Servicetechniker*innen sind mit dem technischen Service von Geräten, Maschinen und Anlagen aller Art und Branchen zuständig. Sie beraten ihre Kundinnen und Kunden, warten Geräte und Anlagen, beheben Störungen und bringen schadhafte Teile zur Reparatur. Sie betreuen weiters IT-Anlagen und Computer-Netzwerke, Büromaschinen und Kommunikationsgeräte und dergleichen mehr. Ihre Arbeiten führen sie meist im Rahmen eines Service- und Wartungsvertrages durch.
In der Regel sind Servicetechniker*innen auf einen bestimmten Bereich wie z. B. Elektrotechnik/Elektronik, IT, Büromaschinen oder auf bestimmte Marken spezialisiert. Sie arbeiten mit Mitarbeiter*innen und Spezialist*innen aus verschiedenen Bereichen zusammen und haben Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Reglementierte Gewerbe/Handwerke:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
b) Rechtskraftgewerbe:
Rechtskraftgewerbe sind regelmentierte Gewerbe, bei denen die Zuverlässigkeit des Gewerbeanmelders/der Gewerbeanmelderin durch die Gewerbebehörde (Bezirksverwaltungsbehörde bzw. Magistrat) geprüft und festgestellt wird.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Backbone | = engl. für Stütze, Rückgrat. Als Fachbegriff bedeutet Backbone eine Verbindung von mehreren Rechnersystemen und Netzwerken zu einem Verbund. Backbone-Kabel bestehen aus Glasfasern. |
Datenbus | Ein Datenbus transportiert Daten zwischen einzelnen Bauteilen. Je nach Anzahl der Leitungen (z. B. 8,16,32,64) können 8, 16, 32 oder 64 Bit transportiert werden. Die Breite des Busses gibt also an, wieviele Bits der Prozessor gleichzeitig an die angeschlossenen Peripheriegeräte schicken kann. Je breiter die Leitung, desto höher die Arbeitsgeschwindigkeit. |
Interface | Schnittstelle zwischen verschiedenen Hardwarekomponenten wie Drucker, Maus etc. |
Leiter | Als Leiter werden Substanzen bezeichnet, die elektrische Impulse übertragen. Dazu gehören vor allem alle Metalle, wobei die Edelmetalle die besten Leitungseigenschaften haben. Daneben gibt es Nichtleiter, auch Isolatoren genannt, das sind alle Substanzen, die elektrische Impulse nicht übertragen. Dazu gehören vor allem viele Kunststoffe. Zwischen beiden stehen die sogenannten Halbleiter. |
Netzwerkkarte | Eine Steckkarte, die in jeden Computer eingesetzt wird, der mit einem Netzwerk verbunden ist. Netzwerkkarten kopieren Daten und Datenpakete, die über Datenleitungen (sogenannte "Buse") zu anderen Computern im Netzwerk bzw. zum Zentralrechner (Server) wandern. |
Peripherie | allgemein: angrenzend, Randgebiet. Als Fachbegriff in der IT: alle Geräte, die mittels Kabel (oder auch wireless) an einen PC oder Hauptrechner angeschlossen sind. |
Station | 1) Als Stationen werden in einem PC-Netzwerk die angeschlossenen PCs bezeichnet. Man spricht auch von Knoten, Arbeitsstationen oder Workstations. 2) Als Stationen werden die Abteilungen in Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen bezeichnet. |