Essenszusteller*in (Lieferservice)

Essenszusteller*innen für Lieferservices (auch Rider genannt) arbeiten bei Unternehmen für Essenszustellung sowie im Lieferservice von Catering- und Gastronomiebetrieben (z. B. Pizzazustelldienste). In der Regel sind sie mit Fahrrädern und Elektrofahrrädern bzw. Elektromotorrädern (teils firmeneigene) unterwegs. Sie liefern Essensbestellungen, welche Kund*innen an Plattformen wie zum Beispiel Foodora oder Mjam oder direkt bei den Restaurants abgeben. Vor und während ihrer Arbeit planen sie die Touren und Routen nach logistischen Gesichtspunkten und beliefern ihre Kundinnen und Kunden in der geplanten Reihenfolge. Um die Touren optimal zu planen, benötigen sie gute Ortskenntnisse und Kenntnisse des Straßensystems ihres Einsatzgebietes (Einbahnsysteme, Abkürzungen, Umfahrungen).

Während die Essenszusteller*innen im Außendienst unterwegs sind, nehmen sie von der Zentrale via Funk oder Mobiltelefon ihre Aufträge entgegen. Sie fahren zu den Restaurants, holen die Essensbestellungen ab und liefern sie zu den Kund*innen. Bei der Übergabe stellen sie Rechnungen aus und kassieren die Beträge, wenn diese nicht schon vorab online bezahlt wurden. Am Ende ihres Arbeitstages stellen sie das Fahrzeug bzw. Fahrrad ab und erledigen manchmal noch organisatorische Aufgaben. Sie reinigen und kontrollieren ihr Fahrrad und führen gegebenenfalls daran auch kleinere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durch.

Essenszusteller*innen arbeiten vorwiegend eigenständig und haben Kontakt mit den Mitarbeiter*innen der Zentrale sowie zu ihren Kund*innen.
Von den hier beschriebenen Essenszusteller*innen für Lieferservices unterschieden sich die Essenszusteller*innen für soziale Dienste. Vergleiche dazu Essenszusteller*in (Soziale Dienste)

Sonstiger Beruf
Spezialisierung

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

Für den Beruf Essenszusteller*in ist in der Regel keine spezielle berufliche Ausbildung erforderlich. Voraussetzungen sind allenfalls gute Ortskenntnisse und manchmal ein Führerschein.

Allgemeine Informationen

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

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Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bieten sich für Essenzusteller*innen je nach Vorqualifikation durch formale wie zum Beispiele eine Lehre oder Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen. Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht.

Studium ohne Matura:

Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:

  • Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura): Die Berufsreifeprüfung, die du bereits während deiner Lehrzeit beginnen kannst, ist eine vollwertige Matura, mit der du uneingeschränkten Zugang zum Studium hast.
  • Studienberechtigungsprüfung: Die Studienberechtigungsprüfung kannst du vor Beginn eines Studiums ablegen. Sie ermöglicht den Zugang zu einem bestimmten Studium.
  • ohne Matura mit Berufsausbildung und Berufserfahrung: Fachhochschulen bieten außerdem meist die Möglichkeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (insb. Lehre oder Berufsbildender Mittlerer Schule (BMS)) und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Matura ein facheinschlägiges (d. h. mit der Berufsausbildung fachlich verwandtes) Bachelorstudien zu beginnen. Meist müssen dazu einzelne Zusatzprüfungen absolviert werden.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung: