Filmschnittmeister*innen (auch Cutter*innen) sind sowohl für technische wie auch für die gestalterischen Tätigkeiten bei Filmproduktionen (z. B. Spielfilme, Dokumentarfilme, Werbefilme, Trickfilme) zuständig. Sie sind es, die aus dem gesamten gedrehten Filmmaterial den eigentlichen Film zusammenstellen. Für ihre Arbeit verwenden sie Schnittcomputer, Bild- und Tonmischer sowie spezielle Schneidesoftware. Sie arbeiten – je nach Produktion – eng mit Assistent*innen (Cutter-Assistent*innen), mit Regisseur*innen, Produzent*innen, Produktionsleiter*innen sowie mit den Tonmeister*innen zusammen. Zunehmend gewinnen bei ihrer Arbeit digitale Bild- und Tonbearbeitungsmethoden an Bedeutung.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Für den Beruf als Filmschnittmeister*in ist in der Regel ein abgeschlossenes Universitäts- oder Fachhochschulstudium z. B. in Filmschnitt oder Film-, TV- und Medienproduktion erforderlich.
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen
Höhere Technische Bundeslehranstalt 1 für Bau und Design
Goethestraße 17
4020 Linz
Tel.: +43 (0)732 / 662 602 -0
Fax: +43 (0)732 / 662 602 -11
email: office@htl1.at
Internet: https://www.htl1.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für:
Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikationsdesign
Höhere Lehranstalt für Medien – Multimedia
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige für Bautechnik
Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Bautechnik – Hochbau
Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Bautechnik – Tiefbau
Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik – Umwelt
Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik – Architektur
Kolleg/Aufbaulehrgang Grafik- und Kommunikationsdesign
Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Innenarchitektur und Holztechnik
Kolleg/Aufbaulehrgang für Innenarchitektur und Holztechnik
Bauhandwerkerschule für Maurer*innen
Bauhandwerkerschule für Zimmerei
Fachschule für Bautechnik (mit Betriebspraktikum)
Meister*innenschule für Kommunikationsdesign
Externistenprüfungskommission für die Berufsreifeprüfung
Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Salzburg
Itzlinger Hauptstraße 30
5022 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 453 610 -0
Fax: +43 (0)662 / 453 610 -9
email: direktion@htl-salzburg.ac.at
Internet: https://www.htl-salzburg.ac.at
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Bautechnik:
Höhere Lehranstalt für Elektronik und Technische Informatik
Höhere Lehranstalt für Elektrotechnik
Höhere Lehranstalt für Maschinenbau:
Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie
Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikationsdesign
Höhere Lehranstalt für Medien – Ausbildungsschwerpunkt Multimedia-Interaktionsdesig
Höhere Lehranstalt für Biomedizin- und Gesundheitstechnik
Bauhandwerkerschule für Maurer*innen / Hochbau
Aufbaulehrgang für Berufstätige Informatik
Aufbaulehrgang für Berufstätige für Maschinenbau:
Aufbaulehrgang für Berufstätige für Elektrotechnik
Aufbaulehrgang für Berufstätige für Bautechnik – Hochbau-Architektur
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Bautechnik
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Elektrotechnik
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Maschinenbau
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige – Informatik
Hinweis: Über schulautonome Vertiefungen informieren die Webseiten der Schule.
Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Graz – Ortweinschule
Körösistraße 157
8010 Graz
Tel.: +43 (0)5 0248 019
Fax: +43 (0)5 0248 019 -999
email: dion@ortweinschule.at
Internet: https://www.ortweinschule.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Bautechnik:
Fachschule für Bautechnik (mit Betriebspraktikum)
Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik:
Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Bautechnik:
Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikations-Design
Höhere Lehranstalt für Medien:
Höhere Lehranstalt für Innenarchitektur und Holztechnologie – Raum- und Objektgestaltung
Höhere Lehranstalt für Kunst und Design:
Kolleg für Kunst und Design für Berufstätige:
Bauhandwerkerschule für Maurer*innen
Bauhandwerkerschule für Zimmerei
Meisterschule für Kunst und Gestaltung:
Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige für Bautechnik
Höhere Graphische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Wien
Leyserstraße 6
1140 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 982 39 14 -0
Fax: +43 (0)1 / 982 39 14 -111
email: direktion@graphische.net
Internet: https://www.graphische.net/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikations-Design
Höhere Lehranstalt für Medieningenieure und Printmanagement
Höhere Lehranstalt für Medien
Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Medieningenieure und Printmanagement
Kolleg für Grafik- und Kommunikationsdesign
Kolleg für Berufstätige für Grafik- und Kommunikationsdesign
Kolleg für Berufstätige für Medien
Aufbaulehrgang für Berufstätige für Medieningenieure und Printmanagement
Fachschule für Mediengestaltung und Digitale Druckproduktion
Meister*innenschule für Kommunikations-Design
Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Textilindustrie und Informatik Wien
Spengergasse 20
1050 Wien
Tel.: +43 (0)1 546 15 -0
email: direktion@spengergasse.at
Internet: https://www.spengergasse.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Biomedizin- und Gesundheitstechnik – Ausbildungsschwerpunkt Medizininformatik
Höhere Lehranstalt für Informatik
Höhere Lehranstalt für Art und Design – Ausbildungsschwerpunkt Interior- und Surfacedesign
Höhere Lehranstalt für Medien:
Höhere Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure:
Kolleg/Aufbaulehrgang für Informatik
Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Informatik
Kolleg für Kunst und Design – Interieur- und Surfacedesign
Kolleg für Berufstätige für Medien:
Vorbereitungslehrgang für Informatik
Fachschule für Informationstechnik mir Betriebspraxis
Externistenprüfungskommission für die Berufsreifeprüfung
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Info:
Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen
Höhere Graphische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Wien
Leyserstraße 6
1140 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 982 39 14 -0
Fax: +43 (0)1 / 982 39 14 -111
email: direktion@graphische.net
Internet: https://www.graphische.net/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikations-Design
Höhere Lehranstalt für Medieningenieure und Printmanagement
Höhere Lehranstalt für Medien
Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Medieningenieure und Printmanagement
Kolleg für Grafik- und Kommunikationsdesign
Kolleg für Berufstätige für Grafik- und Kommunikationsdesign
Kolleg für Berufstätige für Medien
Aufbaulehrgang für Berufstätige für Medieningenieure und Printmanagement
Fachschule für Mediengestaltung und Digitale Druckproduktion
Meister*innenschule für Kommunikations-Design
Art: Doktoratsstudium/PhD
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes Masterstudium
Abschluss:
Doctor of Philosophy (PhD)
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie Wien
Metternichgasse 12/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 711 55 -2902
Fax: +43 (0)1 711 55 -2999
email: filmakademie@mdw.ac.at
Internet: https://www.filmakademie.wien
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes ,facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Arts (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie Wien
Metternichgasse 12/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 711 55 -2902
Fax: +43 (0)1 711 55 -2999
email: filmakademie@mdw.ac.at
Internet: https://www.filmakademie.wien
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Bachelor of Arts (BA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie Wien
Metternichgasse 12/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 711 55 -2902
Fax: +43 (0)1 711 55 -2999
email: filmakademie@mdw.ac.at
Internet: https://www.filmakademie.wien
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Master of Arts (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.studienwahl.at
Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie Wien
Metternichgasse 12/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 711 55 -2902
Fax: +43 (0)1 711 55 -2999
email: filmakademie@mdw.ac.at
Internet: https://www.filmakademie.wien
Art: Bachelorstudium
Dauer: 36 Monate
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
BA/BSc (Hons) Digital Film Production
Die vom SAE Institute Wien angebotenen Studiengänge und akademischen Grade werden von der Middlesex University London validiert; sie unterliegen dem britischen Hochschulrecht. Diese wurden in das österreichische Verzeichnis gemäß § 27 Abs 6 HS-QSG aufgenommen. Die Aufnahme in dieses Verzeichnis begründet nicht die Feststellung der Gleichwertigkeit mit österreichischen Studien und entsprechenden österreichischen akademischen Graden.
Info:
Zielgruppe: kreative Personen, die im Fachbereich Fachbereich Digital Film Production arbeiten möchten
Dauer: Die Regelstudienzeit inkl. Diploma beträgt 36 Monate
Kosten: EUR 13.570,00
Im Studienprogramm erlernen die Studierenden im Rahmen von Projekten das nötige Wissen und Können, das bei der Produktion von Filmen wichtig ist. Die Studienordnung sieht zwei Kursteile vor, das renommierte und von der Industrie anerkannte SAE Digital Film Production Diploma, sowie einen Bachelor-Studienteil, in dem zusätzliche Fähigkeiten erlernt und Bereiche wie Prozesse in der Kreativwirtschaft, Projektmanagement, Urheberrecht und spezielle Filmtechniken nahegebracht werden.
Module:
Weitere Infos: https://www.sae.edu/aut/film-production-ausbildung-studium/
SAE Institute Wien
Hohenstaufengasse 6
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 961 03 03
email: bildungsberatung.wien@sae.edu
Internet: https://www.sae.edu/aut/
Dauer: 2 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Ideale Vorkenntnisse: Inhalt des Lehrgangs digitale Fotografie
Abschluss: Film Diplom der LIK Akademie für Foto und Design
Info:
Ziel: Im Diplomlehrgang Filmen erhalten die Teilnehmer*innen eine umfassende Ausbildung für das Geschäftsfeld des digitalen Filmemachens für die Bereiche Film; Ton und Postproduction.
