Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen pflegen und betreuen Patient*innen in Krankenhäusern, Ambulanzen, Hospizen und Pflegeheimen oder auch mobil zu hause. Sie wechseln Verbände, verabreichen auf ärztliche Anweisung Injektionen und Medikamente, sie waschen und lagern die Patient*innen und sind wichtige Ansprechpartner*innen für die Angehörigen. Sie erklären die pflegerischen Maßnahmen und unterweisen Patient*innen und Angehörige über die weitere Betreuung zu Hause.
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen sowie mit unterschiedlichsten Fachkräften aus dem medizinischen und sozialen Bereich (Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen, Hebammen, Sanitäter*innen usw.). Sie haben engen Kontakt zu ihren Patient*innen und deren Angehörigen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Ausbildung in der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege erfolgt entweder
Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege werden derzeit mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst werden. Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich.
Zugangsvoraussetzungen:
a) Fachhochschul-Bachelorstudiengang:
b) Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege:
Verkürzte Ausbildungsmöglichkeiten bestehen für:
Voraussetzung für die Ausübung dieses Berufs ist außerdem die Registrierung im Gesundheitsberuferegister.
Aufbauend auf der Ausbildung in der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Spezialisierung durch Sonderausbildungen, beispielsweise in den Bereichen
Art: Schulausbildung
Dauer: 3 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin/Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger
Info:
Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege werden derzeit mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst werden. Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich.
Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.
Für folgende Personengruppen besteht die Möglichkeit einer verkürzten Ausbildung:
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen
Berufsberechtigung in der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege
Info:
Hinweis:Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich. Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege wurden mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst.
Der Studiengang Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege wird ausschließlich am Standort Wiener Neustadt durchgeführt. Als Praktikumsstellen stehen sämtliche Krankenanstalten, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen Niederösterreichs sowie Einrichtungen auch anderer Bundesländer zur Verfügung.
Kosten: EUR 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag
Inhalt:
Weitere Infos: https://www.fhwn.ac.at/studiengang/allgemeine-gesundheits-und-krankenpflege
Fachhochschule Wiener Neustadt
Johannes Gutenberg-Strasse 3
2700 Wiener Neustadt
Tel.: +43 (0)5 0421 1
Fax: +43 (0)2622 / 890 84 -99
email: office@fhwn.ac.at
Internet: https://www.fhwn.ac.at/
Schwerpunkte:
Standort Campus 1: Johannes Gutenberg-Straße 3
Standort City Campus: Schlögelgasse 22-26
Dauer: 3 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
allgemeiner Hochschulzugang oder absolvierte Zusatzprüfungen an der FHV.
Je nach vorangegangener Ausbildung werden für dieses Bachelorstudium Lehrveranstaltungen angerechnet.
Abschluss:
Bachelor of Arts (BA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien
Info:
Für einen Abschluss im gehobenen Dienst der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege werden mind. 120 ECTS (siehe GuKG § 28 Abs. 6) anerkannt.
Weitere Infos: https://www.fhv.at/studium/soziales/gesundheits-und-krankenpflege-upgrade
FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences
Hochschulstraße 1
6850 Dornbirn
Tel.: +43 (0)5572 / 792-0
Fax: +43 (0)5572 / 792-9500
email: info@fhv.at
Internet: https://www.fhv.at
Art: Bachelorstudium
Dauer: 6 bis 8 Semester
Form: Berufsbegleitend und Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss: Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
Berechtigungen: Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen
Info:
Hinweis: Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich. Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege wurden mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst.
Kosten: EUR 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag.
In Tirol werden die Studiengebühren für das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege vom Land Tirol übernommen und entfallen daher für die Studierenden.
Dauern: in der Regel dauert das Studium 6 Semester, einzelne Anbieter bieten auch eine berufsbegleitende Form in 8 Semestern an.
Ausbildung mit Berufspraktika
Studieninhalte:
Das modular aufgebaute Studium basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und vermittelt Lehrinhalte zu diagnostischen, rehabilitativen und therapeutischen Maßnahmen zur Erhaltung von Gesundheit und Verhütung von Krankheit.
Neben fundierten, praktischen Fertigkeiten werden Ihnen fächerübergreifende Kompetenzen vermittelt, wie individuumsbezogene, organisationsbezogene, gesellschaftsbezogene Fachkompetenz, sozialkommunikative Kompetenz, Selbstkompetenz und wissenschaftliche Kompetenz. So werden Sie bestmöglich auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Patient*innen in den jeweiligen Berufsfeldern vorbereitet.
Inhalt:
Berufsfelder:
Weitere Infos: https://www.fachhochschulen.ac.at
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland – Standort Eisenstadt
Campus 1
7000 Eisenstadt
Tel.: +43 (0)5 7705
Fax: +43 (0)5 7705 -1199
email: office@hochschule-burgenland.at
Internet: https://hochschule-burgenland.at/
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland – Standort Pinkafeld
Steinamangerstraße 21
7423 Pinkafeld
Tel.: +43 (0)5 7705
Fax: +43 (0)5 7705 -1199
email: office@hochschule-burgenland.at
Internet: https://hochschule-burgenland.at/
FH Kärnten – Gesundheitscampus Klagenfurt
St. Veiter Straße 47
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: +43 (0)5 90 500 -3501
email: gesundheitswissenschaften@fh-kaernten.at
Internet: https://www.fh-kaernten.at
Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten GmbH
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 313 228 -200
email: csc@ustp.at
Internet: https://www.ustp.at/
IMC – Hochschule für angewandte Wissenschaften Krems
Piaristengasse 1
3500 Krems
Tel.: +43 (0)2732 / 802-0
email: information@imc-krems.ac.at
Internet: https://www.imc.ac.at/
IMC – Hochschule für angewandte Wissenschaften Krems – IMC Standort Mistelbach
Liechtensteinstraße 67/am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf
2130 Mistelbach
Tel.: +43 (0)2732 / 802-0
email: information@imc-krems.ac.at
Internet: https://www.imc.ac.at/
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Landesklinikum Waldviertel Horn
Gymnasiumstraße 12
3580 Horn
Tel.: +43 (0)2982 / 9004 -6810
Fax: +43 (0)2982 / 9004 -6820
email: gukps@horn.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at
Schwerpunkte:
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege:
FH Gesundheitsberufe OÖ – Ausbildungszentrum am Med Campus VI
Paula-Scherleitner-Weg 3
4020 Linz
Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/
FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Klinikum Wels-Grieskirchen
Grieskirchnerstraße 34
4600 Wels
Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/
FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried
Schlossberg 1
4910 Ried im Innkreis
Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/
FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Krankenhaus der Elisabethinnen Linz
Elisabethstraße 15-19
4030 Linz
Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/
FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr
Sierningerstraße 170
4040 Steyr
Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/
FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck
Dr.-Wilhelm-Bock-Straße 1
4840 Vöcklabruck
Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/
Ordensklinikum Linz – Elisabethinen
Elisabethstraße 15-19
4010 Linz
Tel.: +43(0)732/7676-5750
Fax: +43(0)732/7676-5756
email: elisabethinen@ordensklinikum.at
Internet: https://www.ordensklinikum.at/de/karriere/ausbildung-pflege/
FH Salzburg – Campus Salzburg (Uniklinikum LKH)
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)5 7255 –0
email: studienberatung@fh-salzburg.ac.at
Internet: https://www.fh-salzburg.ac.at/
FH Salzburg – Campus Schwarzach (Kardinal Schwarzenberg Klinikum)
Schwarzenbergplatz 1
5620 Schwarzach im Pongau
Tel.: +43 (0)6415 7101 -2710
email: studienberatung@fh-salzburg.ac.at
Internet: https://www.fh-salzburg.ac.at/
FH Salzburg – Campus Urstein
Urstein Süd 1
5412 Puch/Salzburg
Tel.: +43 / 50-2211-0
Fax: +43 / 50-2211-1099
email: studienberatung@fh-salzburg.ac.at
Internet: https://www.fh-salzburg.ac.at/
FH Joanneum – Standort Graz
Alte Poststraße 149/Weitere Adressen: Alte Poststraße 147, 149, 152 + 154; Eggenberger Allee 11 + 13; Eckertstraße 30i
8020 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 54 53-8200
Fax: +43 (0)316 / 54 53-8201
email: info@fh-joanneum.at
Internet: https://www.fh-joanneum.at
Bildungszentrum für Pflegeberufe Schwaz
Dr.-Körner-Straße 2
6130 Schwaz in Tirol
Tel.: +43 (0)5242 / 600 -1501
Fax: +43 (0)5242 / 600 -1505
email: christine.hornsteiner@fhg-tirol.ac.at
Internet: https://www.bzpb-schwaz.at/
Schwerpunkte:
Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege
Kombistudium Pflege
Pflegehilfelehrgang
Heimhilfeausbildung
Campus Gesundheit Reutte
Krankenhausstraße 34
6600 Ehenbichl
Tel.: +43 (0)5672 / 650 33
Fax: +43 (0)5672 / 650 33 -160
email: info@campus-gesundheit.at
Internet: https://campus-gesundheit.at
Schwerpunkte:
Ausbildung für die Pflegeassistenz
Ausbildung für die Pflefachgeassistenz
Heimhilfeausbildung
Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege
fh gesundheit / fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH
Innrain 98
6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 5322
Fax: +43 (0)512 5322 -75200
email: info@fhg-tirol.ac.at
Internet: https://www.fhg-tirol.ac.at/
Institut für Gesundheitsbildung Lienz
Emanuel-von-Hibler-Straße 8
9900 Lienz
Tel.: +43 (0)4852 / 606 -85208
Fax: +43 (0)4852 / 606 -85218
email: office@igb-lienz.at
Internet: https://www.igb-lienz.at
Schwerpunkte:
Ausbildung für die Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz
Heimhilfeausbildung
Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege
Pflegecampus Kufstein
Endach 27a
6330 Kufstein
Tel.: +43 (0)5372 / 69 66 -1401
Fax: +43 (0)5372 / 69 66 -1914
email: office@pflegecampus.at
Internet: https://www.pflegecampus.at/
Schwerpunkte:
Ausbildung Pflegefachassistenz
Ausbildung Pflegeassistenz – Teilzeit
Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege
St. Vinzenz Bildungszentrum für Gesundheitsberufe
Nikolaus-Tolentin-Schuler-Weg 2
6511 Zams
Tel.: +43 (0)5442 / 600 -1238
Fax: +43 (0)5442 / 600 -1237
email: office-gukps@krankenhaus-zams.at
Internet: https://biz-zams.at/
Schwerpunkte:
Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege
Ausbildung Pflegeassistenz
Ausbildung Pflegefachassistenz
Ausbildung zur Pflegefachassistenz für PflegeassistentInnen
FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences
Hochschulstraße 1
6850 Dornbirn
Tel.: +43 (0)5572 / 792-0
Fax: +43 (0)5572 / 792-9500
email: info@fhv.at
Internet: https://www.fhv.at
Fachhochschule Wiener Neustadt – Campus Rudolfinerhaus
Billrothstraße 80
1190 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 360 36 -6510
Fax: +43 (0)1 / 360 36 -6538
email: office@campus-rudolfinerhaus.ac.at
Internet: https://www.campus-rudolfinerhaus.ac.at/
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Campus Wien (HCW)
Favoritenstraße 232
1100 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 606 68 77 -6600
email: office@hcw.ac.at
Internet: https://www.hcw.ac.at/
Schwerpunkte:
Standort Favoritenstraße 222:
Standort Favoritenstraße 232:
Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien
Johannes von Gott Platz 1
1020 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 211 21 -1310
Fax: +43 (0)1 / 211 21 -1315
email: schule@bbwien.at
Internet: https://www.barmherzige-brueder.at/portal/pflegeakademie/home
Schwerpunkte:
Kontaktformular auf Webseite
Vinzentinum am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien Betriebs-GmbH
Kundmanngasse 21
1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 710 888 01
email: vinzentinum.wien@bhs.at
Internet: https://www.vinzentinum-wien.at/
Schwerpunkte:
Pflegefachassistenz
Upgrade von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
Operationstechnische Assistenz (OTA)
Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege in Kooperation mit FH Campus Wien
Dauer: 6 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Berechtigungen:
Info:
HINWEIS:Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich. Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege wurden mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst.
Zusatzinfo:
Kosten: EUR 363,36 + ÖH-Beitrag je Semester
Ausbildung mit Berufspraktika
Studieninhalte:
Das modular aufgebaute Studium basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und vermittelt Lehrinhalte zu diagnostischen, rehabilitativen und therapeutischen Maßnahmen zur Erhaltung von Gesundheit und Verhütung von Krankheit.
Neben fundierten, praktischen Fertigkeiten werden Ihnen fächerübergreifende Kompetenzen vermittelt, wie individuumsbezogene, organisationsbezogene, gesellschaftsbezogene Fachkompetenz, sozialkommunikative Kompetenz, Selbstkompetenz und wissenschaftliche Kompetenz. So werden Sie bestmöglich auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Patient*innen in den jeweiligen Berufsfeldern vorbereitet.
Berufsfelder:
Die Absolvent*innen sind in allen Bereichen der Gesundheits- und Krankenversorgung tätig. Die Berufsfelder reichen von der Betreuung in Kliniken, der häuslichen Pflege, der Versorgung in Langzeiteinrichtungen und der Gesundheitsförderung und Prävention bis hin zur Berufsausübung im Rettungswesen.(/p>
Weitere Infos: https://www.ustp.at/de/studium/gesundheit/gesundheits-und-krankenpflege
Bildungscampus Mostviertel
Hausmeningerstraße 221
3362 Mauer
Tel.: +43 (0)7475 / 9004 -17002
Fax: +43 (0)7475 / 9004 -49216
email: bildungscampus@mauer.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at
Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten GmbH
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 313 228 -200
email: csc@ustp.at
Internet: https://www.ustp.at/
Art: Lehrgang
Dauer: 2 bis 2,5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplom für die Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
Berechtigungen:
Ausübung des Berufs einer/eines diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger*in in den verschiedensten Gesundheitseinrichtungen – in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Kuranstalten, Rehabilitationseinrichtungen, Arztordinationen, Hauskrankenpflege u. v. m. – auszuüben. Auch eine freiberufliche Berufsausübung der Gesundheits- und Krankenpflege ist möglich.
Info:
Kurzbeschreibung: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen pflegen und betreuen Menschen in Senioren- und Pflegewohnhäusern, Hospizen, Ambulanzen, Krankenhäusern, Tageszentren, Primärversorgungszentren oder mobil zuhause. Auch eine selbstständige Tätigkeit ist möglich. Sie planen die Pflegemaßnahmen und führen sie durch, beobachten und überwachen den Gesundheitszustand der Klient*innen und unterstützen und fördern die Aktivitäten des täglichen Lebens. Nach ärztlicher Anordnung wirken sie bei medizinischer Diagnostik und Therapie mit. Sie sind wichtige Ansprechpartner*innen für Klient*innen und deren Angehörige, erklären die pflegerischen Maßnahmen und unterweisen über die weitere Betreuung. DGKP dokumentieren die durchgeführten Pflegemaßnahmen und den Gesundheitszustand der betreuten Personen und kontrollieren und evaluieren die pflegerischen Maßnahmen. DGKP arbeiten eng mit anderen Fachkräften aus dem medizinischen und sozialen Bereich zusammen.
HINWEIS: Der Start einer verkürzten schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege ist letztmalig im Herbst 2024 möglich. Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege wurden mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 (verkürzte Ausbildungen 31.12.2024) durch das Fachhochschulstudium abgelöst.
Ausbildungsdauer: Die verkürzte Ausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz umfasst eine theoretische und eine praktische Ausbildung in der Dauer von insgesamt rund 2.900 Stunden.
Kosten: Die Ausbildungskosten sind abhängig vom Anbieter
Inhalt:
Die praktische Ausbildung umfasst insgesamt mindestens 1.680 Stunden und beinhaltet die folgenden Fachbereiche in den betreffenden Ausbildungseinrichtungen im festgelegten Ausmaß:
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege der Gesundheit Burgenland – Standort Oberwart
Dornburggasse 82
7400 Oberwart
Tel.: +43 (0)5 / 79 79 -24 714
Fax: +43 (0)5 79 79 -54 699
email: schule.oberwart@gesundheit-burgenland.at
Internet: https://www.pflegeausbildung-burgenland.at/
Schwerpunkte:
Pflegefachassistenz
Pflegeassistenz
Verkürzte Ausbildung (Aufschulung) von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
Ausbildung Operationstechnische Assistenz
BFI Oberösterreich – Standort Wels
Roseggerstraße 14
4600 Wels
Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7242 / 2055 – 3244
email: service@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at
Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Ost des Landes Steiermark – Graz
Auenbruggerplatz 24
8036 Graz
Tel.: +43 (0)316 385-12600
email: sgbzo@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/
Schwerpunkte:
Schule zur Vorbereitung für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege
Schule für medizinische Assistenzberufe
Fachschule für Sozialberufe + Pflege (in Kooperation mit der Fachschule für Sozialberufe Weiz)
Verkürzte Ausbildung im gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark – Bad Radkersburg
Stadtgrabenstraße 17
8490 Bad Radkersburg
Tel.: +43 (0)3476 407 73
email: sagra@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/
Schwerpunkte:
Fachschule für Sozialberufe + Pflege – in Kooperation mit Fachschule für Sozialberufe Mureck
Ausbildung in der Pflegeassistenz
Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
Ausbildung in der Pflegefachassistenz
Heimhilfe
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark – Frohnleiten
Josef-Ortis-Straße 5
8130 Frohnleiten
Tel.: +43 (0)3126 50078
email: sgfl@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/
Schwerpunkte:
Fachschule für Sozialberufe + Pflege
Ausbildung in der Pflegeassistenz
Ausbildung in der Pflegefachassistenz
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark – Stolzalpe
Stolzalpe 36/Haus 3
8852 Stolzalpe
Tel.: +43 (0)3532 24 24 -5330
email: sgst@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/
Schwerpunkte:
Fachschule für Sozialberufe + Pflege
Ausbildung in der Pflegeassistenz
Ausbildung in der Pflegefachassistenz
Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz
Verkürzte Ausbildung zum Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken GmbH – Hall in Tirol
Eduard-Wallnöfer_Zentrum 1
6060 Hall in Tirol
Tel.: +43 (0)512 5322 – 0
Fax: +43 (0)512 5322 -75200
email: info@azw.ac.at
Internet: https://www.azw.ac.at
Schwerpunkte:
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
Kombistudium Gesundheits- und Krankenpflege
Ausbildung in der Pflegeassistenz
Ausbildung in der Pflegefachassistenz
Verkürzte Ausbildung zum Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege für PflegehelferInnen
Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Medicubus in St. Johann in Tirol
Brauweg 13
6380 St. Johann in Tirol
Tel.: +43 (0)5352 / 606 -8780
email: gukps@khsj.at
Internet: https://www.medicubus.at/
Schwerpunkte:
Ausbildung Pflegeassistenz
Ausbildung Heimhilfe
Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege (letztmalig im Oktober 2023)
Eine selbstständige Berufsausübung ist in Form des freien Berufes Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege möglich. Dazu ist der Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (Qualifikationsnachweis) und eines Berufssitzes in Österreich zu erbringen und die Meldung der Aufnahme der freiberuflichen Tätigkeit bei der Bezirksverwaltungsbehörde erforderlich.
Zu beachten sind überdies – wie bei jeder selbstständigen Berufstätigkeit – die Meldepflichten bei Finanzamt und Sozialversicherung.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Der Aufgabenbereich von Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen umfasst die Pflege und Betreuung von Menschen aller Altersstufen bei körperlichen und psychischen Erkrankungen, die Pflege und Betreuung behinderter, schwerkranker und sterbender Menschen. Die Schaffung einer Umgebung, in der sich die Patient*innen körperlich und seelisch wohlfühlen, gehört zu den Schlüsselaufgaben von Pflegefachkräften. Außerdem unterstützen und assistieren sie Ärztinnen und Ärzten bei Behandlungen.
Neben ihrer Pflegetätigkeit sind Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen auch mit Organisations- und Verwaltungsaufgaben betraut. Sie führen Datenbanken und Karteien, geben medizinische Daten in den Computer ein und erstellen Pflegeprotokolle mittels spezieller Software. Sie kontrollieren den Arzneimittelbestand und bestellen Medikamente bei Apotheken oder Pharmafirmen.
Die Arbeit von Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen unterliegt strikten Arbeits- und Hygienevorschriften. Sie tragen Schutzkleidung wie Einweghandschuhe, Schutzkittel und bei Bedarf auch Mundschutz. Nach jeder Anwendung reinigen sie die diversen medizinischen Geräte und Instrumente mit Desinfektionsmitteln und Sterilisatoren. In Gesetzen ist genau festgelegt, welche Aufgaben Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen selbstständig und unter ärztlicher Aufsicht bzw. Anweisung ausführen dürfen. Für manche dieser Aufgaben sind Zusatzausbildungen erforderlich z. B. für Anästhesiepflege bzw. spezielle Ausbildungen wie z. B. in der Kinderkrankenpflege.
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen verwenden verschiedene Arbeitsmittel der Grund- und Behandlungspflege, z. B. Waschschüsseln, Nierenschalen und Bettschüsseln und benutzen Messinstrumente wie Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Fieberthermometer und Personenwaagen. Sie bedienen medizinische Geräte und Instrumente, z. B. Monitore, Röntgengeräte und verwenden Materialien wie Verbände, Medikamente, Tabletten, Infusionen und Spritzen.
Im Officebereich führen sie Datenbanken, Karteien, Dokumente, Listen, Protokolle und Patientenbögen. Sie arbeiten an Computer und Laptop und bedienen Drucker, Scanner und Kopiergeräte sowie Telefonanlagen.
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen und Ärzt*innen (siehe Arzt / Ärztin) sowie mit Fachkräften aus anderen medizinischen Bereichen, vor allem mit dem medizinisch-technischen Personal (siehe z. B. Diplomierte*r medizinische*r Fachassistent*in (MFA)#, Radiologietechnologe / Radiologietechnologin), aber auch mit Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen und Stationsgehilf*innen.
Sie arbeiten in den Patientenzimmern, Untersuchungs- und Behandlungsräumen, Operationssälen sowie in den Notfallaufnahmen von Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Ambulanzen, Hospizen und Wohnheimen, sind aber auch in der mobilen Krankenpflege zu Hause bei den Patient*innen tätig.
Nach einer Grundausbildung in der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege sind unter anderem folgende Spezialisierungen möglich:
Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sind verpflichtet, sich über den jeweiligen Stand der fachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen zu informieren und danach zu handeln. Daher sind 40 Fortbildungsstunden innerhalb von 5 Jahren nachzuweisen. Die Krankenhäuser und Pflegeheime bieten vorwiegend betriebliche, aber auch berufliche Fortbildungen an.
Die Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen führt Sonderausbildungen, Weiterbildungen und Fortbildungen gemäß der Richtlinien des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) sowie Universitätslehrgänge für lehrende und leitende Pflegepersonen durch.
Weiterbildungsmöglichkeiten im Überblick:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Adipositas | Medizinischer Fachbegriff für eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper. Umgangssprachlich: Fettleibigkeit, Fettsucht. |
Ambient Assisted Living | Ambient Assisted Living (AAL) bedeutet frei übersetzt intelligente Assistenz im Alltag. Damit sind technische, oft elektronische Systeme, aber auch Konzepte und Methoden gemeint, die Menschen (insb. älteren oder behinderten Menschen) dabei unterstützen ihren Alltag möglichst selbstbestimmt zu bewältigen. Dazu zählen elektronische Steuerung für automatische Ein- und Ausschaltungen von Licht, elektrischen Geräten, Heizungen, Unterhaltungselektronik ebenso wie Notruf- und Sturzdetektoren, TeleMonitoring-Systeme oder automatische Alarmsysteme, wenn z. B. eine Herd zu lange unbeaufsichtigt eingeschaltet bleibt. |
Balneologie | Heilbäderkunde, die Lehre und Wissenschaft von den natürlichen Heilkräften von Bädern mit Moor, Salz, Mineralien, Thermalwasser und dergleichen. |
Blutplasma | Das Blutplasma bezeichnet die eiweißreiche Blutflüssigkeit, in der die Blutzellen (Blutkörperchen) verteilt sind. Es ist durch Abzentrifugieren (Abschleudern) der Blutkörperchen leicht zu gewinnen. |
Chemotherapie | Die Behandlung von Krebserkrankungen und bösartigen Tumorzellen mit chemischen Mitteln (Chemotherapeutika). |
Demenz | Medizinischer Fachbegriff: dauerhafter Gehirnleistungsdefekt (meist altersbedingt), diagnostizierbare Erkrankung des Gehirns; bedeutet, je nach Verlaufsform, zunehmende Defizite in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. |
Diabetes mellitus | Zuckerkrankheit. Sammelbegriff für verschiedene Formen der Zucker-Stoffwechselstörung. Diabetes wird durch den Mangel am Hormon "Insulin" verursacht. Deshalb bekommen Zuckerkranke Insulin künstlich zugeführt. |
Drüse | Ein Organ, das bestimmte Wirkstoffe (Sekrete) bildet und diese absondert. Exokrine Drüsen geben Sekrete nach außen an die Haut ab (z. B. Schweißdrüsen). Endokrine Drüsen geben ihre Sekretion (Inkrete) direkt in das Blut ab (z. B. Hormondrüsen). |
E-Health | E-Health bezeichnet die Vernetzung von Patientinnen und Patienten und Gesundheitseinrichtungen (Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern, Pflege- und Sozialeinrichtungen, Rettungsdienste usw.) durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. In den Bereich E-Health fallen z. B. TeleMonitoring-Systeme, über die ein*e Patient*in regelmäßig von zu hause Messwerte an eine*n Arzt/Ärztin oder Krankenhaus übermittelt und dort der Gesundheitszustand überprüft und erforderlichenfalls die Therapie angepasst werden kann. Weitere Beispiele sind: Elektronische Krankenakte, Gesundheits-Apps (z. B. Diabetes, Menstruation), Online-Apotheke, Online-Beratung zur Gesundheit etc. |
EEG-Gerät | EEG ist die Abkürzung für Elektroenzephalographie. Mit diesem Gerät können die Funktionen des Gehirns aufgezeichnet werden. Es ermöglicht eine Beurteilung des aktuellen Zustandes der Hirnfunktion. |
extrakorporale Zirkulation | Ein Standardverfahren der modernen Herzchirurgie. Die Herz-Lungen-Maschine übernimmt die Pumpleistung des Herzens und die Atemfunktion der Lungen. |
