IoT-Entwickler*innen sind mit der Konzeption und Entwicklung von IoT-Plattformen und -Anwendungen befasst. Sie entwickeln, programmieren, optimieren, testen und dokumentieren Softwaresysteme und -komponenten für Internet-of-Things (IoT)-Applikationen, welche die Vernetzung von physischen und virtuellen Objekten, Sensoren und eingebetteten Systemen (embedded Systems) ermöglichen.
IoT-Entwickler*innen arbeiten in IT-Abteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, die Internet-of-Things-Applikationen einsetzen, sowie in Bereichen der öffentlichen Verwaltung. Sie arbeiten eigenständig sowie im Team mit IT-, Software- und Data-Spezialist*innen und stehen in engem Austausch mit ihren Kund*innen und Auftraggeber*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
b) Reglementierte Gewerbe/Handwerke:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Blockchain | Blockchain (engl. Blockkette) ist der Name für ein digitales Rechensystem. Jeder Datensatz (Block) baut direkt auf den anderen auf, Änderungen beziehen sich immer auch auf die umstehenden Blöcke. Manipulationen der Blockchain sind dadurch schwierig, weshalb diese Technologie als besonders geeignet für sensible Daten (z. B. Finanzdaten, Buchführungssysteme) gilt. |
Cloud Computing | Cloud Computing oder "Rechnerwolke" ist die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und IT-Leistungen wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware für Unternehmen oder Privatpersonen über ein Netzwerk (z. B. Internet). |
Data Mining | Englischer Fachbegriff (auf Deutsch wörtlich und treffend: "Datenförderung, Datenabbau"). Bezeichnet die Beschaffung von privaten und öffentlichen Daten bzw. die Beschaffung des Zugriffs auf Datenbanken, um bestimmte Informationen z. B. von (potenziellen) Kundinnen und Kunden oder Geschäftspartner*innen einzuholen, z. B. in Bezug auf deren Konsumverhalten, Einkommen, Kreditwürdigkeit und dergleichen. |
Internet of Things (IoT) | Im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sind Maschinen bzw. Geräte mit Softwareanwendungen und Verbindung zum Internet ausgestattet und können somit selbst "denken" und "handeln", z. B. bestellt eine Kaffeemaschine automatisch Kaffeebohnen nach. Dadurch können viele Tätigkeiten und Prozesse automatisiert und ohne Einfluss von Menschen ablaufen. |
Künstliche Intelligenz | Kurz KI oder engl. Artificial Intelligence (AI). Dieser Forschungszweig, ausgehend von der Mathematik und Informatik, geht davon aus, dass die Funktionsweise des menschlichen Denkens technisch nachgebildet werden kann. In den Computerwissenschaften und der Robotik wird daher zunehmend versucht, selbststeuernde, selbstlernende oder sich selbst organisierende Geräte zu entwickeln. |