Bekleidungsgestaltung – Wäschewarenerzeugung (Modullehrberuf)

Der Beruf Wäschewarenerzeuger*in wird als Hauptmodul „Wäschewarenerzeugung“ im Modullehrberuf Bekleidungsgestaltung ausgebildet.

Wäschewarenerzeuger*innen stellen Wäschewaren aus Natur- und Kunstfasern her und führen daran Änderungen und Reparaturen durch. Ihre wichtigsten Erzeugnisse sind z. B. Damen-, Herren- und Kinderwäsche, Arbeits-, Freizeitbekleidung. Wäschewarenerzeuger*innen arbeiten großteils in der industriellen Konfektionsfertigung, selten an Maßanfertigungen. In der Serienfertigung arbeiten sie meistens nur in einem Teilbereich: dem Zuschneiden, der Teilefertigung, der Endfertigung (wo sie Knöpfe und Knopflöcher anbringen) oder in der Qualitätskontrolle. Wäschewarenerzeuger*innen arbeiten mit ihren Kolleg*innen und Abteilungsleiter*innen in Werkstätten und Produktionshallen zusammen.

Lehrberuf
Hauptberuf
Lehrzeit:
3 bzw. 3 1/2 Jahre

Tätigkeiten und Aufgaben

  • die Stoffe in mehreren Lagen auflegen, mittels Zuschneidemaschinen, Stanzmaschinen bzw. -automaten zuschneiden (die Zuschneideanlagen überwachen)
  • Nähnadeln auswählen, das Nähmaterial einfädeln, die Stichlängen einstellen (die Kriterien auf den Tastaturen vollautomatisierter Maschinen, Automaten und Anlagen eingeben) – Produktion vorbereiten
  • die Stoffteile an Nähmaschinen bzw. -automaten zusammennähen (Nähmaschinen, -automaten und -anlagen überwachen) – Teilefertigung bzw. Endfertigung
  • Knopflöcher und Knöpfe durch Einlegen der entsprechenden Stelle in Knopflochautomaten anbringen – Endfertigung
  • Mustern und Stickereien durch Einlegen der Teile in entsprechende Maschinen einarbeiten bzw. die Kriterien auf Tastaturen eingeben – Endfertigung
  • Qualitätskontrolle durchführen

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • Fingerfertigkeit
  • gutes Sehvermögen

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Datensicherheit und Datenschutz
  • gestalterische Fähigkeit
  • gutes Augenmaß
  • handwerkliche Geschicklichkeit
  • technisches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Aufgeschlossenheit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kund*innenorientierung

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Eigeninitiative
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Geduld
  • Modebewusstsein

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • Kreativität
  • systematische Arbeitsweise

Die Ausbildung zum/zur Wäschewarenerzeuger*in erfolgt im Lehrberuf °Bekleidungsgestaltung (Modullehrberuf)# im Hauptmodul Wäschewarenerzeugung.

Zusätzlich kann in einem weiteren halben Ausbildungsjahr ein zweites Hauptmodul oder eines der folgenden Spezialmodule gewählt werden:

  • Bekleidungsdesign
  • Theaterbekleidung
  • Bekleidungstechnik

Dauer der Lehrzeit:

  • 3 Jahre: Grundmodul + ein Hauptmodul
  • 3,5 Jahre: Grundmodul + ein Hauptmodul + ein Spezialmodul
  • 3,5 Jahre: Grundmodul + zwei Hauptmodule

Die Ausbildung erfolgt als Lehrausbildung (= Duale Ausbildung). Voraussetzung dafür ist die Erfüllung der 9-jährigen Schulpflicht und eine Lehrstelle in einem Ausbildungsbetrieb. Die Ausbildung erfolgt überwiegend im Ausbildungsbetrieb und begleitend dazu in der Berufsschule. Die Berufsschule vermittelt den theoretischen Hintergrund, den du für die erfolgreiche Ausübung deines Berufs benötigst.

Wichtig: Der Besuch der Berufsschule setzt im Normalfall eine (betriebliche) Lehrstelle voraus. Du kannst dir deine Berufsschule NICHT aussuchen, sondern wirst ihr zugewiesen.

Dauer: 3 bzw. 3,5 Jahre

Form: Dual

Voraussetzungen:

  • Erfüllung der 9-jährigen Schulpflicht

Abschluss:

Lehrabschlussprüfung im Beruf Bekleidungsgestaltung
Mit erfolgreicher Lehrabschlussprüfung sind die Lehrabsolvent*innen berechtigt die Berufsbezeichnung „Bekleidungsgestalterin“ bzw.“Bekleidungsgestalter“ zu tragen.

Berechtigungen:

  • Ausübung des erlernten Berufes
  • Zugang zur Meisterprüfung im Fachbereich, zur Berufsreifeprüfung und zu einschlägigen Weiterbildungsangeboten
  • Möglichkeit der selbstständigen Berufsausübung im Fachbereich gemäß Gewerbeordnung

Info:

Die Lehrausbildung (= duale Ausbildung) erfolgt überwiegend in einem Betrieb (Lehrbetrieb); rund 80 % der Ausbildungszeit. Um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, musst du dich bei einem passenden Lehrbetrieb bewerben.
Im Lehrbetrieb erlernst du deinen gewählten Beruf direkt am Arbeitsplatz, in Werkstätten, Studios, Produktshallen usw. in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen und mit Kundinnen und Kunden.

Etwa 20 % der Ausbildungszeit verbringst du in der Berufsschule.
In der Berufsschule wird das Allgemeinwissen vertieft und theoretisches Hintergrundwissen, aber auch praktische Fertigkeiten für den gewählte Beruf vermittelt.

Adressen:

Landesberufsschule Fürstenfeld
Gürtelgasse 8
8280 Fürstenfeld

Tel.: +43 (0)3382 / 522 05
Fax: +43 (0)3382 / 522 05 -0
email: lbsff@stmk.gv.at
Internet: https://www.berufsschulen.steiermark.at/

Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe
Hütteldorfer Straße 7-17
1150 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 4000 95212
Fax: +43 (0)1 / 4000 99 95211
email: office.915015@schule.wien.gv.at
Internet: https://www.cgg.at

Art: Schulausbildung

Dauer: 3 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildende höhere Schule (AHS): positiver Abschluss der achten Schulstufe
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der achten Schulstufe mit Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard AHS“ oder bei Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ mit mindestens Befriedigend in den differenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache).
    Bei Beurteilung mit „Genügend“ Aufnahmeprüfung.
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe

Abschluss: Abschlussprüfung

Berechtigungen:

Ausübung facheinschlägiger Gewerbe sowie des Handelsgewerbes.

Info:

Fachschulen für Mode und Bekleidungstechnik sind mit verschiedenen Ausbildungsschwerpunkten eingerichtet.

Anmeldung: erfolgt ab dem ersten Tag der Semesterferien, bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien, unter Vorlage des Originals der Schulnachricht der 4. Klasse

Weitere Infos: https://www.hum.at

Adressen:

Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Krems
Kasernstraße 6
3500 Krems

Tel.: +43 (0)2732 / 852 40 -0
Fax: +43 (0)2732 / 852 40 -52
email: office@hlmhlw-krems.ac.at
Internet: https://www.hlmhlw-krems.ac.at

Schwerpunkte:

Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und kreative Fertigungstechniken

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe:

  • Vertiefung Gesundsein.Leben.Lernen
  • Vertiefung Online.Handeln

Fachschule für Mode (neu ab Schuljahr 2026/27)

Fachschule für wirtschaftliche Berufe – Vertiefung IT-Management

Einjährige Wirtschaftsfachschule


Höhere Lehranstalt und Fachschule für Mode der Stadt Wiener Neustadt
Schneeberggasse 26
2700 Wiener Neustadt

Tel.: +43 (0)2622 / 857 48 -11
Fax: +43 (0)2622 / 857 48 -10
email: sekretariat@hlm-bafep-wrn.ac.at
Internet: https://hlm-bafep-wrn.ac.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode – Vertiefung Modedesign und Grafik

Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und kreative Fertigungstechnik


HBLA Lentia – Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Produktmanagement Linz
Blütenstraße 23
4040 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 738 347 -0
Fax: +43 (0)732 / 738 347 -19
email: office@hblalentia.at
Internet: https://www.hblalentia.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode – Vertiefung Angewandte Betriebsführung

Höhere Lehranstalt für Produktmanagement und Präsentation

Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und Design


Höhere Lehranstalt für Mode Graz
Ortweinplatz 1
8010 Graz

Tel.: +43 (0)50 248 076
email: office@modeschule.at
Internet: https://www.modeschule.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Vertiefung Mode und Produktionstechnik
  • Vertiefung Modemanagement und Design

Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und kreative Fertigungstechnik

Kolleg für Mode – Fachrichtung Modemanagment und Design

Meisterschule für Damenkleidermacher (m./w./*)

KunstModeDesign Herbststrasse – Höhere Bundeslehranstalt für Mode und künstlerische Gestaltung Wien
Herbststraße 104
1160 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 492 09 70
Fax: +43 (0)1 / 492 55 71
email: kontakt@herbststrasse.at
Internet: https://www.herbststrasse.at/

Schwerpunkte:

Höhere Bundeslehranstalt für Mode und künstlerische Gestaltung

Höhere Lehranstalt für Kunst und Gestaltung:

  • Vertiefung Produkt-Design-Objekt
  • Vertiefung Produkt-Design-Textil

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Vertiefung Modedesign und Grafik
  • Vertiefung Modemarketing & Visual Merchandising

Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und kreative Fertigungstechnik

Kolleg für Kunst für Berufstätige – Ausbildungsschwerpunkt Schmuck-Design

Kolleg für Mode für Erwachsene – Fachrichtung Mode-Design-Textil

Meisterschule für Damenkleidermacher*innen:

  • Vertiefung Bühnenkostüm
  • Vertiefung Haute Couture

Modeschule der Stadt Wien im Schloss Hetzendorf
Hetzendorfer Straße 79
1120 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 4000 857 10
Fax: +43 (0)1 / 4000 857 31
email: post-mod@ma13.wien.gv.at
Internet: http://www.modeschulewien.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Modedesign und Produktgestaltung:

  • Ausbildungsschwerpunkt Modedesign/Kleidermachen
  • Ausbildungsschwerpunkt Produktgestaltung
  • Ausbildungsschwerpunkt Modell-Modisterei
  • Ausbildungsschwerpunkt Strickdesign
  • Ausbildungsschwerpunkt Textildesign

Fachschule für Mode:

  • Vertiefung Fashion Styling
  • Vertiefung Angewandte Betriebsführung

MW Michelbeuern – Höhere Bundeslehranstalt für Mode und für wirtschaftliche Berufe Wien
Michelbeuerngasse 12
1090 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 405 04 16 -0
Fax: +43 (0)1 / 405 04 16 -30
email: office@hlmw9.at
Internet: https://www.hlmw9.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Vertiefung Modedesign und Grafik
  • Vertiefung Modemanagement und Design

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe

  • Vertiefung Kulturtouristik
  • Vertiefung Global Skills
    • Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und Design

      Fachschule für wirtschaftliche Berufe – Vertiefung Kultur und Gastronomie

      Fachschule für wirtschaftliche Berufe für Hörbeeinträchtigte – Vertiefung Humanökologie

      Kolleg für Mode

      • Vertiefung Modedesign Damen
      • Vertiefung Modedesign Herren

      Aufbaulehrgang für Mode – Vertiefung Modemarketing und Visual Merchandising

      Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe für Hörbeeinträchtigte

      Meisterschule für Herrenkleidermacher*innen


Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS“ oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule

Abschluss: Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen:

Der Abschluss berechtigt zur Ausübung facheinschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung, insbesondere des Handelsgewerbes und umfasst die Studienberechtigung.

Info:

Höhere Lehranstalten für Mode sind mit unterschiedlichen Ausbildungsschwerpunkten eingerichtet.
Unabhängig von diesen Schwerpunkten qualifiziert der Abschluss für eine Reihe von Berufen im Bereich Mode, Bekleidung und Textil.

Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien; Vorlage des Originals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich

Weitere Infos: https://www.hum.at

Adressen:

Centrum Humanberuflicher Schulen des Bundes Villach
Richard-Wagner-Straße 8
9500 Villach

Tel.: +43 (0)4242 248 09
email: direktion@chs-villach.at
Internet: https://www.chs-villach.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe:

  • Vertiefung Gesundheit und Soziales
  • Vertiefung Sport und Ernährung

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – Kommunikations- und Mediendesign

Höhere Lehranstalt für Mode – Schwerpunkt Modemanagement und Design

Höhere Lehranstalt für Kunst und Gestaltung

Fachschule für wirtschaftliche Berufe:

  • Vertiefung Gesundheit und Soziales
  • Vertiefung Office und Gastronomie

Einjährige Wirtschaftsfachschule

Zweijährige Wirtschaftsfachschule


Höhere Bundeslehranstalt für Wirtschaft und Mode Klagenfurt
Fromillerstraße 15
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel.: +43 (0)463 577 28 -2000
email: office@diewimo.at
Internet: https://www.diewimo.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Vertiefung Modedesign und Grafik
  • Vertiefung Modemarketing und Visual Merchandising

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe:

  • Vertiefung Open Skills Lab (individuelle Vertiefung)

Fachschule für wirtschaftliche Berufe – Vertiefung Front Office und Gastronomiemanagement

Einjährige Wirtschaftsfachschule


Höhere Lehranstalt für Mode und für Produktmanagement und Präsentation Mödling
Josef-Hyrtl-Platz 3
2340 Mödling

Tel.: +43 (0)2236 / 222 05 -0
Fax: +43 (0)2236 / 222 05 -43
email: office@hla-moedling.at
Internet: https://www.hla-moedling.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode – Vertiefung Modemanagement und Design

Höhere Lehranstalt für Produktmanagement und Präsentation


Höhere Lehranstalt und Fachschule für Mode der Stadt Wiener Neustadt
Schneeberggasse 26
2700 Wiener Neustadt

Tel.: +43 (0)2622 / 857 48 -11
Fax: +43 (0)2622 / 857 48 -10
email: sekretariat@hlm-bafep-wrn.ac.at
Internet: https://hlm-bafep-wrn.ac.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode – Vertiefung Modedesign und Grafik

Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und kreative Fertigungstechnik


HBLA Lentia – Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Produktmanagement Linz
Blütenstraße 23
4040 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 738 347 -0
Fax: +43 (0)732 / 738 347 -19
email: office@hblalentia.at
Internet: https://www.hblalentia.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode – Vertiefung Angewandte Betriebsführung

Höhere Lehranstalt für Produktmanagement und Präsentation

Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und Design


Höhere Bundeslehranstalt für Mode Ebensee
Pestalozziplatz 4
4802 Ebensee

Tel.: +43 (0)6133 / 52 91 -0
Fax: +43 (0)6133 / 52 91 -18
email: office@modeebensee.at
Internet: http://www.modeebensee.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Vertiefung Modedesign und Grafik
  • Vertiefung Modemarketing und Visual Merchandising

Modeschule Hallein – Kompetenzzentrum für Mode, Kreativität, Design und Styling der Erddiözese Salzburg
Dr.-Franz-Ferchl-Straße 7
5400 Hallein

Tel.: +43 (0)6245 / 807 16 -0
Fax: +43 (0)6245 / 807 16 -320
email: office@modeschule-hallein.at
Internet: https://www.modeschule-hallein.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Vertiefung Modedesign und Grafik
  • Vertiefung Modemarketing und Visual Merchandising

Höhere Lehranstalt für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei:

  • Vertiefung Fashion Stylist
  • Vertiefung Make-up Artist

Kolleg für Mode – Fachrichtung Modedesign


Höhere Lehranstalt für Mode Graz
Ortweinplatz 1
8010 Graz

Tel.: +43 (0)50 248 076
email: office@modeschule.at
Internet: https://www.modeschule.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Vertiefung Mode und Produktionstechnik
  • Vertiefung Modemanagement und Design

Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und kreative Fertigungstechnik

Kolleg für Mode – Fachrichtung Modemanagment und Design

Meisterschule für Damenkleidermacher (m./w./*)

Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Mode und Fachschule für Sozialberufe – Ferrarischule Innsbruck
Weinhartstraße 4
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 587 191 -0
Fax: +43 (0)512 / 587 191 -12
email: hlw-innsbruck@tsn.at
Internet: https://www.ferrarischule.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – Classicferrari:

  • Humanferrari – Vertiefung Humanökologie
  • Sprachenferrari – Vertiefung Europasprachen
  • Kreativferrari – Vertiefung Kreativ, Kunst- und Kulturwirtschaft
  • Aktivferrari – Vertiefung Aktiv und Gesund
  • Fachrichtung Kommunikations- und Mediendesign

Höhere Lehranstalt für Mode – Modeferrari

Fachschule für Sozialberufe + Pflege


Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Dornbirn
Höchsterstraße 73
6851 Dornbirn

Tel.: +43 (0)5572 / 38 83 -0
email: htl.dornbirn@cnv.at
Internet: https://www.htldornbirn.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Betriebsinformatik
  • Ausbildungsschwerpunkt E-Business + Logistik
  • Ausbildungsschwerpunkt Industrial Engineering
  • Ausbildungsschwerpunkt Produktmanagement und FutureTecs

Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Textilchemie
  • Ausbildungsschwerpunkt Chemische Betriebs- und Umwelttechnik

Fachschule für Informationstechnik mit Betriebspraktikum

Fachschule für Chemie mit Betriebspraktikum

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Schulautonome Vertiefung Modedesign und Grafik

KunstModeDesign Herbststrasse – Höhere Bundeslehranstalt für Mode und künstlerische Gestaltung Wien
Herbststraße 104
1160 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 492 09 70
Fax: +43 (0)1 / 492 55 71
email: kontakt@herbststrasse.at
Internet: https://www.herbststrasse.at/

Schwerpunkte:

Höhere Bundeslehranstalt für Mode und künstlerische Gestaltung

Höhere Lehranstalt für Kunst und Gestaltung:

  • Vertiefung Produkt-Design-Objekt
  • Vertiefung Produkt-Design-Textil

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Vertiefung Modedesign und Grafik
  • Vertiefung Modemarketing & Visual Merchandising

Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und kreative Fertigungstechnik

Kolleg für Kunst für Berufstätige – Ausbildungsschwerpunkt Schmuck-Design

Kolleg für Mode für Erwachsene – Fachrichtung Mode-Design-Textil

Meisterschule für Damenkleidermacher*innen:

  • Vertiefung Bühnenkostüm
  • Vertiefung Haute Couture

MW Michelbeuern – Höhere Bundeslehranstalt für Mode und für wirtschaftliche Berufe Wien
Michelbeuerngasse 12
1090 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 405 04 16 -0
Fax: +43 (0)1 / 405 04 16 -30
email: office@hlmw9.at
Internet: https://www.hlmw9.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Vertiefung Modedesign und Grafik
  • Vertiefung Modemanagement und Design

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe

  • Vertiefung Kulturtouristik
  • Vertiefung Global Skills
    • Fachschule für Mode – Vertiefung Handel und Design

      Fachschule für wirtschaftliche Berufe – Vertiefung Kultur und Gastronomie

      Fachschule für wirtschaftliche Berufe für Hörbeeinträchtigte – Vertiefung Humanökologie

      Kolleg für Mode

      • Vertiefung Modedesign Damen
      • Vertiefung Modedesign Herren

      Aufbaulehrgang für Mode – Vertiefung Modemarketing und Visual Merchandising

      Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe für Hörbeeinträchtigte

      Meisterschule für Herrenkleidermacher*innen


Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS“ oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule
  • positives Aufnahmeverfahren

Abschluss: Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen: Der Abschluss berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung, insbesondere des Handelsgewerbes und umfasst die Studienberechtigung

Info:

Höhere Lehranstalten für Modedesign und Produktgestaltung sind mit unterschiedlichen Ausbildungsschwerpunkten eingerichtet.
Unabhängig von diesen Schwerpunkten qualifiziert der Abschluss für eine Reihe von Berufen im Bereich Mode, Bekleidung und Textil.

Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich

Weitere Infos: https://www.hum.at

Adressen:

Modeschule der Stadt Wien im Schloss Hetzendorf
Hetzendorfer Straße 79
1120 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 4000 857 10
Fax: +43 (0)1 / 4000 857 31
email: post-mod@ma13.wien.gv.at
Internet: http://www.modeschulewien.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Modedesign und Produktgestaltung:

  • Ausbildungsschwerpunkt Modedesign/Kleidermachen
  • Ausbildungsschwerpunkt Produktgestaltung
  • Ausbildungsschwerpunkt Modell-Modisterei
  • Ausbildungsschwerpunkt Strickdesign
  • Ausbildungsschwerpunkt Textildesign

Fachschule für Mode:

  • Vertiefung Fashion Styling
  • Vertiefung Angewandte Betriebsführung

Lehrabschluss im zweiten Bildungsweg (außerordentliche Zulassung zur Lehrabschlussprüfung):

Neben Lehrlingen, die ihre festgelegte Lehrzeit beendet haben und Personen, die aufgrund einer schulischen Ausbildung keine Lehrzeit zurücklegen müssen, werden ausnahmsweise auch folgende Personen zur Lehrabschlussprüfung zugelassen:

a) Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und glaubhaft machen können, dass sie die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse für den betreffenden Lehrberuf auf andere Weise erworben haben (z. B. durch entsprechende Anlernzeiten, praktische Tätigkeiten oder Kursveranstaltungen).

oder

b) Personen, die mindestens die Hälfte der Lehrzeit eines Lehrberufes absolviert haben (bei einer Lehrzeit von 3 Jahren also 1 1/2 Jahre) und keine Möglichkeit haben, für die restliche Zeit einen Lehrvertrag abzuschließen.

Für die Fachtheorie empfiehlt sich der Besuch entsprechender Kurse (oder der Berufsschule).

Hier geht es zu den Lehrlingstellen der Wirtschaftskammern Österreichs: » Lehrlingsstellen

Hier geht es zur Ausbildungsordnung & Prüfungsordnung: Ausbildungsordnung & Prüfungsordnung

Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Lehre und vier weiteren Prüfungen erlangst du die Berufsmatura (Berufsreifeprüfung). Diese öffnet dir den Zugang zu Universitäts- und Fachhochschulstudien. Außerdem ermöglicht sie zusätzliche Karrierewege im erlernten Beruf, aber auch außerhalb des bisherigen Berufsfeldes.

Und so geht es:

Die Berufsmatura besteht aus vier Teilprüfungen: Deutsch (schriftlich und mündlich) und Mathematik (schriftlich), eine lebende Fremdsprache (schriftlich oder mündlich) und ein Fachbereich (schriftliche Prüfung oder Projektarbeit und mündliche Prüfung). Der Fachbereich ist ein Thema aus dem Berufsfeld des Kandidaten/der Kandidatin.

Wie funktioniert die Vorbereitung?

Die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung erfolgt in Vorbereitungskursen, die von Erwachsenenbildungseinrichtungen (z. B. WIFI, BFI, Volkshochschulen), Berufsschulen oder höheren Schulen (z. B. AHS, HAK, HTL, HLW) angeboten werden. In solchen Lehrgängen können auch die jeweiligen Teilprüfungen abgelegt werden. Drei der vier Teilprüfungen können bereits während der Lehre abgelegt werden. Zur letzten Teilprüfung kannst du nach erfolgreichem Lehrabschluss, aber nicht vor dem 19. Geburtstag antreten.

Durch ein Förderprogramm, können die Vorbereitungskurse und die Prüfung seit September 2008 in ganz Österreich kostenlos angeboten werden. Zur konkreten Ausgestaltung der Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung bestehen in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Modelle. Informationen bieten u. a. die Bildungseinrichtungen und die Lehrlingsstellen der Wirtschaftskammern.

Link: Häufig gestellte Fragen!

WKO-Bildungspfade:

Die WKO-Bildungspfade geben dir einen Überblick über durchgängige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten in unterschiedlichen Berufen am Beispiel der WKO Bildungsangebote. Der Bildungspfad Berufsreifeprüfung steht in allen Lehrberufen offen:

Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:

a) Reglementierte Gewerbe/Handwerke:

  • Handwerk der Wäschewarenerzeuger*in, BGBl. II Nr. 38/2003 (Novelle Art. 8, BGBl. II Nr. 399/2008)

Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe


b) Freies Gewerbe:

  • Änderungsschneiderei
  • Erzeugung von Kopfbedeckungen (Modisten, Hut- und Kappenmacher)
  • Herstellung von zeichnerischen Entwürfen für Bekleidungsstücke nach rein optischen und geschmacklichen Gesichtspunkten (Modedesign)

Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.

Liste der Freien Gewerbe:


ALLGEMEINE HINWEISE:

Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.


Weitere Informationen und Kontakte:

Verwandte Lehrberufe

Durch die Verwandtschaftsregelung wird die Ausbildung in einem Lehrberuf auf Teile der Lehrzeit in anderen (verwandten) Lehrberufen angerechnet. Dadurch verkürzt sich die Lehrzeit bei der Ausbildung in einem weiteren Lehrberuf (oder auch beim Wechsel auf einen verwandten Lehrberuf). In manchen Fällen wird die Lehrzeit und die Lehrabschlussprüfung auch vollkommen ersetzt.

Bei folgenden verwandten Lehrberufen verkürzt sich die Lehrzeit im Ausmaß der angegebenen Lehrjahre. (Beispiel: Der Eintrag „1. voll“ bedeutet z. B., dass sich die Lehrzeit im verwandten Lehrberuf um ein Jahr verkürzt.)

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

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Arbeitsbereiche

Wäschewarenerzeuger*innen stellen Damen-, Herren- und Kinderwäsche, Herrenhemden, Damenblusen, Babywäsche, Sport-, Freizeit- und Arbeitskleidung, Tisch- und Bettwäsche, Hausbekleidung, Unterwäsche, Spitalswäsche, Krawatten, Schals, Tücher, Fahnen usw. her. Diese Wäschewaren werden großteils in industrieller Konfektionsfertigung hergestellt, d. h. es werden große Stückzahlen in verschiedenen Größen, die internationalen Normen entsprechen (Konfektionsgrößen), produziert. In Großbetrieben der Textilindustrie erfolgt die Serienfertigung arbeitsteilig, d. h. die Produktion ist in einzelne Teilbereiche aufgeteilt. Wäschewarenerzeuger*innen arbeiten meist in nur einem Bereich.

Diese Teilbereiche können je nach Betriebsgröße und Organisation die Produktionsvorbereitung, Teile- und Endfertigung und Qualitätskontrolle sein. In der Produktionsvorbereitung legen Wäschewarenerzeuger*innen die Stoffe auf, schneiden sie zu und wählen die Kriterien (Nähmaterial, Stichlängen etc.) für die Teilefertigung aus. In der Teilefertigung nähen sie die zugeschnittenen Teile zu Einzelteilen und diese wiederum zu Endstücken zusammen. In der Endfertigung bringen Wäschewarenerzeuger*innen Knöpfe und Knopflöcher an und arbeiten Muster und Stickereien ein. Schließlich kontrollieren sie die Qualität.

Wäschewarenerzeuger*innen, die in Gewerbebetrieben Maßanfertigungen herstellen (eher selten), führen alle Einzeltätigkeiten (Maßnehmen an Kund*innen, Zuschneiden, Nähen und Ausfertigen) selbst durch. Sie führen Reparatur- und Änderungsarbeiten, wie Enger- bzw. Weitermachen, Kürzen oder Verlängern an Wäschestücken durch.

Arbeitsmittel

Wäschewarenerzeuger*innen arbeiten an und mit verschiedenen Natur- und Kunstfasern (Baumwolle, Leinen, Seide, Viskose, Modal, Jersey etc.) und Zubehör (Nähseiden und -garne, Ösen, Bordüren, Spitzen usw.). Sie bedienen Spezialmaschinen wie Nähmaschinen und -automaten, Stepp-, Endel-, Säummaschinen, Knopflochautomaten usw. In Großbetrieben der Industrie arbeiten sie an elektronisch gesteuerten Zuschneide- und anderen vollautomatischen Fertigungsanlagen.

Arbeitsumfeld

Wäschewarenerzeuger*innen führen ihre Arbeiten in Werkstätten und Produktionshallen von Betrieben der Textilindustrie und in kleinen und mittleren Betrieben des Textilgewerbes durch. Sie arbeiten gemeinsam mit Vorarbeiter*innen und Fachkräften aus dem Textildesignbereich, mit Textiltechniker*innen und mit angelernten Hilfskräften (siehe z. B. Textiltechnologie (Lehrberuf), Textildesigner*in).

  • Betriebe der Bekleidungsindustrie
  • kleine und mittlere Gewerbebetriebe

Der Beruf Wäschewarenerzeuger*innen ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:

  • Entwicklung neuer Designs und Produkte (Materialien, Schnitte)
  • Maßanfertigung von Wäschewaren
  • Verkauf/Handel von Wäschewaren, Textilien
  • Reparatur bzw. Umarbeitung von Wäschewaren
  • Textil- und Bekleidungstechnik

Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl):

Die Ausbildung im Modullehrberuf Bekleidungsgestaltung umfasst verpflichtend eine 2jährige Ausbildung im Grundmodul Bekleidungsgestaltung und eine einjährige Ausbildung in einem der folgenden Hauptmodule:

  • Damenbekleidung
  • Herrenbekleidung
  • Wäschewarenerzeugung
  • Modist und Hutmacher/Modistin und Hutmacherin
  • Kürschner und Säckler/Kürschnerin und Säcklerin

Zusätzlich kann in einem weiteren halben Ausbildungsjahr ein zweites Hauptmodul oder eines der folgenden Spezialmodule gewählt werden:

  • Bekleidungsdesign
  • Theaterbekleidung
  • Bekleidungstechnik

Dauer der Lehrzeit:

  • 3 Jahre: Grundmodul + ein Hauptmodul
  • 3,5 Jahre: Grundmodul + ein Hauptmodul + ein Spezialmodul
  • 3,5 Jahre: Grundmodul + zwei Hauptmodule

Kombinationsmöglichkeiten: Die Hauptmodule „ModistIn und HutmacherIn“ und „KürschnerIn und SäcklerIn“ können nicht mit dem Spezialmodul Bekleidungstechnik kombiniert werden. Ansonsten sind alle Kombinationen zulässig.

Wäschewarenerzeuger*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.

Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI), bieten in vielen relevanten Bereichen (z. B. Betriebsführung, Verkauf und Marketing) Kurse und Lehrgänge an.

Zur Vermittlung von Anwendungskenntnissen neuer Techniken (z. B. Software für Schnittzeichen) oder Maschinen (z. B. Programmierbare Nähmaschinen) bieten viele Herstellerfirmen eigene Schulungen an.

Der Besuch von Textilmessen, Verkaufsveranstaltungen, Branchenevents und Modeschauen ermöglicht die Weiterbildung zu aktuelle internationaler Entwicklungen auf dem Modesektor.

Aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks auf die österreichische Textil- und Bekleidungsbranche durch billigere ausländische Produkte und den zunehmenden Automatisierungsgrad der industriellen Fertigung ist die laufende Weiterentwicklung durch Weiterbildung und Spezialisierung für Fachkräfte in diesem Bereich besonders wichtig. Dadurch die hohe Qualität ihrer Arbeit und die laufende Weiterentwicklung ihrer spezialisierten Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen bleiben Bekleidungsgestalter*innen konkurrenzfähig und finden interessante Beschäftigungsmöglichkeiten vor.

Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten außerdem Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge für Berufstätige an berufsbildenden höheren Schulen, insbesondere an Bundeslehranstalten für Mode.
Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges (3 Jahre) ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten (Z. B. Mode – Design) ermöglicht.

Studium ohne Matura:

Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:

  • Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura): Die Berufsreifeprüfung, die du bereits während deiner Lehrzeit beginnen kannst, ist eine vollwertige Matura, mit der du uneingeschränkten Zugang zum Studium hast.
  • Studienberechtigungsprüfung: Die Studienberechtigungsprüfung kannst du vor Beginn eines Studiums ablegen. Sie ermöglicht den Zugang zu einem bestimmten Studium.
  • ohne Matura mit Berufsausbildung und Berufserfahrung: Fachhochschulen bieten außerdem meist die Möglichkeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (insb. Lehre oder Berufsbildender Mittlerer Schule (BMS)) und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Matura ein facheinschlägiges (d. h. mit der Berufsausbildung fachlich verwandtes) Bachelorstudien zu beginnen. Meist müssen dazu einzelne Zusatzprüfungen absolviert werden.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

Accessoires

1) Modisches Zubehör zur Kleidung wie z. B. Gürtel, Taschen, Handschuhe, Schmuck

2) dekorative Gegenstände, die die Ausstattung oder Möblierung eines Raumes ergänzen, z. B. Kerzen, Vasen oder Uhren

Appretieren

Mechanische oder chemische Behandlung von Geweben zur Erzielung von Glätte, Glanz, größerer Festigkeit u. ä.

Buggen

Fachbegriff: bezeichnet das Umschlagen der Kanten des Obermaterials.

Fasson

Die Passform von Kleidungsstücken.

imprägnieren

Imprägnieren ist eine Behandlung von Materialien wie zum Beispiel Textilien, Leder oder Holz, damit diese vor Schmutz, Wasser oder Sonne geschützt werden.

Konfektion

Die fabrikmäßige Serienherstellung von Kleidungsstücken, Schuhen etc.

Rauen

Beim Rauen werden mit kleinen Metallhacken Fäserchen aus textilen Flächen gezogen. Damit wird die Wärmehaltung erhöht, da durch das Rauen mehr isolierende Luft eingeschlossen wird. Das Faserbild verschwindet und die geraute Oberfläche wird weicher, schmiegsamer.Dieses Ausrüstungsverfahren wird oft bei gewalkten textilen Flächen und bei Sweatshirts angewendet.

Stanzen

Arbeitsvorgang, bei dem bestimmte Formen aus einem Werkstoff (Metall, Kunststoff, Papier, Leder) anhand eines speziellen Schnittwerkzeuges herausgeschnitten werden.