Diplomierte*r Gesundheits- und Krankenpfleger*in

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen pflegen und betreuen Patient*innen in Krankenhäusern, Ambulanzen, Hospizen und Pflegeheimen oder auch mobil zu hause. Sie wechseln Verbände, verabreichen auf ärztliche Anweisung Injektionen und Medikamente, sie waschen und lagern die Patient*innen und sind wichtige Ansprechpartner*innen für die Angehörigen. Sie erklären die pflegerischen Maßnahmen und unterweisen Patient*innen und Angehörige über die weitere Betreuung zu Hause.

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen sowie mit unterschiedlichsten Fachkräften aus dem medizinischen und sozialen Bereich (Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen, Hebammen, Sanitäter*innen usw.). Sie haben engen Kontakt zu ihren Patient*innen und deren Angehörigen.

Beruf mit schulischer (Fach-)ausbildung
Hauptberuf

Tätigkeiten und Aufgaben

  • Patient*innen zu Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen begleiten oder befördern
  • auf ärztliche Anweisung z. B. Untersuchungen vorbereiten; Medikamente, Injektionen, Infusionen vorbereiten und verabreichen; Blut abnehmen; Katheter und Magensonden legen; im Mund- und Rachenraum absaugen; Nähte und Klammern entfernen; Gipsverbände anlegen, abnehmen und korrigieren
  • Venenkanülen, Katheter, Magensonden etc. pflegen und dokumentieren
  • Infusionsleitungen spülen und Infusionen abhängen
  • einfache labor-chemische Befunderhebungen durchführen
  • Fieber messen und Fieberkurven übertragen
  • Puls und Blutdruck messen
  • EKG schreiben
  • Patient*innen bei der Körperpflege, z. B. Waschen, Baden, Aufstehen, unterstützen und Hilfe leisten
  • Pflegepersonal und Hilfspersonal anweisen und koordinieren
  • Tätigkeiten im Bereich Organisation und Verwaltung durchführen, z. B. Arzneimittel lagern und bestellen, Datenbanken, Listen und Karteien führen, Pflegemaßnahmen und Genesungsverlauf dokumentieren
  • Patientlnnen und Angehörige auf die Entlassung aus dem Krankenhaus vorbereiten, z. B. bezüglich der weiteren Pflegemaßnahmen zu Hause beraten, Dokumente und Rezepte ausfertigen
  • Patient*innen und Angehöhrige über Krankheitsvorbeugung und Anwendung von gesundheitsfördernden Maßnahmen informieren
  • bei der Pflegeforschung mitwirken

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • Beweglichkeit
  • gute körperliche Verfassung
  • Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchen

     

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Datensicherheit und Datenschutz
  • gute Beobachtungsgabe
  • gute Deutschkenntnisse
  • medizinisches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Bereitschaft zum Zuhören
  • Einfühlungsvermögen
  • Hilfsbereitschaft
  • interkulturelle Kompetenz
  • Kontaktfreude
  • Kritikfähigkeit
  • Kund*innenorientierung
  • soziales Engagement

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Freundlichkeit
  • Geduld
  • Gesundheitsbewusstsein
  • Selbstbeherrschung
  • Selbstmotivation
  • Selbstorganisation
  • Verschwiegenheit / Diskretion

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • gepflegtes Erscheinungsbild
  • Hygienebewusstsein
  • Infektionsfreiheit

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • Koordinationsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Die Ausbildung in der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege erfolgt entweder

  • in einem dreijährigen Bachelorstudium an Fachhochschulen oder
  • an dreijährigen Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege (bis 31.12.2023)

Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege werden derzeit mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst werden. Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich.

Zugangsvoraussetzungen:

a) Fachhochschul-Bachelorstudiengang:

  • allgemeine Universitätsreife oder eine einschlägige berufliche Qualifikation
  • berufsspezifische und gesundheitliche Eignung

b) Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege:

  • erfolgreiche Absolvierung von 10. Schulstufen
  • Aufnahmegespräch oder Aufnahmetest
  • gesundheitliche (körperliche und geistige) Eignung
  • Vertrauenswürdigkeit

Verkürzte Ausbildungsmöglichkeiten bestehen für:

  • Pflegeassistentinnen/Pflegeassistenten, 2 Jahre
  • Sanitätsunteroffiziere, 1 Jahr
  • Hebammen, 2 Jahre
  • Mediziner*innen, 1 Jahr und 6 Monate
  • nach Grundausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege oder Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege, 1 Jahr

Voraussetzung für die Ausübung dieses Berufs ist außerdem die Registrierung im Gesundheitsberuferegister.

Aufbauend auf der Ausbildung in der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Spezialisierung durch Sonderausbildungen, beispielsweise in den Bereichen

  • Kinder- und Jugendlichenpflege (siehe °Diplomierte*r Kinderkrankenpfleger*in#)
  • Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege (siehe °Diplomierte*r psychiatrische*r Gesundheits- und Krankenpfleger*in#
  • Intensivpflege
  • Kinderintensivpflege
  • Anästhesiepflege
  • Pflege bei Nierenersatztherapie
  • Pflege im Operationsbereich
  • Krankenhaushygiene
  • Wundmanagement und Stomaversorgung
  • Hospiz- und Palliativversorung
  • Lehraufgaben
  • Führungsaufgaben

Art: Schulausbildung

Dauer: 3 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 17 Jahre und erfolgreiche Absolvierung von 10. Schulstufen
  • oder vollendetes 18. Lebensjahr und entsprechende Allgemeinbildung
  • gesundheitliche (körperliche und geistige) Eignung
  • Vertrauenswürdigkeit

Abschluss:

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin/Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger

Info:

Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege werden derzeit mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst werden. Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.
Für folgende Personengruppen besteht die Möglichkeit einer verkürzten Ausbildung:

  • 2 Jahre für Pflegeassistentinnen/Pflegeassistenten und Hebammen;
  • 1,5 Jahre für Mediziner/innen;
  • 1 Jahr für Personen mit spezieller Grundausbildung (Psychiatrische GuK-Pflege, Kinder- und Jugendlichenpflege) und Sanitätsunteroffiziere.

Adressen:

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Universitätsreife (Berufs-/Reifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung) oder
  • einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzqualifikation in Englisch und Mathematik
  • Allgemeines Sprachniveau in Deutsch auf dem Level C1, in Englisch auf dem Level B2

Abschluss:

Bachelor of Science in Health Studies (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen

Berufsberechtigung in der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege

Info:

Hinweis:Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich. Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege wurden mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst.

Der Studiengang Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege wird ausschließlich am Standort Wiener Neustadt durchgeführt. Als Praktikumsstellen stehen sämtliche Krankenanstalten, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen Niederösterreichs sowie Einrichtungen auch anderer Bundesländer zur Verfügung.

Kosten: EUR 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag

Inhalt:

  • Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
  • Theorie der Gesundheits- und Krankenpflege
  • Sozial- und humanwissenschaftliches Basiswissen
  • Medizinische Grundlagen
  • Medizinisches Fachwissen
  • Gesundheit und Prävention
  • Interpretative Fallarbeit in der Pflege
  • Kommunikation, Fremdsprache, Berufsentwicklung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Organisation und Delegation in der Pflege
  • Berufsspezifische Rechtsgrundlagen
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Berufspraktika

Weitere Infos: https://www.fhwn.ac.at/studiengang/allgemeine-gesundheits-und-krankenpflege

Adressen:

Fachhochschule Wiener Neustadt
Johannes Gutenberg-Strasse 3
2700 Wiener Neustadt

Tel.: +43 (0)5 0421 1
Fax: +43 (0)2622 / 890 84 -99
email: office@fhwn.ac.at
Internet: https://www.fhwn.ac.at/

Schwerpunkte:
Standort Campus 1: Johannes Gutenberg-Straße 3
Standort City Campus: Schlögelgasse 22-26

Dauer: 3 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

allgemeiner Hochschulzugang oder absolvierte Zusatzprüfungen an der FHV.
Je nach vorangegangener Ausbildung werden für dieses Bachelorstudium Lehrveranstaltungen angerechnet.

Abschluss:

Bachelor of Arts (BA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Für einen Abschluss im gehobenen Dienst der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege werden mind. 120 ECTS (siehe GuKG § 28 Abs. 6) anerkannt.

Weitere Infos: https://www.fhv.at/studium/soziales/gesundheits-und-krankenpflege-upgrade

Adressen:

FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences
Hochschulstraße 1
6850 Dornbirn

Tel.: +43 (0)5572 / 792-0
Fax: +43 (0)5572 / 792-9500
email: info@fhv.at
Internet: https://www.fhv.at

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 bis 8 Semester

Form: Berufsbegleitend und Vollzeit

Voraussetzungen:

    Reifeprüfung, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung
  • Diplom im medizinisch-technischen Fachdienst oder Fachschule für Sozialberufe und wirtschaftliche Berufe, mit Zusatzprüfungen bzw. Nachweis der erforderlichen Kenntnisse vor allem in Englisch und Biologie
  • Facheinschlägige berufliche Qualifikationen, z. B. abgeschlossene Ausbildung zur Altenpflege und/oder Pflegeassistenz, Sozialfachbetreuungsberufe, Heilmasseur*in, mit Zusatzprüfungen bzw. Nachweis der erforderlichen Kenntnisse vor allem in Deutsch, Englisch und Biologie
  • Abgeschlossene Lehre wie z. B. Augenoptiker*in, Drogist*in, Masseur*in und Orthopädietechniker*in mit Zusatzprüfungen bzw. Nachweis der erforderlichen Kenntnisse vor allem in Deutsch, Englisch und Biologie
  • Aufnahmeverfahren

Abschluss: Bachelor of Science in Health Studies (BSc)

Berechtigungen: Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen

Info:

Hinweis: Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich. Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege wurden mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst.

Kosten: EUR 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag.
In Tirol werden die Studiengebühren für das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege vom Land Tirol übernommen und entfallen daher für die Studierenden.

Dauern: in der Regel dauert das Studium 6 Semester, einzelne Anbieter bieten auch eine berufsbegleitende Form in 8 Semestern an.

Ausbildung mit Berufspraktika

Studieninhalte:
Das modular aufgebaute Studium basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und vermittelt Lehrinhalte zu diagnostischen, rehabilitativen und therapeutischen Maßnahmen zur Erhaltung von Gesundheit und Verhütung von Krankheit. Neben fundierten, praktischen Fertigkeiten werden Ihnen fächerübergreifende Kompetenzen vermittelt, wie individuumsbezogene, organisationsbezogene, gesellschaftsbezogene Fachkompetenz, sozialkommunikative Kompetenz, Selbstkompetenz und wissenschaftliche Kompetenz. So werden Sie bestmöglich auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Patient*innen in den jeweiligen Berufsfeldern vorbereitet.

Inhalt:

  • Allgemeine medizinische Grundlagen
  • Grundlagen Gesundheitsberufe
  • Handlungsfeld Gesundheits- und Krankenpflege
  • Management im Gesundheitswesen
  • Spezielle medizinische Grundlagen
  • Handlungsfeld Pflege und Gesellschaft
  • Kommunikation und Kooperation
  • Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
  • Berufspraktika

Berufsfelder:

  • Klinische Einrichtungen
  • Langzeitpflegeeinrichtungen
  • Hauskrankenpflege
  • Primärversorgungszentren
  • Freiberufliche Tätigkeit
  • Rettungswesen
  • Gesundheitsvorsorge

Weitere Infos: https://www.fachhochschulen.ac.at

Adressen:

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland – Standort Eisenstadt
Campus 1
7000 Eisenstadt

Tel.: +43 (0)5 7705
Fax: +43 (0)5 7705 -1199
email: office@hochschule-burgenland.at
Internet: https://hochschule-burgenland.at/

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland – Standort Pinkafeld
Steinamangerstraße 21
7423 Pinkafeld

Tel.: +43 (0)5 7705
Fax: +43 (0)5 7705 -1199
email: office@hochschule-burgenland.at
Internet: https://hochschule-burgenland.at/

FH Kärnten – Gesundheitscampus Klagenfurt
St. Veiter Straße 47
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel.: +43 (0)5 90 500 -3501
email: gesundheitswissenschaften@fh-kaernten.at
Internet: https://www.fh-kaernten.at

Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten GmbH
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 313 228 -200
email: csc@ustp.at
Internet: https://www.ustp.at/

IMC – Hochschule für angewandte Wissenschaften Krems
Piaristengasse 1
3500 Krems

Tel.: +43 (0)2732 / 802-0
email: information@imc-krems.ac.at
Internet: https://www.imc.ac.at/

IMC – Hochschule für angewandte Wissenschaften Krems – IMC Standort Mistelbach
Liechtensteinstraße 67/am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf
2130 Mistelbach

Tel.: +43 (0)2732 / 802-0
email: information@imc-krems.ac.at
Internet: https://www.imc.ac.at/

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Landesklinikum Waldviertel Horn
Gymnasiumstraße 12
3580 Horn

Tel.: +43 (0)2982 / 9004 -6810
Fax: +43 (0)2982 / 9004 -6820
email: gukps@horn.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at

Schwerpunkte:

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege:

  • Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
  • Ausbildung Operationsassistenz
  • Ausbildung Gipsassistenz
  • Ausbildung Pflegeassistenz
  • Ausbildung Pflegefachassistenz
  • Ausbildung Operationstechnische Assistenz
  • Basismodul für MAB-Berufe

FH Gesundheitsberufe OÖ – Ausbildungszentrum am Med Campus VI
Paula-Scherleitner-Weg 3
4020 Linz

Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/

FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Klinikum Wels-Grieskirchen
Grieskirchnerstraße 34
4600 Wels

Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/

FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried
Schlossberg 1
4910 Ried im Innkreis

Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/

FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Krankenhaus der Elisabethinnen Linz
Elisabethstraße 15-19
4030 Linz

Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/

FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr
Sierningerstraße 170
4040 Steyr

Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/

FH Gesundheitsberufe OÖ – Campus Gesundheit am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck
Dr.-Wilhelm-Bock-Straße 1
4840 Vöcklabruck

Tel.: +43 (0)50 344 200-00
email: office@fhgooe.ac.at
Internet: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/

Ordensklinikum Linz – Elisabethinen
Elisabethstraße 15-19
4010 Linz

Tel.: +43(0)732/7676-5750
Fax: +43(0)732/7676-5756
email: elisabethinen@ordensklinikum.at
Internet: https://www.ordensklinikum.at/de/karriere/ausbildung-pflege/

FH Salzburg – Campus Salzburg (Uniklinikum LKH)
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)5 7255 –0
email: studienberatung@fh-salzburg.ac.at
Internet: https://www.fh-salzburg.ac.at/

FH Salzburg – Campus Schwarzach (Kardinal Schwarzenberg Klinikum)
Schwarzenbergplatz 1
5620 Schwarzach im Pongau

Tel.: +43 (0)6415 7101 -2710
email: studienberatung@fh-salzburg.ac.at
Internet: https://www.fh-salzburg.ac.at/

FH Salzburg – Campus Urstein
Urstein Süd 1
5412 Puch/Salzburg

Tel.: +43 / 50-2211-0
Fax: +43 / 50-2211-1099
email: studienberatung@fh-salzburg.ac.at
Internet: https://www.fh-salzburg.ac.at/

FH Joanneum – Standort Graz
Alte Poststraße 149/Weitere Adressen: Alte Poststraße 147, 149, 152 + 154; Eggenberger Allee 11 + 13; Eckertstraße 30i
8020 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 54 53-8200
Fax: +43 (0)316 / 54 53-8201
email: info@fh-joanneum.at
Internet: https://www.fh-joanneum.at

Bildungszentrum für Pflegeberufe Schwaz
Dr.-Körner-Straße 2
6130 Schwaz in Tirol

Tel.: +43 (0)5242 / 600 -1501
Fax: +43 (0)5242 / 600 -1505
email: christine.hornsteiner@fhg-tirol.ac.at
Internet: https://www.bzpb-schwaz.at/

Schwerpunkte:

Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege

Kombistudium Pflege

Pflegehilfelehrgang

Heimhilfeausbildung


Campus Gesundheit Reutte
Krankenhausstraße 34
6600 Ehenbichl

Tel.: +43 (0)5672 / 650 33
Fax: +43 (0)5672 / 650 33 -160
email: info@campus-gesundheit.at
Internet: https://campus-gesundheit.at

Schwerpunkte:

Ausbildung für die Pflegeassistenz

Ausbildung für die Pflefachgeassistenz

Heimhilfeausbildung

Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege


fh gesundheit / fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH
Innrain 98
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 5322
Fax: +43 (0)512 5322 -75200
email: info@fhg-tirol.ac.at
Internet: https://www.fhg-tirol.ac.at/

Institut für Gesundheitsbildung Lienz
Emanuel-von-Hibler-Straße 8
9900 Lienz

Tel.: +43 (0)4852 / 606 -85208
Fax: +43 (0)4852 / 606 -85218
email: office@igb-lienz.at
Internet: https://www.igb-lienz.at

Schwerpunkte:

Ausbildung für die Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz

Heimhilfeausbildung

Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege


Pflegecampus Kufstein
Endach 27a
6330 Kufstein

Tel.: +43 (0)5372 / 69 66 -1401
Fax: +43 (0)5372 / 69 66 -1914
email: office@pflegecampus.at
Internet: https://www.pflegecampus.at/

Schwerpunkte:

Ausbildung Pflegefachassistenz

Ausbildung Pflegeassistenz – Teilzeit

Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege


St. Vinzenz Bildungszentrum für Gesundheitsberufe
Nikolaus-Tolentin-Schuler-Weg 2
6511 Zams

Tel.: +43 (0)5442 / 600 -1238
Fax: +43 (0)5442 / 600 -1237
email: office-gukps@krankenhaus-zams.at
Internet: https://biz-zams.at/

Schwerpunkte:

Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege

Ausbildung Pflegeassistenz

Ausbildung Pflegefachassistenz

Ausbildung zur Pflegefachassistenz für PflegeassistentInnen


FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences
Hochschulstraße 1
6850 Dornbirn

Tel.: +43 (0)5572 / 792-0
Fax: +43 (0)5572 / 792-9500
email: info@fhv.at
Internet: https://www.fhv.at

Fachhochschule Wiener Neustadt – Campus Rudolfinerhaus
Billrothstraße 80
1190 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 360 36 -6510
Fax: +43 (0)1 / 360 36 -6538
email: office@campus-rudolfinerhaus.ac.at
Internet: https://www.campus-rudolfinerhaus.ac.at/

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Campus Wien (HCW)
Favoritenstraße 232
1100 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 606 68 77 -6600
email: office@hcw.ac.at
Internet: https://www.hcw.ac.at/

Schwerpunkte:

Standort Favoritenstraße 222:

  • Department Angewandte Pflegewissenschaft
  • Department Applied Life Sciences

Standort Favoritenstraße 232:

  • Department Gesundheitswissenschaften
  • Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege

Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien
Johannes von Gott Platz 1
1020 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 211 21 -1310
Fax: +43 (0)1 / 211 21 -1315
email: schule@bbwien.at
Internet: https://www.barmherzige-brueder.at/portal/pflegeakademie/home

Schwerpunkte:

Kontaktformular auf Webseite


Vinzentinum am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien Betriebs-GmbH
Kundmanngasse 21
1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 710 888 01
email: vinzentinum.wien@bhs.at
Internet: https://www.vinzentinum-wien.at/

Schwerpunkte:

Pflegefachassistenz

Upgrade von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Operationstechnische Assistenz (OTA)

Fachhochschulstudium Gesundheits- und Krankenpflege in Kooperation mit FH Campus Wien


Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

    Reifeprüfung, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung
  • Diplom im medizinisch-technischen Fachdienst oder Fachschule für Sozialberufe und wirtschaftliche Berufe, mit Zusatzprüfungen bzw. Nachweis der erforderlichen Kenntnisse vor allem in Englisch und Biologie
  • facheinschlägige berufliche Qualifikationen, z. B. abgeschlossene Ausbildung zur Altenpflege und/oder Pflegeassistenz, Sozialfachbetreuungsberufe, Heilmasseur*in, mit Zusatzprüfungen bzw. Nachweis der erforderlichen Kenntnisse vor allem in Deutsch, Englisch und Biologie
  • abgeschlossene Lehre wie z. B. Augenoptiker*in, Drogist*in, Masseur*in und Orthopädietechniker*in mit Zusatzprüfungen bzw. Nachweis der erforderlichen Kenntnisse vor allem in Deutsch, Englisch und Biologie

Abschluss:

  • Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
  • Akademische Expert*in für Präklinische Versorgung und Pflege

Berechtigungen:

  • Gehobener Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege
  • Rettungs- und Notfallsanitäter*in
  • Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

HINWEIS:Der Start einer schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege war letztmalig im Herbst 2023 möglich. Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege wurden mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 durch das Fachhochschulstudium abgelöst.

Zusatzinfo:

  • Start im Februar: Sie können jetzt auch im Februar mit dem Studium Gesundheits- und Krankenpflege beginnen.
  • Start im September: Exklusiv bei Start im September kann optional der Akademischen Lehrgang Präklinische Versorgung und Pflege absolviert werden, um so die Ausbildung zum/zur Rettungs- und Notfallsanitäter*in zu erhalten.

Kosten: EUR 363,36 + ÖH-Beitrag je Semester

Ausbildung mit Berufspraktika

Studieninhalte:
Das modular aufgebaute Studium basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und vermittelt Lehrinhalte zu diagnostischen, rehabilitativen und therapeutischen Maßnahmen zur Erhaltung von Gesundheit und Verhütung von Krankheit. Neben fundierten, praktischen Fertigkeiten werden Ihnen fächerübergreifende Kompetenzen vermittelt, wie individuumsbezogene, organisationsbezogene, gesellschaftsbezogene Fachkompetenz, sozialkommunikative Kompetenz, Selbstkompetenz und wissenschaftliche Kompetenz. So werden Sie bestmöglich auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Patient*innen in den jeweiligen Berufsfeldern vorbereitet.

Berufsfelder:

Die Absolvent*innen sind in allen Bereichen der Gesundheits- und Krankenversorgung tätig. Die Berufsfelder reichen von der Betreuung in Kliniken, der häuslichen Pflege, der Versorgung in Langzeiteinrichtungen und der Gesundheitsförderung und Prävention bis hin zur Berufsausübung im Rettungswesen.(/p>

  • Klinische Einrichtungen
  • Langzeitpflegeeinrichtungen
  • Hauskrankenpflege
  • Primärversorgungszentren
  • Freiberufliche Tätigkeit
  • Rettungswesen
  • Gesundheitsvorsorge

Weitere Infos: https://www.ustp.at/de/studium/gesundheit/gesundheits-und-krankenpflege

Adressen:

Bildungscampus Mostviertel
Hausmeningerstraße 221
3362 Mauer

Tel.: +43 (0)7475 / 9004 -17002
Fax: +43 (0)7475 / 9004 -49216
email: bildungscampus@mauer.lknoe.at
Internet: https://pflegeschulen-noe.at

Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten GmbH
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 313 228 -200
email: csc@ustp.at
Internet: https://www.ustp.at/

Art: Lehrgang

Dauer: 2 bis 2,5 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Berufsberechtigung in der Pflegeassistenz (vormals Pflegehelfer*in) gem. den Bestimmungen des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes
  • Je nach Anbieter Ausübung der Tätigkeit in der Pflegeassistenz (vormals Pflegehelfer*in) in einem Dienstverhältnis durch 2 Jahre vollbeschäftigt oder entsprechend länger bei Teilzeitbeschäftigung
  • Je nach Anbieter erfolgreiches Aufnahmeverfahren
  • Für die Berufsausübung notwendige Kenntnisse der deutschen Sprache (mindestens Niveau B2)

Abschluss:

Diplom für die Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

Berechtigungen:

Ausübung des Berufs einer/eines diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger*in in den verschiedensten Gesundheitseinrichtungen – in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Kuranstalten, Rehabilitationseinrichtungen, Arztordinationen, Hauskrankenpflege u. v. m. – auszuüben. Auch eine freiberufliche Berufsausübung der Gesundheits- und Krankenpflege ist möglich.

Info:

Kurzbeschreibung: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen pflegen und betreuen Menschen in Senioren- und Pflegewohnhäusern, Hospizen, Ambulanzen, Krankenhäusern, Tageszentren, Primärversorgungszentren oder mobil zuhause. Auch eine selbstständige Tätigkeit ist möglich. Sie planen die Pflegemaßnahmen und führen sie durch, beobachten und überwachen den Gesundheitszustand der Klient*innen und unterstützen und fördern die Aktivitäten des täglichen Lebens. Nach ärztlicher Anordnung wirken sie bei medizinischer Diagnostik und Therapie mit. Sie sind wichtige Ansprechpartner*innen für Klient*innen und deren Angehörige, erklären die pflegerischen Maßnahmen und unterweisen über die weitere Betreuung. DGKP dokumentieren die durchgeführten Pflegemaßnahmen und den Gesundheitszustand der betreuten Personen und kontrollieren und evaluieren die pflegerischen Maßnahmen. DGKP arbeiten eng mit anderen Fachkräften aus dem medizinischen und sozialen Bereich zusammen.

HINWEIS: Der Start einer verkürzten schulischen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege ist letztmalig im Herbst 2024 möglich. Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege wurden mit einer Übergangsfrist bis 31.12.2023 (verkürzte Ausbildungen 31.12.2024) durch das Fachhochschulstudium abgelöst.

Ausbildungsdauer: Die verkürzte Ausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz umfasst eine theoretische und eine praktische Ausbildung in der Dauer von insgesamt rund 2.900 Stunden.

Kosten: Die Ausbildungskosten sind abhängig vom Anbieter

Inhalt:

  • Berufsethik und Berufskunde der Gesundheits- und Krankenpflege
  • Grundlagen der Pflegewissenschaft und Pflegeforschung
  • Gesundheits- und Krankenpflege einschließlich Ernährungslehre, Erste Hilfe und Hygiene
  • Pflege von alten Menschen
  • Palliativpflege
  • Hauskrankenpflege
  • Hygiene und Infektionslehre
  • Ernährung, Kranken- und Diätkost
  • Biologie, Anatomie, Physiologie
  • Allgemeine und spezielle Pathologie, Diagnose und Therapie einschließlich komplementärmedizinische Methoden
  • Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsychiatrie
  • Pharmakologie
  • Erste Hilfe, Katastrophen- und Strahlenschutz
  • Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung im Rahmen der Pflege, Arbeitsmedizin
  • Berufsspezifische Ergonomie und Körperarbeit
  • Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sozialhygiene
  • Kommunikation, Konfliktbewältigung, Supervision und Kreativitätstraining
  • Strukturen und Einrichtungen des Gesundheitswesens, Organisationslehre
  • Elektronische Datenverarbeitung, fachspezifische Informatik und Dokumentation
  • Berufsspezifische Rechtsgrundlagen
  • Fachspezifisches Englisch

Die praktische Ausbildung umfasst insgesamt mindestens 1.680 Stunden und beinhaltet die folgenden Fachbereiche in den betreffenden Ausbildungseinrichtungen im festgelegten Ausmaß:

  • Akutpflege im operativen Fachbereich in Abteilungen einer Krankenanstalt
  • Akutpflege im konservativen Fachbereich in Abteilungen einer Krankenanstalt
  • Langzeitpflege/rehabilitative Pflege in stationären Alten- und Langzeitpflegeeinrichtungen
  • Extramurale Pflege, Betreuung und Beratung in Einrichtungen, die Hauskrankenpflege, andere Gesundheitsdienste oder soziale Dienste anbieten
  • Wahlpraktikum nach Wahl des Schülers/der Schülerin
  • Akutpflege/Langzeitpflege/rehabilitative Pflege/extramurale Pflege nach Wahl der Schule
  • Diplomprüfungsbezogenes Praktikum nach Wahl der Schule

Adressen:

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege der Gesundheit Burgenland – Standort Oberwart
Dornburggasse 82
7400 Oberwart

Tel.: +43 (0)5 / 79 79 -24 714
Fax: +43 (0)5 79 79 -54 699
email: schule.oberwart@gesundheit-burgenland.at
Internet: https://www.pflegeausbildung-burgenland.at/

Schwerpunkte:

Pflegefachassistenz

Pflegeassistenz

Verkürzte Ausbildung (Aufschulung) von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Ausbildung Operationstechnische Assistenz


BFI Oberösterreich – Standort Wels
Roseggerstraße 14
4600 Wels

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7242 / 2055 – 3244
email: service@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Ost des Landes Steiermark – Graz
Auenbruggerplatz 24
8036 Graz

Tel.: +43 (0)316 385-12600
email: sgbzo@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/

Schwerpunkte:

Schule zur Vorbereitung für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Schule für medizinische Assistenzberufe

Fachschule für Sozialberufe + Pflege (in Kooperation mit der Fachschule für Sozialberufe Weiz)

Verkürzte Ausbildung im gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz


Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark – Bad Radkersburg
Stadtgrabenstraße 17
8490 Bad Radkersburg

Tel.: +43 (0)3476 407 73
email: sagra@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/

Schwerpunkte:

Fachschule für Sozialberufe + Pflege – in Kooperation mit Fachschule für Sozialberufe Mureck

Ausbildung in der Pflegeassistenz

Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Ausbildung in der Pflegefachassistenz

Heimhilfe


Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark – Frohnleiten
Josef-Ortis-Straße 5
8130 Frohnleiten

Tel.: +43 (0)3126 50078
email: sgfl@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/

Schwerpunkte:

Fachschule für Sozialberufe + Pflege

Ausbildung in der Pflegeassistenz

Ausbildung in der Pflegefachassistenz


Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark – Stolzalpe
Stolzalpe 36/Haus 3
8852 Stolzalpe

Tel.: +43 (0)3532 24 24 -5330
email: sgst@stmk.gv.at
Internet: https://www.gesundheitsausbildungen.steiermark.at/

Schwerpunkte:

Fachschule für Sozialberufe + Pflege

Ausbildung in der Pflegeassistenz

Ausbildung in der Pflegefachassistenz

Ausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Verkürzte Ausbildung zum Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege


Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken GmbH – Hall in Tirol
Eduard-Wallnöfer_Zentrum 1
6060 Hall in Tirol

Tel.: +43 (0)512 5322 – 0
Fax: +43 (0)512 5322 -75200
email: info@azw.ac.at
Internet: https://www.azw.ac.at

Schwerpunkte:

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

Kombistudium Gesundheits- und Krankenpflege

Ausbildung in der Pflegeassistenz

Ausbildung in der Pflegefachassistenz

Verkürzte Ausbildung zum Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege für PflegehelferInnen


Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Medicubus in St. Johann in Tirol
Brauweg 13
6380 St. Johann in Tirol

Tel.: +43 (0)5352 / 606 -8780
email: gukps@khsj.at
Internet: https://www.medicubus.at/

Schwerpunkte:

Ausbildung Pflegeassistenz

Ausbildung Heimhilfe

Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege (letztmalig im Oktober 2023)


Selbstständigkeit

Eine selbstständige Berufsausübung ist in Form des freien Berufes Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege möglich. Dazu ist der Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (Qualifikationsnachweis) und eines Berufssitzes in Österreich zu erbringen und die Meldung der Aufnahme der freiberuflichen Tätigkeit bei der Bezirksverwaltungsbehörde erforderlich.

Zu beachten sind überdies – wie bei jeder selbstständigen Berufstätigkeit – die Meldepflichten bei Finanzamt und Sozialversicherung.


ALLGEMEINE HINWEISE:

Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.

Weitere Informationen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

Folgende Inhalte löschen:

Arbeitsbereiche

Der Aufgabenbereich von Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen umfasst die Pflege und Betreuung von Menschen aller Altersstufen bei körperlichen und psychischen Erkrankungen, die Pflege und Betreuung behinderter, schwerkranker und sterbender Menschen. Die Schaffung einer Umgebung, in der sich die Patient*innen körperlich und seelisch wohlfühlen, gehört zu den Schlüsselaufgaben von Pflegefachkräften. Außerdem unterstützen und assistieren sie Ärztinnen und Ärzten bei Behandlungen.

Neben ihrer Pflegetätigkeit sind Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen auch mit Organisations- und Verwaltungsaufgaben betraut. Sie führen Datenbanken und Karteien, geben medizinische Daten in den Computer ein und erstellen Pflegeprotokolle mittels spezieller Software. Sie kontrollieren den Arzneimittelbestand und bestellen Medikamente bei Apotheken oder Pharmafirmen.

Die Arbeit von Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen unterliegt strikten Arbeits- und Hygienevorschriften. Sie tragen Schutzkleidung wie Einweghandschuhe, Schutzkittel und bei Bedarf auch Mundschutz. Nach jeder Anwendung reinigen sie die diversen medizinischen Geräte und Instrumente mit Desinfektionsmitteln und Sterilisatoren. In Gesetzen ist genau festgelegt, welche Aufgaben Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen selbstständig und unter ärztlicher Aufsicht bzw. Anweisung ausführen dürfen. Für manche dieser Aufgaben sind Zusatzausbildungen erforderlich z. B. für Anästhesiepflege bzw. spezielle Ausbildungen wie z. B. in der Kinderkrankenpflege.

Arbeitsmittel

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen verwenden verschiedene Arbeitsmittel der Grund- und Behandlungspflege, z. B. Waschschüsseln, Nierenschalen und Bettschüsseln und benutzen Messinstrumente wie Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Fieberthermometer und Personenwaagen. Sie bedienen medizinische Geräte und Instrumente, z. B. Monitore, Röntgengeräte und verwenden Materialien wie Verbände, Medikamente, Tabletten, Infusionen und Spritzen.
Im Officebereich führen sie Datenbanken, Karteien, Dokumente, Listen, Protokolle und Patientenbögen. Sie arbeiten an Computer und Laptop und bedienen Drucker, Scanner und Kopiergeräte sowie Telefonanlagen.

Arbeitsumfeld

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen und Ärzt*innen (siehe Arzt / Ärztin) sowie mit Fachkräften aus anderen medizinischen Bereichen, vor allem mit dem medizinisch-technischen Personal (siehe z. B. Diplomierte*r medizinische*r Fachassistent*in (MFA)#, Radiologietechnologe / Radiologietechnologin), aber auch mit Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen und Stationsgehilf*innen.

Sie arbeiten in den Patientenzimmern, Untersuchungs- und Behandlungsräumen, Operationssälen sowie in den Notfallaufnahmen von Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Ambulanzen, Hospizen und Wohnheimen, sind aber auch in der mobilen Krankenpflege zu Hause bei den Patient*innen tätig.

  • Krankenhäuser, Kliniken
  • Pflegeheime, Kuranstalten, Rehabilitationszentren
  • Blutspendezentralen
  • Arzt- und Facharztpraxen
  • Gesundheitsberatungsstellen
  • Einrichtungen der mobilen Krankenpflege
  • freiberufliche Berufsausübung

Nach einer Grundausbildung in der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege sind unter anderem folgende Spezialisierungen möglich:

Spezialisierungsmöglichkeiten (Auswahl):

Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sind verpflichtet, sich über den jeweiligen Stand der fachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen zu informieren und danach zu handeln. Daher sind 40 Fortbildungsstunden innerhalb von 5 Jahren nachzuweisen. Die Krankenhäuser und Pflegeheime bieten vorwiegend betriebliche, aber auch berufliche Fortbildungen an.

Die Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen führt Sonderausbildungen, Weiterbildungen und Fortbildungen gemäß der Richtlinien des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) sowie Universitätslehrgänge für lehrende und leitende Pflegepersonen durch.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Überblick:

  • Universitätslehrgänge für lehrende und leitende Pflegepersonen
  • Sonderausbildungen bestehen für folgende Tätigkeitsbereiche:
    • Kinder- und Jugendlichenpflege
    • Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
    • Kinderintensivpflege
    • Anästhesiepflege
    • Pflege bei Nierenersatztherapie
    • Pflege im Operationsbereich
    • Krankenhaushygiene
    • Lehraufgaben
    • Führungsaufgaben
  • Weiterbildungen für leitende Pflegepersonen, onkologische Pflege, kardiologische Pflege, Pflege psychisch auffälliger Kinder und Jugendlicher, geriatrische Pflege, Praxisanleitung

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

Adipositas

Medizinischer Fachbegriff für eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper. Umgangssprachlich: Fettleibigkeit, Fettsucht.

Ambient Assisted Living

Ambient Assisted Living (AAL) bedeutet frei übersetzt intelligente Assistenz im Alltag. Damit sind technische, oft elektronische Systeme, aber auch Konzepte und Methoden gemeint, die Menschen (insb. älteren oder behinderten Menschen) dabei unterstützen ihren Alltag möglichst selbstbestimmt zu bewältigen. Dazu zählen elektronische Steuerung für automatische Ein- und Ausschaltungen von Licht, elektrischen Geräten, Heizungen, Unterhaltungselektronik ebenso wie Notruf- und Sturzdetektoren, TeleMonitoring-Systeme oder automatische Alarmsysteme, wenn z. B. eine Herd zu lange unbeaufsichtigt eingeschaltet bleibt.

Balneologie

Heilbäderkunde, die Lehre und Wissenschaft von den natürlichen Heilkräften von Bädern mit Moor, Salz, Mineralien, Thermalwasser und dergleichen.

Blutplasma

Das Blutplasma bezeichnet die eiweißreiche Blutflüssigkeit, in der die Blutzellen (Blutkörperchen) verteilt sind. Es ist durch Abzentrifugieren (Abschleudern) der Blutkörperchen leicht zu gewinnen.

Chemotherapie

Die Behandlung von Krebserkrankungen und bösartigen Tumorzellen mit chemischen Mitteln (Chemotherapeutika).

Demenz

Medizinischer Fachbegriff: dauerhafter Gehirnleistungsdefekt (meist altersbedingt), diagnostizierbare Erkrankung des Gehirns; bedeutet, je nach Verlaufsform, zunehmende Defizite in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten.

