Fleischuntersucher*innen und Trichinenschauer*innen führen vor und nach Schlachtungen gesetzlich festgelegte Tier- und Fleischuntersuchungen durch und überprüfen, ob das Fleisch den aktuellen Gesundheitsbestimmungen entspricht. Sie kontrollieren die Hygienevorschriften in Schlachtbetrieben und Lagerräumen. Weitere Untersuchungen führen sie in Labors durch.
Fleischuntersucher*innen und Trichinenschauer*innen arbeiten für Ämter und Behörden und sind vor allem vor Ort bei Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben, in Betrieben der landwirtschaftlichen Tierhaltung und Tierzucht tätig. Sie haben Kontakt zu Fleischverarbeiter*innen, Berufskolleg*innen und Tierärzt*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Ausbildung zum/zur Fleischuntersucher*in und Trichinenschauer*in ist gesetzlich geregelt.
Voraussetzung für die Zulassung zur Ausbildung ist
Die Ausbildung selbst richtet sich nach der geplanten Tätigkeit:
Zu den möglichen Ausbildungsstellen zählen
Weitere Informationen findest du in der Aus- und Weiterbildungsverordnung zum Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG).
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Info:
Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich.
Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at/
Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck/Mur
Dr.-Theodor-Körner-Straße 44
8600 Bruck an der Mur
Tel.: +43 (0)3862 / 517 70
Fax: +43 (0)3862 / 563 50
email: willkommen@forstschule.at
Internet: https://www.forstschule.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Forstwirtschaft
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Forstwirtschaft
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung
Berechtigungen:
Info:
Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich
Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at/
Höhere Bundes-Lehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Landtechnik und Lebensmittel- und Biotechnologie Wieselburg
Schloss Weinzierl 1
3250 Wieselburg
Tel.: +43 (0)7416 524 37
email: direktion@josephinum.at
Internet: https://www.josephinum.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landtechnik
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft
Höhere Lehranstalt für Lebensmittel- und Biotechnologie
Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie in der Landwirtschaft
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft
Fachhochschulstudium Agrartechnologie & Digital Farming (Bachelor) am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt
Höhere landwirtschaftliche Bundeslehranstalt St. Florian
Fernbach 37
4490 St. Florian
Tel.: +43 (0)7224 / 89 17 -0
Fax: +43 (0)7224 / 89 17 -15
email: willkommen@hlbla-florian.at
Internet: https://www.hlbla-florian.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft:
Externistenprüfungskommission für die Berufsreifeprüfüng
Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft, Umwelt und Ressourcenmanagement Elixhausen
Ursprungstraße 4
5161 Elixhausen
Tel.: +43 (0)662 / 480 301 -0
Fax: +43 (0)662 / 480 301 -15
email: schule@ursprung.at
Internet: https://www.ursprung.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft
Höhere Lehranstalt für Umwelt- und Ressourcenmanagement
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft
Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein
Raumberg 38
8952 Irdning-Donnersbachtal
Tel.: +43 (0)3682 / 22451 -0
Fax: +43 (0)3682 / 22451 -210
email: office@raumberg-gumpenstein.at
Internet: https://raumberg-gumpenstein.at
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft – Agrarmanagement
Höhere Lehranstalt für Umwelt- und Ressourcenmanagement
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft
Diplom-Lehrgang zum/zur Instruktor*in der funktionellen Klauenpflege
Externistenprüfungskommission für die Berufsreifeprüfung
Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum – Landwirtschaftsschulen Vorarlberg
Rheinhofstraße 16
6845 Hohenems
Tel.: +43 (0)5576 / 73316
Fax: +43 (0)5576 / 73316 -48
email: sekretariat@bsbz.at
Internet: https://www.bsbz.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft – Ausbildungsschwerpunkt Ressourcenmanagement und erneuerbare Energien
Fachschule für ländliche Hauswirtschaft
Fachschule für Landwirtschaft
Landwirtschaftliche Fachschule für Erwachsene:
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Der Abschluss ist zusätzlich mit der Qualifikation zur Facharbeiter*in und Meister*in der ländlichen Hauswirtschaft verbunden.
Berechtigungen:
Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at/
Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung Pitzelstätten
Glantalstraße 59
9061 Klagenfurt-Wölfnitz
Tel.: +43 (0)463 49 391
email: direktion@pitzelstaetten.at
Internet: https://www.pitzelstaetten.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung – Ausbildungsschwerpunkt Informations- und Umweltmanagement
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung – Ausbildungsschwerpunkt Produktmarketing und Regionaltourismus
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft – Ausbildungsschwerpunkt Land-, Umwelt- und Energietechnik
Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung Schloss Sitzenberg-Reidling
Schloßbergstraße 4
3454 Sitzenberg-Reidling
Tel.: +43 (0)2276 / 2335 -0
email: direktion@hbla-sitzenberg.at
Internet: https://www.hbla-sitzenberg.at/
Schwerpunkte:
Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung – Ausbildungsschwerpunkt Ökosoziales Produktmanagement
Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung Elmberg
Elmbergweg 65
4040 Linz
Tel.: +43 (0)732 / 24 56 03 -0
Fax: +43 (0)732 / 24 56 03 -60
email: direktion@elmberg.at
Internet: https://www.elmberg.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung:
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung des Vereins für Franziskanische Bildung
Georgigasse 84a
8020 Graz-Eggenberg
Tel.: +43 (0)316 / 583 341 -134
email: hla@schulschwestern.at
Internet: https://www.hla-schulschwestern.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung – Ausbildungsschwerpunkt Ernährungsökologie
Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt in Tirol für Landwirtschaft und Ernährung sowie Lebensmittel- und Biotechnologie
Rotholz 50
6200 Strass im Zillertal
Tel.: +43 (0)5244 / 622 62 -919
email: schule@hblfa-tirol.at
Internet: https://www.hblfa-tirol.at/
Schwerpunkte:
Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Höhere Bundeslehranstalt für Lebensmittel- und Biotechnologie
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Info:
Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich
Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at/
Höhere Bundes-Lehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Landtechnik und Lebensmittel- und Biotechnologie Wieselburg
Schloss Weinzierl 1
3250 Wieselburg
Tel.: +43 (0)7416 524 37
email: direktion@josephinum.at
Internet: https://www.josephinum.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landtechnik
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft
Höhere Lehranstalt für Lebensmittel- und Biotechnologie
Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie in der Landwirtschaft
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft
Fachhochschulstudium Agrartechnologie & Digital Farming (Bachelor) am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt
Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt in Tirol für Landwirtschaft und Ernährung sowie Lebensmittel- und Biotechnologie
Rotholz 50
6200 Strass im Zillertal
Tel.: +43 (0)5244 / 622 62 -919
email: schule@hblfa-tirol.at
Internet: https://www.hblfa-tirol.at/
Schwerpunkte:
Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Höhere Bundeslehranstalt für Lebensmittel- und Biotechnologie
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Info: Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen
Höhere Technische Lehranstalt für Lebensmitteltechnologie des Landes Oberösterreich
Carl-Blum-Straße 4
4600 Wels
Tel.: +43 (0)732 / 77 20 -34600
Fax: +43 (0)732 / 77 20 -234699
email: office@htllmt.at
Internet: https://www.htllmt.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Lebensmitteltechnologie – Ausbildungsschwerpunkt Gertreide- und Biotechnologie
Meisterschule für Müller*innen, Bäcker*innen und Konditor*innen
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Info:
Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen
Höhere Technische Lehranstalt für Lebensmitteltechnologie Hollabrunn
Anton Ehrenfriedstraße 10
2020 Hollabrunn
Tel.: +43 (0)2952 / 33 61 -500
Fax: +43 (0)2952 / 33 61 -509
email: infolt@htl-hl.ac.at
Internet: https://www.htllt-hollabrunn.ac.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Lebensmitteltechnologie – Ausbildungsschwerpunkt Lebensmittelsicherheit
Hinweis: Über schulautonome Vertiefungen informieren die Webseiten der Schule.