Geriatrie | Die Geriatrie oder Altersheilkunde ist die Lehre von den Krankheiten des alten Menschen. Als Gerontologie oder Altersforschung wird hingegen die Wissenschaft bezeichnet, die sich mit Alterungsvorgängen in allen ihren Aspekten befasst. |
Gerontologie | Altersforschung. Wissenschaft, die sich mit den körperlichen, seelischen und sozialen Vorgängen des Alterns beschäftigt. |
Hämatologie | Die Wissenschaft vom Blut und seinen Krankheiten. Ein Teilgebiet der Medizin. |
Hygiene | Als Hygiene werden alle Maßnahmen bezeichnet, die dazu beitragen, die Gesundheit zu erhalten und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Das betrifft die persönliche Hygiene (z. B. regelmäßiges Händewaschen) genauso wie Hygiene im Arbeitsbereich von medizinischen oder pflegenden Berufen (z. B. Sterilisation von Arbeitsgeräten, Desinfektion von Wunden), aber auch den Bereich Lebensmittel, Wohnen- und Arbeiten. |
Inkubator | Generell Brutkasten/Brutschrank für die Zucht von Zell- und Gewebekulturen (z. B. in der Biotechnologie). |
Kardiologie | Ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Funktion und den Erkrankungen des Herzens befasst. |
Kernspin-Tomografie | Ein medizinisches Untersuchungsverfahren, das die Eigenrotation und den resultierenden Drehimpuls der Atomkernteilchen (Protonen und Neutronen), den Kernspin, ausnutzt. Die Kernspin-Tomografie bildet dabei die Körpergewebe in einer anderen Weise ab als die Computertomografie. Sie stellt insbesondere Weichteile des Körpers deutlicher dar. |
Operationsmikroskop | Operationsmikroskope werden in der Mikrochirurgie eingesetzt. Sie vergrößern das Operationsfeld optisch in allen drei Dimensionen (Höhe, Breite, Tiefe) und leuchtet es ideal aus. Meist sind sich auch mit Geräten zur Foto- und Videoaufzeichnung angeschlossen. |
Patientenanwaltschaft | Die Patientenanwaltschaft sind unabhängige und weisungsfreie Einrichtungen, die durch das Gesetz beauftragt sind, die Rechte und Interessen von Patientinnen und Patienten gegenüber Ärztinnen und Ärzten bzw. Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen zu vertreten, wenn es zu Konflikten und Meinungsverschiedenheiten kommt. Die konkrete Zuständigkeit der Patientenanwaltschaft ist von Bundesland zu Bundesland etwas unterschiedlich. Ihre Dienstleistungen sind kostenlos. |
Perfusor | elektrische Pumpe, mit der den Patient*innen z. B. nach einer Operation über eine Infusion (Tropf) Medikamente und Nährstoffe zugeführt werden. |
Pneumonie | med. für Lungenentzündung. Auslöser einer Pneumonie sind meistens Infektionen mit Bakterien oder Viren, sie kann aber auch im Rahmen von allergischen Reaktionen oder durch chemische/physikalische Reize entstehen. Besonders zu Beginn äußert sich diese Krankheit durch Schüttelfrost, Fieber, beschleunigten Herzschlag, beschleunigte Atmung, starken Husten und Schwitzen. |
Prävention | medizinisch für Krankheitsvorbeugung. Eine Präventivbehandlung (Prophylaxe) setzt Maßnahmen zur Verhinderung des Ausbruchs einer Krankheit (z. B. Impfung). |
Sepsis | Blutvergiftung. Eine durch Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze) verursachte, den ganzen Körper befallende Infektion. |
Vitalfunktion | Körperfunktionen, die zur Aufrechterhaltung des Lebens unbedingt notwendig sind. Im engeren Sinne Atmung und Herz-Kreislauf-System. |