Erdöltechniker*in

Erdöltechniker*innen sind mit dem Aufsuchen (Prospektion), der Erschließung und der Gewinnung von unterirdischen Erdöl- und Erdgaslagern befasst. Sie planen, koordinieren, steuern und überwachen die Bohrarbeiten, teilen Mitarbeiter*innen – hauptsächlich Bohrarbeiter*innen – ein und achten auf die Einhaltung der arbeitsrechtlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards.

Erdöltechniker*innen arbeiten für Betriebe der Rohstoff-/Erdölindustrie und sind dabei meist am Ort der Erdölgewinnung tätig (häufig im Ausland), d. h. auf Bohrinseln, Bohrplattformen und dergleichen und arbeiten oft unter klimatisch anspruchsvollen Wetterbedingungen wie Hitze (bei Bohrarbeiten in Wüstengebieten), Sturm, Regen oder Kälte (auf Bohrinseln am offenen Meer). Erdöltechniker*innen arbeiten in leitenden Positionen im Team mit Berufskolleg*innen und verschiedenen Fachkräften und Spezialist*innen zusammen.

Akademischer Beruf
Hauptberuf

Tätigkeiten und Aufgaben

  • neue Abbaugebiete suchen und erschließen
  • Probebohrungen planen und abteufen
  • Geologische Interpretation der Probebohrungen durchführen
  • Prospektionsaufträge planen und durchführen
  • Ergebnisse hinsichtlich der Förderbarkeit und Reserven von Erdöl und Erdgas beurteilen
  • Risiko- und Wirtschaftlichkeitsanalysen durchführen
  • rechtliche und umwelttechnische Aspekte beachten
  • Förderanlagen planen, in Betrieb nehmen und leiten
  • Gutachten erstellen

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • Auge-Hand-Koordination
  • gute Reaktionsfähigkeit
  • Schwindelfreiheit
  • Trittsicherheit
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffen
  • Wetterfest

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • chemisches Verständnis
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • gute Beobachtungsgabe
  • mathematisches Verständnis
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • technisches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Aufgeschlossenheit
  • Durchsetzungsvermögen
  • interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Motivationsfähigkeit

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Umweltbewusstsein

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • Mobilität (wechselnde Arbeitsorte)
  • Reisebereitschaft
  • Risikobewusstsein

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • Koordinationsfähigkeit
  • logisch-analytisches Denken / Kombinationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Für den Beruf Erdöltechniker*in ist in der Regel ein abgeschlossenes Universitätsstudium in Petroleum Engineering, Geologie, Erdwissenschaften oder Vermessungstechnik/Geodäsie erforderlich.

Art: Schulausbildung

Dauer: 8 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • positiver Abschluss der 8. Schulstufe oder Polytechnischen Schule
  • Mindestalter 17 Jahre
  • abgeschlossene Berufsausbildung oder Vorbereitungslehrgang

Abschluss:

  • Höhere Lehranstalt: Reife- und Diplomprüfung
  • Kolleg: Diplomprüfung

Berechtigungen:

  • berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
  • Studienberechtigung
  • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur/in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen

Adressen:

Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS“ oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule

Abschluss: Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen:

  • berechtigt zur Ausübung facheinschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
  • Studienberechtigung
  • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur/in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

Info:

Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen

Adressen:

Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Dornbirn
Höchsterstraße 73
6851 Dornbirn

Tel.: +43 (0)5572 / 38 83 -0
email: htl.dornbirn@cnv.at
Internet: https://www.htldornbirn.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Betriebsinformatik
  • Ausbildungsschwerpunkt E-Business + Logistik
  • Ausbildungsschwerpunkt Industrial Engineering
  • Ausbildungsschwerpunkt Produktmanagement und FutureTecs

Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Textilchemie
  • Ausbildungsschwerpunkt Chemische Betriebs- und Umwelttechnik

Fachschule für Informationstechnik mit Betriebspraktikum

Fachschule für Chemie mit Betriebspraktikum

Höhere Lehranstalt für Mode:

  • Schulautonome Vertiefung Modedesign und Grafik

Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien
Rosensteingasse 79
1170 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80
Fax: +43 (0)1 / 48 903 59
email: office@hblva17.ac.at
Internet: https://www.hblva17.ac.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Angewandte Technologien und Umweltschutzmanagement
  • Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Molekulare Biotechnologie
  • Ausbildungsschwerpunkt Chemiebetriebsmanagement

Kolleg für Berufstätige für Chemieingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Biochemische Technologie
  • Ausbildungsschwerpunkt Umweltanalytik und Umweltschutzmanagement

Kolleg für Chemieingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Biochemische Technologie
  • Ausbildungsschwerpunkt Umweltanalytik und Umweltschutzmanagement

Fachschule für Chemie mit Betriebspraxis – Umweltanalytik

Fachschule für Chemische Technologie – Biochemie und Biotechnologie


Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss: Mit Abschluss des Studiums erhalten die Studierenden mehrere Master-Diplome.

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Die Studierenden erwerben Kompetenzen in den wichtigsten Bereichen der Mineralaufbereitung und -veredlung, wobei die Schwerpunkte auf der möglichst vollständigen Nutzung der enthaltenen (Mineral-)Phasen aus primären und sekundären Quellen, der Charakterisierung von Roh- und Reststoffen mit modernsten Analysenmethoden, der Erzeugung markttauglicher Erz-Konzentrate, der Herstellung funktioneller Füllstoffe aus Industriemineralen für vielfältige industrielle Anwendungen, der Bereitstellung hochwertiger Baurohstoffe für Infrastrukturbauten, der Planung, Instrumentierung und Verfahrenslenkung von Aufbereitungsanlagen bis hin zur Digitalisierung der Aufbereitung im Sinne des „Industrie 4.0 – Gedankens“ und dem Umweltschutz als integraler Bestandteil der Kreislaufwirtschaft liegen. (Quelle: Montanuniversität Leoben)

Kosten: EUR 6.500,00 für Studierende aus EU-Mitgliedsstaaten und EEA-Staaten, sonst EUR 13.000,00

Module:

  • Mineral Processing Value Chain
  • Industrial Mineral Processing and Bulk Solids Technology
  • Circular Economy and Recycling
  • Sustainable Mineral Processing, Plant Design and Engineering

Ablauf:

  • 1. Semester: Universität von Oulu in Finnland – Oulu Mining School
  • 2. Semester: Montanuniversität Leoben
  • 3. Semester: Universidad Tecnica Federico Santa Maria, Chile (USM) oder Universität Zagreb, Kroatien (UNIZG)
  • 4. Semester: Master Thesis – von allen Universitäten mitbetreut und in Zusammenarbeit mit der Industrie

Weitere Infos: https://www.master-promise.eu/

Adressen:

Montanuniversität Leoben
Franz Josef-Straße 18
8700 Leoben

Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
email: office@unileoben.ac.at
Internet: https://www.unileoben.ac.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Die Studierenden können nach dem zweiten Semester ein Schwerpunktfach wählen. Folgende Schwerpunktfächer zur Wahl: Mineralogie-Kristallographie, Material- und Rohstoffforschung; Petrologie, Ressourcen und Umwelt, Geochemie, Geologie oder Paläontologie

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Universität Salzburg – Paris Lodron Universität Salzburg
Kapitelgasse 4-6
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 80 44 -0
Fax: +43 (0)662 / 80 44 -145
email: studium@plus.ac.at
Internet: https://www.plus.ac.at/

NAWI Graz – Kooperation der Universität Graz und der TU Graz in den Naturwissenschaften
Münzgrabenstraße 12/2
8010 Graz

Tel.: +43 (0)664 / 963 2204
Fax: +43 (0)664 / 963 2209
email: info@nawigraz.at
Internet: http://www.nawigraz.at

Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 873 -0
Fax: +43 (0)316 / 873 -6125
email: info@TUGraz.at
Internet: https://www.tugraz.at/

Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/

Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at/

Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Science (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Die Studierenden können nach dem zweiten Semester ein Schwerpunktfach wählen. Folgende Schwerpunktfächer zur Wahl: Mineralogie-Kristallographie, Material- und Rohstoffforschung; Petrologie, Ressourcen und Umwelt, Geochemie, Geologie oder Paläontologie

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

Universität Salzburg – Paris Lodron Universität Salzburg
Kapitelgasse 4-6
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 80 44 -0
Fax: +43 (0)662 / 80 44 -145
email: studium@plus.ac.at
Internet: https://www.plus.ac.at/

NAWI Graz – Kooperation der Universität Graz und der TU Graz in den Naturwissenschaften
Münzgrabenstraße 12/2
8010 Graz

Tel.: +43 (0)664 / 963 2204
Fax: +43 (0)664 / 963 2209
email: info@nawigraz.at
Internet: http://www.nawigraz.at

Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 873 -0
Fax: +43 (0)316 / 873 -6125
email: info@TUGraz.at
Internet: https://www.tugraz.at/

Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/

Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 / 507 -0
Fax: +43 (0)512 / 507 -2804
email: studienberatung@uibk.ac.at
Internet: https://www.uibk.ac.at/

Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0
Internet: https://www.univie.ac.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 7 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/bachelor/rohstoffe/geoenergy-engineering-en/

Adressen:

Montanuniversität Leoben
Franz Josef-Straße 18
8700 Leoben

Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
email: office@unileoben.ac.at
Internet: https://www.unileoben.ac.at/

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss: Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/rohstoffe/geoenergy-engineering-en/

Adressen:

Montanuniversität Leoben
Franz Josef-Straße 18
8700 Leoben

Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
email: office@unileoben.ac.at
Internet: https://www.unileoben.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Diplomingenieur/Diplomingenieurin (Dipl.-Ing., DI)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigungen zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Lehrinhalte und Berufsfelder:

Das Ziel des Masterstudiums Industrial Management and Business Administration ist es, die Absolvent*innen mit allen entscheidenden Kompetenzen und Fahigkeiten für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit auszubilden. Daher werden die Studierenden mit unternehmerischer Initiative, Human Ressource Management, organisatorisches Verhalten und Führung während ihres Studiums vertraut gemacht.

Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/rohstoffe/industrial-management-and-business-administration-de-en/

Adressen:

Montanuniversität Leoben
Franz Josef-Straße 18
8700 Leoben

Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
email: office@unileoben.ac.at
Internet: https://www.unileoben.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes, facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Diplomingenieurin / Diplomingenieur (DI)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Masterstudien-Schwerpunkte:

  • Drilling Engineering
  • Petroleum Production Engineering
  • Reservoir Engineering

Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/rohstoffe/petroleum-engineering-en/

Adressen:

Montanuniversität Leoben
Franz Josef-Straße 18
8700 Leoben

Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
email: office@unileoben.ac.at
Internet: https://www.unileoben.ac.at/

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss: Master of Science (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

In Kooperation mit der Ufa State Petroleum Technological University.

Inhalte, u. a.:

  • Data Acquisition & Analysis
  • Solid & Fluid Mechanics
  • Economics & Management
  • Drilling & Completion
  • Advanced Fundamentals
  • Pipeline & Storage Facilities
  • Reservoir Engineering
  • Production & Drilling Engineering
  • Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/rohstoffe/petroleum-engineering-joint-international-en/

    Adressen:

    Montanuniversität Leoben
    Franz Josef-Straße 18
    8700 Leoben

    Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
    Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
    email: office@unileoben.ac.at
    Internet: https://www.unileoben.ac.at/

    Art: Masterstudium

    Dauer: 4 Semester

    Form: Vollzeit

    Voraussetzungen:

    abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

    Abschluss:

    DiplomingenieurIn (Dipl.-Ing., DI)

    Berechtigungen:

    Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

    Info:

    Wählbare Studienschwerpunkte:

    • Rohstoffgewinnung
    • Geotechnik und Tunnelbau
    • Raw Materials and Energy Systems

    Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/rohstoffe/rohstoffgewinnung-und-tunnelbau-en/

    Adressen:

    Montanuniversität Leoben
    Franz Josef-Straße 18
    8700 Leoben

    Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
    Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
    email: office@unileoben.ac.at
    Internet: https://www.unileoben.ac.at/

    Art: Bachelorstudium

    Dauer: 7 Semester

    Form: Vollzeit

    Voraussetzungen:

    • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

    Abschluss:

    Bachelor of Science (BSc)

    Berechtigungen:

    Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

    Info:

    Berufsfelder: Rohstoffgewinnung, unter­tägiger Hohlraumbau (Tunnel), Ver­messungs- und Markscheidewesen, Aufberei­tung & Veredlung mineralischer Rohstoffe, Ent­wick­lung, Herstellung und Anwendung von Bau­stoffen, Keramik und feuerfesten Materialien.

    Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/bachelor/rohstoffe/rohstoffingenieurwesen/

    Adressen:

    Montanuniversität Leoben
    Franz Josef-Straße 18
    8700 Leoben

    Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
    Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
    email: office@unileoben.ac.at
    Internet: https://www.unileoben.ac.at/

    Art: Masterstudium

    Dauer: 4 Semester

    Form: Vollzeit

    Voraussetzungen:

    • abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

    Abschluss:

    Diplomingenieur/in (Dipl.-Ing., DI)

    Berechtigungen:

    Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

    Info:

    Wählbare Studienschwerpunkte:

    • Aufbereitung und Veredelung
    • Baustoffe und Keramik
    • Mineral Processing and Energy Systems

    Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/rohstoffe/rohstoffverarbeitung-en/

    Adressen:

    Montanuniversität Leoben
    Franz Josef-Straße 18
    8700 Leoben

    Tel.: +43 (0)3842 / 402-0
    Fax: +43 (0)3842 / 402-7702
    email: office@unileoben.ac.at
    Internet: https://www.unileoben.ac.at/

    Art: Kolleg

    Dauer: 6 Semester

    Form: Berufsbegleitend

    Voraussetzungen:

    • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

    Abschluss:

    Diplomprüfung

    Berechtigungen:

    • berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
    • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur/in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

    Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen

    Adressen:

    Höhere Technische Bundeslehranstalt Wels
    Fischergasse 30
    4600 Wels

    Tel.: +43 (0)7242 / 658 01 -0
    Fax: +43 (0)7242 / 658 01
    email: office@htl-wels.at
    Internet: https://www.htl-wels.at

    Schwerpunkte:

    Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure – Ausbildungsschwerpunkt Chemische Betriebstechnik

    Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Chemieingenieure – Ausbildungsschwerpunkt Chemische Betriebstechnik

    Vorbereitungslehrgang für Berufstätige für Chemieingenieure

    Höhere Lehranstalt für Elektrotechnik:

    • schulautonome Vertiefung Energiesysteme
    • schulautonome Vertiefung Antriebstechnik
    • schulautonome Vertiefung Automatisierung
    • schulautonome Vertiefung Industrieelektronik
    • schulautonome Vertiefung Informatik

    Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie

    Höhere Lehranstalt für Maschinenbau – Ausbildungsschwerpunkt Anlagentechnik

    Höhere Lehranstalt für Mechatronik:

    • schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt Robotik und Handhabung
    • schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt Dynamische Systeme

    Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Mechatronik

    Vorbereitungslehrgang für Berufstätige für Mechatronik

    Fachschule für Chemie mit Betriebspraxis

    Fachschule für Elektrotechnik mit Betriebspraxis

    Externistenprüfungskommission für die Berufsreifeprüfung

    Hinweis: Über schulautonome Vertiefungen informieren Sie sich bitte auf der Webseite der Schule.


    Art: Kolleg

    Dauer: 4 Semester

    Form: Vollzeit

    Voraussetzungen:

    • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

    Abschluss: Diplomprüfung

    Berechtigungen:

    • berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
    • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur/in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

    Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen

    Adressen:

    Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien
    Rosensteingasse 79
    1170 Wien

    Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80
    Fax: +43 (0)1 / 48 903 59
    email: office@hblva17.ac.at
    Internet: https://www.hblva17.ac.at

    Schwerpunkte:

    Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure:

    • Ausbildungsschwerpunkt Angewandte Technologien und Umweltschutzmanagement
    • Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Molekulare Biotechnologie
    • Ausbildungsschwerpunkt Chemiebetriebsmanagement

    Kolleg für Berufstätige für Chemieingenieure:

    • Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Biochemische Technologie
    • Ausbildungsschwerpunkt Umweltanalytik und Umweltschutzmanagement

    Kolleg für Chemieingenieure:

    • Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Biochemische Technologie
    • Ausbildungsschwerpunkt Umweltanalytik und Umweltschutzmanagement

    Fachschule für Chemie mit Betriebspraxis – Umweltanalytik

    Fachschule für Chemische Technologie – Biochemie und Biotechnologie


    Selbstständigkeit

    Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:

    a) Rechtskraftgewerbe:

    • Chemische Laboratorien (BGBl. II Nr. 36/2003; Novelle mit Art. 6 BGBl. II Nr. 399/2008)

    Einer Gewerbeberechtigung für das Gewerbe der Chemischen Laboratorien bedarf es für die Herstellung von Chemikalien und Reagenzien oder zur Durchführung chemischer Analysen und chemischer Untersuchungen.

    Rechtskraftgewerbe sind reglementierte Gewerbe, bei denen die Zuverlässigkeit des Gewerbeanmelders / der Gewerbeanmelderin durch die Gewerbebehörde (Bezirksverwaltungsbehörde bzw. Magistrat) geprüft und festgestellt wird.

    b) reglementierte Gewerbe:

    • Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure) (BGBl. II Nr. 89/2003; Novelle mit Art. 58 BGBl. II Nr. 399/2008)

    Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes oder Handwerks sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
    Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
    Liste der reglementierten Gewerbe: Bundeseinheitliche Liste der reglementierten Gewerbe

    c) freie Berufe:

    • Zivilingenieur*in (Ziviltechniker*in)

    Voraussetzung dafür ist die Zulassung zur und Ablegung der Ziviltechnikerprüfung. Siehe dazu das Berufsprofil Ziviltechniker*in.

    Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt / Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt / Rechtsanwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.


    ALLGEMEINE HINWEISE:

    Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.

    In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.

    Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
    Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

    • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
    • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
    • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

    Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:

    Alternativen (Auswahl)

    Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

    Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

    Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

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    Arbeitsbereiche

    Erdöltechniker*innen arbeiten für Betriebe der Rohstoff-/Erdölindustrie. Sie erstellen Probebohrungen, schätzen bzw. vermessen Rohstoff-Reserven, überwachen die Förderung und den Transport der gewonnenen Rohstoffe. Sie beschäftigen sich außerdem mit allen technischen, wirtschaftlichen und geologischen Fragen des Erdölwesens. Sie vermessen die Bohrstelle, bestimmen das Bohrverfahren, wählen Maschinen und Ausrüstung und sind für die Sicherheit des gesamten Teams verantwortlich. Sie planen, koordinieren, steuern und überwachen die Bohrarbeiten, teilen Fach- und Hilfskräfte ein und achten auf die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Umwelt- und Sicherheitsstandards.

    Die Aufgabengebiete von Erdöltechniker*innen umfassen vor allem das Aufsuchen und Vermessen von Erdöl/Erdgasvorkommen, Durchführen von Sprengungen und Tiefbohrungen, sowie die Analyse der durchbohrten Speichergesteine, Rohstoffförderung und Betriebsführung. Dazu kommen Aufgaben wie Risiko- und Wirtschaftlichkeitsanalysen, Gutachter*innentätigkeiten und Kommunikation mit Behörden.

    Arbeitsmittel

    Erdöltechniker*innen arbeiten mit Tiefbohrmaschinen, Fördermaschinen und diversen Fördergerätschaften. Sie bedienen Geoinformationssysteme, GPS, Geomessgeräte und andere optische und elektronische Messgeräte beim Aufsuchen von Erdöl oder Erdgas. Für administrative Tätigkeiten benutzen sie Kommunikations- und Informationsmittel wie Mobiltelefone, Internettelefonie-Programme, Webkonferenzen, Computer, Laptops, Kopierer, Scanner und Drucker.
    Zur Erstellung von geologischen Karten, Plänen und gegebenenfalls Simulationen verwenden sie spezielle Software-Programme.

    Arbeitsumfeld

    Erdöltechniker*innen arbeiten vorwiegend am Gelände von Bohr- bzw. Erdölförderstellen (am Land und auf Bohrinseln im Meer), weiters in Analyselabors, Forschungs- und Entwicklungslabors sowie in den Produktions- und Werkshallen von Rohstoff bzw. Rohöl verarbeitenden Industriebetrieben (Raffinerien). Teilweise sind sie auch im Tiefbau (z. B. Tunnelbau), bei der Wassergewinnung sowie beim Pipeline- und Rohrleitungsbau tätig.

