Food Blogger*innen sind professionelle Blogger*innen, die sich auf die Themen Essen, Kochen, Kulinarik und Gastronomie spezialisiert haben. Dafür veröffentlichen sie regelmäßig Artikel, Fotos und Videos zu den Themen auf unterschiedlichen Social Media-Plattformen und in verschiedenen Medien – vom eigenen Blog bis zur Instagram-Seite, vom Video-Channel bis zum eigenen Kochbuch.
Professionelle Food Blogger*innen, die auch von ihrem Beruf leben können, haben sich über viele Jahre eine Präsenz im Internet, eine große Zahl an Followern und Wissen rund um das Thema Essen und Kulinarik aufgebaut. Viele haben sich auch auf bestimmte Themen z. B. Vegetarische Küche, Grillen oder Backen spezialisiert. Wo Food Blogger*innen ihre Inhalte veröffentlichen ist sehr unterschiedlich. Einige setzen auf eine umfangreiche Website mit Rezepten und Fotos, andere machen vor allem Kochvideos. Es gibt auch Food Blogger*innen, die Restaurants oder Kochbücher rezensieren. Einige Food Blogger*innen veröffentlichen auch selbst Kochbücher.
Zunächst planen Food Blogger*innen genau, welche Inhalte sie in den nächsten Wochen und Monaten veröffentlichen werden und bereiten alles dafür vor. Sie überlegen, welche Schwerpunkte und Themen sie setzen wollen, recherchieren oder erstellen selbst Rezepte. Sie erledigen den Einkauf von Lebensmitteln und Kochutensilien und bereiten das Aufnahme-Setting vor (Dekoration, Beleuchtung, usw.). Kochvideos produzieren Food Blogger*innen in ihrer eigenen Küche oder speziellen Produktionsküchen alleine oder mit Unterstützung von Spezialist*innen (z. B. Kameramann / Kamerafrau, Berufsfotografie (Lehrberuf) oder Foodstylist (m./w./d.)). Sie bereiten die Speisen zu, filmen die Abläufe und kommentieren bzw. erklären die Zubereitung währenddessen oder anschließend. Sie schneiden das Filmmaterial und nehmen nach Bedarf noch ihre eigene Stimme dazu auf. Für Fotoaufnahmen arrangieren sie das fertige Essen für die Fotos, fügen Dekorationen hinzu und achten auf das beste Licht.
Food Blogger*innen arbeiten laufend an Möglichkeiten, mit der Content-Produktion ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften. Deshalb kümmern sie sich auch um Werbeverträge und Partnerschaften (z. B. mit einem Lebensmittellieferanten) und nutzen dafür verschiedene Möglichkeiten des Influencer Marketing, Affiliate Marketing und Product Placement. Manche Food Blogger*innen, können ihren Content auch schon selbst vermarkten, indem sie z. B. Kochbücher schreiben, kulinarische Produkte herstellen oder eigenes Kochzubehör selbst verkaufen.
Wie für alle Blogger*innen ist es auch für Food Blogger*innen wichtig, laufend neue Follower zu sammeln und mit ihnen in Kontakt zu stehen, auf Hinweise, Fragen und Anregungen zu reagieren und sich mit anderen Blogger*innen zu vernetzen. Immer wichtiger ist auch, auf mehreren Social Media-Plattformen (Instagram, X, Snapchat, Youtube, etc.) aktiv zu sein, um die eigene Marke zu stärken. Erfolgreiche Food Blogger*innen sind Spezialist*innen für Content-Produktion in ihrem Spezialgebiet und haben meistens eine Nebentätigkeit als Berater*innen oder Content-Creater*innen für andere Unternehmen im Bereich Lebensmittelproduktion, Lebensmittelhandel, Gastronomie oder Livestyle.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Affiliate Marketing | Auch Partnerprogramm genannt, bezeichnet ein Provisionssystem das häufig im Online-Handel eingesetzt wird. Betreiber*innen von Websiten oder Blogs verlinken oder empfehlen bestimmte Produkte. Folgen Besucher*innen dem Link und kommt es zu einem erfolgreichen Kauf, wird eine Vermittlungsprovision ausbezahlt. Diese Einkommensmöglichkeit wird z. B. von öffentlichen Personen im Internet (z. B. Blogger*in, Youtuber (m./w.)) genützt. Aber auch Händler*innen mit Online-Shops nützen diese Möglichkeit, indem sie bestimmte Produkte besonders hervorheben und bei erfolgreicher Bewerbung eine Provision dafür erhalten. |
Content | engl. für = Inhalt, Fassungsvermögen, Umfang. Inhalte von Datenbanken, Webseiten und dergleichen. |
Follower | Follower (engl. follow = folgen) sind Personen, die ausgewählte Inhalte im Internet z. B. auf Social Media-Anwendungen (Facebook, Twitter, Instagram), Blogs oder auf Youtube mitverfolgen. Software-Funktionen auf den Social Media-Plattformen oder Blogs machen es möglich, dass z. B. durch abonnieren eines Newsfeeds, einer Seite, eines Kanals oder eines Profils, die Nutzer*innen immer über die neuesten Ereignisse informiert werden. |
Marke | Gemäß der Definition des Österreichischen Markenschutzgesetzes sind Marken jene besonderen Zeichen, die dazu dienen, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von jenen anderer Unternehmen zu unterscheiden. In Österreich gilt das "Eintragungsprinzip", d.h. das Markenrecht entsteht durch Eintragung in das Markenregister. |
Product Placement | Mit Product Placement (Englisch für Produktplazierung) wird in allen Medienformen als Werbe- und Finanzierungsmittel genutzt. Hersteller von bestimmten Produkten bezahlen an z. B. Produktionsfirmen einen gewissen Betrag, als Gegenleistung wird das Produkt im Film gezeigt. In den letzten Jahren wird Produkt Placement vermehrt für Marketingmaßnahmen im Social Media-Bereich angewendet, wenn z. B. Youtuber (m./w.) sich mit dem Getränk eines bestimmten Getränkeherstellers zeigen oder Instagrammer (m./w.) sich mit einer bestimmten Tasche fotografieren lassen. Produkt Placement kann auch als "Schleichwerbung" gesehen werden, wenn nicht darauf hingewiesen wird, dass hier geworben wird. |