Kommunikationstechniker*innen sind im Bereich der elektronischen Vermittlung und Übertragung von Informationen, Daten und Nachrichten mittels Kommunikationssysteme wie Telefon, Funk, Radio oder Fernsehen tätig.
Sie planen, berechnen, messen und prüfen kommunikationstechnische Geräte, Anlagen oder Systeme wie z. B. Telefon- oder Sprechanlagen, Satelliten- oder Kabelfernsehgeräte und Mobilfunknetze. Weiters arbeiten an der Konstruktion und Entwicklung neuer Anlagen, Schaltprogramme oder digitaler Steuerungssysteme mit.
Kommunikationstechniker*innen arbeiten in Unternehmen im Funk-, Fernseh- und Telekommunikationsbereich mit Berufskolleg*innen aus der Informations- und Kommunikationstechnik zusammen und haben direkten Kontakt zu ihren Kund*innen und Auftraggeber*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Reglementierte Gewerbe/Handwerke:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
b) Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Client-Server-Prinzip | Alle wichtigen Anwendungen im Internet (z. B. WWW, FTP, News) basieren auf diesem Prinzip. Dabei wird auf der Benutzer*innenseite ein Clientprogramm (Client) eingesetzt, das mit einem bestimmten Dienstrechner im Netz (Server) Daten austauscht. Der Server ist dabei in der Regel für die Datenhaltung zuständig. Zum Datenaustausch bedienen sich Client und Server eines genau definierten Protokolls. |
DFÜ | Unter "Datenfernübertragung" - abgekürzt "DFÜ" - versteht man ganz allgemein die Datenübertragung zwischen elektronischen Datenverarbeitungsanlagen oder Systemen über eine größere Entfernung mit Hilfe von z. B. elektrischen Leitungen, Lichtwellenleitern oder Funkübertragung. Meist bedient man sich dazu eines Anbieters von entsprechenden Datenübertragungs-Leistungen (gemietete Leitungen oder Wählverbindungen eines öffentlichen Netzes). |
Fernmeldeanlage | Eine drahtgebundene oder drahtlose Anlage der elektrischen Nachrichtentechnik. |
Fernmeldesatellit | Auch Kommunikationssatellit oder Nachrichtensatellit genannt. Dabei handelt es sich um künstliche Erdsatelliten zur Übertragung von Telefonaten, Daten, Bildern und Fernsehsendungen. Es gibt Nachrichtensatellitennetze für den zivilen Telefondienst, für Telefon- und Datenübermittlung im ozeanischen Dienst zu Schiffen und Bohrinseln sowie für die Fernseh- und Rundfunkübertragung. |
GSM-Geräte | GSM ist die Abkürzung für "Global System for Mobile Communications" (Mobilfunk). GSM-Geräte enthalten alle Spezifikationen und Schnittstellen, die für ein funktionierendes Mobilfunknetz benötigt werden. |
IKT | Abkürzung für Informations- und Kommunikationstechnolgie. |
Interaktives Fernsehen | auch "Neue Mediendienste". Interaktives Fernsehen bezeichnet die Möglichkeit, Daten, Bilder, Töne, Texte und Grafiken unabhängig von Sendezeiten zu empfangen und mit Hilfe technischer Mittel, z. B. mittels Fernbedienung zu bearbeiten. Das Endgerät (Fernseher oder Multimedia PC) verfügt über einen Rückkanal (Kabel, Telefonleitung) zum Sender. Die Nutzer*innen können auf diese Weise aktiv an Sendungen teilnehmen. Die Technologie dahinter befindet sich zur Zeit noch im Entwicklungsstadium. |
Kryptologie | Wissenschaft vom Vercoden von Nachrichten und Informationen (hauptsächlich militärischer Einsatz). Umfasst die Kryptographie und die Kryptoanalyse. Die Methoden der Kryptographie verschlüsseln übertragener bzw. gespeicherter Daten und Informationen. Die Kryptoanalyse befasst sich mit dem Entschlüsseln (Decodieren) von Nachrichten. |
LAN | = Local Area Network; räumlich begrenztes Netzwerk. Räumlich bezieht sich in diesem Sinne auf einen gemeinsamen Standort, wie beispielsweise ein Betriebsgelände, eine Etage oder einen Raum. |
Mobilfunk | Jede Form der Übertragung von Nachrichtensignalen per Funk. Das Mobilfunknetz setzt sich dabei zu großen Teilen auch aus Festnetzkomponenten zusammen und nur die Übertragung bis zum nächsten Funkmasten erfolgt per Funk. |
Telematik | Telematik ist ein Mischbegriff aus TELEkommunikation und InforMATIK und wird im Bereich der Nachrichtentechnik eingesetzt, vor allem für Sprach-, Daten- und Stand-/Bewegt-Bild-Übertragungstechniken. |
Transponder | Der Übertragungskanal eines Satelliten. Eine nachrichtentechnische Anlage, welche die von einer Sendestation ausgehenden Funksignale aufnimmt, verstärkt und auf einer anderen Sequenz wieder abstrahlt. |
VoIP | = Voice over Internet Protocoll; bezeichnet die Internet-Telefonie, also das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind. |
WAP | Wireless Application Protocol oder kabelloses Anwendungsprotokoll. WAPs dienen als Standard-Protokolle für die Funkübertragung von Internetinhalten. Nutzer*innen könnten damit mit Handy oder Notebook auf das Internet zugreifen, E-Mails versenden, empfangen usw. |