Berufsorientierungspädagog*innen sind auf Bildungs- und Berufsberatung spezialisierte Pädagog*innen. Sie erarbeiten mit Schüler*innen einen erfahrungsorientierten Umgang mit der eigenen Interessen, Talenten und Lebenszielen. Dadurch eröffnen sie ihnen eine reflektierte Auseinandersetzung mit den Anforderungen von Berufs- und Arbeitswelt und den Bedingungen des Arbeitsmarktes. Weiters leiten sie die Schüler*innen zur eigenständigen Nutzung von Informations- und Beratungsstellen oder Online-Berufsinformationssystemen an.
Berufsorientierungspädagog*innen arbeiten in Schulen als BBO-Lehrer*innen oder BOKOs (Koordinator*innen für BBO) oder sie arbeiten mit diesen zusammen. BBO-Lehrer*innen und BOKOs sorgen in den Schulen im Rahmen der verbindlichen Übung „Bildungs- und Berufsorientierung“ (BBO) für eine erste Berufsorientierung.
Bei ihrer Arbeit setzen sie kreative Methoden wie Zeichnen, Rollenspiele, Pantomime oder Entspannungstechniken ein, um die Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit, Kontakt- und Ausdrucksfähigkeit und soziales Lernen zu fördern. Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern, die bei der Berufswahl einen großen Einfluss auf Jugendliche ausüben, ist eine Aufgabe der Berufsorientierungspädagog*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Zu Berufen im Bereich der Pädagogik führen Universitätsstudien, Lehrgänge, Bildungsanstalten und Kollegs insbesondere für Pädagogik, Pädagogik/Bildungswissenschaft, Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Sozialpädagogik und Wirtschaftspädagogik sowie Lehramtsstudien.
Der Ausbildungsweg zu den unterschiedlichen Lehrer*innen-Berufen zwischen der ersten und achten Schulstufe (Volksschule, Mittelschule und Sonderformen, AHS-Unterstufe) sowie zur Sekundarstufe II (AHS-Oberstufe, Berufsbildende Schulen, Berufsschulen) führt über Bachelor- und Masterstudien an Pädagogischen Hochschulen und Universitäten. Vergleiche dazu die jeweiligen Lehrer*innen-Berufe
Daneben gibt es weitere Ausbildungswege für die speziellen Tätigkeitsbereiche, vor allem im postsekundären Bildungsbereich, wie Spielpädagogik, Erlebnispädagogik etc.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Pädagoginnen und Pädagogen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Umfassende Weiterbildungsangebote für Pädagog*innen im schulischen Bereich bieten vor allem die Pädagogischen Hochschulen. Eine Liste der Adressen und Links aller Pädagogischen Hochschulen findest du auf der Website der Pädagogischen Hochschulen in Österreich.
Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und verschiedene spezialisierte Anbietern im Sozialbereich bieten eine gute Möglichkeit sich in relevanten Bereichen weiterzubilden. Auch zahlreiche Universitäts- und Fachhochschullehrgänge ermöglichen eine Weiterbildung in relevanten Bereichen. Zudem haben Pädagog*innen die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung und Höherqualifizierung in Form eines außerordentlichen Weiterbildungsstudiums oder eines ordentlichen Zweitstudiums sowie eines weiterführenden PhD-Studiums.
Größere Organisationen der sozialen Arbeit und öffentliche Institutionen in diesem Bereich organisieren laufend Seminar und andere Weiterbildungsveranstaltungen für ihre Mitarbeiter*innen.
Außerdem ist für Pädagog*innen die laufende Lektüre von Fachzeitschriften, der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an Expert*innennetzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung: