Exportkaufleute arbeiten in international tätigen Handels- und Produktionsbetriebe. Sie sind mit dem Verkauf (Export) von heimischen Produkten und Dienstleistungen auf ausländischen Märkten befasst.
Exportkaufleute betreuen die Geschäftskund*innen im Ausland, erschließen neue Märkte und Absatzmöglichkeiten. Sie beraten und informieren über die zu exportierenden Produkte und Dienstleistungen und erarbeiten Liefer- und Zahlungsbedingungen. Sie kennen die zollrechtlichen Bestimmungen von Exportgeschäften, stellen Frachtpapiere aus und beauftragen die Lieferung bzw. den Transport der Waren.
Exportkaufleute arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen und haben Kontakt zu Mitarbeiter*innen von Speditionen und Zollbehörden.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
a) Freies Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
b) reglementierte Gewerbe:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Akkreditiv | Eine Handelsklausel. Der Auftrag an eine Bank, einem Dritten innerhalb einer bestimmten Frist einen bestimmten Betrag auszuzahlen. |
akquirieren | allgemein: erwerben, anschaffen |
Budget | Ein Budget ist eine in Zahlen (Geld) bewertete Aufstellung der geplanten Ausgaben und Einnahmen eines Unternehmens, einer Organisation oder auch einer öffentlichen Einrichtung. |
Business-to-Business | Begriff aus dem E-Business (Electronic Business) für den Handel zwischen gewerblichen Anbieter*innen, im Gegensatz zu Business-to-Consumer (Verkauf an die Endverbraucher*innen). |
Debitoren | Debitor (lateinisch „ Schuldner'“, von debere, „schulden“; englisch debtor) bedeutet Schuldner*in von Geld oder Ware. Betriebswirtschaftlicher Fachbegriff für Kund*innen, die Waren, Produkte oder Dienstleistungen auf Kredit bezogen haben. Im Bankwesen Bezeichnung für Kreditnehmer*innen. |
E-Business | Unter E-Business oder E-Commerce versteht man alle Formen von elektronischen Geschäftsprozessen (z. B. Bestellung via Internet). |
EAN | Europäische Artikel-Nummer. Diese befindet sich auf der Rückseite von Produktverpackungen und besteht meist aus einem Strichcode und einer Nummer. Die aufgedruckten schwarzen Striche werden an der Einkaufskasse mit einem Scanner gelesen, der die Daten an die Computerkasse weiterleitet. Dadurch erscheint am Display der Preis des jeweiligen Produkts. |
Hedging | Der Begriff Hedging beschreibt ein Geschäft zur Absicherung gegen Risiken wie z. B. Wechselkursschwankungen durch den Kauf bzw. Verkauf bestimmter Finanzprodukte (z. B. Futures), die geeignet sind, von derselben Kursentwicklung zu profitieren. Besonders Wechselkursrisiken werden durch Hedging abgesichert, etwa von exportierenden Unternehmen. Auch die Preise wichtiger Rohstoffe werden von Unternehmen oft auf diese Weise abgesichert. |
Incoterms | Incoterms sind internationale Regeln für die Auslegung von handelsüblichen Vertragsformen. Sie sollen vor allem die Art und Weise der Lieferung von Gütern regeln (z. B. die Verteilung der Zoll- oder Transportkosten auf Käufer und Verkäufer). |
Label | Engl. für Marke bzw. Markenprodukte. |
NAFTA | Abk. für North American Free Trade Agreement. Freihandelszone zwischen Kanada, Mexiko und den USA. |