Entwicklungshelfer*innen arbeiten für nationale und internationale Hilfsorganisationen und üben ihren erlernten Beruf in Entwicklungsländern aus. Sie unterstützen dabei in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die einheimischen Fachkräfte beim Aufbau ihrer Länder bzw. bei der Verbesserung der Lebensqualität. Entwicklungshelfer*innen werden vor allem in den Bereichen Gesundheitswesen, Land- und Forstwirtschaft, Technik, Bildung und Erziehung gebraucht. Dabei sind sie – je nach Aufgabengebiet – u. a. in Krankenhäusern, Werkstätten, Schulungs- und Unterrichtsräumen und im Freien tätig, wo sie gemeinsam mit einheimischen Mitarbeiter*innen, Projektkoordinator*innen, Fachleuten der verschiedenen Bereiche und anderen Entwicklungshelfer*innen arbeiten.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Berufliche Selbständigkeit ist als Entwicklungshelfer*in nicht möglich, da Entwicklungshelfer*innen immer von nationalen und internationalen Hilfsorganisationen in das jeweilige Gastland entsandt werden.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Change Management | Change Management (oder Veränderungsmanagement) ist der Überbegriff für alle Maßnahmen und Tätigkeiten, die eine inhaltlich und strukturell weitreichende Veränderung in einer Organisation (wie z. B. ein großes Unternehmen) bewirken sollen. |
Mikrokredit | Mikrokredite sind Kleinstkredite (meist unter EUR 1.000), die an Kleingewerbetreibende (vorwiegend in Entwicklungsländern) vergeben werden. Ziel ist dabei meist die Förderung und Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivität. |
Mikroökonomie | Die Mikroökonomie ist jener Teilbereich der Volkswirtschaftslehre, der sich mit dem wirtschaftlichen Verhalten von z. B. Konsument*innen, Haushalten oder Unternehmen beschäftigt. |