Die Lehrausbildung im Beruf Leichtflugzeugbauer*in wurde per 31. Mai 2019 aufgehoben. In diesem Beruf können keine neuen Lehrausbildungen mehr begonnen werden.
Leichtflugzeugbauer*innen sind mit allen Bereichen der Herstellung von Leichtflugzeugen (z. B. Segelflieger) befasst, angefangen von der Herstellung der Einzelteile über den Zusammenbau der Flugzeugteile bis zur Qualitäts- und Endkontrolle. – In der Praxis sind sie zumeist auf einen dieser Bereiche spezialisiert. Weiters führen sie diverse Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Leichtflugzeugen durch. In regelmäßigen Abständen und nach einem gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsplan prüfen sie Bauteile und Bordinstrumente und tauschen schadhafte Teile aus. Die durchgeführten Arbeiten werden in Kontrolllisten und Wartungsjournalen eingetragen. Die Herstellung von Leichtflugzeugen erfolgt in großen Werkstätten im Team mit verschiedenen Fach- und Hilfskräften.
Bau des Flugzeugrumpfes:
Bau der Tragflächen:
Zusammenbau aller Teile:
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Lehrausbildung im Beruf Leichtflugzeugbauer*in wurde per 31. Mai 2019 mangels Bedarf aufgehoben. In diesem Beruf können keine neuen Lehrausbildungen mehr begonnen werden.
Interessierte finden Ausbildungsmöglichkeiten in verwandten/ähnlichen Bereichen, wie beispielsweise der Luftfahrzeugtechnik, der Kunststofftechnologie, dem Modell- und Formenbau, Bootbau oder der Tischlerei.
Art: Schulausbildung
Dauer: 4 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Abschlussprüfung
Berechtigungen:
Info: Anmeldung: erfolgt ab dem ersten Tag der Semesterferien, bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien, unter Vorlage des Originals der Schulnachricht der 4. Klasse
Die Bundesfachschule für Flugtechnik ist eine vierjährige berufsbildende mittlere technische Lehranstalt und befindet sich direkt am Fliegerhorst Leopold Figl – Flugplatz General Pabisch. Etwa 130 Schülerinnen und Schüler werden von ca. 30 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet, die zu einem großen Teil hauptberuflich als Flugzeugtechniker*innen arbeiten. So können sie den Jugendlichen auch viel Know-How zu aktuellen Entwicklungen und praxisbezogenen Themen mitgeben.
Schwerpunkte der Ausbildung sind Wartung, Prüfung und Fertigung von Luftfahrzeugen (Flugzeugmechaniker), von Luftfahrtgeräten sowie von flugtechnischen Bodeneinrichtungen. (Quelle: BFS Flugtechnik)
Weitere Infos: https://bfs-fuer-flugtechnik.jimdosite.com/
Bundesfachschule für Flugtechnik Langenlebarn
Bahnstraße 62/Fliegerhorst Leopold Figl – Flugplatz General Pabisch
3425 Langenlebarn
Tel.: +43 (0)50 2013 229902
email: office@flugtechnik.at
Internet: https://bfs-fuer-flugtechnik.jimdosite.com/
Schwerpunkte:
Fachschule für Flugtechnik – Ausbildungszweig Luftfahrzeug-Mechanik
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen
Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Salzburg
Itzlinger Hauptstraße 30
5022 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 453 610 -0
Fax: +43 (0)662 / 453 610 -9
email: direktion@htl-salzburg.ac.at
Internet: https://www.htl-salzburg.ac.at
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Bautechnik:
Höhere Lehranstalt für Elektronik und Technische Informatik
Höhere Lehranstalt für Elektrotechnik
Höhere Lehranstalt für Maschinenbau:
Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie
Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikationsdesign
Höhere Lehranstalt für Medien – Ausbildungsschwerpunkt Multimedia-Interaktionsdesig
Höhere Lehranstalt für Biomedizin- und Gesundheitstechnik
Bauhandwerkerschule für Maurer*innen / Hochbau
Aufbaulehrgang für Berufstätige Informatik
Aufbaulehrgang für Berufstätige für Maschinenbau:
Aufbaulehrgang für Berufstätige für Elektrotechnik
Aufbaulehrgang für Berufstätige für Bautechnik – Hochbau-Architektur
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Bautechnik
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Elektrotechnik
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Maschinenbau
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Informatik
Hinweis: Über schulautonome Vertiefungen informieren die Webseiten der Schule.
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Bachelor of Science in Engineering (BSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Info:
Wichtig Inhalte
Weitere Infos: https://www.fh-ooe.at/
FH Oberösterreich – Campus Wels – Technik und Angewandte Naturwissenschaften
Stelzhammerstraße 23
4600 Wels
Tel.: +43 (0)5 0804 40
Fax: +43 (0)5 0804 43166
email: office@fh-wels.at
Internet: https://fh-ooe.at/campus-wels
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplom-Ingenieur/Diplom-IngenieurIn für technisch-wissenschaftliche Berufe (DI oder Dipl.-Ing.)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Info:
Der Leichtbau erhält weltweit in für (Ober-)Österreich maßgeblichen Bereichen wie Automobilbau und Luftfahrt, unter anderem durch E-Mobility, sowie Maschinenbau und Sport immer größere Bedeutung. Die AbsolventInnen können nach dem Studium in leitender Funktion in den Bereichen Material- und Prozessentwicklung, Bauteilauslegung, Konstruktion und Optimierung, Composite-Verarbeitung, Technische Projektleitung bzw.- mangement, Qualitätswesen sowie Forschung und Entwicklung tätig sein. Darüber hinaus erwerben die AbsolventInnen unternehmerische Grundlagen für eine selbständige Karriere in dieser innovativen Branche.
Weitere Infos: https://www.fh-ooe.at/
FH Oberösterreich – Campus Wels – Technik und Angewandte Naturwissenschaften
Stelzhammerstraße 23
4600 Wels
Tel.: +43 (0)5 0804 40
Fax: +43 (0)5 0804 43166
email: office@fh-wels.at
Internet: https://fh-ooe.at/campus-wels
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelor-Studium oder vergleichbares Studium oder gleichwertige facheinschlägige berufliche Qualifikationen und Berufspraxis
Abschluss:
Master of Science in Engineering (MSc)
Berechtigungen:
Zulassung zum Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften (gem. BGBl. II Nr. 87/2013).
Info:
Lehrinhalte: Mathematik, Informatik, Technische Physik, Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau, Mechanik, Elektrotechnik, Fremdsprachen und Wirtschaft
Berufsfelder: Maschinenbau, Anlagenbau, Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrt, Umwelttechnik, Energietechnik, Forschung und Entwicklung.
Weitere Infos: https://www.fachhochschulen.ac.at
FH Kärnten – Campus Villach
Europastraße 4
9524 Villach
Tel.: +43 (0)5 90 500 -7700
email: villach@fh-kaernten.at
Internet: https://www.fh-kaernten.at
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
DiplomingenieurIn (Dipl.-Ing.; DI)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/werkstoffe/kunststofftechnik-auslaufend/
Montanuniversität Leoben
Franz Josef-Straße 18
8700 Leoben
Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
email: office@unileoben.ac.at
Internet: https://www.unileoben.ac.at/
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Bachelor of Science (BSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Info:
Berufsfelder: Tätigkeiten in der kunststoffverarbeitende Industrie, anwendungstechnische Abteilungen der kunststofferzeugenden Industrie, Bauwesen, Verpackungssektor, Sportartikel-, Elektro-/Elektronik- und Automobilindustrie sowie Luft- und Raumfahrt.
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
JKU – Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz
Tel.: +43 (0)732 / 24 68 -3314
Fax: +43 (0)732 / 24 68 -3300
email: studium@jku.at
Internet: https://www.jku.at/
Dauer: 5 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Reif- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Info:
Gemäß der geltenden Lehrpläne des Aufbaulehrgang Maschinenbau sind während der Ausbildungszeit insgesamt mindestens 8 Wochen einschlägige Ferialpraxis in der unterrichtsfreien Zeit zu absolvieren. Für die Absolventen der Fachschule und Absolventen einer fachspezifischen Lehre können bis zu 4 Wochen auf das Pflichtpraktikum angerechnet werden.
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen
Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Bregenz
Reichsstraße 4
6900 Bregenz
Tel.: +43 (0)5574 / 421 25 -0
email: office@htl-bregenz.ac.at
Internet: https://www.htl-bregenz.ac.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Elektrotechnik:
Aufbaulehrgang/Kolleg für Berufstätige für Elektrotechnik:
ul>Höhere Lehranstalt für Maschinenbau:
Aufbaulehrgang/Kolleg für Maschinenbau:
Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis – Werkzeug- und Vorrichtungsbau
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Reglementierte Gewerbe/Handwerke:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes (einschließlich Rechtskraftgewerbe) sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
b) Freies Gewerbe:
– Wagner
Informationen zum „Freien Gewerbe“:
freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirksverwaltungsbehörde). Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Leichtflugzeugbauer*innen bauen Leichtflugzeuge wie z. B. Segelflieger nach technischen Plänen und Unterlagen. Dabei stellen sie zunächst ein Stahlrohrgerüst für den Flugzeugrumpf aus nahtlosen Stahlrohren her. Sie schneiden die Rohre mit einer Eisensäge auf die entsprechende Länge zu, spannen sie in einer Spannvorrichtung ein und verschweißen sie. Die Schweißnähte werden gereinigt und das Stahlrohrgerüst lackiert. Danach werden die Karosserieteile (zumeist aus Leichtmetallen (z. B. Aluminium) oder Kunststoffen) sowie Cockpit, Sitze und Kabinen auf dem Stahlrohrgerüst montiert. Die Flugzeugherstellung vom Bau des Rumpfes bis zum Aufsetzen der Tragflächen erfolgt in mehreren Bauabschnitten.
Bei Wartungs- und Reparaturarbeiten prüfen die Leichtflugzeugbauer*innen entsprechend den gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsplänen die einzelnen Bauteile wie Motoren, Triebwerke usw. sowie die Funktionstüchtigkeit der Bordinstrumente. Bei Fehlfunktionen suchen sie die Fehlerquelle und tauschen die schadhaften Bestandteile und Komponenten aus bzw. reparieren diese. Leichtflugzeuge werden nach einem von der Luftfahrtagentur der Austro Control geprüften und typisierten Prototyp (erste Ausführung) gefertigt. Nach diesem typisierten Prototyp werden Leichtflugzeuge dann entsprechend den speziellen Kundenwünschen in Einzelfertigung oder Kleinserien hergestellt.
Leichtflugzeugbauer*innen bearbeiten verschiedene Werkstoffe und Materialien wie z. B. Leichtmetalle, Aluminium- und Titanbleche, Stahl, Edelstahl und Eisen sowie verschiedene Kunststoffe und Hölzer. Weiters montieren und verarbeiten sie zahlreiche Bauteile wie Rohre, Kabel, Leitungen, Schrauben, Stifte, Nieten usw. sowie Komponenten wie Motoren, Triebwerke, Bordinstrumente, Cockpitsitze, Türen und Fenster. Bei ihrer Arbeit hantieren sie mit Werkzeugen und Geräten wie z. B. Schraubenzieher, Schraubenschlüssel, Hämmer, Sägen, Löt-, Schleif- und Schweißgeräten sowie mit diversen Mess- und Prüfgeräten und setzen Hilfs- und Betriebsmittel wie Klebstoffe, Leime, Lacke, Motoröl, Kühlmittel, Schmiermittel und dergleichen ein.
Sie lesen und verwenden technische Unterlagen, Bau- und Montagepläne, Betriebsanleitungen, Werkskizzen usw. und führen technische Dokumentationen, Arbeitsprotokolle, Stück- und Inventarlisten und Wartungsjournale. Bei ihrer Arbeit achten sie genau auf die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen, internationalen Sicherheitsstandards.
Leichtflugzeugbauer*innen arbeiten in den Werkstätten und Werkhallen von gewerblichen Klein- und Mittelbetrieben oder größeren Produktionsbetrieben des Leichtflugzeugbaus. Sie arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften, siehe z. B. Technischer Zeichner / Technische Zeichnerin (Lehrberuf), Flugzeugspengler*in, Maschinenbautechniker*in, Werkstofftechnik (Modullehrberuf). Weiters haben sie Kontakt mit ihren Kund*innen/Auftraggeber*innen und den Lieferant*innen von Zulieferteilen.
Der Leichtflugzeugbau spielt in Österreich keine besondere Rolle. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich vor allem im Bereich Service und Reparatur in Flugschulen, Segelfliegerclubs und auf Flughäfen
Der Beruf Leichtflugzeugbauer*in ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:
Leichtflugzeugbauer*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten zahlreiche relevante Kurse und Lehrgänge z. B. in technischen Bereichen (z. B. Motoren- und Triebwerke, Elektronik, Hydraulik, Pneumatik, Metallbearbeitungstechniken) sowie zu betriebswirtschaftlichen Themen an.
Auch der Besuch einer Werkmeisterschule oder die Vorbereitung auf die Meister*innenprüfung sowie Weiterbildungsangebote in verwandten Berufen (siehe Luftfahrzeugtechnik) kommen als Weiterbildung und Höherqualifizierung in Frage.
Die Vorbereitung auf die Segelflieger*innenprüfung erfolgt meist im Rahmen von innerbetrieblichen Kursen. Voraussetzung ist die Vollendung des 16. Lebensjahres.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Aerodynamik | Aerodynamik ist die Lehre von den Kräften, die auf bewegte Körper in der Luft einwirken. Dieser Begriff gewann in den letzten Jahren auch in der Automobiltechnik an Bedeutung, als man entdeckte, dass der Luftwiderstand ein entscheidender Faktor beim Treibstoffverbrauch eines Autos ist. Heute werden alle Autos nach aerodynamischen Kriterien gebaut. Je "aerodynamischer" eine Karosserie, desto weniger Energie benötigt das Fahrzeug, um eine bestimmte Geschwindigkeit zu erzielen. |
Austro Control | Die Austro Control ist für die Flugsicherheit des österreichischen Luftraumes zuständig. Sie regelt den gesamten zivilen und militärischen Flugverkehr und stimmt diesen mit den Flughäfen des Landes ab. Jedes Flugzeug das in Österreich startet bzw. landet, wird von der Austro Control registriert und freigegeben. |
Autopilot | ist ein System zur automatischen Steuerung eines Luftfahrzeuges. Einfache Autopiloten halten nur die Höhe und die Flugrichtung. Technisch ausgefeilte Autopiloten sind mit dem Bordcomputer gekoppelt und können das Flugzeug vom Start bis zur Landung selbstständig führen. Hierbei wertet der Bordcomputer die von den Instrumenten des Luftfahrzeuges und von Flugleiteinrichtungen gelieferten Signale aus, vergleicht sie mit den Flugvorgaben und übermittelt bei Bedarf dem Autopiloten die nötigen Daten zur Korrektur. |
Autorotation | Bezeichnet die durch den Luftstrom erzeugte Drehbewegung der Hauptrotorblätter oder der Triebwerke nach Triebwerksausfall. Die Autorotation stellt beim Flugzeug die Versorgung der technischen Systeme (Hydraulik, Elektrik, Druckluft) des Fluggerätes sicher, so dass Steuerung, Kommunikation und Navigaton weiterhin möglich sind. Beim Hubschrauber ermöglicht die Drehbewegung des Hauptrotors ein Notlandeverfahren. |
Glasfaser | Glasfasern sind lange, dünne aus Glas bestehende Fasern. Bei der Erzeugung von Glasfasern wird geschmolzenes Glas zu dünnen Fäden gezogen. Zur Datenübertragung werden Glasfasern für Glasfaserkabel verwendet. Weitere Anwendungsgebiete von Glasfasern sind Textilien, Wärme- und Schalldämmung oder glasfaserverstärkte Kunststoffe. |
GPS | GPS ist die Abkürzung für "Global Positioning System", ein satellitengestütztes Funkortungsverfahren zur Positionsbestimmung. |