BITTE BEACHTEN: Die Ausbildung in diesem Beruf ist nicht mehr möglich. Die Sanitätshilfsdienste, zu denen der Beruf Ergotherapiegehilfe/-gehilfin gehört, wurden 2012 durch die medizinischen Assistenzberufe ersetzt. Für die Ergotherapiehilfe wurde dabei kein Nachfolgeberuf geschaffen.
Ergotherapiegehilf*innen helfen und unterstützen Ergotherapeut*innen bei ihrer Arbeit. Sie bereiten Untersuchungen vor, führen Patient*innenkarteien, warten und reinigen die für die Ergotherapie eingesetzten Geräte und Materialien etc. Sie arbeiten in den Praxen von Ergotherapeut*innen oder als Angestellte in medizinischen oder sozialen Einrichtungen (z. B. Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Behindertenwerkstätten) im Team mit Fachkräften des Sozial- und Gesundheitswesens (z. B. Ärzt*innen, Pfleger*innen, Psycholog*innen) und haben engen Kontakt zu den Patient*innen und deren Angehörigen.
Für die medizinischen Assistenzberufen siehe das Berufsprofil Diplomierte*r medizinische*r Fachassistent*in (MFA).
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
BITTE BEACHTEN: Die Ausbildung in diesem Beruf ist nicht mehr möglich. Die Sanitätshilfsdienste, zu denen der Beruf Ergotherapiegehilfe/-gehilfin gehört, wurden durch die medizinischen Assistenzberufe ersetzt. Für die Ergotherapiehilfe wurde dabei kein Nachfolgeberuf geschaffen. Angehörige dieses Berufes können diesen aber noch bis zu ihrer Pensionierung ausüben.
Für die medizinischen Assistenzberufen siehe das Berufsprofil °Diplomierte*r medizinische*r Fachassistent*in (MFA)#.
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Ergotherapie (= Beschäftigungstherapie) befasst sich mit der Handlungsfähigkeit eines Menschen bezogen auf seine ganze Lebenswelt (Familie, Beruf, Freizeit, soziale Beziehungen). Die Ergotherapie umfasst die Behandlung von Krankheiten und Behinderungen durch handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten, das Training der Selbsthilfe, der Herstellung, den Einsatz und die Unterweisung im Gebrauch von Hilfsmitteln sowie die Rehabilitation.
Ergotherapiegehilf*innen leisten auf Anweisung von Ergotherapeut*innen verschiedene Hilfsdienste bei der Behandlung von Patient*innen. Sie wirken im Rahmen der allgemeinen Therapie mit, sind aber nicht berechtigt, selbstständig Entscheidungen über die Behandlung zu treffen. In Krankenhäusern übernehmen sie den handwerklich-technischen Teil und verrichten z. B. Vorbereitungsarbeiten.
Je nach Behandlung unterweisen sie die Patient*innen auch bezüglich der Arbeitstechniken und helfen bei schwierigen Handgriffen.
Ergotherapiegehilf*innen arbeiten mit den für die Therapie benötigten Hilfsmitteln, z. B. Mal- und Bastelmaterial, Spiel- und Turngeräte, Hängematten, Gymnastikbälle, Trampolins und Klettergerüste. Bei gestalterischen und handwerklichen Arbeiten verwenden sie Holz, Ton, Leder, Metall sowie Hobeln, Sägen und Bohrmaschinen, Feilen usw. Außerdem hantieren sie mit Prothesen, Rollstühlen, Krücken und anderen medizinischen Hilfsmitteln.
Sie sind für die Wartung der Maschinen und Arbeitsgeräte, die Kontrolle der Lagerbestände sowie die Nachbestellung zuständig. Sie müssen bestimmte Handgriffe beherrschen und sollten sich auf ihre Patient*innen vorurteilsfrei einlassen können.
Ergotherapiegehilf*innen arbeiten in den Behandlungsräumen und Büroräumen der Praxen von Ergotherapeut*innen oder in sozialen Einrichtungen (Behindertenheime etc.). Sie haben Kontakt mit dem jeweils zuständigen Team, z. B. Fachkräften des Gesundheitswesens wie Ärzt*innen, Psycholog*innen, Logopäd*innen und Physiotherapeut*innen.
BITTE BEACHTEN: Die Ausbildung in diesem Beruf ist nicht mehr möglich. Die Sanitätshilfsdienste, zu denen der Beruf Ergotherapiegehilfe/-gehilfin gehört, wurden durch die medizinischen Assistenzberufe ersetzt. Für die Ergotherapiehilfe wurde dabei kein Nachfolgeberuf geschaffen. Angehörige dieses Berufes können diesen aber noch bis zu ihrer Pensionierung ausüben.
Für die medizinischen Assistenzberufen siehe das Berufsprofil Diplomierte*r medizinische*r Fachassistent*in (MFA).
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Ergonomie | Ergonomie bezeichnet die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit der menschlichen Arbeit. Ein anderer Bereich der Ergonomie ist die Gestaltung von leicht und komfortabel handhabbaren Produkten. |
Ergotherapie | Ergotherapie ist eine Bezeichnung für Arbeitstherapie oder Beschäftigungstherapie. Dabei geht es darum, durch konkrete Einzelhandlungen/Einzeltätigkeiten und systematische Beschäftigung mit sinnvoller Arbeit, Personen, die z. B. durch seelische Erkrankungen oder körperliche Beeinträchtigungen benachteiligt sind, an eine aktive Lebensführung heranzuführen und eine selbstbestimmte Teilnahme am Alltagsleben vorzubereiten (z. B. auch im Rahmen von Rehabilitationen nach Unfällen). |
Motorik | Gesamtheit der aktiven, vom Gehirn aus gesteuerten Bewegungen des menschlichen Körpers. |