüst für den Flugzeugrumpf aus nahtlosen Stahlrohren her. Sie schneiden die Rohre mit einer Eisensäge auf die entsprechende Länge zu, spannen sie in einer Spannvorrichtung ein und verschweißen sie. Die Schweißnähte werden gereinigt und das Stahlrohrgerüst lackiert. Danach werden die Karosserieteile (zumeist aus Leichtmetallen (z. B. Aluminium) oder Kunststoffen) sowie Cockpit, Sitze und Kabinen auf dem Stahlrohrgerüst montiert. Die Flugzeugherstellung vom Bau des Rumpfes bis zum Aufsetzen der Tragflächen erfolgt in mehreren Bauabschnitten.

    Bei Wartungs- und Reparaturarbeiten prüfen die Leichtflugzeugbauer*innen entsprechend den gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsplänen die einzelnen Bauteile wie Motoren, Triebwerke usw. sowie die Funktionstüchtigkeit der Bordinstrumente. Bei Fehlfunktionen suchen sie die Fehlerquelle und tauschen die schadhaften Bestandteile und Komponenten aus bzw. reparieren diese. Leichtflugzeuge werden nach einem von der Luftfahrtagentur der Austro Control geprüften und typisierten Prototyp (erste Ausführung) gefertigt. Nach diesem typisierten Prototyp werden Leichtflugzeuge dann entsprechend den speziellen Kundenwünschen in Einzelfertigung oder Kleinserien hergestellt.

    Arbeitsmittel

    Leichtflugzeugbauer*innen bearbeiten verschiedene Werkstoffe und Materialien wie z. B. Leichtmetalle, Aluminium- und Titanbleche, Stahl, Edelstahl und Eisen sowie verschiedene Kunststoffe und Hölzer. Weiters montieren und verarbeiten sie zahlreiche Bauteile wie Rohre, Kabel, Leitungen, Schrauben, Stifte, Nieten usw. sowie Komponenten wie Motoren, Triebwerke, Bordinstrumente, Cockpitsitze, Türen und Fenster. Bei ihrer Arbeit hantieren sie mit Werkzeugen und Geräten wie z. B. Schraubenzieher, Schraubenschlüssel, Hämmer, Sägen, Löt-, Schleif- und Schweißgeräten sowie mit diversen Mess- und Prüfgeräten und setzen Hilfs- und Betriebsmittel wie Klebstoffe, Leime, Lacke, Motoröl, Kühlmittel, Schmiermittel und dergleichen ein.

    Sie lesen und verwenden technische Unterlagen, Bau- und Montagepläne, Betriebsanleitungen, Werkskizzen usw. und führen technische Dokumentationen, Arbeitsprotokolle, Stück- und Inventarlisten und Wartungsjournale. Bei ihrer Arbeit achten sie genau auf die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen, internationalen Sicherheitsstandards.

    Arbeitsumfeld

    Leichtflugzeugbauer*innen arbeiten in den Werkstätten und Werkhallen von gewerblichen Klein- und Mittelbetrieben oder größeren Produktionsbetrieben des Leichtflugzeugbaus. Sie arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften, siehe z. B. Technischer Zeichner / Technische Zeichnerin (Lehrberuf), Flugzeugspengler*in, Maschinenbautechniker*in, Werkstofftechnik (Modullehrberuf). Weiters haben sie Kontakt mit ihren Kund*innen/Auftraggeber*innen und den Lieferant*innen von Zulieferteilen.

    Der Leichtflugzeugbau spielt in Österreich keine besondere Rolle. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich vor allem im Bereich Service und Reparatur in Flugschulen, Segelfliegerclubs und auf Flughäfen

    • Betriebe des Leichtflugzeugbaues
    • gewerbliche Klein- und Mittelbetriebe, die Wartungs- und Reparaturarbeiten an Segelflugzeugen und Motorseglern durchführen (diese Betriebe befinden sich in Österreich vor allem in der Nähe der Flughäfen Wien, Wiener Neustadt und Graz)
    • private Segelfliegerclubs

    Der Beruf Leichtflugzeugbauer*in ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:

    • Leichtflugzeugtypen
    • Bordinstrumente, Bordelektronik
    • Motoren und Triebwerke
    • Design und Konstruktion
    • Service, Wartung, Reparatur
    • Sicherheitsprüfung, Qualitäts- und Endkontrolle

    Leichtflugzeugbauer*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.

    Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten zahlreiche relevante Kurse und Lehrgänge z. B. in technischen Bereichen (z. B. Motoren- und Triebwerke, Elektronik, Hydraulik, Pneumatik, Metallbearbeitungstechniken) sowie zu betriebswirtschaftlichen Themen an.

    Auch der Besuch einer Werkmeisterschule oder die Vorbereitung auf die Meister*innenprüfung sowie Weiterbildungsangebote in verwandten Berufen (siehe Luftfahrzeugtechnik) kommen als Weiterbildung und Höherqualifizierung in Frage.

    Die Vorbereitung auf die Segelflieger*innenprüfung erfolgt meist im Rahmen von innerbetrieblichen Kursen. Voraussetzung ist die Vollendung des 16. Lebensjahres.

    Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

    Aerodynamik

    Aerodynamik ist die Lehre von den Kräften, die auf bewegte Körper in der Luft einwirken. Dieser Begriff gewann in den letzten Jahren auch in der Automobiltechnik an Bedeutung, als man entdeckte, dass der Luftwiderstand ein entscheidender Faktor beim Treibstoffverbrauch eines Autos ist. Heute werden alle Autos nach aerodynamischen Kriterien gebaut. Je "aerodynamischer" eine Karosserie, desto weniger Energie benötigt das Fahrzeug, um eine bestimmte Geschwindigkeit zu erzielen.

    Austro Control

    Die Austro Control ist für die Flugsicherheit des österreichischen Luftraumes zuständig. Sie regelt den gesamten zivilen und militärischen Flugverkehr und stimmt diesen mit den Flughäfen des Landes ab. Jedes Flugzeug das in Österreich startet bzw. landet, wird von der Austro Control registriert und freigegeben.

    Autopilot

    ist ein System zur automatischen Steuerung eines Luftfahrzeuges. Einfache Autopiloten halten nur die Höhe und die Flugrichtung. Technisch ausgefeilte Autopiloten sind mit dem Bordcomputer gekoppelt und können das Flugzeug vom Start bis zur Landung selbstständig führen. Hierbei wertet der Bordcomputer die von den Instrumenten des Luftfahrzeuges und von Flugleiteinrichtungen gelieferten Signale aus, vergleicht sie mit den Flugvorgaben und übermittelt bei Bedarf dem Autopiloten die nötigen Daten zur Korrektur.

    Autorotation

    Bezeichnet die durch den Luftstrom erzeugte Drehbewegung der Hauptrotorblätter oder der Triebwerke nach Triebwerksausfall. Die Autorotation stellt beim Flugzeug die Versorgung der technischen Systeme (Hydraulik, Elektrik, Druckluft) des Fluggerätes sicher, so dass Steuerung, Kommunikation und Navigaton weiterhin möglich sind. Beim Hubschrauber ermöglicht die Drehbewegung des Hauptrotors ein Notlandeverfahren.

    Glasfaser

    Glasfasern sind lange, dünne aus Glas bestehende Fasern. Bei der Erzeugung von Glasfasern wird geschmolzenes Glas zu dünnen Fäden gezogen. Zur Datenübertragung werden Glasfasern für Glasfaserkabel verwendet. Weitere Anwendungsgebiete von Glasfasern sind Textilien, Wärme- und Schalldämmung oder glasfaserverstärkte Kunststoffe.

    GPS

    GPS ist die Abkürzung für "Global Positioning System", ein satellitengestütztes Funkortungsverfahren zur Positionsbestimmung.