Die Ausbildung zum/zur Sattler*in und Riemer*in erfolgt im Lehrberuf Sattlerei. >>siehe Sattlerei – Reitsportsattlerei (Lehrberuf)
Bei Sattler*innen und Riemer*innen dreht sich alles ums Leder. Sie sind die Spezialist*innen für Verdecke (z. B. für Cabrios, Sportboote), Ledersitze, Planen, Sättel, Sportartikel wie Reit- und Fahrsportartikel etc. Sie erstellen Schnittmuster, schneiden die Materialien zu oder stanzen sie aus, und nähen und verzieren sie. Außerdem reparieren sie Lederwaren. Sattler*innen und Riemer*innen verwenden verschiedene Lederarten und weitere Textilien. Sie arbeiten an Näh-, Walz- und Stanzmaschinen und verwenden Handwerkzeuge wie Scheren, Messer oder Hämmer. Sie arbeiten vor allem in Werkstätten gewerblicher Kleinbetriebe mit ihren Berufskolleg*innen zusammen und weiters Kontakt zu Kund*innen und Lieferant*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Der Lehrberuf Sattler*in und Riemer*in wurde per 1. Juli 2010 durch den Schwerpunktlehrberuf Sattlerei (siehe z. B. °Sattlerei – Reitsportsattlerei (Lehrberuf)#) ersetzt. Die Ausbildung zum/zur Sattler*in und Riemer*in erfolgt im Lehrberuf Sattlerei. >>siehe °Sattlerei – Reitsportsattlerei (Lehrberuf)#
Folgende berufsbildende Schulen bieten ähnliche Ausbildungen:
Art: Schulausbildung
Dauer: 3 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Abschlussprüfung
Berechtigungen:
Info: Anmeldung: erfolgt ab dem ersten Tag der Semesterferien, bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien, unter Vorlage des Originals der Schulnachricht der 4. Klasse
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at
Schulzentrum HTL HAK Ungargasse
Ungargasse 69
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 713 15 18 -0
Fax: +43 (0)1 713 15 18 -1188
email: direktion@szu.at
Internet: https://www.szu.at/
Schwerpunkte:
HAK – Handelsakademie für Sozial- und Umweltmanagement:
Praxis Handelsschule
Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie – Netzwerktechnik und IT-Sicherheit
Höhere Lehranstalt für Wirschaftsingenieure – Betriebsinformatik
Fachschule für Informationstechnik mit Betriebspraxis – Netzwerktechnik
Fachschule für Maschinenbau – Fertigungstechnik
Fachschule für Lederdesign
Orientierungsstufe für körper- und sinnesbehinderte Schüler*innen
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Reglementierte Gewerbe/Handwerke:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
b) Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Sattler*innen und Riemer*innen verwenden als Arbeitsmaterialien verschiedene in- und ausländische Lederarten wie z. B. Wild-, Rind-, Fohlen- und Rentierleder. Zu den wichtigsten Erzeugnissen zählen Sportartikel wie Fußbälle, Turnmatten, Boxhandschuhe, Reitsättel, Rucksäcke, Produkte der Geschirrsattlerei, wie Pferdegeschirre, Steigbügel, Zügel, Halfter, Zaumzeug, Hundeleinen und -halsbänder, technische Lederartikel wie Treibriemen, Hebegurte und Haltegriffe sowie gröbere Taschnerartikel wie Jagd- und Werkzeugtaschen.
Sattler*innen und Riemer*innen arbeiten vor allem in kleinen Gewerbebetrieben, wo sie die verschiedenen Produkte vom Zuschnitt bis zur Ausfertigung selbstständig herstellen. In der industriellen Fertigung erfolgt die Produktion arbeitsteilig, d. h. die zumeist angelernten Arbeitskräfte sind auf bestimmte Arbeitsbereiche oder Maschinen spezialisiert. Sattler*innen und Riemer*innen übernehmen hier Überwachungs- und Koordinationsaufgaben.
Sattler*innen und Riemer*innen verwenden verschiedene Lederarten und Textilien. Sie arbeiten an Näh-, Walz- und Stanzmaschinen und verwenden Werkzeuge wie manuelle und elektrische Scheren, Messer, Hämmer und verarbeiten Zubehör wie Nägel, Nieten, Karabiner usw. Bei der Einstellung und Wartung der Maschinen verwenden sie technische Unterlagen und Handbücher.
Sattler*innen und Riemer*innen arbeiten in Werkstätten kleiner Gewerbebetriebe aber auch in Fertigungshallen von Industriebetrieben. Sie arbeiten mit Berufskolleg*innen, Vorarbeiter*innen sowie mit verschiedenen Fachkräften und angelernten Hilfskräften zusammen. In kleineren Gewerbebetrieben haben sie auch Kontakt zu Kund*innen und Lieferant*innen.
Wegen der geringen Zahl an Sattler*innen und Riemer*innen werden keine speziellen Weiterbildungsveranstaltungen angeboten.
Weiterbildungserfordernisse ergeben sich aus dem Arbeitsbereich des Lehrberufs „Tapezierer*in und Dekorateur*in“ (siehe Doppellehre) oder im Bereich der Sattlererzeugnisse für den Reitsport (Pferdegeschirre etc.).
Für Bohrarbeiter*innen ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Neue Entwicklungen und Weiterbildungsbereiche für Bohrarbeiter*innen:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Autosattlerei | Synonym für Fahrzeugtapeziererei; Sattlerei ist in Betrieben des Fahrzeugbaus jene Abteilung, in der die Sitze und Sitzbezüge für Motorräder, Autos usw. hergestellt oder repariert werden. |