Eine selbstständige Berufsausübung als Fleischuntersucher*in oder Trichinenschauer*in ist nicht vorgesehen.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Fleischuntersucher*innen und Trichinenschauer*innen unterstützen als amtliche Fachassistent*innen die amtlichen Tierärzt*innen bei der Schlachttier- und Fleischuntersuchung und den Hygienekontrollen von Schlacht-, Zerlegungs- und Wildbearbeitungsbetrieben. Dabei untersuchen sie Schlachttiere (vor der Schlachtung) und Fleisch (nach der Schlachtung) auf Krankheiten und Seuchen. Sie entnehmen Fleischproben von jedem geschlachteten Tier, das Träger von Trichinen sein kann (insbesondere Schweine). Liegt Verdacht auf Trichinenbefall vor, werden Tierärzt*innen verständigt. Liegt kein Trichinenbefall vor, kennzeichnen sie das Schlachttier mit einem Stempel und geben das Fleisch zur Weiterverarbeitung bzw. zum Verkauf frei.
Zu den Aufgaben von Fleischuntersucher*innen und Trichinenschauer*innen gehören allgemeine Laborarbeiten, wie das Entnehmen und Analysieren (Untersuchen) von Fleischproben, das Dokumentieren von Untersuchungsergebnissen sowie die Kontrolle der Einhaltung von Hygienevorschriften in den Schlachträumlichkeiten und den Lager- und Kühlräumen. Sie wirken außerdem bei der Überwachung von Tier- und Fleischtransporten mit.
Fleischuntersucher*innen und Trichinenschauer*innen haben es bei ihrer Arbeit mit Tieren und Fleischproben zu tun. Sie arbeiten mit Mikroskopen und diversen anderen Laborgeräten. Zur Dokumentation ihrer Untersuchungen benutzen sie Computer, sie führen Listen, Protokolle und Aufzeichnungen. Bei ihrer Arbeit tragen sie Schutzkleidung und achten strikt auf die Hygiene- und Sauberkeitsbestimmungen.
Fleischuntersucher*innen und Trichinenschauer*innen arbeiten in Büros und Labors von Ämtern und direkt vor Ort in den zu überprüfenden Schlacht-, Zerlegungs- und Wildbearbeitungsbetrieben. Daher sind sie sehr viel unterwegs. Sie arbeiten im Team mit den amtlichen Tierärzt*innen, haben Kontakt zu den Mitarbeiter*innen der Betriebe (z. B. Fleischwarenarbeiter*in, Fleischverarbeitung (Lehrberuf)) und sind gemeinsam mit Fachkräften (z. B. Lebensmitteltechniker*in, Labortechnik (Modullehrberuf)) in Untersuchungsanstalten tätig.
Fleischuntersucher*innen und Trichinenschauer*innen arbeiten in der öffentlichen Verwaltung und sind bei
Fleischuntersucher*innen und Trichinenschauer*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Daher sind Weiterbildungen in diesem Bereich unerlässlich. Das Themenspektrum für eine fachliche Fortbildung ist breit und reicht von Lebensmittelherstellung über Hygiene bis hin zum Lebensmittelrecht.
Fleischuntersucher*innen und Trichinenschauer*innen sind verpflichtet, an Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen, in denen die erworbenen Kenntnisse erweitert und neue Erkenntnisse und Entwicklungen auf den für ihre spezifische Tätigkeit notwendigen Gebieten vermittelt werden. Fleischuntersucher*innen müssen alle zwei Jahre Weiterbildungen im Umfang von mindestens drei Tagen besuchen, Trichinenschauer*innen im Umfang von einem halben Tag.
Fachspezifische Weiterbildungen bietet z. B. die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) an. Außerdem gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten in Einrichtungen wie z. B. dem Berufsförderungsinstitut (BFI) und dem Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI).
Mit erworbener Studienberechtigung kann auch eine Universität oder Fachhochschule besucht werden.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Parasiten | Ein Parasit ist ein Organismus, der sich von anderen Lebewesen (Wirt) ernährt oder diesen befällt, um sich fortzupflanzen. |
Trichinen | Trichinen sind Fadenwürmer, die durch den Verzehr von Fleisch auf den Menschen übertragen werden können. |