Diabetes mellitus

Zuckerkrankheit. Sammelbegriff für verschiedene Formen der Zucker-Stoffwechselstörung. Diabetes wird durch den Mangel am Hormon "Insulin" verursacht. Deshalb bekommen Zuckerkranke Insulin künstlich zugeführt.

Drüse

Ein Organ, das bestimmte Wirkstoffe (Sekrete) bildet und diese absondert. Exokrine Drüsen geben Sekrete nach außen an die Haut ab (z. B. Schweißdrüsen). Endokrine Drüsen geben ihre Sekretion (Inkrete) direkt in das Blut ab (z. B. Hormondrüsen).

E-Health

E-Health bezeichnet die Vernetzung von Patientinnen und Patienten und Gesundheitseinrichtungen (Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern, Pflege- und Sozialeinrichtungen, Rettungsdienste usw.) durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. In den Bereich E-Health fallen z. B. TeleMonitoring-Systeme, über die ein*e Patient*in regelmäßig von zu hause Messwerte an eine*n Arzt/Ärztin oder Krankenhaus übermittelt und dort der Gesundheitszustand überprüft und erforderlichenfalls die Therapie angepasst werden kann. Weitere Beispiele sind: Elektronische Krankenakte, Gesundheits-Apps (z. B. Diabetes, Menstruation), Online-Apotheke, Online-Beratung zur Gesundheit etc.

EEG-Gerät

EEG ist die Abkürzung für Elektroenzephalographie. Mit diesem Gerät können die Funktionen des Gehirns aufgezeichnet werden. Es ermöglicht eine Beurteilung des aktuellen Zustandes der Hirnfunktion.

extrakorporale Zirkulation

Ein Standardverfahren der modernen Herzchirurgie. Die Herz-Lungen-Maschine übernimmt die Pumpleistung des Herzens und die Atemfunktion der Lungen.

Geriatrie

Die Geriatrie oder Altersheilkunde ist die Lehre von den Krankheiten des alten Menschen. Als Gerontologie oder Altersforschung wird hingegen die Wissenschaft bezeichnet, die sich mit Alterungsvorgängen in allen ihren Aspekten befasst.

Gerontologie

Altersforschung. Wissenschaft, die sich mit den körperlichen, seelischen und sozialen Vorgängen des Alterns beschäftigt.

Hämatologie

Die Wissenschaft vom Blut und seinen Krankheiten. Ein Teilgebiet der Medizin.

Hygiene

Als Hygiene werden alle Maßnahmen bezeichnet, die dazu beitragen, die Gesundheit zu erhalten und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Das betrifft die persönliche Hygiene (z. B. regelmäßiges Händewaschen) genauso wie Hygiene im Arbeitsbereich von medizinischen oder pflegenden Berufen (z. B. Sterilisation von Arbeitsgeräten, Desinfektion von Wunden), aber auch den Bereich Lebensmittel, Wohnen- und Arbeiten.

Inkubator

Generell Brutkasten/Brutschrank für die Zucht von Zell- und Gewebekulturen (z. B. in der Biotechnologie).
Im Speziellen Brutkasten/Versorgungsstation für Frühgeborene.

Kardiologie

Ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Funktion und den Erkrankungen des Herzens befasst.

Kernspin-Tomografie

Ein medizinisches Untersuchungsverfahren, das die Eigenrotation und den resultierenden Drehimpuls der Atomkernteilchen (Protonen und Neutronen), den Kernspin, ausnutzt. Die Kernspin-Tomografie bildet dabei die Körpergewebe in einer anderen Weise ab als die Computertomografie. Sie stellt insbesondere Weichteile des Körpers deutlicher dar.

Operationsmikroskop

Operationsmikroskope werden in der Mikrochirurgie eingesetzt. Sie vergrößern das Operationsfeld optisch in allen drei Dimensionen (Höhe, Breite, Tiefe) und leuchtet es ideal aus. Meist sind sich auch mit Geräten zur Foto- und Videoaufzeichnung angeschlossen.

Patientenanwaltschaft

Die Patientenanwaltschaft sind unabhängige und weisungsfreie Einrichtungen, die durch das Gesetz beauftragt sind, die Rechte und Interessen von Patientinnen und Patienten gegenüber Ärztinnen und Ärzten bzw. Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen zu vertreten, wenn es zu Konflikten und Meinungsverschiedenheiten kommt. Die konkrete Zuständigkeit der Patientenanwaltschaft ist von Bundesland zu Bundesland etwas unterschiedlich. Ihre Dienstleistungen sind kostenlos.

Perfusor

elektrische Pumpe, mit der den Patient*innen z. B. nach einer Operation über eine Infusion (Tropf) Medikamente und Nährstoffe zugeführt werden.

Pneumonie

med. für Lungenentzündung. Auslöser einer Pneumonie sind meistens Infektionen mit Bakterien oder Viren, sie kann aber auch im Rahmen von allergischen Reaktionen oder durch chemische/physikalische Reize entstehen. Besonders zu Beginn äußert sich diese Krankheit durch Schüttelfrost, Fieber, beschleunigten Herzschlag, beschleunigte Atmung, starken Husten und Schwitzen.

Prävention

medizinisch für Krankheitsvorbeugung. Eine Präventivbehandlung (Prophylaxe) setzt Maßnahmen zur Verhinderung des Ausbruchs einer Krankheit (z. B. Impfung).

Sepsis

Blutvergiftung. Eine durch Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze) verursachte, den ganzen Körper befallende Infektion.

Vitalfunktion

Körperfunktionen, die zur Aufrechterhaltung des Lebens unbedingt notwendig sind. Im engeren Sinne Atmung und Herz-Kreislauf-System.