    Erdöltechniker*innen arbeiten zumeist in leitender Position im Team mit verschiedenen Fachkräften der Rohstoffförderung und -verarbeitung, z. B. Bohrarbeiter*in, Mineur*in, Bergbautechniker*in, weiters mit Geolog*innen, aber auch mit Fachkräften aus dem Baubereich, z. B. mit Bautechniker*innen. Sie sind vorwiegend im Ausland tätig und arbeiten bei Bohrungen viel im Freien und oft unter anspruchsvollen klimatischen Wetterbedingungen wie Hitze, Sturm oder Kälte.

    Beschäftigungsmöglichkeiten für Erdöltechniker*innen bieten

    • Unternehmen der Erdöl-Gewinnung und
    • Betriebe der Erdölverarbeitung (Raffinerien), in Österreich die OMV.

    Der Beruf Erdöltechniker*in ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:

    • bestimmte Produkt- und Fachbereiche
    • technische Chemie
    • Fördertechnik, Bohrtechnik
    • Geoinformationstechnik
    • Umweltschutz, Ökologie
    • Produktendkontrolle, Qualitätsmanagement, Werkstoffprüfung

    Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl):

    Erdöltechniker*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.

    Weiterbildungseinrichtungen wie das Berufsförderungsinstitut (BFI), das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für Chemieverfahrenstechniker*innen an, z. B. zu den Themen in Umweltschutz, Umwelttechnik, Recycling, Produktions- und Verfahrenstechnik, Prozessleittechnik, Qualitätssicherung, aber auch zur vielen kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Themenbereichen, siehe dazu die aktuellen Kursbücher des Berufsförderungsinstitutes (BFI) sowie des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI) sowie anderer Weiterbildungseinrichtungen.

    In größeren Betrieben werden zur beruflichen Weiterbildung der Mitarbeiter*innen innerbetriebliche Kurse und Schulung an neuen Maschinen und Einrichtungen oder zu neuen Materialien, Verfahren, Prozessen und Technologien durchgeführt. Außerdem haben Hersteller- und Zulieferbetrieben die Möglichkeit für Anwenderschulungen.

    Auch die laufende Lektüre von Fachzeitschriften, der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an einschlägigen Netzwerken (online und offline) sind wichtige Möglichkeiten, um sich auf dem neuesten Stand zu halten und neue Ideen zu entwickeln.

    Darüber hinaus besteht für sie die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und Höherqualifizierung in Form eines Bachelor- oder Masterstudiums bzw. (falls man bereits ein abgeschlossenes Studium hat) in Form eines Zweitstudiums oder Weiterbildungsstudiums.

    Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

    abteufen

    Abteufen (auch: teufen) ist ein Begriff aus der Bergmannssprache und bezeichnet die Herstellung von Schächten und Bohrlöchern von oben nach unten, um Rohstofflagerstätten zu erschließen (zugänglich zu machen).

    Geodäsie

    Die Erdvermessung bzw. das Vermessungswesen.

    GPS

    GPS ist die Abkürzung für "Global Positioning System", ein satellitengestütztes Funkortungsverfahren zur Positionsbestimmung.

    Ökosystem

    ein System von verschiedenen Organismen (Tiere, Pflanzen), die in einer natürlichen Einheit und Wechselbeziehung stehen (z. B. Wald, Korallenriffe, Seen). Ein nachhaltig schädlicher Eingriff in ein Ökosystem gefährdet - wie in einer Kettenreaktion - alle darin lebenden Organismen.

    Raffinerien

    Raffination ist die Veredelung und Reinigung von Naturstoffen und technischen Produkten. Raffinerien sind Betriebe (Anlagen), die solche Veredelungen durchführen, insbesondere Erdölraffinerien in denen aus Rohöl Treibstoffe und andere Produkte erzeugt werden.

    Umweltkartografie

    Umweltkarten dienen der optischen Verdeutlichung räumlicher Strukturen und Entwicklungen von Umweltfaktoren. In der Umweltkartografie werden die Themen aller Umweltbereiche grafisch in Karten dargestellt, z. B. Schutzgebiete, Standortnetze für Infrastrukturen wie Anlagen der Abfallwirtschaft, Messnetze der Luftreinhaltung. Sie gewinnen in allen Bereichen für Forschung, Verwaltung und Planung sowie der Medien zunehmend an Bedeutung.