Dolmetscher*innen übertragen gesprochene Texte mündlich und direkt in eine andere Sprache oder sie übersetzen schriftliche Texte direkt mündlich in eine andere Sprache. Sie übersetzen z. B. bei internationalen Kongressen, Konferenzen, Verhandlungen und Staatsbesuchen. Dolmetscher*innen arbeiten in Besprechungs-, Veranstaltungs- und Gerichtsräumen, in Büroräumlichkeiten, aber auch an wechselnden Arbeitsorten bei ihren Kund*innen. Sie verwenden Fremd- und Fachwörterbücher, Lexika und Verzeichnisse. Bei großen Veranstaltungen arbeiten sie meist im Team. Bei ihrer Arbeit wird zwischen Simultandolmetschen (gleichzeitiges Übersetzen) und Konsekutivdolmetschen (satz- oder absatzweises Übersetzen) unterschieden.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbständigen (freiberuflichen) Berufsausübung ist durch das freie Gewerbe Sprachdienstleistungen ausgenommen literarische Übersetzungen – das insbesondere Übersetzen, Dolmetschen, Schrift- und Gebärdendolmetschen, Lokalisierung von Software, Synchronisation umfasst – gegeben.
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Mehrkanaltechnik | "Kanal" ist die allgemeine Bezeichnung für einen Übertragungsweg. Die Mehrkanaltechnik eignet sich nicht nur zur Übertragung von verschiedenen Sprachen bei einer Dolmetschanlage, sondern ganz generell zur Übertragung von verschiedenen Audiokanälen. So ist es z. B. möglich, in einem Raum die Tonsignale von mehreren aufgestellten Fernsehmonitoren gleichzeitig zu drahtlosen Empfängern zu senden. Mehrkanalanlagen finden z. B. in Video-Lernzentren, Museen oder verschiedenen kulturellen Events und Veranstaltungen Anwendung. |
Zweikanalanlage | Fachbegriff der Audiotechnik: Eine Zweikanal-Anlage ist mit zwei Kanälen zur Übertragung eingerichtet und eignet sich hauptsächlich zur Übertragung von Playbackeinspielungen, Stereotonübertragungen, Tonbildshows oder Dolmetscheranlagen. |