Dauer: 2 Semester / ca. 30 Wochen (300 Lerneinheiten), buchbar als Wochenendvariante und unter der Woche; Zeitaufwand ca. 10 Unterrichtsstunden pro Wochen;
Zusammensetzung:
Zielgruppe: Der Diplom Lehrgang Filmen der LIK Akademie für Foto und Design richtet sich an alle die Freude am Filmen haben. Egal ob Sie bereits eine fotografische Ausbildung hinter sich haben oder Neuling auf dem Gebiet des Filmes sind
Kosten: EUR 890,00 pro Semester + EUR 90,00 Klausurgebühr. Bei der Buchung von zwei Lehrgängen gibt es Ermäßigungen.
Hinweis: Kombinierbar mit anderen Lehrgängen
Ausbildungsinhalte:
Weitere Infos: https://www.lik.academy/lehrplan-digitaler-film
LIK Akademie für Foto und Design Wien
Seidengasse 17
1070 Wien
Tel.: +43 (0)676 911 28 24
email: office@likakademie.at
Internet: https://www.likakademie.com
Schwerpunkte:
Teilweise werden die Lehrgänge als Fernlehrgänge angeboten.
Art: Lehrgang
Dauer: 18 bis 24 Monate
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Info:
Zielgruppe: kreative Personen, die im Fachbereich Fachbereich Digital Film Production arbeiten möchten
Kosten: EUR 13.570,00 bei Einmalzahlung
Mit dem Digital Film Production Diploma bietet das SAE Institute einen Studiengang an, der auf die Anforderungen der Filmindustrie und der Digital Content Creation Branche zugeschnitten ist, die Absolvent*innen darüber hinaus aber auch in vielen anderen Bereichen der Medienlandschaft einsetzbar macht. Entsprechend können die ausgedehnten Praxis-Übungen des Digital Film Production Diploma u. a. den Dreh von Musikvideos, Dokumentationen, Reportagen oder Kurzfilmen umfassen. Pro Woche kann mit 5 Stunden Theorie gerechnet werden, die im Zusammenspiel mit (empfohlenen) 20 bis 25 Stunden Praxis- und Übungszeit verbunden, zum Diplom führen.
Module:
Weitere Infos: https://www.sae.edu/aut/film-production-ausbildung-studium/
SAE Institute Wien
Hohenstaufengasse 6
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 961 03 03
email: bildungsberatung.wien@sae.edu
Internet: https://www.sae.edu/aut/
Bei der Tätigkeit als Filmschnittmeister*in handelt es sich in der Regel um eine unselbstständige Berufsausübung im Rahmen eines Dienstverhältnissen/Dienstvertrages.
Eine selbstständige Berufsausübung ist im Rahmen des freien Gewerbes Filmproduktion (Gewerbeschein Filmproduktion) möglich. Dazu müssen aber jedenfalls folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Dem Filmproduzenten/der Filmproduzentin obliegen sämtliche zur Erstellung eines audiovisuellen Produktes notwendige Schritte selbstständig auszuüben: Entwicklung, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Postproduktion und als Nebenrecht die Verwertung der Produktion.
Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, liegt für gewöhnlich eine unselbstständige Tätigkeit vor.
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
„Cutter(in): Abgeleitet von to cut (engl.) = schneiden“. Der Schnitt ist das Ende einer Szene und zugleich der Beginn der nächsten. Bei der sogenannten analogen Schneidetechnik werden Negativstreifen am Schneidetisch aneinandergeklebt. Heute wird jedoch in den meisten Fällen digital (d. h. mittels Computer) „geschnitten“. Die Bildbearbeitung und Bildmontage wird dabei mit speziellen Computerprogrammen ausgeführt.
Filmschnittmeister*innen werden meist bereits mehrere Wochen vor Beginn der Drehzeit dafür herangezogen, das Drehbuch auf Länge, Rhythmus und Struktur zu untersuchen und sich darin einzuarbeiten (Grundlagenliteratur lesen, spezielle Schnitttechniken überlegen). Begleitend führen sie Vorgespräche mit Regisseur*innen und Produzent*innen. Dabei klären sie ab, auf welchem System geschnitten werden soll (analog oder digital), sie erstellen einen Zeitplan und fordern das nötige Personal (Schnittassistent*innen) an. Außerdem entwerfen sie mit den Regisseur*innen das künstlerische Konzept der Montage.
In der Regel erfolgt während der Dreharbeiten täglich durch Regie, Kamera und Schnitt eine Vorauswahl des gedrehten Materials. Teilweise werden bereits bestimmte „takes“ (Kameraeinstellungen) ausgewählt, teilweise geben die Beteiligten auch nur ihre Vorstellungen bekannt und notieren diese. Parallel zu den Dreharbeiten beginnen die Cutter*innen mit dem Rohschnitt, d. h. mit der ersten Zusammenstellung des Materials. Nach Beendigung der Dreharbeiten machen sie die Endabnahme fertig.
Die ständig wachsende Anzahl von Trägermaterialien (Zelluloid, Magnetband, digitale Speichermedien) und deren mögliche Vermischung erfordert eine ständige Neuorientierung und Weiterbildung der Filmschnittmeister*innen. Außerdem erfährt der Beruf eine Neudefinition, weil (abgesehen vom Spielfilm) Arbeiten, die früher von der Grafik erledigt wurden (Titel, digitale Bildbearbeitungen etc.), heute zunehmend von Filmschnittmeister*innen gefordert werden. Aber auch der Tonbereich fällt bei kleineren Produktionen in ihren Aufgabenbereich, bei größeren Produktionen sind die Fachkräfte des Tonstudios dafür zuständig.
Filmschnittmeister*innen arbeiten entweder noch mit Negativstreifen (analoge Schneidetechnik) oder in den meisten Fällen digital mit Computerprogrammen (spezielle Schneidesoftware, Bild- und Tonmischer). Sie lesen sich in die Drehbücher ein und verwenden darüber hinaus bestehende Basisliteratur (Literaturvorlagen). Sie hantieren mit Bild- und Tonmischgeräten, digitalen Speichermedien oder Magnetbändern und Zelluloid und arbeiten dabei am Schneidetisch.
Filmschnittmeister*innen arbeiten in den Schneideräumen (Schnittplatz) der jeweiligen Film- und Produktionsfirmen. Sie arbeiten – je nach Produktion – eng mit Assistent*innen (Cutter-Assistent*innen), mit Regisseur*innen, mit den Autor*innen (siehe Drehbuchautor*in), Produzent*innen und Tonmeister*innen und Produktionsleiter*innen (siehe Produktionsleiter*in (Fernsehen, Film, Radio, Theater)) zusammen. Im Bereich Werbefilm haben sie auch direkten Kontakt mit den Kund*innen und Auftraggeber*innen.
Je nach Tätigkeitsbereich reisen Filmschnittmeister*innen mit dem gesamten Filmteam zu unterschiedlichen Drehorten und sind dadurch meist viel unterwegs.
Filmschnittmeister*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Neue Entwicklungen und Weiterbildungsbereiche für Filmschnittmeister*innen:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Abblende | Fachbegriff in der Kamera- und Filmschnitttechnik für das langsame Abdunkeln einer Szene bzw. eines Bildes bis Schwarz durch Schließen einer Blende mit der Filmkamera bzw. mit dem Fotoapparat. Beim Fernsehen durch Absenken des Bildsignalpegels bis auf Null. |
Abklammern | Fachbegriff im Filmschnitt: Das Markieren eines Film- oder Tonteiles zur Schnittvorbereitung. |
Aufblende | Fachbegriff in der Film- und Kameratechnik: Das Bild taucht - langsam und immer heller werdend - aus dem Schwarz auf (z. B. am Anfang oder Ende eines Films). |
Auto Cue | Einrichtung, mit der Textvorlagen in eine Fernsehkamera eingespielt werden, die von Fernsehsprecher*innen oder Fernseh-Moderator*innen gelesen werden können, während sie in die Kamera blicken. Auch Teleprompter genannt. |
Baby-Stativ | Fachbezeichnung für ein flaches, fahrbares Bodenstativ für Kamerafahrten mit niedriger Kameraperspektive. |
Fahraufnahme | Aufnahme mit bewegter Kamera. Diese wird mit einem Kameradolly oder einem Kran, mit einem Fahrzeug oder Flugzeug oder auch mit einer vom Kameramann bzw. von der Kamerafrau getragenen Kamera im Gehen durchgeführt. |
Filmhobel | Ein Gerät für den Filmschnitt. Es hobelt einen Teil von Schicht und Träger so ab, dass der Film mit flüssigem Klebekitt geklebt werden kann. |
Live Stream / Streaming-Technology | Die Streaming-Technologie ermöglicht Live-Übertragungen (Live-stream) von Veranstaltungen aller Art (Sport, Musik, Pressekonferenzen usw.) ins Internet. |
Überblendung | Eine Filmtechnik, bei der das Bild abgeblendet und gleichzeitig ein neues Bild aufgeblendet wird. |
Video-Tool | Video-Tools (Tool ist engl. für Werkzeug) sind Computerprogramme zur Bearbeitung von Videomaterial, z. B. für analogen oder digitalen Videoschnitt, weiters für Effekte wie Überblendungen, Schriften, Schattierungen usw. |