Geschirrkeramformer*innen formen keramisches Material wie Ton, Porzellan, Steingut etc. nach Mustern und Zeichnungen und erzeugen damit Haushaltsartikel. Sie mischen den gereinigten Ton mit bestimmten Zusätzen und Wasser und formen ihn von Hand oder auf Drehmaschinen.
Je nach Art der Formen z. B. Flachgeschirr wie Teller und Tassen und Hohlgeschirr wie Vasen oder Schüsseln werden verschiedene Arbeitstechniken verwendet, z. B. das Eindrehen, Gießen oder händische Drehen auf der Töpferscheibe. Fertigungsarbeiten wie z. B. das Verputzen der Nähte, Polieren und Trocknen erledigen die Geschirrkeramformer*innen vor dem Glasieren und Brennen.
Geschirrkeramformer*innen arbeiten hauptsächlich kunsthandwerklich selbstständig oder in kleinen Teams in kleinen und mittleren Betrieben der Keramikerzeugung.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Ausbildung zum/zur Geschirrkeramformer*in ist vor allem über den Lehrberuf Keramiker*in oder über eine vergleichbare schulische Ausbildung möglich. Kunsthandwerklich tätige Geschirrkeramformer*innen erlernen den Beruf zum Teil auch über einschlägige Kurse und die eigene praktische Tätigkeit.
Art: Schulausbildung
Dauer: 4 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Abschlussprüfung
Berechtigungen:
Weitere Infos: https://ceramico-campus.schule/fachschule/
Landesfachschule für Fliese, Keramik und Ofenbau Stoob (CERAMICO Campus)
Keramikstraße 16
7344 Stoob
Tel.: +43 (0)2612 / 424 84 -0
email: office@keramikschule.at
Internet: https://ceramico-campus.schule/
Schwerpunkte:
Kolleg/Aufbaulehrgang für Ofenbautechnik
Fachschule für Fliesen, Keramik und Ofenbau
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Info: Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien; Vorlage des Originals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen
Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Graz – Ortweinschule
Körösistraße 157
8010 Graz
Tel.: +43 (0)5 0248 019
Fax: +43 (0)5 0248 019 -999
email: dion@ortweinschule.at
Internet: https://www.ortweinschule.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Bautechnik:
Fachschule für Bautechnik (mit Betriebspraktikum)
Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik:
Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Bautechnik:
Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikations-Design
Höhere Lehranstalt für Medien:
Höhere Lehranstalt für Innenarchitektur und Holztechnologie – Raum- und Objektgestaltung
Höhere Lehranstalt für Kunst und Design:
Kolleg für Kunst und Design für Berufstätige:
Bauhandwerkerschule für Maurer*innen
Bauhandwerkerschule für Zimmerei
Meisterschule für Kunst und Gestaltung:
Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung
Vorbereitungslehrgang für Berufstätige für Bautechnik
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Lebens- und berufsbegleitendes Lernen bedeutet für Geschirrkeramformer*innen vor allem, sich kontinuierlich zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich neuer Materialien (Tone, Porzellan, Glasuren, Farben) und Techniken (z. B. Raku) anzueignen.
Eine weiterführende Ausbildungsmöglichkeit ist die Meisterschule für Kunst und Gestaltung, Ausbildungszweig Keramische Formgebung (zwei Jahre) in Graz: www.meisterschule-kunst.at.
Weiters können Geschirrkeramformer*innen ein Bachelor- und Masterstudium „Keramik“ an der Kunstuniversität Linz absolvieren. Die Zulassung ist an den Nachweis der künstlerischen Eignung durch Vorlage von Arbeitsproben sowie an die Ablegung einer Aufnahmeprüfung gebunden.
Darüberhinaus bieten facheinschlägige Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen für Berufstätige Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung. Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht.
Nach mehrjähriger beruflicher Erfahrung und Zusatzqualifikationen (z. B. Meisterprüfung) können Geschirrkeramformer*innen zu Teamleiter*innen, Schichtleiter*innen, Werkstättenleiter*innen, Produktionsleiter*innen und Betriebsleiter*innen aufsteigen und führen als solche Mitarbeiter*innen und Teams.
Die selbstständige Berufsausübung ist an die Absolvierung der Meisterprüfung für das Handwerk Keramiker gebunden. Das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und die Fachschule für Keramik und Ofenbau in Stoob (Burgenland) veranstalten alljährlich einen Vorbereitungskurs auf die Meister*innenprüfung.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung: